Donnerstag, 29. September 2016

{Lifestyle} Das Zero Waste Phänomen oder alles hat ein Ende nur Müll hat zwei

Man stelle sich vor, es steht ein Müllcontainer vorm Haus und keiner wirft was rein. Einsam steht er da mit offenem Deckel und harrt der Dinge, die da nicht kommen. Welch schöne neue Welt, so völlig ohne Müll. Zero Waste - zwei Worte, die in der jüngeren Vergangenheit in aller Munde sind und vielerorts ein Umdenken in Sachen Abfallvermeidung und Umweltbewusstsein eingeleitet haben. Und das ist gut so, denn wir haben dem Planeten ohnehin schon genug zugemutet, da muss man nicht noch ein Schäuferl nicht-kompostierbaren Müll nachlegen.

Wäre da nicht diese eine kleine Sache, ein winziges Detail nur, sozusagen der Schatten hinter dem Müllcontainer. So bequem es ist, sich nicht um den Dreck zu scheren, den man verursacht, so unbequem ist es, das Leben derart umzukrempeln, dass der jährliche Müll, den man produziert in ein kleines Einmachglas passt. Da ist man startklar und stolpert über unzählige Hürden, die die ganze Sache einfach nur mühsam erscheinen lassen. Da nützt es auch nur bedingt, wenn BloggerInnen allerorts euphorische Artikel zum Thema verfassen, denn die Motivation sich dieser Bewegung anzuschließen erfährt spätestens dann einen Dämpfer, wenn man realisiert, wie viel Zeit und Geld man in "Nichts" investieren muss, denn keinen Müll zu produzieren verursacht nämlich durchaus Kosten.

tookapic via Pixabay

Jetzt werden natürlich einige anfangen loszukeppeln, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Umsetzbarkeit nicht nur Kopfsache ist. Möchte ich verpackungsfrei einkaufen, muss ich schon kreativ werden in der Beschaffung von Lebensmitteln. Im Prinzip kann ich natürlich in diversen Supermärkten gelegte Ware ohne Plastiksackerl zur Kasse schleppen, damit diese dort abgewogen wird. Allerdings gibt es genug Geschäfte, da muss man Grünzeug selbst abwiegen und ein Preispickerl auf die Ware kleben, was ja dann schon wieder in die Kategorie Müll fällt. Ich lebe zwar vegetarisch, aber selbst ich will nicht ausschließlich von Obst und Gemüse leben. Möchte ich Dinge wie Nudeln, Essig oder Mehl offen kaufen und in meine selbst mitgebrachten Behältnisse füllen, wird es logistisch schon schwieriger. In Großstädten ist zwar mittlerweile einiges machbar, ansonsten nur durch weite Anreise möglich. Mal abgesehen davon, dass ich mir, in Ermangelung eines Geldscheißers, keinen Liter Essig um € 22 leisten kann oder will. Und wenn man sich neben der Nahrungsaufnahme auch noch pflegen will, hat man ohnehin schon verloren. Unterm Strich sind also drei Dinge von Nöten - Zeit, Geld und Kochtalent*.
*Letzteres bezieht sich nicht nur aufs Futter sondern auch aufs Anrühren von Gesichtscreme und Waschmittel. 

Refuse, reduce, reuse, repair, recycle, rot

Schaut man dann mal genauer hin, bemerkt man plötzlich, dass es gar nicht wirklich gegen die Nulllinie geht und das Zero eigentlich großteils Show ist. Weil auf Null kommt man nur, wenn man als Selbstversorger in der Einschichte von dem lebt, was man selbst anbaut, erntet und produziert. Braucht man dann mal ein Aspirin, haut es einem gleich die ganze Statistik zusammen. Eigentlich sollte es ja Little Waste heißen, nur ist das halt nicht ganz so eingängig, obwohl es die Sache ziemlich genau trifft. Schließlich sind ja Materialen, die man recyclen kann, durchaus erlaubt, solange man sie nicht aus Faulheit in den Restmüll steckt, und Pfandflaschen gehören ohnehin zu den Guten. Also bloß nicht verzagen! Vermeide unnötige Verpackungen, recycle so viel möglich und mach den Komposthaufen oder die Biotonne zu deinem Freund. Es geht vieles, wenn man sich ein wenig damit auseinandersetzt und nicht von dem Zero einschüchtern lässt. Und wer weiß, die nächste Generation schafft es vielleicht schon, dass mein Little Waste sich umweltfreundlich in "Nichts" auflöst.

Leseempfehlungen

Hältst du Zero Waste für absolut machbar oder eine unerreichbare Utopie? Auf welche Art(en) versuchst du Müll zu vermeiden?

Dienstag, 27. September 2016

{Shopping} Kauf mit Maus oder das Leben eines Faultiershoppers

Es war einmal vor gar nicht unlanger Zeit, da habe ich wenigstens einmal die Woche meine Runden durch diverse Geschäfte auf der Mariahilferstraße gedreht. Damals war ich noch Studentin und musste schließlich irgendwie die Pausen zwischen den Vorlesungen verbringen. So habe ich, zwischen Kaffeehausbesuchen mit Kommilitonen oder Buch auf dem Parkbankerl lesen, manche Stunde mit dem Stöbern in Buchgeschäften oder im damals noch offenen Virgin Megastore verbracht. Am Ende des Tages war ich dann nicht nur vom Lernen sondern auch vom Sackerlschleppen erschöpft.

Zu der Zeit steckte das Internet noch in den Kinderschuhen und die Alternative Online-Shop gab es nur sehr vereinzelt. Während ich früher dem British Bookshop, der mittlerweile das Zeitliche gesegnet hat, öfters einen Besuch abgestattet habe, um schwer zu findende Bücher zu bestellen, setze ich mich nun einfach an den Computer und klicke darauflos. Gibt es etwas auf Amazon nicht, schaue ich einfach bei The Book Depository nach und werde ich hier nicht fündig, weil zB ein Buch nicht mehr aufgelegt wird, bietet sich am Ende noch AwesomeBooks an. Alles schön bequem von zu Hause aus, ohne durch die halbe Stadt latschen zu müssen.

In den letzten Jahren habe ich mich nur selten in "echte" Geschäfte verlaufen, dabei wohne ich praktisch ums Eck von der SCS. Einmal abgesehen vom offensichtlichen Bequemlichkeitsfaktor bietet das Einkaufen via Internet etliche Vorteile und dies nicht nur bei Büchern. Man hat eine enorme Auswahl, sieht sofort, was lagernd ist, kann zu jeder Zeit bestellen und braucht dann nur noch auf den Paketmensch warten. Sicher, das Stöbern zwischen meterlangen Bücherregalen und sich unter Büchern biegenden Tischen hat schon einen ganz besonderen Charm, da kann das Blättern durch Internetseiten nicht wirklich mithalten. Am Ende hat alles seine Vor- und Nachteile. Außerdem spricht einiges dafür, doch mal das Haus zu verlassen, um der Kauflust zu frönen.

  • Die taktile Wahrnehmung darf man keinesfalls unterschätzen, denn die Kaufentscheidung ist recht stark davon abhängig, wie sich etwas anfühlt und dies kann ein Bildschirm nie vermitteln. Aber Obacht, es heißt nämlich, dass man nur schwer "loslassen" kann, hält man einen Artikel zu lange in Händen.
  • Mit Kleidung ist das ja so eine Sache oder besser gesagt mit dem eigenen Körper in einem bestimmten Kleidungsstück. Da ist die Möglichkeit der Anprobe klarerweise ein enormer Vorteil und vermeidet unnötige Rücksendungen.
  • Produktaufnahmen spiegeln nicht immer die Realität wieder, so können Farben verfälscht sein oder sogar der Schnitt anders ausfallen. Ein Produkt mit eigenen Augen sehen verhindert deshalb unangenehme Überraschungen.
  • Genauso kann man in einem Geschäft Ware auf Fehler kontrollieren und vermeidet damit Reklamation und Umtausch.

Da bekommt frau fast schon Lust, statt in einem Onlinekatalog zu stöbern, ein paar Geschäfte unsicher zu machen. Ganz links liegen lassen, sollte man das Internet dann doch nicht!

  • Während man sich in einem Geschäft wie wild nach einer bestimmten Größe, Farbe oder hilfsbereiter Verkaufskraft suchend durch die Regale wühlt, verrät einem der Onlineshop gleich, welche Varianten zur Verfügung stehen oder gar ausverkauft sind. Heutzutage bieten allerdings viele Geschäfte, die Option sich etwas in Filialen liefern oder reservieren zu lassen.
  • Preisvergleiche sind online weitaus einfacher als im realen Leben, wo man mit Zettel und Stift durch zig Geschäfte tingeln müsste, um dies zu bewerkstelligen. Da bietet es sich an, online zu vergleichen und gezielt in Geschäfte zu gehen, um dort zu kaufen.

Kluge Worte gebe ich da von mir, aber mein innerer Shopaholic tobt sich A) nur selten und B) lieber gemütlich am Schreibtisch sitzend mit der Hand auf der Maus aus. Ich nenne mich schließlich nicht grundlos Faultiershopper!


Bevorzugst du es bequem von zu Hause aus oder direkt in einem Geschäft einzukaufen? Könntest du dir vorstellen ausschließlich online zu shoppen?

Sonntag, 25. September 2016

{Win} Wie gewonnen, so zerronnen


Trudelt eine Gewinnverständigung ein, ist die Freude groß, aber die Enttäuschung unweit größer, wenn man vergeblich darauf wartet, dass der Postmensch endlich klingelt. Selbst dann kann das Unglück noch seinen Lauf nehmen, zumindest wenn der Gewinn einem in mehreren Bruchstücken aus dem Paket entgegenfällt oder ein Überraschungspreis sich als etwas völlig Unbrauchbares entpuppt.

Was soll man tun, wenn es mit dem Erhalt eines Gewinns nicht ganz reibungslos läuft? 

Szenario 1: Ich habe eine Gewinnverständigung erhalten und darin wurde erwähnt, dass der Gewinn umgehend oder in Kürze versendet würde, erhalten habe ich jedoch bislang nichts.
Nachfragen lautet das magische Wort. Selbstverständlich sollte man dem Gewinnspielveranstalter mehr als drei Tage Zeit lassen, bevor man dies tut. Die wenigsten laufen sofort und auf der Stelle los, um ein Paket zu versenden, geschweige denn dass die Post nicht immer die Flotteste ist. Ich persönlich arbeite mit der 3-Wochen-Regel dh habe ich nach drei Wochen noch nichts bekommen, frage ich höflich nach, ob der Gewinn denn schon versendet wurde. Manchmal hat es sich tatsächlich einfach verzögert und wenig später hielt ich dann das ersehnte Paket in Händen. Es kam schon mal vor, dass ein Zusteller mit keine Benachrichtigung hinterlassen hat und das Paket bereits auf dem Rückweg zum Versender war.* Und ich habe es ebenfalls erlebt, dass man auf meine freundliche und keineswegs fordernde Frage nach dem Verbleib recht rüde zurückgeschrieben hat, dass ich den Gewinn schon längst erhalten haben müsse.** 
*In dem konkreten Fall habe ich nicht mehr zu hoffen gewagt, den Preis jemals zu bekommen, aber er wurde mir sang- und klanglos nochmals zugesandt. *Daumen hoch*
**Die Redaktion, die sich hier durch Unhöflichkeit hervorgetan hat, soll ungenannt bleiben. Kurioserweise habe ich die betroffene (Brief)sendung nach ganzen 85 Tagen doch noch erhalten. Offenbar ist sie am Postweg von Wien nach Mödling (!) vom Förderbandl gefallen und erst nach Wochen wiederentdeckt worden.

Szenario 2: Ich habe rückgefragt bezüglich des Verbleibs meines Gewinns, jedoch keine Antwort erhalten. 
Dranbleiben lautet mein Motto. Wer weiß, was der Versender um die Ohren hat und wie voll der E-Mail Eingang ist. Auch dies ist mir schon untergekommen und ich habe eine weitere Woche nach der erstmaligen Nachffrage noch ein letztes Mal nachgehakt. Kam dann noch immer keine Reaktion, habe ich die Sache ad acta gelegt. Manchmal hat man einfach Pech.

Szenario 3: Kann ich den Gewinn einklagen, wenn ich nichts erhalte?
Es gibt Regeln, die im Falle einer Nicht-Leistung bei Gewinnzusagen die betroffene Person schützen, dh Gewinne sind tatsächlich einklagbar. Die eigentliche Frage lautet wohl, ob sich der (finanzielle!) Aufwand einen Anwalt zu bemühen lohnt.
Gut zu wissen: Häufig steht bei Gewinnspielen "Der Rechtsweg ist ausgeschlossen." in den Teilnahmbedingungen. Dies besagt nichts anderes, als dass kein Teilnehmer des betreffenden Gewinnspiels das Recht hat, einen Gewinn klageweise zu erstreiten. Nur weil man Pech hatte und nicht als Gewinner gezogen wurde, ist dies nicht ausreichend, um darin eine Verletzung der persönlichen Rechte anzusehen.

Szenario 4: Was soll ich tun, wenn mein Gewinn beim Transport beschädigt wurde oder sich als defekt herausstellt?
In vielen Fällen wird in den Teilnahmebedingungen darauf hingewiesen, dass der Veranstalter bei Verlust oder Beschädigung am Postweg nicht haftet. Nachdem die Post nicht immer zärtlich mit Sendungen umgeht, habe auch ich schon Gewinne erhalten, die Bekanntschaft mit einer Dampfwalze gemacht haben. In einem konkreten Fall handelte es sich um ein Paar Ohrstecker, die komplett verbogen waren. Obwohl ich keinen Ersatz verlangt habe, hat die Versenderin mir, nachdem ich es ihr mitgeteilt habe, dennoch ein neues Paar geschickt.
Bezüglich nicht funktionierender Geräte kann ich nicht sagen, wie dies gehandhabt werden könnte, da ich davon bislang nicht betroffen war. Ich selbst habe es jedoch schon erlebt, dass beim Gewinn eines Elektrogerätes ein Schreiben beilag, dem zu entnehmen war, dass dieses als Garantieschein gilt.

Szenario 5: Eigentlich kann ich mit dem Gewinn nichts anfangen, darf ich ihn einfach weiterverkaufen?
Manchmal macht man bei Gewinnspielen mit, bei denen mehrere Preise verlost werden und statt des Traumpreises bekommt man irgendetwas, das man nicht mal ansatzweise gebrauchen kann. In den meisten Fällen steht einem Weiterverkauf nichts im Wege. Ausnahmen wären jedoch nicht übertragbare Gewinne wie zB ein auf den Namen ausgestellter Gutschein für einen Hotelaufenthalt, sowie ein in den Teilnahmebedingungen festgehaltenes Weiterverkaufsverbot, welches mir selbst aber nur in sehr seltenen Fällen aufgefallen und daher sicher nicht die Norm ist.

Ist es dir schon einmal passiert, dass du einen Gewinn nicht erhalten hast? Was hast du getan, um ihn doch noch zu bekommen?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)

Samstag, 24. September 2016

{Regional} Pfarre St. Othmar Flohmarkt


Am 1. und 2. Oktober 2016 findet der alljährliche Flohmarkt der Pfarre St. Othmar statt. Geboten wird wieder eine bunte Mischung aus Bildern, Rahmen, Geschirr, Kleidung, Haushaltsgeräten, Spielsachen und Pflanzen. Im Gegensatz zu früheren Flohmärkten findet der Bücherflohmarkt erst am folgenden Wochenende, am 8. und 9. Oktober 2016, direkt im Pfarrheim statt.

Dies ist zweifellos einer meiner lokalen Lieblingsflohmärkte jeden Herbst, wobei ich diesmal wohl gleich an zwei Wochenenden hinpilgern werde. Schließlich jage ich nicht nur nach Büchern, sondern auch nach dem ein oder anderen Schnäppchen. Mein tollster Fund, der schon ein paar Jahre zurückliegt, war zweifellos ein knuddeliger Sammlerteddy von Harrods um gerade mal € 1,50.

Übrigens freut sich die Pfarre sehr über Sachspenden und diese können sowohl vorbeigebracht als auch abgeholt werden. Nähere Infos dazu finden sich direkt auf der Website.

Pfarrheim St. Othmar
Kaiserin Elisabeth-Straße 28
2340 Mödling

und

Evangelisches Gemeindehaus
An der Goldenen Stiege 2
2340 Mödling

Öffnungszeiten
Sa 8:30 - 17:00
So 8:30 - 12:00

Website

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)

Donnerstag, 22. September 2016

{Money} Kochen & Sparen


Wenn ich von einer Sache absolut nichts halte, dann bei der Qualität meiner Mahlzeiten Abstriche zu machen. Was nützt es mir, wenn die Tortellini vom Diskonter einfach nur fad schmecken, aber die teurere Pasta aus dem Biomarkt suchtgefährdend lecker ist? Gar nichts. Daher geht es hier auch nicht darum, ohne Rücksichtnahme auf die Geschmacksknospen möglichst viel Geld zu sparen. Allerdings können auch Gourmets ihr Kochbudget und den Inhalt von Kühl- und Vorratsschrank durchaus optimieren.

1. Bevorrate dich mit Aktionswaren.
Dies empfiehlt sich konkret für lang haltbare (Grund)nahrungsmittel, die man am Besten dann aufstockt, wenn die Preise am niedrigsten sind.

2. Plane ein Wochenmenü.
Spontankäufe führen leider schon mal dazu, dass sich zwei Wochen später Lebensmittel mit unheilbarem Grünspan aus dem Kühlschrank auf einen zubewegen. Wer plant, vermeidet leicht verderbliche Lebensmittel zu vergeuden und wer wirft schon gerne Geld in den Müll.

3. Gib günstigen Eigenmarken den Vorzug.
Man muss sich zwar durchkosten, um herauszufinden, welche "Billigprodukte" von Qualität und Geschmack her mit "Markenprodukten" gleichwertig sind, aber dies spart auf lange Sicht eine Menge Geld.

4. Kaufe preisreduzierte Lebensmittel.
Viele Supermärkte bieten Waren kurz vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums billiger an. Hier sollte man jedoch nur bei jenen Dingen zugreifen, die man tatsächlich in den nächsten Tagen* verbrauchen kann.
*Ein wenig Flexibilität (siehe Punkt 2) ist durchaus erlaubt!

5. Bevorzuge saisonales/regionales Obst und Gemüse.
Frisch vom Feld schmeckt nicht nur besser, es kostet zudem aufgrund kürzerer Transportwege (meist) weniger. Was wann verfügbar ist, verrät der Saisonkalender.

6. Meide abgepacktes Obst und Gemüse.
Es mag zwar praktisch sein, vor allem als Snack zwischendurch, aber Fertigsalate oder geschnittenes Obst sind verhältnismäßig teuer und lassen sich weit günstiger selbst herstellen.

7. Friere Gerichte portionsweise ein.
Oft bringen Großpackungen eine große Ersparnis, noch dazu ist es vom Aufwand her kaum ein Unterschied, wie groß die Menge ist, die man kocht. Selbst wenn man nicht alles auf einmal an die Familie verfüttert, lässt sich vieles gut in Einzelportionen einfrieren und bei Bedarf, dh wenn es mal schnell gehen muss, rasch wieder auftauen.

8. Veranstalte ein Restlessen.
Wer kennt sie nicht, Gröstl oder Grenadiermarsch, wo so einiges in der Pfanne landet und wirklich lecker schmeckt. Mit ein wenig Fantasie und der Hilfe diverser Kochseiten vermeidet man damit, Essensreste unnötig zu entsorgen.

9. Verzichte auf Lieferservice.
Greif nicht aus Faulheit zum Telefon, um dir Pizza & Co. zu bestellen, denn erstens dauert eine solche Lieferung, das Essen ist oft nur lauwarm und billig ist der Spaß auch nicht. Die preiswertere Alternative sind vorausschauend eingefrorene Speisen (siehe Punkt 7).

10. Nimm dir ein "Futterpaket" mit ins Büro.
Auch wenn Mittagsmenüs recht günstig sind, auf Dauer läppern sich diese Kosten zusammen. Besser du kochst am Vorabend mehr und nimmst einen Teil deines Abendessens mit in die Arbeit. Alternativ kann man sich auch in der Früh belegte Brote und/oder Salat vorbereiten und mitnehmen.

Welche dieser Tipps setzt du persönlich schon um? Hast du einen Spartipp für die Küche, den du mit mir und anderen teilen möchtest?

Dienstag, 20. September 2016

{Lifestyle} Jäger & Sammler oder nennen wir den Blog beim Namen

Genauso wie Kinder verdienen auch Blogs einen passenden Namen. Natürlich kann man da doch ein wenig kreativer sein, als beim eigenen Fleisch und Blut, andererseits halten sich so manche Eltern bei der Namensfindung ihrer Sprösslinge ebenfalls nicht immer zurück. Aber ich schweife ab ... Als es also darum ging, meinem "Baby" einen Namen zu geben, standen einige Möglichkeiten zur Debatte. Schlussendlich habe ich mich für die simpelste entschieden, frei nach dem Prinzip der Parsimonie, welches ebenfalls als sogenanntes Sparsamkeitsprinzip* bekannt ist. Zugegeben, hier geht es zwar darum bei mehreren möglichen Erklärungen der einfachsten Theorie den Vorzug zu geben, allerdings lässt sich dies durchaus auch bei der Namensfindung anwenden. 
*Dies ist doch wunderbar treffend in Anbetracht des Hauptthemas auf dem Blog!

Interessanterweise stand das Wort Groschen bei den Varianten, die ich mir überlegt habe, stets im Mittelpunkt oder besser gesagt am Anfang des Titels. Immerhin geht es hier hauptsächlich ums liebe Geld und da macht dies schon Sinn. Weshalb gerade der Groschen, wird sich so mancher fragen. Einerseits weil ich davon anno dazumal jede Menge in der Börse hatte, andererseits aufgrund des historischen Hintergrunds. Dabei geht es jedoch nicht um den Groschen als kleines Geschwisterchen des Schillings, sondern um dessen Ursprung im Mittelalter. Ein geschichtsträchtiger Begriff erschien mir daher mehr als angemessen.

Roger M via FreeImages

So stand er dann auf einem Blatt Papier, der Groschen. Fehlte bloß ein würdiges Anhängsel. Auf die zweite Hälfte des Blognamens konnte ich mich erst nach reiflicher Überlegung festlegen. Immerhin kann man Groschen nicht nur zählen und so standen drei weitere Kandidaten plus ein paar amüsante Reservisten auf der Liste.

Die Groschenjägerin war ein eindeutiges Indiz dafür, dass ich zu oft eine gewisse Serie, in der es Vampiren an den Kragen ans Herz geht, geschaut habe. Am Ende klang es für meinen Geschmack einfach zu martialisch. Außerdem vermittelte es den Eindruck, als ginge es nur darum dem Geld hinterherzulaufen, was jedoch nicht Sinn der Sache oder Fokus des Blogs sein sollte.

Die Groschensammlerin kam schon um einiges friedlicher des Weges, erinnerte mich am Ende an Briefmarkensammler mit ihren verstaubten Alben. Sicherlich ist es begrüßenswert sich finanziell abzusichern, aber Geld will auch ausgegeben und nicht zum Ausstellungsobjekt degradiert werden.

Die Groschensparerin lag thematisch der Sache recht nah, wäre der Name nicht schrecklich holprig. Da geht ja Dagobert Duck das Geldausgeben leichter von der Hand als das Wort von der Zunge.

Schließlich tänzelten noch die Groschenoper und der Groschenroman durch meine Gedanken. Daraus ließe sich schon was machen, dachte ich und begann frohen Mutes ein paar eher skurril anmutende Wortspiele auf Papier festzuhalten. Wenn Groschen betrommelt oder in alphabetische Reihenfolge* gebracht werden, ist definitiv der Punkt erreicht, an dem man einmal kräftig lachen darf, gefolgt von einem gezielten Wurf des Papierknäuels in den Mistkübel.
*Ceghnors klingt sicherlich besser als Namen eines Planets in einem Science-Fiction Roman.

So setzte sich schließlich die Groschenzählerin durch, die wohl am wenigsten kreative aber definitiv treffendste Variante. Es geht um Geld, es geht um Zahlen, es geht um Planung. Und es erinnerte mich daran, dass ich bereits als Kind Groschen artig gesammelt habe und diese, wenn das Glas voll war, in "große Scheine" verwandelt habe, welche in Folge für allerlei Unsinn ausgegeben wurden. So verband sich die Nostalgie aus Kindertagen mit dem alterwürdigen Zahlungsmittel auf für mich perfekte Weise.

Wie gefällt dir der Name meines Blogs? Hättest du dich für eine der anderen Namensvarianten entschieden und wenn ja, für welche?

Sonntag, 18. September 2016

{Free} Mundraub


Auch wenn Nachbars Kirschbaum die süßesten Früchte trägt, darf nicht überall, wo fruchtbehangene Bäume oder Sträucher locken, einfach geerntet werden. Um dennoch in den Genuss von kostenfreiem Obst, Nüssen und Kräutern zu kommen, lohnt sich ein Besuch auf Mundraub. Auf einer interaktiven Karte sind hier all jene Plätze innerhalb Europas erfasst, an denen man sich gerne bedienen darf.  

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)

Samstag, 17. September 2016

{Regional} 1. Mödlinger Kulturtage


Vom 23. bis 25. September finden die 1. Mödlinger Kulturtage mit Schwerpunkt Literatur statt. Diese Veranstaltung wird für einen Bücherwurm wie mich definitiv Pflichtprogramm sein!

Am Schrannenplatz wird es eine lebendige und themenbezogene Begegnungszone geben, in welcher lokale Verlage und Buchhandlungen sowie thematisch passende Kunsthandwerksstände vertreten sein werden. Auf dem Programm stehen Lesungen, Workshops, Ausstellungen und Aufführungen an umliegenden Standorten, bis hin zu literarischen Stadtspaziergängen. Außerdem wird es ein eigenes Kinderprogramm mit Schwerpunkt Harry Potter geben. Und wem dies alles noch nicht genug ist, der kann sich zum Drüberstreuen beim privaten Bücherflohmarkt mit Lesestoff versorgen. Genauere Details können dem Programmfolder entnommen werden.

Öffnungszeiten
Fr 14:00 - 18:00
Sa und So 10:00 - 18:00

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Website

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)

Donnerstag, 15. September 2016

{Shopping} Das ideale Erinnerungsstückerl oder die Qual der Souvenirwahl

Wenn einer eine Reise tut, kommt er oder sie meist um einiges schwerer zurück in heimatliche Gefilde. Damit da kein Missverständnis aufkommt, dies bezieht sich nicht (nur) auf die Erweiterung des Hüftumfangs, weil die lokale Kost so lecker war, sondern auf all die Dinge, denen man in diversen Geschäften oder Märkten nicht widerstehen konnte. Im Urlaub setzen sich viele nicht bloß die Sonnenbrille auf die Nase, in selbiger finden sich oft auch rosarote Scheiben. Da ist man entzückt über die Andecken, die an einem Verkaufsstand angeboten werden und ersteht gleich ein ganzes Dutzend für die Daheimgebliebenen. Im Licht des Alltags würde man sich den Staubfänger aber selbst nur unter Protest in der eigenen Wohnung als Blickfang aufstellen. Natürlich muss dies nicht immer so sein, viele Mitbringsel fallen durchaus in die Kategorie "freudige Überraschung", allerdings passiert es mindestens genauso oft, dass man sich artig bedankt und den erhaltenen Klimbim umgehend in einer Kiste im Keller verstaut, die drei Jahrzehnte später wiederentdeckt und endgültig entsorgt wird. Souvenirs - die einen lieben sie, die anderen hassen sie.

Ich persönlich mag Andenken, allerdings nur in geringen Dosen und vorrangig an die wahre Bedeutung des Wortes souvenir angelehnt in Form kleiner Erinnerungsstücke, die ich mir selbst aus dem Urlaub mitbringe, um mich daheim mit einem Lächeln an die Reise zurückzuerinnern. Wenn man die eigenen Einstellung gegenüber enthusiastischen Urlaubern vorab mitteilt, führt es erfreulicherweise nicht zu der Art Zwangsbeglückung, bei der man krampfhaft lächelnd Danke sagt, sobald man ein Mitbringsel entgegennimmt. Und erwähnt man nebenbei, dass man zwar keine Wünsche habe, jedoch mit einer schönen Ansichtskarte Freude hätte, setzt ebenso bei den Verreisenden ein wenig Entspannung ein. Schließlich brauchen diese sich dann nicht groß den Kopf zerbrechen, was sie mir mitbringen sollen, sondern schreiben einfach mal zwischendurch ein Kärtchen und alle sind zufrieden.

Wounds_and_Cracks via Piabay

Meinen Beobachtungen zufolge scheinen Magnete und Schlüsselanhänger die am häufigsten mitgebrachten Souvenirs zu sein. Sie sind klein, günstig und letztere sind obendrein noch praktisch dazu. Immerhin hat doch jeder einen Kühlschrank und Schlüssel sowieso, nicht wahr? Absolut, aber das bedeutet nicht notgedrungen, dass man kiloweise Material benötigt um zu verzieren und behängen. Deine Familie und Freunde gehören jedoch zu der Fraktion, die beleidigt sind, wenn man ihnen nichts mitbringt? Dann helfen entweder konkrete Fragen oder ein wenig Beobachtungsgabe, um das ideale Geschenk zu finden. Und dann wären ja noch die KollegInnen im Büro, die auch nicht vernachlässigt werden wollen. Damit der Urlaub nicht schon vorab in Stress ausartet, ein paar Tipps, um den Souvenirkauf zu erleichtern.

  • Wer auf Nummer sicher gehen will, erkundigt sich vor der Reise einfach bei Mutter, Schwester und bester Freundin, womit man diesen eine echte (!!) Freude machen kann.
  • Möchte man die Spannung aufrecht erhalten, empfehle ich etwas nach Vorlieben oder Hobbies auszuwählen. So kann man zB dem Hobbykoch landestypische Gewürze und dem Kunstliebhaber ein Buch aus einem nationalen Kunstmuseum mitbringen. 
  • Will man eine kleine Gruppe* beschenken, sind regionale Schmankerln zum gemeinsamen Verkosten eine gute Idee. Besser ein Mitbringsel landet auf der Hüfte als in der untersten Schublade.
    *in der Arbeit oder der Strickrunde
  • Möchte man etwas Individuelleres verschenken, kann man ein Urlaubsfoto, das einen selbst an einem bekannten Ort oder Wahrzeichen zeigt, als Fotodruck rahmen lassen. Dies eignet sich im Normalfall aber nur für nahe Verwandte und nicht die Nachbarin, die während der Abwesenheit Blumen gegossen hat.

Egal wofür man sich letztendlich entscheidet, man darf dabei nie die Ein- und Ausfuhrbestimmungen von Urlaubs- bzw Heimatland vergessen. Nicht nur das unüberlegte Mitbringen von gefährdeten Arten oder gefälschten Artikel können beim Zoll zu unangenehmen Situationen führen, es können auch andere Waren von Ein- und Ausfuhr beschränkt sein.

Bringst du dir selbst Andenken von deinen Reisen mit oder erstehst du solche nur für andere? Tendierst du eher zu 08/15 Souvenirs oder doch zu individuellen Überraschungen?

Dienstag, 13. September 2016

{Money} Geld verdienen mit ... Fotografie


Wer gern fotografiert, kann sich mit diesem Hobby durchaus den ein oder anderen Euro dazuverdienen. Selbstverständlich sollte es sich dabei nicht um beliebige Schnappschüsse handeln, sondern qualitativ hochwertige Bilder, die optisch ansprechend sind und sich als Blickpunkt an Wänden, auf Taschen oder im Layout von Websites gut machen würden. 

Eigene Website mit Shop
Mit dem meisten Aufwand aber auch der größten Eigenständigkeit verbunden, ist die Erstellung und Betreuung einer Website inklusive Shop, in dem man die eigenen Kreationen zum Kauf anbietet.

Etsy oder DaWanda
Will man sich nicht mit einer eigenen Website herumschlagen, kann ich zwei Verkaufsplattformen für Selbstgemachtes empfehlen. Während Etsy sehr international ausgelegt ist, konzentriert sich DaWanda vorwiegend auf den deutschsprachigen Markt. In beiden Fällen legt man sich einen eigenen Shop an, wobei der Bezahlungsprozess über die Plattform abgewickelt wird, Produktion und Versand jedoch vom Verkäufer selbst übernommen werden. Die Preisgestaltung ist hier einem selbst überlassen, wobei man eine Angebotsgebühr für jeden eingestellten Artikel sowie bei Verkauf eine entsprechende Provision zahlen muss. 

CafePress, RedBubble oder Society6
Möchte man es noch eine Spur gemütlicher angehen, kann man die eigenen Kunstwerke auf Seiten wie CafePress, RedBubble und Society6 hochladen. Hier hat man ebenfalls eine eigene Shopseite und kann auf dieser neben Fotodrucken auch andere Produkte wie zB T-Shirts oder Kaffeehäferl in das eigene Sortiment aufnehmen und zum Kauf anbieten. Wird ein Produkt verkauft, werden Herstellung und Versand direkt von der Verkaufsplattform übernommen und man erhält in Folge einen prozentuellen Anteil des Verkaufspreises ausbezahlt, allerdings meist erst nach Erreichen einer bestimmten Mindestsumme.

Fotolia, iStock oder Shutterstock
Fotos können ebenfalls in digitaler Form veräußert werden, wobei man sich hier bewusst sein muss, dass man keinerlei Einfluss darauf hat, wie ein Käufer diese zum Einsatz bringt. Ein paar der bekanntesten Anbieter sind Fotolia, iStock und Shutterstock. Da ich keine Erfahrung mit diesen Seiten habe, hier ein Artikel, der eine Idee gibt, wie und wie viel sich mit Stockfotos verdienen lässt.

Leseempfehlung

Ich selbst habe ein paar Jahre lang Fotos über RedBubble angeboten, allerdings war ich zu faul, um dies groß zu bewerben und habe im Endeffekt nach etwa drei Jahren durch ganze neun Verkäufe knapp € 12 eingenommen. Schlecht waren meine Bilder zwar nicht, aber das um und auf ist in allen Fällen das richtige Marketing, damit man potentielle Käufer auf die eigenen Fotokünste aufmerksam macht. Rührt man werbetechnisch keinen Finger, wird sich zwar der ein oder andere Interessent in den eigenen Shop verirren, aber die Verkaufszahlen werden entsprechend niedrig sein. Unterm Strich und je nachdem, wie professionell man es angeht, kann der Gewinn beim Verkauf von Fotoprodukten irgendwo zwischen Taschengeld und lukrativer Nebeneinkunft liegen.  

Achtung: Jeder Nebenjob unterliegt bestimmten steuerlichen und rechtlichen Anforderungen, die es zu beachten gilt! Nähere Informationen hierzu finden sich zB auf der Seite der Arbeiterkammer bzw gibt auch ein Steuerberater entsprechende Auskunft.

Kannst du dir vorstellen, deine Fotos auf einer dieser Websites anzubieten? Welche davon würde dich dabei am meisten ansprechen?

Alle Angaben erfolgen ohen Gewähr (Stand September 2016)

Sonntag, 11. September 2016

{Win} Gewinnspielverzeichnisse


Wer auf der Suche nach Gewinnspielen ist und gerne alles auf einen Blick hat, wird auf diesen Seiten garantiert fündig.

Gewinnspielsammlung*
*Hier findet sich auch ein (kleines) Forum zum Austausch über Gewinnspiele.

Gewinnspielverzeichnis

GewinnZentrale

Lucky Devil

Leseempfehlung

Zur Info: Vertrauen ist zwar gut, aber Kontrolle bekanntlich besser, daher rate ich dazu, stets die Teilnahmebedingungen des jeweiligen Gewinnspiels durchzulesen und Lösungsvorschläge zu Gewinnspielfragen nicht unhinterfragt zu übernehmen.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)

Samstag, 10. September 2016

{Regional} Volkshochschule Mödling


Wer Freude am Lernen hat, ist mit den Kursen und Seminaren der Volkshochschule Mödling bestens bedient. Egal ob Sprachen oder EDV, Tanz oder Kochen, bietet das Programm ein breites Spektrum für Interessierte jeden Alters, die den Herbst und Winter für sich ein wenig bunter und interessanter gestalten wollen.

Es ist schon eine Weile her, dass ich hier an einem Töpferkurs teilgenommen habe und ich liebäugle durchaus damit, mich wieder dafür anzumelden. Wären da nur nicht andere Kreativkurse, die mich ebenso anlachen. Zum Glück habe ich ja noch ein paar Tage Zeit um mich zu entscheiden!

Einschreibwoche vom 19. bis 23. September
Mo bis Fr 17:00 - 19:00 
Di und Do zusätzlich 09:00 - 12:00

Volkshochschule Mödling
Jakob-Thoma Str. 20
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 432 25 oder 0664 / 432 69 14
E-Mail: office@vhs-moedling.at

Parteienverkehr
Di und Do 09:00 - 12:00 und 17:00 - 19:00

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)

Donnerstag, 8. September 2016

{Lifestyle} Das smarte Leben oder Fluch und Segen der g'scheiten Telefone

Gerade fliegt eine ganze Schwadron UFOs draußen vorbei und kein Mensch bemerkt's. Außer mir.* So kommt es mir zumindest manchmal vor, wenn ich im Zug sitze und als Einzige die Landschaft (und etwaige außerirdische Flugobjekte) draußen vorbeiziehen sehe, weil alle anderen mit der Nase am Display ihrer Smartphones kleben. Es passiert ja nicht bloß in den öffentlichen Verkehrsmitteln, selbst wenn man sich zu Fuß von A nach B bewegt, begegnen einem diese Wesen, die scheinbar nicht geradeaus schauen können, weil die Welt auf dem Display offenbar weitaus interessanter als die reale vor ihnen ist. 
*Beweisfotos habe ich in Ermangelung eines Handys, das nicht einmal über eine Kamerafunktion verfügt (!) leider keine. 

Fairerweise sollte ich vielleicht anmerken, dass ich schon immer eher gemütlich hinter all den anderen Technologielemmingen hergeschlendert bin, ohne das Bedürfnis zu verspüren, mir das neueste Gerät oder manchmal sogar überhaupt ein Gerät zuzulegen. Manchen Leuten zufolge lebe ich in der Steinzeit, aber ganz so höhlenhaft ist meine Behausung am Ende doch nicht. Ohne Kühlschrank oder Waschmaschine möchte auch ich nicht sein, dennoch hält sich die Anzahl an Haushaltsgeräten bei mir definitiv in Grenzen. So besitze ich keine Mikrowelle, denn die offene Feuerstelle aka mein Gasherd reicht mir völlig aus. Bei Unterhaltungselektronik sieht es ebenfalls recht mager aus und elektronische Neuzugänge sind selten oder fallen in die Kategorie Zwangsbeglückung. Um aber auf den eigentlichen Punkt zurückzukommen - ich besitze kein Smartphone. Mein Handy ist ein super schlichtes Basismodell von Nokia, weil mehr brauche und will ich ehrlich gesagt gar nicht.

DariuszSankowski via Pixabay

Skeptische Gemüter könnten jetzt natürlich vermuten, dass ich mir bloß kein smartes Telefon leisten will. Darum geht es mir jedoch ganz und gar nicht. Ich könnte, wenn ich wollte. Solange ich dafür keinen wirklich guten Grund finde, wird dies einfach nicht passieren. Da kann es noch so viele Argumente hageln, wie praktisch es doch sei. Das ist es sicherlich in vielerlei Hinsicht, aber muss ich tatsächlich permanent erreichbar und/oder mit dem Internet verbunden sein? Ich verbringe schon genug Zeit am Computer, da muss ich doch wirklich nicht auf Schritt und Tritt an der digitalen Nabelschnur hängen. Und Langeweile kommt bei mir ohnehin nie auf, selbst wenn ich Wartezeiten zu überbrücken habe - ich beobachte Menschen, genieße die Landschaft, lese ein Buch oder halte einfach nur entspannt mein Gesicht in die Sonne, während ich einfach mal alleine mit meinen Gedanken gemütlich auf einer Parkbank sitze. 

Mittlerweile fragt mich schon keiner mehr, ob ich mir denn endlich ein Smartphone zugelegt hätte. Das stünde vermutlich ohnehin als Schlagzeile in den Nachrichten. Offenkundig kann man mit anderen Menschen in Kontakt bleiben oder treten, selbst wenn man solch ein Gerät nicht besitzt. Es ist ja nicht so, als würde ich nur über Buschtrommeln kommunizieren und ein normaler Anruf oder SMS ist immer mal drin. Ansonsten bevorzuge ich ohnehin Blickkontakt, aber bitte nicht mit einem Pokemon, das mir am Display zu entkommen versucht. Tatsache ist doch, dass die Menschheit auch vor dem Smartphone problemlos dazu imstande war miteinander zu kommunizieren, Informationen nachzuschlagen oder festzuhalten und nebenbei ein paar Fotos zu schießen. Wer braucht schon Google Maps in der Hosentasche, wenn man einfach einen anderen Passanten nach dem Weg fragen kann? Ein All-in-One Gerät klingt vielleicht wie ein Segen, allerdings ist es bis zu einem gewissen Grad auch ein Fluch durch die daraus resultierende Abhängigkeit.

Ist denn ein vernünftiger Umgang mit solchen Technologien unmöglich? Keineswegs, man darf sich nur nicht zu stark auf diese g'scheiten Telefone verlassen und sich selbst zuliebe auch mal "abschalten". Den Mutigen gehört das smarte Leben, also einfach mal ausprobieren, wie es sich einen Tag ganz ohne Smartphone (über)lebt. Ihr werdet überrascht sein, wie gut das funktioniert!

Bist du so wie ich Smartphone-VerweigerIn? Kannst du dir ein Leben ohne Smartphone vorstellen oder wirst du bereits panisch, wenn du es einmal versehentlich zu Hause vergisst?

Dienstag, 6. September 2016

{Shopping} Blogger Fashion oder wie Marken den (Verkaufs)wert bestimmen

Irgendwann beschließt frau schweren Herzens und unter Protest den Kleiderschrank auszumisten. Am Ende ist man, zumindest wenn alles mit rechten Dingen und ohne Schummeleien abläuft, mit ein bis fünf Stapeln Klamotten konfrontiert, die aus welchen Gründen auch immer bei der Prüfung "durchgefallen" sind. Dabei ist es dann egal, ob sie nicht mehr passen, man sie nie getragen hat oder sie einfach schon verschlissen sind, ihre Zukunft liegt, im Gegensatz zu den restlichen Kleidungsstücke, die im Kollektiv aufatmen durften, weil sie noch ein Weilchen länger bleiben können, ab nun woanders.

Der Punkt ist, es trifft jede von uns irgendwann, egal ob Normalsterbliche oder ModebloggerInnen. Altes muss raus, entweder um Platz für Neues zu schaffen oder um einfach nur die Reihen zu lichten. Es zeichnen sich ebenfalls Parallelen ab, wie man mit den ungewollten Kleiderstapeln verfährt. Kaputtes kommt in die Tonne und für jene Sachen, die noch ein wenig (oder viel) Leben in sich haben, werden neue Besitzerinnen gesucht. Ab damit auf diverse Verkaufsseiten oder Flohmärkte lautet in Folge die Devise. Hier liegen allerdings BloggerInnen ein kleines Bisschen im Vorteil, erschließt sich ihnen doch eine zusätzliche Möglichkeit.

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Die ersten Male sind mir solche Blogger-Flohmärkte auf diversen englischsprachigen Lifestyle- und Fashionblogs aufgefallen. Mein erster Gedanke war, dass das ja nun wirklich eine tolle Idee ist - die Mädls haben schließlich eine etablierte Plattform, wo genau jene Leserinnen aka potentiellen Käuferinnen regelmäßig reinschauen, die sich für ihren Style interessieren und begeistern. Auf den zweiten Blick fielen mir jedoch die Preise auf, welche teils erstaunliche Höhen erreichten. Wohlgemerkt nicht nur für Designerzeugs sondern auch für Teile, die in die Kategorie "high street fashion" wie es im Englischen so schön heißt, fielen. Während ich bei hochpreisen Marken offen gestanden wenig bis gar keine Ahnung von Originalpreisen habe, war mir bei Sachen von H&M oder Zara schnell klar, dass da jemand sehr optimistisch mit Preisschildern um sich schmiss. Als ich dann beobachtete, dass die Kleidung wegging wie die warmen Semmeln, konnte ich verständlicherweise nur staunen. Offensichtlich zahlt man nicht nur bei Top-Designern den Markennamen mit, denn die Marke "BloggerIn" ist ebenso recht einträglich.

Mittlerweile habe ich den Trend zu Flohmärkten auf dem eigenen Blog ebenfalls im deutschsprachigen Raum mehrfach beobachtet und siehe da, die Preisgestaltung bewegt sich auch hierzulande in teilweise schwindelnden Höhen. Mir stellt sich jedesmal aufs Neue die Frage, wer kauft zB ein getragenes Kleid von Primark zu einem Preis, der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit höher oder zumindest gleich dem Abverkaufspreis gewesen sein muss.* Davon ausgehend, dass die werte Trägerin des zum Verkauf stehenden Teils über dessen Ursprungspreis Bescheid wissen wird, kann ich unmöglich die Einzige sein, die verwundert die Augenbrauen hochzieht. Vielleicht liegt ja der eigentliche Wert darin, dass ein Teil todschick kombiniert in einem Blogpost präsentiert und vor allem von einer Person, die man bewundert, getragen wurde? Anders kann ich es mir sonst nicht erklären.
*Nicht so, als hätte ich jetzt super genau recherchiert, aber wenn man einen Laden kennt, kann man die Preise (und deren Gefälle, wenn diese reduziert werden) durchaus abschätzen.

Es liegt mir fern, sämtliche ModebloggerInnen, die solche Verkäufe veranstalten zu verunglimpfen, schließlich fallen einem ja gerade die Negativbeispiele am Ehesten auf. Ist es eine gute Geschäftsidee? Zweifellos, immerhin finden sich scheinbar recht flott Käuferinnen. So gesehen macht es schon Sinn, mit der Marke "BloggerIn" entsprechend abzukassieren. Immerhin will ja die naturgegebene Notwendigkeit, sich für den Webauftritt stets in neuen Textilien zu zeigen, irgendwie finanziert werden. Allerdings halte ich die Verfahrensweise bis zu einem gewissen Grad für respektlos. Nur weil viele willig kaufen, macht es das noch lange nicht ok. Und würden jene BloggerInnen versuchen, ihren Kleiderschrank auf normalen Verkaufsseiten ohne Rückenstärkung des eigene Blogs feilzubieten, sähe der Verkaufserfolg aller Wahrscheinlichkeit weniger berauschend aus. 

Hast du schon ähnliche Beobachtungen auf Modeblogs machen können? Findest du, dass ein Kleidungsstück einen gewissen Mehrwert hatte, wenn es von einer beliebten BloggerIn stammt?

Sonntag, 4. September 2016

{Free} Gratis Eintritt ins Museum


Gelangweilt? Kulturhungrig? Verregnetes Wochenende? Ab nach Wien, wo viele Museen freien Eintritt bieten oder an bestimmten Tagen bzw zu besonderen Anlässen freien Eintritt gewähren.

Freier Eintritt

1. Wiener Fischereimuseum
Einzingergasse 1A
1210 Wien
Tel.: 0681 / 208 06 161
E-Mail: vorstand@fischereimuseum.at

Öffnungszeiten
So 9:00 -12:00

Billardmuseum Weingartner
Neubaugürtel 11
1150 Wien
Tel.: 01 / 985 21 50
E-Mail: billard@weingartner.co.at

Öffnungszeiten
Termine nach telefonischer Vereinbarung!

Böhmerwaldmuseum
Ungargasse 3
1030 Wien
Tel.: 0664 / 888 82 824
E-Mail: boehmerwaldmuseum@aon.at

Öffnungszeiten
So 9:00 - 12:00

Circus- und Clownmuseum
Ilgplatz 7/1
1020 Wien
Tel.: 0676 / 460 47 94
E-Mail: karo@circus-clownmuseum.at

Öffnungszeiten
So 10:00 - 13:00
Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 19:00 - 21:00

Condomi-Museum
Esterhazygasse 26
1060 Wien
Tel.: 01 / 595 52 55
E-Mail: info@liebens-wert.at

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 12:00 - 18:00
Sa 12:00 - 17:00
An Feiertagen geschlossen!

das weisse haus
Hegelgasse 14
1010 Wien

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 14:00 - 20:00
Sa und So 12:00 - 17:00

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Wipplingerstraße 6-8
1010 Wien
Tel.: 01 / 228 94 69 - 319
E-Mail: office@doew.at

Öffnungszeiten
Mo bis Mi, Fr 9:00 - 17:00
Do 9:00 - 19:00

Feuerwehrmuseum
Am Hof 7
1010 Wien
Tel.: 01 / 531 99 - 51207

Öffnungszeiten
So und Feiertage 9:00 - 12:00

Otto-Wagner-Platz 3
1090 Wien
Tel.: 01 / 404 20 - 9222

Öffnungszeiten
Di und Mi 9:30 - 15:30
Do 9:30 - 17:30
Fr 9:30 - 13:30
An Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember geschlossen!

Kaffeemuseum
Vogelsanggasse 36
1050 Wien
Tel.: 0676 / 406 87 28
E-Mail: kaffeemuseum@kaffeekompetenzzentrum.at

Öffnungszeiten
Mo bis Do 9:00 - 18:00
Fr 9:00 - 14:00
Sa, So und Feiertags geschlossen! Das Museum ist ebenfalls während der Wiener Schulferien und in den Sommermonaten Juli und August geschlossen.

Marktamtmuseum
Floridsdorfer Markt 5
1210 Wien
Tel.: 01 / 4000 - 59255

Öffnungszeiten
Termine nach telefonischer Vereinbarung!

MUSA Museum Startgalerie Artothek
Felderstraße 6-8
1010 Wien
Tel.: 01 / 4000 - 8400
E-Mail: musa@musa.at

Öffnungszeiten
Di, Mi und Fr 11:00 - 18:00
Do 11:00 - 20:00
Sa 11:00 - 16:00
An Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember geschlossen!

Siebeckstraße 14
1220 Wien
Tel.: 01/ 4000 - 8042
E-Mail: gartentelefon@ma42.wien.gv.at

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 8:00 - 14:00
Jeden 1. Donnerstag im Monat bis 18:00 Uhr (von April bis Oktober)
An Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember geschlossen!

Mollardgasse 8/2/16
1060 Wien
Tel.: 01 / 581 11 59
E-Mail: phono@bezirksmuseum.at

Öffnungszeiten
Mi 16:00 - 19:00 Uhr (außer an Feiertagen oder während der Schulferien)

Rauchfangkehrermuseum
Klagbaumgasse 4
1040 Wien
Tel.: 01 / 734 35 40
E-Mail: info@rauchfangkehrermuseum.at

Öffnungszeiten
Termine nach telefonischer Vereinbarung!

Wiener Bezirksmuseen
Adressen sowie genaue Öffnungszeiten in den einzelnen Bezirken können der Website entnommen werden. Im Juli und August haben alle Bezirksmuseen geschlossen!

Penzinger Straße 59
1140 Wien

Öffnungszeiten
Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 10:00 - 12:00
An Feiertagen sowie Juli und August geschlossen!

Freier Eintritt an jedem 1. Sonntag im Monat

Heeresgeschichtliches Museum
Arsenal Objekt 1
1030 Wien
Tel.: 01 / 79 561 - 0
E-Mail: contact@hgm.or.at

Gratis Öffnungszeiten
Am 1. Sonntag im Monat von 9:00 - 17:00

Standorte des Wien Museums
Hierzu zählen unter anderem Hermesvilla, Römermuseum, Uhrenmuseum, Pratermuseum sowie diverse Musikerwohnungen. Die jeweiligen Adressen sowie genaue Öffnungszeiten der einzelnen Museen und Ausstellungen können der Website entnommen werden.

Gratis Eintritt
Am 1. Sonntag im Monat (Dauer- und Sonderausstellungen*)
*ausgenommen Mozartwohnung im Mozarthaus Vienna

Sonderaktionen

Kunsthistorisches Museum
Maria-Theresien-Platz
1010 Wien
Tel.: +43 1 525 24 - 0
E-Mail: info@khm.at 

Gratis Eintritt
Anlässlich des 125. Bestehens gewährt das Museum allen Geburstagskindern freien Eintritt. Dies gilt nur am Tag selbst und unter Vorlage eines Lichtbildausweises!

MAK
Stubenring 5
1010 Wien
Tel.: 01 / 711 36 - 0
E-Mail: office@MAK.at

Gratis Eintritt
Jeden Dienstag von 18:00 - 22:00

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)

Samstag, 3. September 2016

{Regional} Mödlinger Leerstand-Service


Du hast eine Geschäftsidee, allerdings fehlt dir noch der perfekte Standort? Die Initiative "Geschäfts-Leerstände melden" der Stadtgemeinde Mödling in Kooperation mit der City Management GmbH ist ein kostenloses Service für Makler aber auch Immobilienbesitzer, um zur Verfügung stehende Geschäftslokale im Mödlinger Stadtgebiet bekannt zu machen. Eine innovative Idee um auf einen Blick durch regional leerstehende Objekte zu stöbern!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)

Donnerstag, 1. September 2016

{Money} Hunger auf Kunst und Kultur


Manche frönen dem sparsamen Leben, weil sie gegen Verschwendung sind, andere wiederum aus Notwendigkeit. An letztere richtet sich die Aktion "Hunger auf Kunst & Kultur", die 2003 vom Schauspielhaus Wien in Kooperation mit der Armutskonferenz ins Leben gerufen wurde, um sozial benachteiligten Menschen die Möglichkeit zu geben, am kulturellen Leben teilzunehmen. Ich selbst bin durch reinen Zufall auf diese Aktion aufmerksam geworden und halte sie für eine wirklich tolle Idee, die auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient. Solltet ihr also jemanden kennen, der/die zur Zeit finanziell nicht gut dasteht, macht diese Personen auf jeden Fall darauf aufmerksam!

Wer hat Anspruch auf einen Kulturpass?
Personen, die unter der Armutsgrenze leben, die Sozialhilfe, Notstandshilfe oder Mindestpension beziehen, können unter bestimmten Voraussetzungen einen Kulturpass erhalten. Ausschlaggebend ist dabei das Haushaltseinkommen, welches unter der Armutsgefährdungsgrenze liegen muss (bei Alleinstehenden sind das derzeit € 1.161 pro Monat), um sich zu qualifizieren.

Wo ist der Kulturpass erhältlich?
Verschiedene soziale und karitative Hilfsorganisationen, Beratungs- und Betreuungsstellen sind für die Ausgabe verantwortlich. In Wien ist unter anderem auch das AMS ein solcher Ausgabepartner.

Wo ist der Kulturpass gültig?
Der Kulturpass gilt bei allen Kultureinrichtungen, die Partner von Hunger auf Kunst und Kultur sind. Mittlerweile unterstützen übrigens mehr als 600 Kulturbetriebe österreichweit diese Aktion.

Wie funktioniert der Kulturpass konkret?
Jeder Kulturpartner der Aktion ermöglicht BesitzerInnen des Kulturpasses den unentgeltlichen Eintritt, welcher durch private Spenden oder Sponsoren finanziert wird. In jenen Kultureinrichtungen, die über begrenzte Sitzplätze verfügen, stehen bestimmte Kontingente zur Verfügung, die man vorab reservieren muss.

Was muss ich sonst noch über den Kulturpass wissen?
Der Pass gilt prinzipiell für einen Erwachsenen, ist nicht übertragbar und nur in Verbindung mit einem Lichtbildausweis gültig. Bei Veranstaltungen für Kinder, gilt der Eintritt für einen Erwachsenen und ein Kind. Die Gültigkeit liegt bei 6 Monaten oder einem Jahr ab Ausstellungsdatum.

Regional Tipp
Im Jahr 2011 ist auch Mödling der Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" beigetreten und ermöglicht Mödlinger GemeindebürgerInnen mit Hauptwohnsitz in Mödling, die gerne am kulturellen Leben teilnehmen möchten, es sich aber nicht leisten können, mittels Kulturpass den unentgeltlichen Eintritt in diverse Kultureinrichtungen.

Hast du schon einmal vom Kulturpass gehört? Wie findest du diese Idee?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2016)