Donnerstag, 4. August 2016

{Shopping} Ein Sackerl muss her oder wie man beim Einkaufen Stoff gibt

Angeblich schleppt Frau tendenziell den halben Haushalt mit sich in der Handtasche herum, allerdings zähle ich zugegebenermaßen nicht wirklich zu dieser Gattung. Im Grunde habe ich eigentlich nur das Nötigste mit dabei, schließlich bin ich ja kein Packesel. Ein paar Dinge, mal abgesehen von den offensichtlichen wie Schlüsselbund und Geldbörse, finden dennoch immer ihren Platz in den Untiefen meiner Tasche. Eines dieser Objekt besteht aus Stoff und liegt, platzsparend gefaltet und zusätzlich eingerollt, gleich obenauf unterm Zipp - (m)ein Einkaufszäger!

Im Grunde hat dies zweifachen Nutzen, denn einerseits muss ich keine Sackerl in Geschäften kaufen und andererseits ist dies das erste, worin sich ein potentieller Taschendieb verhedert, wenn dieser frech nach verborgenen Schätzen in meiner Handtasche tastet. Glücklicherweise wurde das zweite Szenario noch nicht in der Realität erprobt, aber wie heißt es doch so schön? Nutzt's nichts, schad'ts nichts. Worin es sich bereits vielfach bewährt hat, ist zweifellos der Einsatz bei Einkäufen, seien diese nun ungeplant oder nicht. In letzterem Fall stocke ich sowieso mit mehreren Stofftaschen auf, um meine Wocheneinkäufe nach Hause tragen zu können. Im ersten Fall hingegen, wenn man eigentlich nicht vorhatte etwas einzukaufen, hat es sich schon unzählige Male bezahlt gemacht, stets meinen eigenen Zäger dabei zu haben. 

Man darf durchaus behaupten, dass ich meine Einkäufe gerne umweltbewusst transportiere. Dabei geht es mir absolut nicht um die paar Cent, die man sich dadurch spart, die eigene(n) Einkaufstasche(n) parat zu haben. Ich gestehe, ich habe ein dezente Aversion gegen die allgegenwärtigen Plastiksackerl in Supermärkten. Der guten Ordnung halber möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich ebenfalls gratis zur Verfügung gestellte Sackerl verweigere. Erstens will ich kein laufendes Werbeplakat für Unternehmen sein, zweitens bin ich ständig mit meinen eigenen behenkelten Transportoptionen ausgestattet. Es ist vorrangig ein nachhaltiges Denken und der Wunsch Müll zu minimieren, der dafür verantwortlich ist, dass ich meine geliebten Baumwolltragetaschen so gerne verwende. Dazu gesellen sich durchaus noch ein paar weitere gute (und schicke) Gründe!

Stofftaschen sind sehr robust und strapazierfähig, können leicht gewaschen werden und wirken im Gegensatz zu einem Plastiksackerl zweifelsfrei eleganter. Zum Drüberstreuen sind sie in unzähligen Designs erhältlich und werden dadurch auch gleich zum Fashionstatement. Ideen gefällig? Aber gerne doch.

OOPS! Shoes! Tote Bag von CafePress

Day of the Dead Tote Bag von Whiteout Fashion

Drink Tea And Read Books von Fable & Black

Mosaik Fuchs Canvas Shopper on Eulenschnitt

Und mein persönlicher Geheimtipp für alle, die es gerne regional mögen - my Sackerl! Deren Taschen werden in Österreich gefertigt und bestehen aus 100% Biobaumwolle. Es gibt sie übrigens nicht nur in coolem Mödling Design sondern auch für Wien, Graz und Baden sowie Niederösterreich, Burgenland und die Steiermark.

Mödling - Marineblau von my Sackerl

Stoffsackerl als perfekter Ersatz für ihren Konkurrenten aus Plastik? Nicht ganz, denn im Grunde ist die Ökobilanz aller Alternativen, egal ob Plastik, Papier oder Stoff, gleichermaßen unerfreulich. Kurz gesagt, die oft verteufelten Plastiksackerl sind hier nicht die Halunken, die man gerne aus ihnen macht. So ist zum Beispiel die Herstellung von Taschen aus Recyclingplastik umweltfreundlicher als jene aus Papier. Und eine Stofftasche nur einmal zu verwenden? Ganz schlecht vom umweltfreundlichen Standpunkt aus gesehen. Der springende Punkt ist, dass man eine Einkaufstasche immer wieder verwenden sollte und nicht permantent zu Einwegoptionen greift. Und allen, die es richtig machen wollen, gebe ich den Tipp - kauft euch am Besten eine aus Biobaumwolle hergestellte Tasche mit Fair-Trade-Gütesiegel und benutze sie über Jahre hinweg.

Hasu du immer dein eigenes (Stoff)sackerl mit dabei? Findest du das my Sackerl auch so toll und in welcher Variante würdest du es dir zulegen?

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