Donnerstag, 22. September 2016

{Money} Kochen & Sparen


Wenn ich von einer Sache absolut nichts halte, dann bei der Qualität meiner Mahlzeiten Abstriche zu machen. Was nützt es mir, wenn die Tortellini vom Diskonter einfach nur fad schmecken, aber die teurere Pasta aus dem Biomarkt suchtgefährdend lecker ist? Gar nichts. Daher geht es hier auch nicht darum, ohne Rücksichtnahme auf die Geschmacksknospen möglichst viel Geld zu sparen. Allerdings können auch Gourmets ihr Kochbudget und den Inhalt von Kühl- und Vorratsschrank durchaus optimieren.

1. Bevorrate dich mit Aktionswaren.
Dies empfiehlt sich konkret für lang haltbare (Grund)nahrungsmittel, die man am Besten dann aufstockt, wenn die Preise am niedrigsten sind.

2. Plane ein Wochenmenü.
Spontankäufe führen leider schon mal dazu, dass sich zwei Wochen später Lebensmittel mit unheilbarem Grünspan aus dem Kühlschrank auf einen zubewegen. Wer plant, vermeidet leicht verderbliche Lebensmittel zu vergeuden und wer wirft schon gerne Geld in den Müll.

3. Gib günstigen Eigenmarken den Vorzug.
Man muss sich zwar durchkosten, um herauszufinden, welche "Billigprodukte" von Qualität und Geschmack her mit "Markenprodukten" gleichwertig sind, aber dies spart auf lange Sicht eine Menge Geld.

4. Kaufe preisreduzierte Lebensmittel.
Viele Supermärkte bieten Waren kurz vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums billiger an. Hier sollte man jedoch nur bei jenen Dingen zugreifen, die man tatsächlich in den nächsten Tagen* verbrauchen kann.
*Ein wenig Flexibilität (siehe Punkt 2) ist durchaus erlaubt!

5. Bevorzuge saisonales/regionales Obst und Gemüse.
Frisch vom Feld schmeckt nicht nur besser, es kostet zudem aufgrund kürzerer Transportwege (meist) weniger. Was wann verfügbar ist, verrät der Saisonkalender.

6. Meide abgepacktes Obst und Gemüse.
Es mag zwar praktisch sein, vor allem als Snack zwischendurch, aber Fertigsalate oder geschnittenes Obst sind verhältnismäßig teuer und lassen sich weit günstiger selbst herstellen.

7. Friere Gerichte portionsweise ein.
Oft bringen Großpackungen eine große Ersparnis, noch dazu ist es vom Aufwand her kaum ein Unterschied, wie groß die Menge ist, die man kocht. Selbst wenn man nicht alles auf einmal an die Familie verfüttert, lässt sich vieles gut in Einzelportionen einfrieren und bei Bedarf, dh wenn es mal schnell gehen muss, rasch wieder auftauen.

8. Veranstalte ein Restlessen.
Wer kennt sie nicht, Gröstl oder Grenadiermarsch, wo so einiges in der Pfanne landet und wirklich lecker schmeckt. Mit ein wenig Fantasie und der Hilfe diverser Kochseiten vermeidet man damit, Essensreste unnötig zu entsorgen.

9. Verzichte auf Lieferservice.
Greif nicht aus Faulheit zum Telefon, um dir Pizza & Co. zu bestellen, denn erstens dauert eine solche Lieferung, das Essen ist oft nur lauwarm und billig ist der Spaß auch nicht. Die preiswertere Alternative sind vorausschauend eingefrorene Speisen (siehe Punkt 7).

10. Nimm dir ein "Futterpaket" mit ins Büro.
Auch wenn Mittagsmenüs recht günstig sind, auf Dauer läppern sich diese Kosten zusammen. Besser du kochst am Vorabend mehr und nimmst einen Teil deines Abendessens mit in die Arbeit. Alternativ kann man sich auch in der Früh belegte Brote und/oder Salat vorbereiten und mitnehmen.

Welche dieser Tipps setzt du persönlich schon um? Hast du einen Spartipp für die Küche, den du mit mir und anderen teilen möchtest?

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