Donnerstag, 27. April 2017

{Money} Sparen beim ... Öffi fahren


Am billigsten ist es sicherlich auf Schusters Rappen von A nach B zu gelangen, aber manchmal kommt man nicht darum herum sich öffentlicher Verkehrsmittel zu bedienen. Das Wagnis "Schwarz fahren" mag zwar für so manchen verlockend sein, ist jedoch nicht wirklich empfehlenswert. Um zumindest ein wenig billiger zu fahren, nun ein paar Tipps für Bus, Bahn & Co!

1. ÖBB Vorteilscard
Für all jene, die viel mit dem Zug unterwegs sind, zahlt sich meist der Kauf der ÖBB Vorteilscard Classic* um € 99 pro Jahr aus. Wer eher selten fährt, sollte sich vorab ausrechnen, ob sich die Anschaffung lohnt oder ob man mit regulären Tickets doch günstiger unterwegs ist.
*Darüber hinaus gibt es auch die Varianten Family, Jugend und Senior.

2. ÖBB Österreichcard
Bei der ÖBB Österreichcard* handelt es sich um ein Jahresnetzticket, mit dem man mit ÖBB aber auch verschiedenen Privatbahnen ein Jahr lang ohne zusätzlichen Ticketkauf durchs Land fahren kann. So ist man zB mit der Classic Card um € 4,90 pro Tag unterwegs.
*Es gibt die Varianten Classic, Family, Jugend, Senior und Spezial.

3. Einfach Raus Ticket
Einer meiner persönlichen Favoriten ist das Einfach Raus Ticket, bei dem es sich um ein Gruppenticket für 2 bis 5 Personen handelt. Gültig ist es am gewählten Tag* für alle Züge des ÖBB Nah- und Regionalverkehrs (inkl. Raaberbahn).
*Montag bis Freitag, 09:00 Uhr bis 03:00 Uhr des Folgetages; Samstag, Sonn- und Feiertag ganztägig bis 03:00 Uhr des Folgetages.

4. Gruppenticket
Selbst wenn sich das Einfach Raus Ticket nicht rentiert, kann man in der Gruppe trotzdem im Gegensatz zum Einzelticket sparen. Am Besten informiert man sich im ÖBB Ticketshop, welches Angebot für die gewählte Strecke am idealsten und günstigsten ist.

5. Sparschiene
Mit der Sparschiene ist man nicht nur in Österreich sondern auch Europa preiswert unterwegs. Voraussetzung für die günstigten Tarife ist jedoch ein frühzeitiges Buchen der Tickets, da es sich um beschränkte Kontingente handelt.

6. Interrail Pass
Mit dem Interrail Pass ist man kostengünstig in ganz Europa unterwegs und kann dabei Bahn und Fähren in 30 Ländern nutzen. Durch die flexible Wahl der Gültigkeit ist dies nicht nur für Rucksacktouristen, die Europa entdecken wollen, eine sehr interessante Option.

7. Fernbus
Wer lieber auf der Straße und nicht der Schiene unterwegs ist, kann per Fernbus Land und Kontinent erkunden. Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter, dh ein Preisvergleich lohnt sich, um das ideale Schnäppchen zu machen.

Regional Tipp - Wien und Umgebung

1. Jahreskarte
Mit der Jahreskarte der Wiener Linien bzw des VOR ist man in Wien und der Region Niederösterreich und Burgenland am preiswertesten unterwegs. Wer übrigens nur den Regionalverkehr* innerhalb Wiens benutzt oder zu den Wien-Durchfahrern zählt, spart noch mehr.
*Gültig für alle Züge der ÖBB, der Raaberbahn und der Wiener Lokalbahnen (zwischen Vösendorf-Siebenhirten und Matzleinsdorfer Platz) sowie Regionalbuslinien (Liniennummer mindestens 3-stellig).

2. Zeitkarte
Wem ein Jahr zu lange ist, ist mit einer Wochen- oder Monatskarte bestens bedient. Im Gegensatz zur Jahreskarte sind diese noch dazu übertragbar* und können auch von anderen Personen genutzt werden. *Dies gilt aber nur für "normale" Papiertickets, denn Onlinetickets werden auf eine bestimmte Person ausgestellt.

3. 8-Tage Klimakarte
Wer nur ab und zu einen Tag in Wien verbringt, dem empfehle ich die 8-Tage Klimakarte, mit der man den ganzen Tag lang beliebig viele Fahrten im öffentlichen Verkehrsnetz unternehmen kann und dabei im Gegensatz zum Tagesticket sogar knappe 13% spart.

4. Tagesticket
Außerhalb Wiens kostet ein Tagesticket so viel wie zwei Einzelfahrten, während es innerhalb Wiens den Kosten für zweieinhalb Einzelfahrten entspricht. Obacht beim Kauf und unbedingt zum Day Ticket um € 5,50 greifen, denn es gibt auch ein 24 Stunden Ticket der Wiener Linien, welches um € 7,60 erworben werden kann.

5. Shoppingcenter Shuttlebusse
Wer nicht nur auf der Kärntner- oder Mariahilferstraße einkaufen möchte, kann sich zu umliegenden Einkaufszentren kutschieren lassen. So gibt es ein kostengünstiges Express Shuttle zu Excalibur City sowie einen gratis Bus zum G3 in Gerasdorf.

Regional Tipp - Badner Bahn und SCS

1. ÖBB Vorteilscard
Mit einer ÖBB Vorteilscard Classic, Family und Jugend erhält man auf Einzelfahrten und Tageskarten für die Badner Bahn eine Ermäßigung.

2. ÖBB Österreichcard
Inhaber einer ÖBB Österreichcard fahren mit der Badner Bahn kostenlos.

3. Wiener Neudorf Card
Mit der WNC (diese kann von Personen mit Hauptwohnsitz in Wiener Neudorf beantragt werden) kann man mit der Badner Bahn zwischen Griesfeld und Vösendorf-Siebenhirten ermäßigt zum Kindertarif und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen kostenlos fahren.

4. Mitgliedskarten von Ikea und SCS
Sowohl die IKEA FAMILY Card als auch die SCS VIP Card gilt zwischen den Stationen Vösendorf-Siebenhirten und der SCS als gratis Fahrschein für die Badner Bahn und berechtigt dabei sogar zur Mitnahme von bis zu zwei Begleitpersonen. Dieser Service ist allerdings nur zu den regulären Geschäftszeiten* der SCS gültig!
*Montag bis Freitag von 08:30 bis 22:00 Uhr und Samstag von 08:30 bis 19:00 Uhr.

5. SCS IKEA Bus
Die kostenlosen SCS IKEA Shuttlebusse pendeln zwischen der U6 Station Siebenhirten und der SCS, wobei es einen Halt bei Eingang 8 sowie direkt bei IKEA gibt. Nähere Infos zum Fahrplan finden sich hier.

Welcher dieser Tipps ist für dich am hilfreichsten? Hast du vielleicht noch einen Geheimtipp fürs günstige Öffi fahren?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Dienstag, 25. April 2017

{Lifestyle} Oh du mein Schilling oder es war einmal (k)ein Euro

Was haben alle getan, als Anfang 2002 der Euro eingeführt wurde? Abgesehen vom Jammern und Raunzen wegen der im Laufe des Jahres nicht nur subjektiv durchs Dach schießenden Preise, meine ich. Zwischen alter und neuer Währung umrechnen, lautet die korrekte Antwort. Dabei begann man bereits drei Monate vor der Umstellung Preise doppelt auszuzeichnen, was wohl viele zur Kenntnis genommen aber nicht so recht verinnerlicht haben. Im Dezember konnten dann in der nächsten Etappe Euro-Startersets in Banken erworben werden. Dies entpuppte sich in doppelter Hinsicht als clevere Marketingidee, denn einerseits brauchten wir alle den Inhalt der Sackerl in den Folgewochen und konnten uns so bereits vorab ein wenig damit auseinandersetzen, andererseits war dies auch eine allseits beliebte Geschenkidee zum Nikolo und Weihnachten. Bei mir klingelten mehrere solche Sackerl als kleine Aufmerksamkeit ins Haus und ich habe sogar noch irgendwo einen Original verpackten Münzsatz. 

Nicht nur das große Umrechnen setzte damals ein, denn Umtauschen war nun ebenfalls angesagt. Am leichtesten brachte man Restbestände des Schillings im Handel an, da dieser in den ersten beiden Monaten des Jahres noch als Zahlungsmittel verwendet werden konnte. Praktischerweise gab es aber nur den Euro als Retourgeld. Den Schilling auf diese Weise "anzubringen" war zwar praktisch, allerdings kam es bald zu einem interessanten Phänomen. Ich schätze, jeder von uns fand sukzessive weitere Münzen oder gar Scheine an allen möglichen Orten. Ob eine Handvoll Münzen im hintersten Eck einer Lade oder ein zerknitterter Zwanziger in der Jackentasche - kaum umgetauscht, tauchten noch mehr auf. Bei mir selbst zwar schon seit längerem nicht mehr, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, doch noch dem ein oder anderen Schilling zu begegnen. Immerhin befinden sich noch 8,55 Milliarden (!) Schilling in Umlauf!

kues via Freepik

Mittlerweile sind 15 Jahre ins Land gezogen und ich vermute, dass trotz des Eingangs erwähnten Jammerns und des durch die Währungsumstellung in permentem Rechnungsmodus befindlichen Großhirns, jetzt wohl auch die letzte Person damit aufgehört hat, von Schilling in Euro umzurechnen. Bei mir ging es vermutlich sogar eine Spur flotter als bei den meisten, da ich zu der Zeit noch im Handel gearbeitet habe und somit ins kalte Gewässer der Euro-Realität geworfen wurde. Als besonders negativ in Erinnerung blieb mir dabei die Tatsache, dass sich plötzlich das Trinkgeld* im Centbereich bewegte. Jedenfalls spiegelte es sehr gut wieder, dass so gut wie keiner eine Ahnung hatte, was all die schönen neuen Scheine und Münzen wert sind. Ich mag vielen eine Nasenlänge beim Umgewöhnen voraus gewesen sein, allerdings habe ich in meiner Geldbörse noch monatelang nach den richtigen Münzen gestierlt, bis ich blind reingreifen und mit der korrekten Münze dienlich sein konnte.
*Zu jener Zeit habe ich bei Eduscho gearbeitet und da viel doch ein wenig Schmattes ab, wenn man Kaffeedienst hatte.

So sehr dem guten alte Schilling auch nachgetrauert wurde (und wird), wage ich zu behaupten, dass wir vielmehr die Preise dieser Zeit vermissen. Ginge man wieder mit Schilling einkaufen, würde uns alle das kalte Grauen erfassen, denn wir denken verständlicherweise noch in dem alten Preisschema des Schillings und berücksichtigen dabei nicht unbedingt, dass sich nach 15 Jahren logischerweise alles verteuert hat. Selbst wenn man dann den exakten Gegenwert in der Börse hat, würde die Summe am Kassenzettel zumindest kurzfristig zu Herzrythmusstörungen führen. So darf mich persönlich der Anblick einer Schillingmünze gerne nostalgisch stimmen, immerhin habe ich mir sogar als Glücksbringer eine 1-Schilling Münze mit meinem Jahrgang aufgehoben. Wirklich abgehen tut mir unsere alte Währung jedoch nicht. Würde ich im Gegensatz dazu den Euro vermissen? Nun, die nächste Währungsumstellung wird es weisen.

Wie lange hast du noch in Schilling umgerechnet? Vor die Wahl gestellt, hättest du gerne den Schilling zurück oder eher nicht?

Sonntag, 23. April 2017

{Free} CORA: Gratis E-Books


Wer gerne Romanhefte aus dem CORA Verlag liest, wird sich freuen, dass der Verlag zum Kennenlernen des vielfältigen Sortiments immer wieder verschiedene Romane als kostenfreien Lesegenuss zum Download anbietet. Diese stehen übrigens sowohl im mobi als auch epub Format zur Verfügung.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Donnerstag, 20. April 2017

{Regional} Stadtbad Mödling


Am 29. April 2017 startet das Mödlinger Freibad mit einem Eröffnungsfest in die neue Sommersaison und lockt mit erfrischender Abkühlung und schattigen Liegewiesen bis Anfang September. Falls das Wetter dabei (noch) nicht so recht mitspielt, kann man natürlich alternativ im Hallenbad ein paar Längen schwimmen.

Ein Tipp für alle, die gerne und oft ins Freibad gehen - nur an diesem Tag gibt es die Gelegenheit, die Saisonkarte um 20% vergünstigt zu erwerben.

Freizeitzentrum Stadtbad Mödling
Badstraße 25
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 400 DW 430
E-Mail: info@stadtbad-moedling.at

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 09:00 - 21:00
Sa, So und Feiertage 08:00 - 21:00

Die aktuelle Preisliste findet sich hier und mit dem Niederösterreichischen Familienpass gibt es 10% Ermäßigung auf die Angebote des Stadtbads.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Dienstag, 18. April 2017

{Shopping} Cash vs Card oder nicht nur Bares ist Wahres

Geld ist Geld, sollte man meinen, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Heutzutage schleppt man meist beides mit sich in der Geldbörse herum: Bares und Karte(n). Unterm Strich erfüllten sie natürlich den selben Zweck - man bezahlt damit Waren oder Dienstleistungen damit. Aber wie bei so vielen Dingen im Leben, haben diese beiden Varianten so ihre Vor- und Nachteile und deren Besitzer ihre individuellen Vorlieben. Ich für meinen Teil gehöre vornehmlich der Fraktion Bargeldzahler an, was keineswegs bedeutet, dass ich meine Kreditkarte nie zum Einsatz bringe. Schließlich ist dies eine wirklich bequeme Bezahlungsmöglichkeit bei Onlinekäufen oder besonders auf Reisen, wo es einfacher ist eine Karte zu hüten, als ein dickes Geldbündel mit sich herumzuschleppen.

Die Frage, ob denn nun Bargeld oder doch Kartenzahlung die bessere Option sei, ist schwer zu beantworten, weil es von vielerlei Faktoren abhängt. Wer sparsam denkt, wird gleich darauf hinweisen, dass eine Kreditkarte mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Andererseits bezieht man Bargeld übers Konto und für dieses entrichtet man im Regelfall ebenso Gebühren. Lässt man dieses Argument fürs erste unberücksichtigt, kommt man rasch zu zwei weiteren Faktoren, nämlich wie (un)praktisch eine der Zahlungsweisen bei einem bestimmten Kauf ist und mit welcher man besser den Überblick über die eigenen Finanzen behält.

yedidiak via Pixabay

Manche bringen ihre Bank(oder kredit)karte mit einer selbstverständlichen Blindheit zum Einsatz, dass ich mich nur wundern kann. Da wird munter bezahlt, bezahlt, bezahlt und wenn dann die Monatsrechnung eintrifft oder man einen Kontoauszug macht, kommt es zu akuter Schnappatmung. Wo ist das Geld bloß wieder hingerannt, wird da räsoniert, dabei wäre es doch wirklich einfach sich diesen Jammer zu ersparen, indem man sich sämtliche Ausgaben aufschreibt, um den Überblick zu bewahren. Verzichtet man gerade im Alttag auf Kartenzahlung, hat man schon grundsätzlich ein besseres Gespür dafür, wie viel Geld man ausgibt und entsprechend ist dann die monatliche Endabrechnung im Haushaltsbuch vielleicht nicht unbedingt erfreulich, aber zumindest keine Überraschung.

Mir ist schon klar, dass für manche das Thema Haushaltsbuch zum großen Gähnen führt oder als altbacken abgetan wird, dabei ist dies der einfachste Weg, um einen konkreten Einblick in die eigenen Finanzen zu haben. Dabei ist es im Endeffekt egal, ob man lieber bar oder mit Karte bezahlt, Hauptsache man "übersieht" keine Ausgabe und trägt sie ein. Der Rest ist, wie gesagt, eine reine Vorliebe. Liegt selbige beim kartenförmigen Zahlungsmittel und neigt man dazu den "Füllstand" des Kontos aus den Augen zu verlieren, ist es leider besonders schwer, die unkontrollierten Ausgaben zu zügeln. Um zu sehen, wo das Geld hinläuft, sollte man eine Woche lang die Karte(n) zu Hause lassen und nur mit Bargeld zahlen. Dies steigert das Bewusstsein dafür, wie oft und vor allem wie viel man sonst nebenbei und undurchdacht ausgibt. Neigt man dazu, Bargeldreserven drei Mal die Woche am Bankomat aufzufüllen, ist zusätzlich eine Beschränkung sinnvoll. Wer glaubt, nicht mehr als zB € 100 pro Woche zu verprassen, gibt nur diese Summe ins Börsl. Bei einigen wird spätestens am Donnerstag klar sein, dass zwischen Glauben und Fakt nicht nur Welten sondern auch etliche Scheine liegen können. Selbstverständlich soll man über diesen Zeitraum hinweg auch Buch führen und am Ende der Woche ein Resümee ziehen. Vielleicht läppern sich manche Angewohnheiten, wie der morgendliche Coffee-to-go, unerwartet zusammen oder es sind eher Spontankäufe, die im wahrsten Sinne des Wortes ihren Beitrag leisten. Kurz gesagt, man muss sehen, um zu verstehen. Ergo Haushaltsbuch. Dann ist es auch egal, ob cash oder card, denn es zählen nur die inneren aka monetären Werte.

Zahlst du bevorzugt mit Münzen und Scheinen oder doch lieber mit Karte? Was hältst du von meinem 1-Woche-nur-Bargeld Versuch, um mehr Bewusstsein für Ausgaben zu schaffen?

Sonntag, 16. April 2017

{Win} Gewinnspieltipps für Blogger


Was tun fast alle Blogger über kurz oder lang? Sie veranstalten Gewinnspiele. Sei es, um sich bei den LeserInnen zu bedanken oder um den eigenen Blog ein wenig bekannter zu machen*. Aus welchem Grund auch immer man etwas verlost, es gibt doch einige Dinge, die beim Ablauf von Gewinnspielen berücksichtigt werden sollten, damit alle Beteiligten etwas davon haben. Schließlich soll es ja kein Hürdenlauf werden, sondern Spaß machen!
*Und seien wir mal ehrlich, nichts lockt die Leute mehr an, als die Chance einen tollen Gewinn einzustreifen.

1. Verwendet Rafflecopter, Gleam & Co
Für welches Widget man sich auch entscheidet, sie erleichtern einem wirklich das Leben, egal ob man es bei mehreren Teilnahmeoptionen gerne übersichtlich mag oder wenn es darum geht, Gewinner zu ziehen. Außerdem hilft es ungemein anhand von IP-Adressen unfaire Teilnehmer, die sich mit einem halben Dutzend verschiedener E-Mail Adressen höhere Gewinnchancen ausrechnen, auf den ersten Blick zu erkennen und vom Gewinnspiel auszuschließen.

2. Nutzt die Kommentarfunktion mit Bedacht
Ein Gewinnspiel über Kommentare abhalten sollte man, zum Schutz der Privatssphäre der Teilnehmer, nur dann, wenn man die eigene E-Mail Adresse nicht für alle Welt sichtbar veröffentlichen muss. Außerdem sollte dabei der Kommentar selbst zur Teilnahme reichen und man nicht eine ganze Litanei an Informationen für zusätzliche Lose schreiben müssen. Das ist nämlich nicht nur für Teilnehmer mühsam, sondern stellt sich, spätestens wenn es daran geht alles durchzunummerieren, um den Gewinner ziehen zu können, als entsprechend aufwändig heraus.

3. Zwingt niemanden euch zu folgen
Ich persönlich bin Befürworterin des optionalen Folgens, dh wer will darf gerne, aber müssen tut niemand. Meiner Erfahrung nach führt ein solcher Zwang nur dazu, dass das berüchtigte Folgen-Entfolgen-Karussell sich zu drehen beginnt und das ist wirklich unnötig. Allerdings möchte ich ergänzen, dass ich es absolut in Ordnung finde, wenn es Bedingung ist über einen Kanal zu folgen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man nicht direkt auf dem Blog sondern zB auf Twitter ein Gewinnspiel nur für Fans veranstaltet. Zu verlangen, dass Teilnehmer einem gleich auf fünf verschiedenen Arten folgen müssen, halte ich wiederum für absolut übertrieben.

4. Legt Teilnahmebedingungen fest
Folgende Informationen sollten in jedem Fall angeführt werden: Beginn und Ende des Gewinnspiels, wer daran teilnehmen darf (zB Teilnehmer müssen ihren Wohnsitz in Österreich haben), was genau verlost wird, wer den Gewinn zur Verfügung stellt (zB man hat ihn selbst finanziert oder es gibt einen Sponsor), wann ein Gewinner gezogen und wie dieser verständigt wird, wie der Gewinn zugestellt wird (zB elektronisch im Fall eines Gutscheins oder postalisch) und zum Drüberstreuen dürfen auch die Datenschutzhinweise nicht fehlen.

5. Veröffentlicht den Gewinnernamen
Lasst es mich mal so formulieren, wenn kein Name in Rafflecopter & Co veröffentlicht wird, schürt dies nicht unbedingt das Vertrauen. Selbst wenn nicht der eigene Name aufscheint, kann man sich so doch gewiss sein, dass es tatsächlich einen Gewinner gibt. Natürlich bedeutet dies nicht, dass man Bloggern misstrauen muss, wenn kein Gewinner verkündet wird, aber seien wird doch mal ehrlich, wir wollen einfach wissen, ob wir mal wieder nicht gewonnen haben.
Gut zu wissen: Grundsätzlich müssen Personen einwilligen, damit deren Name im Fall des Gewinns veröffentlicht werden darf. Daher gehört ein entsprechender Passus in die TNB hinein.

Falls du BloggerIn bist, was hältst du von meinen Tipps? Gibt es vielleicht noch weitere Punkte, die dir selbst wichtig sind, hier jedoch nicht angeführt werden?

Samstag, 15. April 2017

Projekt 365 - Jetzt wird ausgemistet


Eigentlich hatte ich durchaus andere Pläne, aber wenn etwas zu mühsam erscheint, ist man nun einmal geneigt, diese noch ein wenig aufzuschieben und sich angenehmeren Dingen zu widmen. Obwohl die gute alte Prokrastination wieder einmal siegreich aus dem Kampf hervorgegangen ist und der Inhalt meines Kleiderschranks daher (dieses Mal!) unangetastet blieb, war ich keineswegs untätig. Stattdessen habe ich mich nämlich einer weiteren typisch weiblichen Problemzone gewidmet - den unendlich Weiten des Badezimmerschranks. Plus anderem Kleinkram, so zum Drüberstreuen.


Im Badezimmer habe ich zum Rundumschlag ausgeholt und ordentlich aussortiert, wobei ich, bis auf eine einzige (!) Ausnahme, wirklich alles auf willhaben an die Frau bringen konnte*. Das, worauf ich aus welchen Gründen auch immer nicht gehen wollte, ist ein kompletter Aufsteller einer bekannten Drogeriemarke. Einige werden sich zu Recht wundern, wie ich überhaupt in dessen Besitz gekommen bin. Kurz gesagt, ich habe ihn gewonnen, worüber ich mich Anfangs total gefreut habe, bis ich realisieren musste, dass keiner daran Anteil haben wollte. Die Tatsache, dass es in meinem Umfeld schon mal niemand umsonst haben wollte, hätte mich auf die resultierende Enttäuschung beim Versuch des Verkaufs vorbereiten sollen, was leider nicht der Fall war. Jedenfalls wird Kosmetik keineswegs besser, wenn sie ewig lang rumliegt, weshalb das ganze Set in der Spendenschachtel landete.
*Zur Erinnerung: Ich zähle beim Ausmisten nur jenes, was gespendet oder verschenkt wird, jedoch keine Verkäufe.
Kosmetikzeugs 48 Teile

Es mag Überwindung kosten, aber Geschenktes nur anstandshalber zu behalten, obwohl man weder Freude noch Nutzen davon hat, macht keinen Sinn. Genauso verhält es sich mit Dingen, die nur begrenzt haltbar sind - anstatt diese zu horten, ist es besser sich davon zu trennen, egal ob durch Verkauf oder Spende.

Zwar nicht im Bad, dafür quer in der Wohnung verteilt, sind mir dann noch einige Relikte ins Auge gestochen, die ebenfalls ihres Auszugs aus meiner Wohnung harrten. Interessanterweise handelt es sich dabei durchwegs um Dinge, die ich irgendwann mal geschenkt bekommen habe und welche ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr besitzen oder nutzen möchte. Darunter ein paar Uhren, deren Batterien leer sind und bei denen Ersatz de facto teurer käme, als der ursprüngliche Preis für die Uhren selbst. Dazu gesellen sich Häferln von Personen, die mittlerweile auf weniger schöne Art mein Leben verlassen haben und an die ich einfach nicht mehr erinnert werden möchte.
Krimskrams 5 Teile

März - 53 Teile

Mittlerweile ist die Gesamtzahl aller ausgemisteten Gegenstände auf beachtliche 138 Teile gestiegen. Wieder fiel mir die Entscheidung recht leicht, wovon ich mich endgültig trennen wollte. Jedenfalls habe ich mich über die Tatsache, dass ich Kosmetik im Wert von gut € 300 einfach so weggebe, schnell hinweg getröstet, denn schließlich hat es mich ja nichts gekostet. Und mich von Geschenken zu trennen, war auf jeden Fall befreiender, als ich gedacht hätte.

Hätte ich noch mehr ausmisten können? Es ist definitiv wieder Licht am Ende des Badezimmerkastls auszumachen, anders formuliert, es ist  schön überschaubar und nur noch mit Dingen bestückt, die ich tatsächlich verwende. Beim Krimskrams bin ich sicher, dass sich im Laufe des Jahres noch etliches finden wird, das ich nicht mehr nutze oder brauche, dh darauf werde ich definitiv ein Augenmerk legen. Was habe ich mit dem ganzen Zeug getan? Diesmal bin ich ein bisschen spät dran, aber gleich nach Ostern bringe ich alles gesammelt zum SOMA, welcher hoffentlich mit dem Schminkzeug mehr Freude und (Verkaufs)glück haben wird.

Würde eine kleine Entrümpelungskur deinem Badezimmerschrank gut tun? Fällt es dir schwer, dich von geschenkten Dingen zu trennen?