Dienstag, 13. September 2016

{Money} Geld verdienen mit ... Fotografie


Wer gern fotografiert, kann sich mit diesem Hobby durchaus den ein oder anderen Euro dazuverdienen. Selbstverständlich sollte es sich dabei nicht um beliebige Schnappschüsse handeln, sondern qualitativ hochwertige Bilder, die optisch ansprechend sind und sich als Blickpunkt an Wänden, auf Taschen oder im Layout von Websites gut machen würden. 

Eigene Website mit Shop
Mit dem meisten Aufwand aber auch der größten Eigenständigkeit verbunden, ist die Erstellung und Betreuung einer Website inklusive Shop, in dem man die eigenen Kreationen zum Kauf anbietet.

Etsy oder DaWanda
Will man sich nicht mit einer eigenen Website herumschlagen, kann ich zwei Verkaufsplattformen für Selbstgemachtes empfehlen. Während Etsy sehr international ausgelegt ist, konzentriert sich DaWanda vorwiegend auf den deutschsprachigen Markt. In beiden Fällen legt man sich einen eigenen Shop an, wobei der Bezahlungsprozess über die Plattform abgewickelt wird, Produktion und Versand jedoch vom Verkäufer selbst übernommen werden. Die Preisgestaltung ist hier einem selbst überlassen, wobei man eine Angebotsgebühr für jeden eingestellten Artikel sowie bei Verkauf eine entsprechende Provision zahlen muss. 

CafePress, RedBubble oder Society6
Möchte man es noch eine Spur gemütlicher angehen, kann man die eigenen Kunstwerke auf Seiten wie CafePress, RedBubble und Society6 hochladen. Hier hat man ebenfalls eine eigene Shopseite und kann auf dieser neben Fotodrucken auch andere Produkte wie zB T-Shirts oder Kaffeehäferl in das eigene Sortiment aufnehmen und zum Kauf anbieten. Wird ein Produkt verkauft, werden Herstellung und Versand direkt von der Verkaufsplattform übernommen und man erhält in Folge einen prozentuellen Anteil des Verkaufspreises ausbezahlt, allerdings meist erst nach Erreichen einer bestimmten Mindestsumme.

Fotolia, iStock oder Shutterstock
Fotos können ebenfalls in digitaler Form veräußert werden, wobei man sich hier bewusst sein muss, dass man keinerlei Einfluss darauf hat, wie ein Käufer diese zum Einsatz bringt. Ein paar der bekanntesten Anbieter sind Fotolia, iStock und Shutterstock. Da ich keine Erfahrung mit diesen Seiten habe, hier ein Artikel, der eine Idee gibt, wie und wie viel sich mit Stockfotos verdienen lässt.

Leseempfehlung

Ich selbst habe ein paar Jahre lang Fotos über RedBubble angeboten, allerdings war ich zu faul, um dies groß zu bewerben und habe im Endeffekt nach etwa drei Jahren durch ganze neun Verkäufe knapp € 12 eingenommen. Schlecht waren meine Bilder zwar nicht, aber das um und auf ist in allen Fällen das richtige Marketing, damit man potentielle Käufer auf die eigenen Fotokünste aufmerksam macht. Rührt man werbetechnisch keinen Finger, wird sich zwar der ein oder andere Interessent in den eigenen Shop verirren, aber die Verkaufszahlen werden entsprechend niedrig sein. Unterm Strich und je nachdem, wie professionell man es angeht, kann der Gewinn beim Verkauf von Fotoprodukten irgendwo zwischen Taschengeld und lukrativer Nebeneinkunft liegen.  

Achtung: Jeder Nebenjob unterliegt bestimmten steuerlichen und rechtlichen Anforderungen, die es zu beachten gilt! Nähere Informationen hierzu finden sich zB auf der Seite der Arbeiterkammer bzw gibt auch ein Steuerberater entsprechende Auskunft.

Kannst du dir vorstellen, deine Fotos auf einer dieser Websites anzubieten? Welche davon würde dich dabei am meisten ansprechen?

Alle Angaben erfolgen ohen Gewähr (Stand September 2016)

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