Dienstag, 30. August 2016

{Lifestyle} Postcrossing oder wie man die Ferne ins eigene Heim bringt

Was machst du gerne in deiner Freizeit? Bei mir rangieren Lesen und Reisen ganz oben auf der Liste an Dingen, die ich in vollen Zügen genieße. Seit ein paar Jahren hat sich ein weiteres Hobby im wahrsten Sinne des Wortes den Weg auf meinen Schreibtisch gebahnt - Postcrossing

Einige unter euch, vermutlich all jene, die gerne ihre Nase in ein Buch stecken, sind sicherlich mit Bookcrossing vertraut und dieses Projekt ist recht ähnlich. Man versendet eine Postkarte an andere Mitglieder und sobald diese vom Empfänger registriert wurde, geht die eigene Adresse an ein beliebiges Mitglied, welches ebenfalls eine Karte auf Reisen schickt und zwar zu dir. Es ist ein bisschen wie virtuelles Reisen. Man braucht das Haus nicht zu verlassen* und man erhält ein kleines Stück Welt aus der Ferne, aber manchmal auch Nähe**. Dabei geht es nicht nur darum, mal richtige Post aus dem Postkastl zu fischen, was in Zeiten von E-Mails ohnehin kaum noch der Fall ist. Es geht um Motive, die einen zum Träumen anregen, neugierig machen, zum Lachen bringen oder Reisepläne schmieden lassen und der Mensch, der diese ausgesucht, beschrieben und an einen versendet hat. Alles auf einem Stück Karton mit Bild auf der einen und Worte auf der anderen Seite. 
*Außer natürlich um die zu versendenden Karten in den nächsten Postkasten zu werfen.
**Man kann sich nämlich aussuchen, ob man innerhalb des eigenen Landes versenden möchte oder nicht.

Ikaika via Pixabay

Eines ist klar, Hobbies sucht man sich kaum danach aus, ob sie einem teuer kommen oder eine kostengünstige Freizeitbeschäftigung darstellen. So etwas halte ich ehrlich gesagt für absoluten Unfug, denn in erster Linie sollen sie einem Spaß machen und Freude bereiten.

Ich wäre allerdings nicht ich, würde ich mir nicht doch ein paar Gedanken zu dem Thema machen und wie es aussieht, habe ich unbewusst eine Strategie entwickelt, mit der ich Aufwand von Zeit und Geld optimal an mein Bedürfnis Postkarten zu schreiben angepasst habe. Schließlich ist es ja nicht nur das Kaufen der Karten und Briefmarken, die sich hier zu Buche schlagen, sondern auch wie lange ich mich mit dem ganzen Drumherum beschäftige. Vom Ziehen einer neuen Adresse, über das Aussuchen der idealen Postkarte für den Empfänger, bis hin zum Schreiben derselben, vergeht schon einiges an Zeit und das ist bereits das halbe Vergnügen*.
*Die andere Hälfte ist klarerweise das Erhalten von Karten.

Inzwischen hat es sich eingebürgert, dass ich alle zwei Wochen zehn bis zwölf Karten schreibe, was für mich genau die richtige Menge ist - nicht zu viel und nicht zu wenig. Alles darüber hinaus wäre dann schon wieder zu stressig und, das gebe ich unumwunden zu, würde doch mehr ins Geld gehen, als mir lieb ist. Immerhin ist Postcrossing nicht mein einziges Interesse und so haben Bücher ebenfalls meine zeitliche und finanzielle Zuwendung verdient. Na und dann natürlich das Reisen, das richtige, mit Flugzeug und so, nicht nur virtuell. 

Ist man ein kleiner Geizhals, stellt sich dennoch die Frage, ob man bei seinen Freizeitaktivitäten nicht mehr aufs Geld achten soll oder kann. Die Antwort ist jein. Unterm Strich geht es darum, eine ausgewogene Balance zwischen Vergnügen und Aufwand für selbiges zu finden. Dies ist sicherlich sehr individuell und hängt nicht nur davon ab, wie kostenintensiv etwas ist und welches Budget man zur Verfügung hat. In erster Linie geht es doch darum, was einem eine Sache wert ist. Glück ist durchaus käuflich und Hobbies bieten einen Mehrwert, der doch eigentlich unbezahlbar ist. Ein Auge auf die damit verbundenen Kosten zu haben, ist empfehlenswert, sich zu kasteien und gar nichts zu gönnen, macht für mich hingegen keinen Sinn.

Kanntest du Postcrossing schon? Ist dies etwas, das dir gefallen könnte oder sind Postkarten für dich "von Gestern"?

Sonntag, 28. August 2016

{Win} Die Sache mit der Steuer


Ach wie schön ist es zu gewinnen, wäre da nicht dieses unschöne Wort, welches da lautet  S t e u e r. Nicht das Steuer im Auto, sondern die Steuer, die man zu bezahlen hat. Ich höre schon, wie ein Raunen durch die Menge geht und erahne wie Angstschweiß auf so mancher Stirn steht. Daher ein paar (auf)klärende Worte zum Thema S t e u e r p f l i c h t und G l ü c k s s p i e l a b g a b e.

Gewinnspielfanatiker und Lottohelden
Nehmen wir an, ich gewinne eine Waschmaschine. Ich würde mich natürlich maßlos freuen, da meine alte schon in den letzten Zügen liegt. Nehmen wir weiters an, ich gewinne im Lotto, was bedeutete, dass ich mir jede Menge Kleidung kaufen könnte, um diese dann in meiner neuen Waschmaschine zu waschen. In keinem Fall wäre ich beunruhigt bezüglich etwaiger Steuerpflicht, denn Lotteriegewinne oder Gewinne aus Preisausschreiben unterliegen nicht der Einkommenssteuer.
Quelle: Einkommenssteuer – Steuerpflicht bei Preisen und Gewinnspielen

Gewinnspielveranstalter
Nehmen wir nun an, dass ich ein Gewinnspiel auf meinem Blog veranstalte und sich der oder die glückliche Gewinner/in über einen Amazon Gutschein freuen darf. Diese Verlosung unterliegt einer Glücksspielabgabe von 5% des in Aussicht gestellten Gewinns, welche von mir als Veranstalterin an das zuständige Finanzamt abgeführt werden muss. Bevor nun Panik unter allen Bloggern ausbricht, die diese Zeilen lesen und schon ein paar eigene Gewinnspiele hinter sich haben, darf ich alle beruhigen. Es gibt nämlich eine Bagatellgrenze, wonach Glücksspielgewinne bis € 10.000 pro Kalenderjahr abgabefrei sind. Nachdem ich nicht vorhabe, einen Gutschein in einer solchen Höhe zu verlosen, ist diese Abgabe daher weder für mich noch die meisten anderen Blogger relevant.
Quelle: Glücksspiel und Preisausschreiben

Zur Info: Diese Informationen beziehen sich einzig auf Österreich und können in anderen Ländern vollkommen anders gehandhabt werden!

Leseempfehlung
So gut informiert gewinnt es sich doch gleich um einiges leichter, nicht wahr? In diesem Sinne, möge Fortuna mit euch sein!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Samstag, 27. August 2016

{Regional} Genussmeile 2016


Am 3./4. sowie 10./11. September 2016 findet entlang des 1. Wiener Wasserleitungswanderweges zwischen Mödling und Bad Vöslau die bekannte Genussmeile statt.

Wandern, Verkosten, Geniessen

80 Weinbaubetriebe aus der Thermenregion Wienerwald bieten Most, Sturm und Wein sowie für die Region typische "Schmankerln" an ihren Ständen an. Ebenfalls sorgen Gastronomiebetriebe der Niederösterreichischen Wirtshauskultur und einzelne regionale Produzenten, wie zum Beispiel der Verein "Gutes zum Genießen" oder "So schmeckt Niederösterreich", für eine leckere kulinarische Versorgung.

Genuss in Verbindung mit der einzigartigen Landschaft machen den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus. Ein kulinarischer Spaziergang entlang der "längsten Schank der Welt"!

Ein paar Hinweise für Unschlüssige: Man sollte aufgrund der teilweise steilen und unebenen Wege gut bei Fuß sein und keinesfalls auf Sonnenschutz vergessen, da man nur bei den einzelnen Stationen gemütliche Schattenplätze findet. Wer eine nervöse Blase hat, darf beruhigt sein, denn portale Toiletten sind in regelmäßigen Abständen aufgestellt.

Öffnungszeiten Genussmeile 2016
Sa ab 14:00 bis Einbruch der Dunkelheit
So ab 11:00 bis Einbruch der Dunkelheit

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Donnerstag, 25. August 2016

{Shopping} Von Sammlern und Fröschen oder wie Sammelwerke einem den letzten Euro rauben

Schon bei den Höhlenmenschen lag Sammeln voll im Trend. Selbstverständlich lag das Augenmerk damals auf Dingen, die den Magen füllten und nicht jenen, die das Auge und den Geist erfreuen. Auch heutzutage geben sich viele dem Sammeltrieb hin. Dazu braucht man nicht mal in den Wald oder auf ein Feld, es reicht schon ein Besuch in der nächsten Trafik. Sammelwerke tauchen immer wieder auf und werden mittlerweile bei Erscheinung der ersten Ausgabe im Fernsehen beworben. So leicht lasse ich mich nicht (mehr) austricksen und gesammelt werden nun vorzugsweise Reiseerinnerungen, die mich im Gegensatz zu diversen Sammelwerkenfallen zwar ebenso kosten, jedoch auf viel zufriedenstellendere Weise bereichern.

Aber von vorne - Wochen, Monate, Jahre habe ich brav die Star Trek Fakten und Infos gesammelt. Die Ordner, die am Ende einen Laufmeter Regal eingenommen haben, habe ich gehegt und gepflegt aka ab und zu abgestaubt und nach dem einmaligen Durchblättern der Blätter gleich nach Kauf nie wieder eines Blickes gewürdigt. Schließlich war es Zeit einen Trennungsstrich zu ziehen. Das Sammelwerk nahm bloß Platz weg und ob ich jemals wieder darin blättern würde, war ebenfalls mehr als fraglich. Vor der Veräußerung musste ich natürlich erst ausrechnen, wie teuer die Anschaffung in ihrer Gesamtheit gewesen war. Als der Taschenrechner mir die grausame Wahrheit präsentierte, habe ich erst mal ein paar Minuten lang hyperventiliert. Meine sammelwütige Investition hat mich knapp über € 1.000 gekostet, was ja an sich schon schlimm genug war. Die Realistin in mir wusste allerdings, dass es noch schlimmer kommen würde. Kein Mensch würde mir jemals eine solche Summe dafür bezahlen. Jedenfalls keiner, der halbwegs bei Verstand war. Am Ende konnte ich das Sammelwerk für € 300 losschlagen. Viel wertvoller war zweifellos die teure Lektion, die mich dies gelehrt hat oder besser gesagt, hätte lehren sollen. Ab diesem Zeitpunkt mied ich die Zeitschriftenregale, aber dann flatterte ein Katalog von Weltbild ins Haus und das Unglück nahm erneut seinen Lauf. Diesmal in Form einer Terra X Sammleredition auf DVD. Offenbar benötigte ich diese zweite Lektion, um den Ernst der Lage bzw den Unsinn solcher Sammlungen erst wirklich zu begreifen.

Alexas_Fotos via Pixabay

Wie der Frosch, der nicht aus dem Kochtopf springt, während die Temperatur stetig steigt, pilgert man Woche für Woche in die Trafik oder bestellt ein Sammlerabo und holt sich schrittweise für ein paar Euro die neueste Ausgabe eines Sammelwerks nach Hause. Irgendwann ist der Frosch gut durch und die eigene Börse um einiges an Inhalt erleichtert. Die Macht der (schlechten) Gewohnheit hat voll zugeschlagen und die Ernüchterung tut nicht nur springenden Amphibien weh. Wie soll man denn nun erkennen, ob man dem inneren SchweineSammelhund (nicht) nachgeben soll?

  • Lass dich nicht vom Schnäppchenpreis der ersten Ausgabe ködern, dieser ist nämlich das einzig günstige an der ganzen Sammlung.
  • Rechne dir vorab aus, wie teuer ein Sammelwerk kommen wird, wenn du es zB ein Jahr* lang beziehst und entscheide dann, ob es dir die Investition tatsächlich wert ist.
    *Dies soll als Anhaltspunkt dienen, denn viele Sammlungen sind sogar erst nach mehreren (!) Jahren vollständig.
  • Erkundige dich, ob du eine Ausgabe problemlos nachbestellen kannst, falls du sie versäumen solltest. 
  • Berücksichtige den erforderlichen Zeitaufwand um eine Sammlung zu vervollständigen; vor allem bei Bausätzen kann dies zum Geduldspiel werden.
  • Halte dir vor Augen, dass viele Sammelwerke aufeinander aufbauen; hörst du mitten drinnen auf, bleibt deine Sammlung unvollständig und damit mehr oder weniger wertlos.
  • Vergleiche Preise im regulären Handel, denn hier finden sich oft gute Alternativen mit dem gleichen Inhalt aber zu weit niedrigeren Preisen.

Ob es einem der Geld- und Zeitaufwand am Ende wert ist, ein Sammelwerk zu beziehen, sei jedem selbst überlassen. Für mich persönlich hat es sich jedenfalls ausgesammelt!

Leseempfehlung

Hast du je ein Sammelwerk bezogen? Findest du wie ich, dass Kosten und Nutzen in keiner Relation stehen oder sind sie deiner Meinung jeden Euro wert?

Dienstag, 23. August 2016

{Money} Geld verdienen mit ... Gold & Edelmetallverkauf


Alle paar Monate trudeln sie ein, Flugblätter die auf marktschreierische Weise den Goldverkauf zu Höchstpreisen versprechen. Entschließen sollte man sich selbstverständlich rasch, denn die fliegenden Händler Käufer werden nur auf ein kurzes Gastspiel in der Stadt vorbeischauen. 

Ich erinnere mich noch, als meine Mutter vor etlichen Jahren aus reiner Neugier einen solchen mit einem kleinen Sackerl gefüllt mit diversem Bruchgold und kaputten Schmuckstücken aufgesucht hat. Zuvor hatte sie sich online über den tagesaktuellen Goldkurs bei der Ögussa erkundigt und grob errechnet mit welchem Gewinn sie (theoretisch!) rechnen durfte. Nach freundlicher Begrüßung wurde das Gold getestet, um die Legierung zu eruieren, anschließend gewogen und alles schön ordentlich auf einem Notizblock festgehalten. Schließlich wurde der Taschenrechner bemüht und eine Summe verkündet, welche etwa bei der Hälfte dessen lag, was eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Der Abschied verlief entsprechend frostig und einen Halbtagesausflug nach Wien später, hatte meine Mutter sich dann tatsächlich bei der erwähnten Ögussa um ihre Gold(bruch)stücke erfolgreich und definitiv einträglicher erleichtert.

Möchte man altes Gold oder auch Silberschmuck in Geld verwandeln, stehen einige Wege dafür offen, wobei man jedoch stets darauf achten sollte, einen guten und fairen Preis zu erhalten. 

Wo kann ich Bruchgold oder (kaputte) Schmuckstücke verkaufen?
Viele Juweliere und Goldmanufakturen kaufen diese genauso wie die eingangs erwähnte Ögussa zu tagesaktuellen Kursen an. Es empfiehlt sich in jedem Fall, sich vorab über die tagesaktuellen Kurse zu informieren, um den besten Preis zu bekommen.

Wo kann ich normalen Goldschmuck verkaufen?
Für "normalen" Goldschmuck wird man oft nur den aktuellen Preis für Bruchgold erhalten, aber bei hochwertigen oder gar historischen Schmuckstücken sieht dies schon wieder anders aus. Das Dorotheum ist sicherlich die etablierteste Anlaufstelle, um Schmuck schätzen zu lassen und Gutachten zu erstellen. Hier bietet sich zum bequemen Weiterverkauf ebenfalls das Dorotheum selbst an, allerdings kann man mit einem solchen Gutachten Schmuck ebenso ohne Zwischenhändler weiterverkaufen.

Wo kann ich Goldmünzen verkaufen?
Handelt es sich zB um Philharmoniker oder dergleichen, dann ist die eigene Hausbank wohl die beste Anlaufstelle. Bei Sammlermünzen sollte man sich hingegen nicht mit dem Nominalwert zufrieden geben und hier rate ich wieder dazu, deren Wert vorab entweder bei Münzhändlern oder im Dorotheum schätzen und eventuell auch gleich dort ankaufen zu lassen. 

Wo sollte ich auf keinen Fall Gold oder Schmuck verkaufen?
War das Erlebnis meiner Mutter noch nicht Warnung genug, wiederhole ich es gerne nochmal. Fliegende Händler sind bekannt dafür, weit unter Kurs anzukaufen, daher macht auch nur dieser selbst beim Ankauf ein gutes Geschäft. Ich selbst finde auch diverse Unternehmen suspekt, bei denen man Gold(schmuck) postalisch einsenden, schätzen und auszahlen lassen kann. Teilweise finden sich auf deren Websites nicht einmal Angaben zu den Ankaufskursen, was skeptische Gemüter wie mich schon mal stutzig macht. Solche Anbieter also bitte auf eigene Gefahr nutzen!

Unterm Strich heißt dies - sich informieren und nicht die erstbeste Möglichkeit ergreifen, ohne andere Schätz/Verkaufsoptionen in Betracht gezogen zu haben. Drängt der Verkauf nicht, dann lohnt es sich mitunter einige Zeit lang Gold- bzw Edelmetallkurse zu verfolgen und erst zu verkaufen, wenn diese gerade auf Berg- und nicht auf Talfahrt sind, denn schließlich möchte man doch den höchstmöglichen Preis erhalten.

Hast du schon einmal Bruchgold oder Schmuck weiterverkauft? Würdest du dafür sogenannte "fliegende Händler" in Betracht ziehen?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Sonntag, 21. August 2016

{Free} Gratis WLAN


Unterwegs mal rasch und kostenfrei im Internet surfen? Gratis WLAN machts möglich und steht mittlerweile schon (fast) allerorts zur Verfügung.

Hier werden alle Hotspots die direkt von Freewave betrieben werden mit aktuellem Status, dh ob der Hotspot gerade online ist, gelistet.

Dies ist ein umfangreiches Verzeichnis von gratis Internet Hotspots in ganz Österreich.

wien.at Public WLAN
Im Wiener Stadtgebiet bietet wien.at kostenlosen Internetzugang in vielen öffentlichen Bereichen. Bis Ende 2016 soll es übrigens rund 400 Access Points in Wien geben.

Auf dieser Seite finden sich kostenlose Hotspots nicht nur hierzulande sondern weltweit.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Samstag, 20. August 2016

{Regional} EUMIG Museum


Dem einstigen Wiener Neudorfer Vorzeigebetrieb Eumig wurde eine Dauerausstellung im Alten Feuerwehrhaus gewidmet. Die Geschichte der Firma wurde durch Befragung von Zeitzeugen und der ehemaligen Werkszeitung erarbeitet und bietet gemeinsam mit Fotoapparaten, Filmkameras sowie Audio- und Videosystemen einen sehenswerten Überblick über Glanzzeiten des Betriebs.

Auch bei mir steht noch ein altes Eumig Radio irgendwo im Keller verstaut und meine Mutter war sogar jahrelang in dem Unternehmen beschäftigt. Ein Besuch der Ausstellung gemeinsam mit ihr war daher lange überfällig und wurde zu einem wunderbar nostalgischen Erinnerungsmoment.

Eumig - Dauerausstellung
Parkstraße 6
2351 Gemeinde Wiener Neudorf
Tel.: 02236 / 625 01 39
E-Mail: kultur@wiener-neudorf.gv.at

Nächste Öffnungszeiten
Mi 07.09.2016 15:00 - 18:00
Mi 05.10.2016 15:00 - 18:00
Öffnung nach Vereinbarung ab einer Gruppe von 5 Personen möglich!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Donnerstag, 18. August 2016

{Lifestyle} Service not included oder ein paar Tipps für den richtigen Tip

Mit leicht gerunzelter Stirn blickte ich auf die Rechnung, die mir der Servierer mit breitem Lächeln auf einem Plastiktablett offeriert hatte. Oben links zierte ein mit Kuli gemalter Smiley den Zettel und unten rechts, gleich unter der gedruckten Rechnungssumme, stand eine weitere handgeschriebene Zahl, neben dieser das Wort Tip, unter diesem ein Strich und darunter in fetter Großschrift, das was der gute Mann als eigentliche Endsumme verstand. Ort des Geschehenes war ein Restaurant in den USA, dem Mekka des Trinkgeldgebens schlechthin. Ich verstehe natürlich, wie sehr man hier von selbigem abhängt, aber es mir als offenbar unmündiger Touristin in jedem zweiten Lokal unter die Nase zu reiben, lockt auch nicht mehr Scheine aus meiner Börse. 

Mir im wahrsten Sinne des Wortes vorzuschreiben, wie viel ich an Trinkgeld zahlen soll, empfinde ich als absolut unverschämt. Zugegeben, dieser zum Scheitern verurteilte Versuch mir großzügige 27% fürs Service auf die Rechnung aufzuschlagen* und dann so zu tun, als hätte ich gar keine andere Wahl, als dieses zu bezahlen, war zum Glück nur eine besonders negativ hervorstechende Ausnahme. Im Großteil der Lokale ist der Hinweis, dass Service not included sei, doch weitaus subtiler und dies wird folglich von mir mit entsprechender monetärer Freigebigkeit gewürdigt. 
*In den USA wird übrigens ein Trinkgeld in Höhe von 15-20% erwartet.

Leseempfehlung

M V via FreeImages

Was genau ist denn Trinkgeld? Es handelt sich um einen freiwillig bezahlten Geldbetrag, der zeigt, wie sehr man mit einer Dienstleistung zufrieden war. Trinkgeld wurde übrigens bereits im Mittelalter nachgewiesen und der Name leitet sich davon ab, dass der Spender das Geld mit dem Wunsch gab, man möge es auf dessen Wohl vertrinken.

Darf man beim Trinkgeld eigentlich sparen? Ich würde es zwar nicht als Sparen bezeichnen, aber es kommt schon mal vor, dass die Worte "Stimmt so!" nicht fallen und ich kommentarlos auf mein Wechselgeld warte. Weshalb sollte sich jemand überhaupt noch bemühen, guten Service zu erbringen, wenn es dennoch Kleingeld hagelt? War derselbige unter aller Kritik, dann ist es durchaus angebracht, keines zu geben oder es zumindest zu reduzieren. Hierzulande hat sich das Geben von Trinkgeld jedenfalls recht gut eingebürgert. Oft kann der Service und die Qualität einer Leistung noch so mies gewesen sein, es gehört schlicht zum guten Ton. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich bin da skrupellos und wenn's absolut nicht passt, dann gibt's eben keinen Cent extra. Trinkgeld ist meiner Meinung nach kein Gewohnheitsrecht sondern ein Zeichnen von Wertschätzung!

Wie viel Trinkgeld soll man hierzulande geben? Ich schätze, die wenigsten Einheimischen werden den Taschenrechner zücken, um konkrete Berechnungen anzustellen, sondern einfach nach Gefühl einen Betrag aufrunden, ohne groß darüber nachzudenken, in welcher prozentuellen Relation dieser zu der Rechnungssumme steht. Wer jetzt eine Spur mehr Gewissheit möchte, dem darf ich verraten, dass man grundsätzlich in Österreich, aber genauso in Deutschland, mit 5-10% Trinkgeld fast überall richtig liegt, wobei es im Endeffekt immer noch einem selbst überlassen bleibt, ob man eher knausrig oder großzügig ist.

Und wie viel Trinkgeld ist dann im Ausland angebracht? Wie heißt es doch so schön? Andere Länder, andere Sitten. Dies trifft zweifelsohne auch auf die Gepflogenheit Trinkgeld zu geben zu. Vielerorts wird Trinkgeld auf freiwilliger Basis vergeben, dann wiederum ist automatisch eine Servicepauschale im Rechnungsbetrag inkludiert und manchmal, wie im ostasiatischen Raum, ist solches sogar gänzlich unüblich, wenn nicht sogar beleidigend. Vor einer Reise ist es daher empfehlenswert, sich schlau zu machen, wann wofür wie viel Trinkgeld erwartet wird, um in keine potentiellen Fettnäpfchen zu treten.

Gibst du grundsätzlich Trinkgeld oder nur dann, wenn alles zu deiner Zufriedenheit war? Aus welchen Gründen würdest du kein Trinkgeld geben?

Dienstag, 16. August 2016

{Shopping} (Un)faire Mode oder warum es unfair ist fair kaufen zu müssen

Wer ist für fair hergestellte Kleidung? Jeder. Wer will den entsprechend höheren Preis dafür zahlen? Keiner. Nun gut, dies ist jetzt etwas überzeichnet dargestellt, aber prinzipiell sind wir doch alle für faire und umweltbewusste Arbeitsstandards, bei der die gesamte Produktion sozial und ökologisch nachhaltig ist. Wenn es dann darum geht, unsere Börse dafür ein wenig weiter zu öffnen, kommt doch so mancher ins Wanken. Ist man in der Stadt unterwegs und sticht einem dabei ein Kleidungsstück im Schaufenster eines Geschäfts ins Auge, sind die Bedingungen, unter denen es gefertigt wurde, nicht unbedingt das Erste, worüber man sich Gedanken macht. Üblicherweise fokussiert man zunächst auf das Preisschild, bevor man sich (vielleicht!) die Frage stellt, wie fair das Unternehmen hinter dem Modelabel wohl produzieren mag.

Zwischen Denken und Tun liegen manchmal Welten und Verdrängung ist schon eine feine Sache. Natürlich gibt es genug Personen, denen faire Mode ein Anliegen ist, während auf der anderen Seite einigen ziemlich egal ist, wo und wie etwas produziert wurde, solange nur der Preis stimmt. Soll man deshalb den einen loben und den anderen für die eigene Einstellung geringschätzen? Dies sei jedem selbst überlassen. Mir geht es hier nicht darum, das Faire auf ein Podest zu stellen. In einer idealen Welt würden wir doch alle fair kaufen, nicht wahr? Faire Löhne, fairer Endpreis. Wenn es doch nur so einfach wäre. Genauso wie eine Unzahl an ArbeiterInnen zu Hungerlöhnen schuften muss, gibt es auch in jenen Ländern, wo deren Kleidungsstücke verkauft werden, Menschen, die es sich einfach nicht leisten können, fair zu kaufen. Und das ist ebenfalls alles andere als fair!

Cécile Geng via FreeImages

Nehmen wir einmal an, ein/e Student, Mindestpensionist/in oder Arbeitslose/r möchte für den Rest der Woche Essen auf dem Tisch haben, benötigt jedoch dringend neue Unterhosen*, weil die alten alle schon mehr Löcher als Schweizer Käse haben. Die Frage, ob ein knurrender Magen dieses Duell gewinnen wird, ist rein rhetorischer Natur. Hat man also die Wahl zwischen einem fair produzierten Bio-Baumwollslip um € 29,90 oder einen 5-er Pack Baumwollslips eines Billiganbieters um € 5,00 wird in einer solchen Situation bei den wenigsten das faire Höschen gewinnen. Der Not und dem Hunger gehorchend, setzt man sich im Normalfall selbst an die erste Stelle, auch wenn es einem vom moralischen Standpunkt widerstreben mag. Aber was tun viele, wenn sie Leute mit Sackerl aus einem Billigladen kommen sehen? Innerlich schimpfen und vernichtende Blicke werfen, denn urteilen ohne alle Fakten zu kennen, ist einfach.
*Weshalb gerade Unterwäsche als Beispiel, wird sich so mancher jetzt fragen. Nun, es gibt vielerlei Kleidung, die man günstig Secondhand kaufen kann, aber beim "Darunter" wird meiner Ansicht nach eine Grenze, die man getrost mit Igitt! bezeichnen darf, definitiv überschritten. 

Einige werden jetzt argumentieren, dass Personen, die es sich aus finanziellen Gründen gar nicht leisten können teurer bzw fair zu kaufen, in der Minderzahl sind. Ehrlich gesagt wäre ich mir da nicht so sicher! Es gibt vermutlich genauso viele Menschen, die einfach gerne dem Kaufrausch frönen und dabei möglichst billig möglichst viele Klamotten shoppen wollen, wie Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes jeden Euro umdrehen, bevor sie sich erlauben sich etwas (günstiges!) zu leisten. Wenn man diese Szenarien mit einem Wort zusammenfassen möchte, kann man durchaus ersteres als dumm und zweiteres als unfair bezeichnen. Fairness hat mehr als nur eine Seite und es gibt eben gute Gründe, warum fair zu kaufen als unfair gesehen werden kann und soll. Tatsache ist, es gilt hier wie da vieles zu tun, um soziale Bedingungen so zu ändern, dass ein faires kaufen für alle Beteiligten zu etwas Selbstverständlichem wird. Das ist jedenfalls meine optimistische Zukunftsvision!

Leseempfehlungen

Wie viel Bedeutung schenkst du fairer Mode? Findest du es auch unfair über Personen zu urteilen, die es sich einfach nicht leisten können, fair zu kaufen?

Sonntag, 14. August 2016

{Win} Gewinnspielseiten für Kind & Kegel


Auch die Kleinen lass' ich hier nicht zappeln, schließlich wollen die auch gewinnen wie die Großen. Mit den folgenden Gewinnspielseiten (und Mamas und Papas Erlaubnis!) klappt's bestimmt!
Micky Maus (tägliches Gewinnspiel!)
Wendy (tägliches Gewinnspiel!)

Zur Info: Auf manchen der angeführten Seiten muss man sich (kostenfrei!) registrieren bzw ein Profil anlegen. Alle Gewinnspiele sind laut Teilnahmebedingungen bzw Teilnahmeformular für Österreich offen!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

{Gewinnspiel} Gewinne einen € 25 Amazon Gutschein zum (kleinen) Jubiläum

Heute wird die Groschenzählerin zwei Monate alt und ich dachte mir, eine kleine Einstandsfeier ist längst überfällig. Und wie feiert es sich blogtechnisch besser als mit einem Gewinnspiel!

Da hat sich eigentlich nur die Frage gestellt, womit hat (fast) jeder eine Freude?
Natürlich einem Gutschein. 
Und wo kauft (fast) jeder gerne ein? 
Bei Amazon. 


Noch ein paar Worte in eigener Sache - ihr seid alle herzlich eingeladen meinen Blog zu erkunden und wenn euch gefällt, was ich hier schreibe, freue ich mich natürlich, wenn ihr öfters vorbeischaut. Nachdem ich jedoch nichts davon halte jemandem zwangszuverpflichten, ist es kein Muss meinem Blog zu folgen! Außerdem gibt es etliche, auch tägliche (!!) Möglichkeiten zusätzliche Lose zu bekommen, also macht gerne von diesen Gebrauch. In diesem Sinne - viel Spaß und viel Glück!

a Rafflecopter giveaway
Teilnahmebedingungen
- Dieses Gewinnspiel ist für Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr mit Wohnsitz in Österreich und Deutschland offen.
- Das Gewinnspiel beginnt am 14. August 2016 und endet am 3. September 2016.
- Durch die Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch den hier angeführten Teilnahmebedingungen zugestimmt.
- Eine gültige Teilnahme zum Gewinnspiel erfolgt ausschließlich über das Rafflecopter Widget.
- Es ist nicht verpflichtend meinem Blog zu folgen, um sich für die Teilnahme an dem Gewinnspiel zu qualifizieren.
- Personen, die versuchen mit verschiedenen E-Mail Adressen mehrfach an dem Gewinnspiel teilnehmen, werden von diesem ausgeschlossen und auch für zukünftige Gewinnspiele disqualifiziert.
- Sämtliche im Formular eingegebenen Daten, insbesondere E-Mail Adressen, werden ausschließlich dazu verwendet, den/die GewinnerIn zu verständigen, und werden zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben.
- Jeder Teilnehmer erklärt sich durch die Teilnahme an diesem Gewinnspiel damit einverstanden, dass ihr/sein Name im Fall eines Gewinns im Rafflecopter Widget veröffentlich wird.
- Es wird ein/e GewinnerIn per Zufall über das Rafflecopter Widget ermittelt.
- Der/die GewinnerIn wird innerhalb von 48 Stunden nach Ablauf des Gewinnspiels gezogen und muss sich innerhalb von 72 Stunden auf meine E-Mail rückmelden. Erhalte ich keine fristgerechte Antwort, verfällt der Gewinnanspruch und es wird ein/e neue/r GewinnerIn gezogen.
- Der/die GewinnerIn erhält einen € 25 Euro Gutschein von Amazon. Der Gutschein wird elektronisch übermittelt.
- Der Gewinn kann nicht in Bar abgelöst werden.
- Das Gewinnspiel wird von mir selbst finanziert, dh es wird nicht von Amazon gesponsert.
- Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Twitter und wird in keiner Weise von Facebook oder Twitter gesponsert, unterstützt oder organisiert.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Samstag, 13. August 2016

{Regional} Vintage Mödling


Wer die gute alte Zeit unserer Stadt erleben möchte, benötigt entweder eine Zeitmaschine oder macht einen Abstecher auf Vintage Mödling. Hier kann man wunderbar in alten Ansichten von Mödling bei Wien auf Ansichtskarten und Fotos schwelgen und im Anschluss bei einem Stadtbummel staunen, wie sehr sich Mödling in so mancher Gegend (nicht) verändert hat.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Donnerstag, 11. August 2016

{Money} Coupons & Sparen


Als ich vor vielen Jahren eine Freundin in den USA besucht habe, nahm uns deren Mutter einen Tag nach meiner Ankunft zum Großeinkauf in einen Supermarkt mit. Ich packte allerlei Dinge in den Einkaufswagen, die ich während meines Aufenthaltes brauchen würde, als die gute Frau plötzlich ein dickes Portemonnaie zückte und durch dessen unzählige Fächer zu blättern begann. Schließlich zupfte sie triumphierend zwei kleine bunt bedruckte Stücke Papier daraus hervor, deutete auf den Toast und die Margarine im Wagen und verkündete: "I've got coupons for that!". 

An diesem Tag habe ich nicht nur Geld gespart, sondern auch eine Einführung in die Welt des Couponing erhalten, die in Amerika eine eigene Wissenschaft ist. Mit entsprechendem Geschick und Planung zahlt man da nach Verrechnung aller gesammelter Coupons oft nur einen Bruchteil des tatsächlichen Warenwerts. Und wen überrascht es, dass es dort sogar eine eigene Fernsehsendung dazu gibt!

Zugegeben, das Phänomen der Coupons steckt hierzulande vergleichsweise in den Kinderschuhen, dennoch kann man sich mit diesen auch bei uns den ein oder anderen Euro sparen.

Wo sind denn Coupons überhaupt zu finden?
Flugblätter und Werbeprospekte
Gutscheinhefte 
Kassencoupons*
*dh am Ende des Kassenzettels im Supermarkt aufgedruckt
Individuelle Schreiben an Kundenkartenbesitzer 
Kundenmagazine
Newsletter
Websites (zB for me stellt regelmäßig diverse Coupons für P&G Produkte zur Verfügung)

Welche Arten von Coupons gibt es?
Preislicher Nachlass, zB zahlt man für einen Artikel um € 1 weniger
Prozentueller Nachlass, zB erhält man 20% Rabatt
Wertgutschein, zB ein € 10 Gutschein*
*meist an Mindestbestellwert gebunden
2-für-1 Aktion
Gratis Artikel
Gratis Geschenk bei Kauf eines Produkts
Gratis Versand

Worauf muss man bei Einlösung von Coupons achten?
Vorneweg sei gesagt, dass es sich lohnt immer das Kleingedruckte zu lesen, damit es beim Einkauf zu keinen (teuren) Überraschungen kommt, weil ein Coupon vielleicht doch nicht gültig ist.
Grundsätzlich sollte man unter anderem folgende Dinge vorab klären:
Ab wann und wie lange ist er gültig?
Für wie viele Artikel gilt er, dh erhält man nur einen Artikel vergünstigt oder ist auch ein Kauf in sogenannter "haushaltsüblicher Menge" zum reduzierten Preis möglich?
Ist er kumulierbar oder kann man nur einen pro Artikel oder Einkauf einlösen?
In welchen Geschäften ist er einlösbar? Manche Coupons gelten nur in bestimmten Geschäften, andere wiederum überall da, wo zB eine bestimmte Marke verkauft wird.
Kann er nur im normalen Handel oder auch im Onlineshop verwendet werden? 
Und ein paar Beispiele für speziellere Fragen:
Gilt er innerhalb einer Warengruppe nur für bestimmte Marken?
Kann er eingelöst werden, wenn ein Artikel ohnehin gerade in Aktion ist?
Ist er an bestimmte Tage/Uhrzeiten gebunden? Dies kann insbesonders bei Restaurants der Fall sein.

Freilich darf man die wichtigste Frage nicht außen vor lassen, nämlich ob sich der Einsatz eines Coupons tatsächlich immer auszahlt. Nur weil man in einem Geschäft mittels Coupon etwas spart, bedeutet das noch lange nicht, dass man den Artikel in einem anderen Geschäft nicht trotzdem günstiger bekommt. Handelt es sich um einen Markenartikel, der durch den Coupon reduziert wird, eine absolut gleichwertige Eigenmarke aber trotzdem billiger ist, dann muss man ebenso entscheiden, ob einem zweitere nicht reicht (und nebenbei auch ganz ohne Coupon Geld spart).

Nutzt du neben regulären Aktionen in Geschäften auch Coupons? Wünscht du dir auch, dass Coupons bei uns weiter verbreitet wären?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Dienstag, 9. August 2016

{Lifestyle} Spare(n macht)froh oder warum man den (Geiz)kragen lockern sollte

Du Geizkragen! Wie oft habe ich mir das schon sagen lassen dürfen. Dabei sitze ich weder in einem Geldspeicher Dagobert-Duckschen Ausmaßes noch bestehen meine Mahlzeiten aus der Beute der Billa Frischegarantie. Ich setzte Geld eben gezielt ein und da ist mir Qualität gerne mehr wert, während andererseits manche Investition für mich reiner Geldverschwendung gleichkommt und ich entsprechend nicht gewillt bin, auch nur einen Cent dafür locker zu machen. Der Grat zwischen Geiz und Sparsamkeit ist ja bekanntlich schmal, aber ich werde mal ganz kühn behaupten, dass ich zweifellos zur Gattung der Sparschweindln und nicht jener der Geizkrägen gehöre.

Die Knauserigen teilen das Los der Bienen: Sie arbeiten, als liege ihr Leben immer in der Zukunft. 
Demokrit

Während sich Ebenezer Scrooge nur schwer aus seinem selbst gewählten ärmlichen Lebensstil lösen konnte, bevor er seine gehüteten Schätze nicht nur weiter mehrte sondern auch an andere verteilte, tun sich manche tatsächlich schwer damit Geld auszugeben und schlürfen lieber dünne Reissuppe bei Kerzenschein, während sie ihre Geldbündel zählen. Wenn ich es recht bedenke, Kerzen kosten Geld, also wird die Suppe - selbstverständlich kalt, schließlich verbraucht das Wärmen ja Energie und das kostet - noch bei Tageslicht geschlürft. Spaß und Ironie beiseite, man kann alles übertreiben und dies gilt genauso fürs Geld ausgeben.

Werbefabrik via Pixabay

Sparsamkeit als maßvoller und bewusster Umgang mit Geld, aber genauso mit anderen Ressourcen, klingt so lange vernünftig, bis sie in Geiz umschlägt, welcher als übersteigerte Form der Sparksamkeit verstanden werden und bis zum krankhaften Wahn ausarten kann. Geiz ist etwas, worüber man sich als Unbeteiligter gerne mal lustig macht, jedoch für Betroffene bedeutet es mitunter, dass Beziehungen und Freundschaften zerbrechen können und in manchen Fällen sogar eine Therapie nötig wird. Während Sparsamkeit durchaus Sinn macht, gilt dies für Geiz nicht. Ein paar Schritte zurücknehmen, um den selbst auferlegten (Geiz)kragen wieder abzulegen, ist schwierig aber nicht unmöglich. Und Sparschweinderl sind ja ohnehin viel niedlicher!

Was aber der Geiz im Greisenalter bedeuten soll, sehe ich nicht ein. Kann es denn wohl etwas Ungereimteres geben als je weniger Weg noch übrig ist, noch desto mehr Reisegeld zu suchen? 
Marcus Tullius Cicero

Sparsamkeit bedeutet nicht, möglichst wenig Geld auszugeben, sondern dies gezielt zu tun. Das ist natürlich individuell sehr verschieden und hängt davon ab, welche Dinge einem persönlich wichtig sind. Sparsame Menschen entscheiden ganz einfach, wofür sie gerne Geld ausgeben oder eben nicht, und verhalten sich entsprechend. Ich selbst liebe es zu reisen und meine Nase in Bücher zu stecken, dh dies sind Bereiche, in denen ich finanziell keine Abstriche machen würde. Gut, ich achte schon darauf, günstig zu buchen oder Bücher mal gebraucht zu kaufen, prinzipiell steht da mein Geldbörsl allerdings weit offen. Jemand anders ist wiederum auf Designerschuhe versessen und investiert eben in deren Anschaffung, während Schuhwerk für mich einen rein praktischen Nutzen hat und ich entsprechend nur ein neues Paar anschaffe, wenn ein altes seinen Zenit überschritten hat. Und dann achte ich darauf, es wenigstens zum halben Preis im Abverkauf zu bekommen. So sind wir eben mit unseren Vorlieben und wie wir unser Geld gerne ausgeben alle grundverschieden.

Eine richtige Sparsamkeit vergisst nie, dass nicht immer gespart werden kann; wer immer sparen will, der ist verloren, auch moralisch.
Theodor Fontane

An allem zu sparen, ist der erste Schritt rein in Dagoberts Geldspeicher, aber leider nur metaphorisch. Geld zu horten und sich nichts zu gönnen bzw zu leisten, da fragt man sich doch, wo ist die Freude? Wie heißt es doch so schön, Geld allein macht nicht glücklich, da ist es doch viel schöner Bücher oder meinetwegen sogar Schuhe zu zählen.
 
Gehörst du eher zu den sparsamen oder schon zu den geizigen Zeitgenossen? Ab welchem Punkt beginnt dich übertriebene Sparsamkeit anderer zu nerven?

Sonntag, 7. August 2016

{Free} Gratis Thermeneintritt am Geburtstag


Wem Kuchen und Geschenke am Geburtstag noch nicht reichen, kann sich in der Therme einen gratis Tageseintritt gönnen.

Niederösterreich

Römertherme Baden
Brusattiplatz 4
2500 Baden
Tel.: 02252 / 450 30
E-Mail: info@roemertherme.at

Freier Tagesintritt, Sauna gegen Aufpreis.

Sole-Felsen-Bad (Gmünd)
Albrechtser Straße 12
3950 Gmünd
Tel.: 02852 / 20 20 30
E-Mail: info@sole-felsen-bad.at

Freier Tageseintritt, inklusive Sauna.

Thayatal Vitalbad
Hauptstraße 2a
3820 Raabs/Thaya
Tel.: 02846 / 735 54 - 0
E-Mail: info@thayatal-vitalbad.at

Freier Tageseintritt in der Geburtstagswoche.
Eintrittspreise

Therme Laa
Thermenplatz 1
2136 Laa an der Thaya
Tel. 02522 / 847 00 570
E-Mail: service@therme-laa.at

Freier Tageseintritt.
Geburtstagsaktion

Ybbstaler Solebad
Oberkogelsbach 21
3345 Göstling/Ybbs
Tel: 07484 / 253 53 - 0
E-Mail: info@ybbstaler-solebad.at

Freier Tageseintritt.
Eintrittspreise

Burgenland

Thermenplatz 1
7431 Bad Tatzmannsdorf
Tel: 03353 / 8990 - 0
E-Mail: info@avita.at

Freier Tageseintritt.

Im Seewinkel 1
7132 Frauenkirchen
Tel.: 02172 / 20 500 600
E-Mail: therme@stmartins.at

Freier Tageseintritt (für Personen ab dem 14. Geburtstag inkl. Sauna). Parken in der Thermentiefgarage ist an diesem Tag ebenfalls gratis.

Oberösterreich

Therme Geinberg
Thermenplatz 1
4943 Geinberg
Tel.: 07723 / 8500
E-Mail: therme@therme-geinberg.at

Gratis 4-Stunden-Karte.
Geburtstagsaktion

Salzburg

Sen.-W.-Wilflingplatz 1
5630 Bad Hofgastein
Tel.: 06432 / 8293 - 0
E-Mail: info@alpentherme.com

Freier Tageseintritt.

Bahnhofplatz 5
5640 Bad Gastein
Tel.: 06434 / 2223 - 0
E-Mail: office@felsentherme.com

Freier Tageseintritt, inklusive Sauna.

Karl-Rödhammer-Weg 91
5424 Bad Vigaun/Salzburg
Tel.: 06245 / 8999 - 0
E-Mail: info@badvigaun.com

Freier Tageseintritt, inklusive Sauna.

Steiermark

AQUALUX Therme
Thermenallee 10
8753 Fohnsdorf
Tel.: 03573 / 20 780-0
E-Mail: office@therme-aqualux.at

Freier Eintritt.
Eintrittspreise

H2O Hotel-Therme-Resort
Sebersdorf 300
8271 Bad Waltersdorf
Tel.: 03333 / 22144
E-Mail: reservierung@hoteltherme.at

Freier Tageseintritt für Senioren (ab 60) und Schüler/Studenten (bis 24,9).
Eintrittspreise

Parktherme Bad Radkersburg
Alfred Merlini-Allee 7
8490 Bad Radkersburg
Tel.: 03476 / 2677 - 0
E-Mail: info@parktherme.at

Freier Tageseintritt.
Geburtstagsaktion

Therme Loipersdorf
Thermenstraße 152
8282 Loipersdorf bei Fürstenfeld
Tel.: 03382 / 8204 - 0
E-Mail: info@therme.at

Freier Tageseintritt, Sauna gegen Aufpreis. Zusätzlich gibt es eine kleine Geburtstagsüberraschung.
Geburtstagsaktion

Therme NOVA
An der Quelle 1
8580 Köflach
Tel.: 03144 / 70 100 - 0
E-Mail: info@novakoeflach.at

Freier Tageseintritt.
Geburtstagsaktion

Tirol
Thermenstraße 10
6600 Reutte
Tel.: 05672 / 7 22 22
E-Mail: info@alpentherme-ehrenberg.at

Freier Tageseintritt.

Zur Info: Der freie Eintritt wird in der Regel nur am Tag selbst gewährt und setzt die Vorlage eines Lichtbildausweises voraus. Genaue Informationen zu den Öffnungszeiten (inkl. Revisionssperren) sowie regulären Eintrittspreisen sind der jeweiligen Website zu entnehmen.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Samstag, 6. August 2016

{Regional} Pfarre St. Othmar


Wer gerne mehr über die älteste Kirche in Mödling erfahren möchte, kann seit Anfang des Jahres an Kirchenführungen durch St. Othmar teilnehmen. Die Führung findet auf Anfrage statt und dauert etwa 1 Stunde. Darüber hinaus ist sie kostenlos, wobei Spenden zur Erhaltung der Kirche natürlich gerne entgegengenommen werden.

Wer sich weniger zur Geschichte, dafür umso mehr zur Musik hingezogen fühlt, darf sich dafür über den 33. Mödlinger Orgelsommer freuen, welcher in der Stadtpfarrkirche St. Othmar stattfindet und sich diesmal mit einer Kombination aus Regionalität und Internationalität präsentiert. Der Reinerlös der Konzertreihe kommt übrigens der Erhaltung der Orgeln in St. Othmar und der Spitalkirche zu Gute.

Nächste Termine
25. August 2016 um 20:00
Karen de Pastel
(Back, Franck, de Pastel)

15. September 2016 um 20:00
Erzsébet Windhager-Geréd
(Duruflé, Reger, Improvisation)

Pfarramt St. Othmar
Pfarrgasse 18
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 22380

Website

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016)

Donnerstag, 4. August 2016

{Shopping} Ein Sackerl muss her oder wie man beim Einkaufen Stoff gibt

Angeblich schleppt Frau tendenziell den halben Haushalt mit sich in der Handtasche herum, allerdings zähle ich zugegebenermaßen nicht wirklich zu dieser Gattung. Im Grunde habe ich eigentlich nur das Nötigste mit dabei, schließlich bin ich ja kein Packesel. Ein paar Dinge, mal abgesehen von den offensichtlichen wie Schlüsselbund und Geldbörse, finden dennoch immer ihren Platz in den Untiefen meiner Tasche. Eines dieser Objekt besteht aus Stoff und liegt, platzsparend gefaltet und zusätzlich eingerollt, gleich obenauf unterm Zipp - (m)ein Einkaufszäger!

Im Grunde hat dies zweifachen Nutzen, denn einerseits muss ich keine Sackerl in Geschäften kaufen und andererseits ist dies das erste, worin sich ein potentieller Taschendieb verhedert, wenn dieser frech nach verborgenen Schätzen in meiner Handtasche tastet. Glücklicherweise wurde das zweite Szenario noch nicht in der Realität erprobt, aber wie heißt es doch so schön? Nutzt's nichts, schad'ts nichts. Worin es sich bereits vielfach bewährt hat, ist zweifellos der Einsatz bei Einkäufen, seien diese nun ungeplant oder nicht. In letzterem Fall stocke ich sowieso mit mehreren Stofftaschen auf, um meine Wocheneinkäufe nach Hause tragen zu können. Im ersten Fall hingegen, wenn man eigentlich nicht vorhatte etwas einzukaufen, hat es sich schon unzählige Male bezahlt gemacht, stets meinen eigenen Zäger dabei zu haben. 

Man darf durchaus behaupten, dass ich meine Einkäufe gerne umweltbewusst transportiere. Dabei geht es mir absolut nicht um die paar Cent, die man sich dadurch spart, die eigene(n) Einkaufstasche(n) parat zu haben. Ich gestehe, ich habe ein dezente Aversion gegen die allgegenwärtigen Plastiksackerl in Supermärkten. Der guten Ordnung halber möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich ebenfalls gratis zur Verfügung gestellte Sackerl verweigere. Erstens will ich kein laufendes Werbeplakat für Unternehmen sein, zweitens bin ich ständig mit meinen eigenen behenkelten Transportoptionen ausgestattet. Es ist vorrangig ein nachhaltiges Denken und der Wunsch Müll zu minimieren, der dafür verantwortlich ist, dass ich meine geliebten Baumwolltragetaschen so gerne verwende. Dazu gesellen sich durchaus noch ein paar weitere gute (und schicke) Gründe!

Stofftaschen sind sehr robust und strapazierfähig, können leicht gewaschen werden und wirken im Gegensatz zu einem Plastiksackerl zweifelsfrei eleganter. Zum Drüberstreuen sind sie in unzähligen Designs erhältlich und werden dadurch auch gleich zum Fashionstatement. Ideen gefällig? Aber gerne doch.

OOPS! Shoes! Tote Bag von CafePress

Day of the Dead Tote Bag von Whiteout Fashion

Drink Tea And Read Books von Fable & Black

Mosaik Fuchs Canvas Shopper on Eulenschnitt

Und mein persönlicher Geheimtipp für alle, die es gerne regional mögen - my Sackerl! Deren Taschen werden in Österreich gefertigt und bestehen aus 100% Biobaumwolle. Es gibt sie übrigens nicht nur in coolem Mödling Design sondern auch für Wien, Graz und Baden sowie Niederösterreich, Burgenland und die Steiermark.

Mödling - Marineblau von my Sackerl

Stoffsackerl als perfekter Ersatz für ihren Konkurrenten aus Plastik? Nicht ganz, denn im Grunde ist die Ökobilanz aller Alternativen, egal ob Plastik, Papier oder Stoff, gleichermaßen unerfreulich. Kurz gesagt, die oft verteufelten Plastiksackerl sind hier nicht die Halunken, die man gerne aus ihnen macht. So ist zum Beispiel die Herstellung von Taschen aus Recyclingplastik umweltfreundlicher als jene aus Papier. Und eine Stofftasche nur einmal zu verwenden? Ganz schlecht vom umweltfreundlichen Standpunkt aus gesehen. Der springende Punkt ist, dass man eine Einkaufstasche immer wieder verwenden sollte und nicht permantent zu Einwegoptionen greift. Und allen, die es richtig machen wollen, gebe ich den Tipp - kauft euch am Besten eine aus Biobaumwolle hergestellte Tasche mit Fair-Trade-Gütesiegel und benutze sie über Jahre hinweg.

Hasu du immer dein eigenes (Stoff)sackerl mit dabei? Findest du das my Sackerl auch so toll und in welcher Variante würdest du es dir zulegen?

Dienstag, 2. August 2016

{Money} Geld verdienen mit ... geringfügiger Beschäftigung


Eine der besonders unter Studenten weit verbreitete Art Geld zu verdienen ist zweifellos die sogenannte geringfügige Beschäftigung. Diese wird oft als typischer Studentenjob bezeichnet, dabei ist sie genauso für andere Zielgruppen eine interessante zusätzliche Einnahmequelle.

Was genau bedeutet geringfügige Beschäftigung?
Hierbei handelt es sich um ein Beschäftigungsverhältnis, dessen Entgelt die Geringfügigkeitsgrenze nicht übersteigt. Diese Grenze beträgt im Jahr 2017 € 425,70 monatlich.
Das Bruttogehalt entspricht dem Nettogehalt, da von der DienstnehmerIn weder Lohnsteuer noch Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen sind. Man hat die selben Ansprüche wie auch andere ArbeitnehmerInnen, zB das Recht auf Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Man ist darüber hinaus unfallversichert, wobei diese Beiträge vom Arbeitgeber entrichtet werden. Es besteht die Möglichkeit, sich in der Pensions- und Krankenversicherung selbst zu versichern (der monatliche Beitrag hierfür liegt im Jahr 2017 bei € 60,09). In diesem Fall hat man ebenso Anspruch auf Krankengeld und Wochengeld. Eine Selbstversicherung in der Arbeitslosenversicherung ist allerdings nicht möglich!

Für wen ist eine geringfügige Beschäftigung geeignet?
Obwohl diese Art der Beschäftigung zumeist mit Studenten assoziiert wird, kann im Prinzip jeder einer solchen nachgehen, sei es zusätzlich zu einem anderen Job, nebenbei in der Pension oder wenn man arbeitslos gemeldet ist (ohne dabei finanzielle Ansprüche beim AMS zu verlieren!). Zu beachten ist allerdings, dass geringfügige Einkommen beitragspflichtig in der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sind, wenn daneben ein vollversichertes Beschäftigungsverhältnis besteht. Weiters ist man zur ArbeitnehmerInnenveranlagung verpflichtet, wenn man mit mehreren geringfügigen Arbeitsverhältnissen die jährliche Steuergrenze von € 12.000 überschreitet (Pflichtveranlagung!).
Quelle: Zwei oder mehr Arbeitsverhältnisse

Gut zu wissen: Laut Arbeitszeitgesetz dürfen einzelne Beschäftigungen zusammen die gesetzliche Höchstgrenze der Arbeitszeit nicht überschreiten. Diese gesetzliche Höchstgrenze beträgt 10 Arbeitsstunden pro Tag beziehungsweise 50 Arbeitsstunden in der Woche. Auch die gesetzlichen Ruhepausen und -zeiten müssen eingehalten werden.

Ich selbst bin während meiner Unizeit einer geringfügigen Beschäftigung nachgegangen, 10 Stunden die Woche in der Buchabteilung beim LIBRO. Es ermöglichte mir, mein studentisches Geldbörsl ein wenig aufzupolstern, ohne dass die Stundenzahl meine Vorlesungen oder Prüfungen beeinträchtigt hat. Für mich ist dies nachwievor der typische Job für Studenten, aber er hat ebenso mit Potential für alle, die einfach ihr Budget aufbessern möchten oder müssen, wie Arbeitslose oder Pensionisten.

Gehst du oder bist du je einer geringfügigen Beschäftigung nachgegangen? Falls nicht, ist dies etwas, das du dir gut als Nebeneinkunft vorstellen kannst?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2016 - Update: Juli 2017)