Sonntag, 30. Oktober 2016

{Free} Gratis Bücher (nicht nur) für den Kindle


Wer viel und gerne liest und auch mal den E-Reader kostenfrei füttern möchte, wird auf den folgenden Websites sicherlich einige interessante Bücher zum Schmökern finden. Eine gute Quelle kostenloser E-Books für Kindle-Besitzer ist dabei sicherlich Amazon selbst, aber darüber hinaus findet man auch andernorts interessantes und kostenfreies Lesematerial in vielen gängigen Formaten.

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Zur Info: Auf Amazon stehen Bücher ausschließlich im mobi Format zur Verfügung, ansonsten meist sowohl im epub, pdf und/oder mobi Format. Teils ist eine (kostenfreie!) Registrierung notwendig, damit man Bücher downloaden kann.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2016)

Samstag, 29. Oktober 2016

{Regional} Mödling von oben


Wem das Wetter im Herbst zu unwirtlich ist für einen Stadtspaziergang, kann auch gemütlich von zu Hause aus einen wunderbaren Rundflug über Mödling erleben. Folgender Kurzfilm wurde von MNGpictures anlässlich der Jubiläumsfeier "140 Jahre Stadt Mödling" produziert und zeigt meine Heimatstadt aus der Vogelperspektive. Also zurücklehnen und genießen!


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 8: Ein paar letzte Worte und Weisheiten


Willkommen zum letzten Teil der Serie Verkaufen auf willhaben & Co! Ich möchte zum Abschluss nicht zu viel Ablenkung liefern, schließlich braucht gut Ding Weile und Inserate schalten sich nicht von selbst. 

Mittlerweile habt ihr geknipst, getextet und euch hoffentlich innerlich von jenem altem Zeug verabschiedet, das auf zu neuen Besitzerin will oder zumindest soll. Eine nicht zu unterschätzende Hürde ist nämlich, dass man Dinge doch wieder zurück in den Schrank oder eine Lade stopft, weil man es sich anders überlegt. Vertraut mir, das passiert jedem mal, selbst mir. In solch einem Fall stellt man sich am Besten folgende Fragen:

  • Will ich mich alleine aufgrund des Werts eines Gegenstands nicht davon trennen? Oft ist einem nur um das Geld leid, das man einst ausgegeben hat, und nicht um den Gegenstand selbst. Nur weil etwas in der Anschaffung teuer war, heißt das jedoch nicht, dass man daran festhalten sollte. Hat etwas keinen Nutzen (mehr), kann man sich getrost davon verabschieden.
  • Wann habe ich etwas zuletzt verwendet? Kann man sich nicht mehr erinnern, dann weg damit. Ist man sich unsicher, dann einfach in einer Kiste im Keller verstauen. Holt man es innerhalb eines Jahres nicht raus, kann es definitiv weitergegeben werden.

Mein erster Verkauf
Es war Ende 2007 als ich damit begonnen habe, diverse Bastelsachen auszusortieren. Meine Zeit als Bastelfee hat sich damals allmählich dem Ende zugeneigt und ich hatte schlicht zu viel Zeug, das ich nicht verkommen lassen wollte. Die allererste Anfrage, die ich erhalten habe, war für ein Set mit Motivstanzern. Kurioserweise war dies auch der erste Kauf der Dame, die sich dafür interessiert hat und ich erinnere mich noch gut daran, wie wir am Telefon Details zu Zahlung und Versand abgemacht haben, während ich ganz aufgeregt mit dem Hörer am Ohr in der Küche auf und ab gelaufen bin. Einnahme € 8

Hat man keine Trennungsängste, ist dies schon ein guter Anfang. Nur manchmal ist das Ende trotzdem nicht nah. Eine weitere Hürde kann einem nämlich gehörig in die Quere kommen, wenn man teilweise nach Jahren (!) einfach keinen Käufer für bestimmte Dinge findet. Dabei muss es sich nicht einmal um Ladenhüter im Sinne von Konsalik Roman aus den 70ern handeln. Oft bleibt man sogar auf völlig neuen Sachen sitzen und das scheinbar grundlos. Was also tun?

  • Verschenken
    Man kann im Familien- und/oder Freundeskreis fragen, ob jemand an Sachen Interesse hat. Dabei sollte man aber niemandem etwas aufzwingen, nur damit es "in der Familie bleibt", denn das Wichtige ist doch, dass es einem Freude bereitet und wenn es das bei Fremden tut, ist das doch genauso schön. Zartbesaitet darf man allerdings nicht sein, so man die Verschenken Option auf willhaben nutzt oder etwas über Share & Care Seiten auf Facebook anbietet. Wenn es etwas umsonst gibt, will jeder der Erste sein und da bleibt Höflichkeit und Zuverlässigkeit (bei Abholung) großteils auf der Strecke.
  • Spenden
    Wem das Verschenken zu kompliziert ist, sollte sich überlegen, Dinge einfach zu spenden. Egal ob für wohltätige Flohmärkte oder Geschäfte wie SOMA, kann man vieles auf einen Schwung anbringen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun.

Mein letzter Verkauf
Diesen Monat habe ich mich von meiner Esprit Winterjacke getrennt, die ich gerade zwei oder drei Mal getragen habe. Mittlerweile mag ich einfach Mäntel oder länger geschnittene Jacken lieber und mit der Wintersaison vor der Tür, stand die Chance gut für einen raschen Verkauf. Ich wurde nicht enttäuscht, denn in kürzester Zeit war das Teil bei immerhin sechs Personen auf der Merkliste und die zweite Anfrage, die ich dafür erhalten habe, war bereits von einem erfolgreichen Verkauf gekrönt. Einnahme € 25

Und zum Schluss noch ein paar (Geheim)tipps auf den Weg!

  • Verpackungsmaterial ist teuer, hebt daher leere Schachteln in wie ich zu sagen pflege "gefälliger Größe" auf, wenn ihr selbst ein Paket per Post erhalten habt. Selbiges gilt für Luftpolsterfolie und Füllmaterialien!
  • Verzichtet auf Floskeln wie "Schweren Herzens verkaufe ich ...", denn die Mitleidmasche ist nicht nur abgedroschen, sondern zieht echt nicht. Außerdem, das einzige, was euer Herz schwer macht, ist die schlichte Tatsache, dass ihr niemals den Betrag, den ihr einst für etwas ausgegeben habt, auch nur annähernd zurückerhalten werdet. 

In diesem Sinne wünsche ich allseits einen guten Verkauf! Ich hoffe, diese Serie hat euch motiviert ein bisschen auszumisten und alte Sachen in Bares zu verwandeln. Und falls ihr bereits zuvor online verkauft habt, war vielleicht doch der ein oder andere brauchbare Tipp für noch mehr Verkaufserfolg dabei.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 7: Q & A


Willkommen zum vorletzten Teil der Serie Verkaufen auf willhaben & Co, in der diesmal alle möglichen und auch ein paar unmögliche Fragen beantwortet werden. 

Wie gut kann man denn auf willhaben verdienen?
Dies hängt stark davon ab, welche und wie viele Sachen man anbietet. Mit einem Stapel Taschenbücher wird man kaum ein paar Hundert Euro einnehmen, entledigt man sich hingegen diverser Technikartikel, kann die Kasse schon ordentlich klingeln.

Wie schnell verkaufen sich Sachen?
Abschätzen lässt sich das in den meisten Fällen überhaupt nicht. Manchmal erhält man Anfragen innerhalb von wenigen Stunden, dann wiederum erneuert man Inserate jahrelang, bis sich doch noch ein Käufer findet.

Kann bzw darf ich Artikel gleichzeitig auf verschiedenen Anzeigeportalen anbieten?
Klar, aber man sollte dabei nie den Überblick verlieren und riskieren etwas versehentlich doppelt zu verkaufen.

Sind bestimmte Wochentage besser geeignet, um Inserate zu schalten?
Ich konnte schon beobachten, dass neue Inserate vergleichsweise öfter aufgerufen werden, wenn ich diese zwischen Freitag und Sonntag eingestellt habe. Das bedeutet jedoch nur, dass mehr Leute zu diesen Zeiten auf willhaben surfen und nicht, dass sie in Kauflaune sind.

Gibt es Monate, in denen man besonders gut verkauft?
Meiner Erfahrung nach läuft das Geschäft zu Jahresende und im Jänner am Besten. Ich empfehle gerade neue Waren, an denen noch das Etikett dran ist bzw welche Original verpackt sind, ab November zu inserieren, da viele sich günstig mit Geschenken versorgen.

Ab welchem Zeitpunkt ist es sinnlos, ein Inserat nochmal neu einzustellen?
Kurz gesagt dann, wenn man einen Artikel nicht mal über die Verschenken Rubrik anbringt. Einerseits ist dies eine Frage der Geduld, andererseits werden manche Sachen nicht jünger. Ein Pulli kann wieder in Mode kommen, die ranzige Gesichtscreme hingegen sollte man ab einem gewissen Zeitpunkt entsorgen.

Macht es Sinn, den Preis während der Laufzeit eines Inserats zu ändern?
Das tut es durchaus, vor allem wenn ein Inserat kurz vorm Ablaufen ist, kann man dadurch Interessenten zum Kauf animieren. Ich selbst spiele immer mal wieder mit den Preisen und biete zB Sommerkleidung in der kalten Jahreszeit günstiger an als in den warmen Monaten. 

Weshalb fragen manche nach dem "letzten Preis"?
Solche Personen halten willhaben für einen Bazar und wollen den Preis drücken. Wie man mit solchen Anfragen umgeht, sei jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil, beantworte mittlerweile solche 2-Wort-Anfragen gar nicht mehr, da sie erfahrungsgemäß zu keinem Verkauf führen.

Wieso kann ich etwas Neues nicht mal um € 10 verkaufen, obwohl es aktuell im Handel € 100 kostet?
Das kann viele Gründe haben. Keinem gefällt's, keiner braucht's oder der Preis erscheint unrealistisch niedrig. Letzteres kann mitunter dazu führen, dass Skepsis aufkommt und sich keiner zuzugreifen traut, weil es schlicht zu billig ist.

Ein kleiner Exkurs
Mit Preisen ist das ja immer so eine Sache und mir ist es selbst schon passiert, dass ich Artikel monatelang neu inseriert und den Preis jedes Mal ein wenig tiefer angesetzt habe. Manchmal konnte ich etwas doch noch verkaufen, oft nur zu einem Bruchteil des Originalpreises. Dann wiederum wurde ich gefragt, warum ich etwas so billig anbiete oder es wurde nachgehakt, ob es sich tatsächlich um Originalware handle. Wenn ich eines in den Jahren auf willhaben gelernt habe, dann dass in der Welt der Verkaufsplattformen Dinge einen vollkommen anderen Wert haben, als im normalen Handel. Dies sollte man sich gerade dann vor Augen halten, wenn man zu spontanen Kaufräuschen neigt und sich irgendwann reuig von Dingen trennt, weil man sie ohnehin nie benutzt oder getragen hat. Im Geschäft mag einem etwas € 100 wert gewesen sein, aber im realen Leben ist es jemand anderem nicht einmal € 10 wert. Gebt in solch einem Fall nicht den Käufern die Schuld, sondern euch selbst, denn das eigene Konsumverhalten hat euch im Endeffekt in diese Bredouille gebracht.

Verkaufen sich Artikel einzeln oder im Set besser?
Dies lässt sich nicht pauschal beantworten, dh am Besten probiert man beides aus. Für manches macht es definitiv Sinn diese als Set anzubieten zB bei Babykleidung, während es zB bei Kosmetiksets oft schwierig ist, da meist nicht alles für potentielle Käufer brauchbar ist, aber mitgekauft werden muss.

Lohnt es sich Luxusmarken zu inserieren?
Ich halte willhaben nicht für die geeignetste Plattform um teure Designermarken anzubieten. Der Großteil der Käufer will nicht nur haben, sondern will möglichst billig haben. Gerade bei hochpreisigen Artikeln muss man deshalb vermehrt mit Preisvorschlägen rechnen, die beleidigend niedrig sein können. Meiner Meinung nach die besseren Alternativen sind Mädchenflohmarkt oder Rebelle.

Was soll ich tun, wenn ein Käufer nach drei Wochen noch immer kein Geld überwiesen hat?
Zunächst einmal würde ich gar nicht solange warten, um nachzufragen, ob denn überhaupt noch Interesse am Kauf besteht. Entweder ersucht man von Anfang an um Zahlung bis zu einem bestimmten Termin oder man fragt nach einer Woche nach und ersucht um Auskunft.

Wie lange soll ich Artikel reservieren?
Für mich hat sich hier eine Woche bewährt. Dies gibt dem Käufer genug Zeit, um entweder Geld zu überweisen oder einen Abholtermin einzuhalten. Allerdings räume ich schon einen gewissen Spielraum ein, wenn zB jemand erst zu Monatsanfang überweisen kann und es sind bis dahin noch 10 Tage, ist dies absolut im Rahmen.

Wie soll ich auf eine Beschwerde reagieren?
Zunächst einmal rasch und möglichst sachlich, denn durch ignorieren ist sie nämlich nicht vom Tisch. Ich war bisher nur wenige Male mit Beschwerden von Käufern konfrontiert und am Ende hat sich (fast) alles geklärt. Unter anderem wurde mir die Schuld daran gegeben, dass Duftkerzen stinken würden oder ein Kleid* nicht passt. Nun, man kann nicht jeden glücklich machen. Einmal jedoch hat sich eine Frau wütend bei mir gemeldet, weil sie noch immer keine Ware erhalten hat woraufhin ich ihr erklärt habe, dass ich noch auf den Zahlungseingang warte. In der folgenden Nachricht wurde mir bereits mit Anzeige gedroht, denn sie habe die Überweisung schon längst durchgeführt und wolle jetzt zumindest ihr Geld zurückhaben. Beweisstück A war ein Bild der Überweisung. Darauf meine Kontonummer mit zwei Zahlendrehern!? Ich durfte ihr dann beibringen, dass sie das Geld von der Person zurückfordern sollte, an die sie es überwiesen hat, denn dies wäre nicht meine Kontoverbindung. Ihr Schlusskommentar war dann auch entsprechend kleinlaut.
*Kleidung ist immer riskant, weshalb ich auch möglichst genaue Maßangaben ins Inserat schreibe!

Müssen Einnahmen meiner Privatverkäufe versteuert werden?
Grundsätzlich ist die Veräußerung von Privatvermögen außerhalb der Spekulationsfrist, dh der Artikel muss bereits ein Jahr lang im eigenen Besitz gewesen sein, steuerfrei. Entrümpelt und veräußert man Bücher, die man kein zweites Mal lesen wird oder Kleidung, die nicht mehr passt, braucht man sich nicht zu sorgen. Kauft man allerdings irgendwo günstig eine hohe Stückzahl Neuwaren an, um sie mit Gewinn weiterzuverscherbeln, befinden wir uns bereits auf dem Terrain einer gewerblichen Tätigkeit. Im Zweifel sollte man immer einen Steuerberater hinzuziehen, um definitiv zu klären, ob man eventuell doch der Steuerpflicht unterliegt.

Leseempfehlung
Gibt es noch weitere Fragen, die hier nicht gestellt wurden? Hinterlasst mit einfach einen Kommentar und ich beantworte diesen sehr gerne.

Am Donnerstag folgt der letzte Teil der Serie und ich freue mich auf ein wiederlesen!

Sonntag, 23. Oktober 2016

{Win} Die Qual der Wahl


Es gibt solche und  s o l c h e  Gewinnspielpersönlichkeiten. Damit beziehe ich mich nicht darauf, ob jemand ein guter oder schlechter Verlierer ist. Vielmehr zielt es darauf ab, welche Strategie man zu Tage legt, wenn es darum geht, eine Auswahl zu treffen, bei welchen Gewinnspielen man denn nun mitmacht oder eben auch nicht. Ich präsentiere die Hierarchie der Gewinnspielarchetypen!

1. Der Einsiedler
Hierzu zählen Personen, die ausschließlich an jenen Gewinnspielen teilnehmen, deren Preise für sie selbst interessant und brauchbar sind.
Vorteil: Wenn man gewinnt, dann hat man garantiert Freude am Preis.
Nachteil: Da man wählerischer ist und dadurch in Summe bei weniger Gewinnspielen mitmacht, wird man tendenziell nicht so häufig gewinnen wie zB Typ 4.

2. Der Wohltäter
Dieser nimmt ebenfalls gerne an Gewinnspielen teil, deren Preise sich ideal als Geschenk für Familie und Freunde eignen.
Vorteil: Man kann sich nicht nur selbst an Gewinnen erfreuen, sondern auch anderen Freude bereiten, frei nach dem Motto "Teilen ist die wahre Freude!"

3. Der (Geld)Scheffler
Diese Persönlichkeit konzentriert sich vorzugsweise auf hochpreisige Gewinnspiele, um diese im Fall eines Gewinns weiterzuverkaufen.
Vorteil: Wenn ein Gewinn mal keine Freude macht, klingelt zumindest die Kasse.
Nachteil: Der Weiterverkauf kann mitunter nervig und zeitaufwendig sein.

4. Der Gierschlund
Zu guter Letzt gibt es noch jene, die nur um des Gewinnens Willen bei so gut wie jedem Gewinnspiel mitmachen, das ihnen unterkommt.
Vorteil: Die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen, ist bei dieser Variante am höchsten.
Nachteil: Der Zeitaufwand kann hier enorm sein und mitunter mehrere Stunden täglich betragen.

Mich selbst siedle ich vorrangig in der Kategorie Einsiedler an, wobei ich durchaus auch ein wenig Wohltäter an den Tag lege. Ich gebe allerdings zu, dass ich zeitweise schon mal meinem inneren Scheffler ein wenig Freilauf gegeben habe. Ein Paradebeispiel hierfür ist, als ich unlängst bei einem Gewinnspiel gewonnen habe, bei dem sowohl DVD als auch Blu-Ray verlost wurden und ich bedauerlicherweise letztere gewonnen habe, jedoch nur einen DVD-Player besitze. Dumm gelaufen, aber zum Glück finden neue Blu-Rays erfahrungsgemäß schnell Abnehmer auf willhaben & Co. Bei Gewinnspielen mitzumachen, deren Preise ich nicht mal ansatzweise nutzen kann, finde ich dann aber doch ziemlich unsinnig.

Mit welchem Gewinnspieltyp kannst du dich identifizieren? Kennst du jemanden, der in die Kategorie Gierschlund fällt?

Samstag, 22. Oktober 2016

{Regional} Mödling Wandern


Mit den vielfältigen Touren auf Mödling Wandern kann man die Natur im Bezirk näher kennenlernen, neue Wege entdecken und traumhafte Ausblicke genießen. Wer also lieber in der Gegend bleibt und kein Freunde langer Anfahrten ist, findet hier sicherlich die ideale Tour fürs nächste Wochenende.

Da ich selbst bisher immer nur die ewig selben Wanderwege beschritten habe, freue ich mich darüber, ein wenig Abwechslung in meine Routine zu bringen. Besonders gut finde ich, dass man sich Touren nicht nur nach Schwierigkeitsgrad, Dauer sowie Startpunkt sondern sogar nach der Meierei aussuchen kann. Wie heißt es doch so schön? Ein leerer Wanderer geht nicht.

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Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2016)

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 6: Der Käufer, das unbekannte Wesen


Willkommen zu Teil 6 der Serie Verkaufen auf willhaben & Co, in der heute der Käufer im Mittelpunkt steht, denn schließlich steht und fällt der Erfolg eines jeden Verkäufers durch dessen Kauflaune.

Käufer oder solche, die es noch werden wollen*, können sich in erstaunlicher Weise auf die eigene Gemütsverfassung auswirken. Mal zaubern sie einem ein Lächeln ins Gesicht, dann wiederum bringen sie einen gefrustet dazu, die Entscheidung altes Zeug online zu verkaufen, zu überdenken. Wer schon einmal gescherzt hat, dass es im Büro zugeht wie im Zoo, dem darf ich versichern, dass es sich auf Verkaufsplattformen nicht viel anders verhält.
*Anders formuliert: Interessenten oder potentielle Käufer

Daher ein offener Brief oder besser gesagt Blogpost an all jene, die gerne auf willhaben oder anderen Anzeigeportalen stöbern. Wir, die Verkäufer, wissen es zu schätzen, wenn ihr euch folgende Punkte zu Herzen nehmt.

  • Verzichtet auf 2-Wort-Anfragen
    Natürlich gibt es sie, jene Personen, die höfliche Anfragen in vollständigen Sätzen (!) versenden. Allerdings gibt es auch genug im Stil von "noch da?" oder "letzte Preis?", die bei mir das kalte Grauen auslösen. Meistens tauchen letztere schubweise in meinem E-Mail Eingang auf und irgendwann habe ich für mich beschlossen, auf solche Anfragen gar nicht mehr zu reagieren. Richtig gelesen - ich weiche einem potentiellen Verkauf aus! Das Potential ist jedoch verschwindend gering und spiegelt durchaus die fehlende Ernsthaftigkeit dahinter wider. Die Erfahrung hat mich nämlich gelehrt, dass solche Anfragen praktisch nie dazu führen, dass Ware den Besitzer wechselt.
  • Zeigt Manieren
    Wenn manche Dinge nicht nach dem Kopf des Interessenten gehen, kann es selten aber doch unschön werden. Einmal wurde ich derart wüst beschimpft, weil ich für einen Artikel nur Selbstabholung angeboten habe, dass mir echt die Spucke weggeblieben ist. Auf diese Art und Weise setzt man garantiert nicht den eigenen Willen durch und riskiert eventuell sogar, dass man bei willhaben gemeldet wird.
  • Handeln ist ok
    Klar lassen (manche) Verkäufer mit sich reden, aber immer daran denken, dass der Ton die Musik macht. Einen unverschämten Preisvorschlag zu schicken, in dem steht, dass man etwas zum halben Preis, selbstverständlich inklusive Versand, nehmen würde, bringt höchstens den Zeigefinger über der Löschen-Taste zum Zucken. Ein bisschen Feilschen ist zumindest für mich absolut in Ordnung, aber dies sollte bitte schön realistisch sein. Kauft jemand mehrere Sachen und fragt, ob ich die Versandkosten übernehme, stimme ich in den meisten Fällen zu.
  • Zuerst lesen, dann fragen
    Es gibt einen Grund, warum so viele aneinandergereihte Worte in der Beschreibung des Inserats stehen. Diese dienen der Information und teilen einem unter anderem Details zu dem jeweiligen Artikel mit. Aus unerfindlichen Gründen gibt es dennoch Personen, die Fragen stellen, welche bereits beantwortet wurden. Das verschwendet nur unser aller Zeit, also zuerst Augen auf und falls dann noch Fragen offen sind, einfach nachfragen.
  • Seid ehrlich
    Scheinbar ist es so manchem unangenehm, etwas im letzten Moment doch nicht abzuholen oder generell zu kaufen. Entweder verschwinden solche Personen vom Erdboden und melden sich auf Nachfrage einfach nicht mehr oder sie erfinden die kuriosesten Ausreden. Eine meiner liebsten Anekdoten ist die jener Frau, die nicht zum vereinbarten Termin erschien und sich in Folge wortreich per E-Mail entschuldigte. Sie wollte sich schon auf den Weg zu mir machen, sei beim Einsteigen ins Auto umgeknickt, musste dann ins Spital, hätte nun einen Gips und sei eben erst nach Hause zurückgekehrt. Die Tatsache, dass sie diese E-Mail knapp 45 Minuten nach dem geplatzten Termin versendet hat, trug nicht unbedingt zur allgemeinen Glaubwürdigkeit bei. Lange Rede, kurzer Sinn - es ist in Ordnung, es sich anders zu überlegen, aber habt so viel Anstand kurz Bescheid zu geben!
  • Erwartet keine Wunder
    Mittlerweile steht in meinen Inseraten dabei, dass ich mich nicht an dritten Orten zwecks Übergabe von Artikeln treffe. Dies hält allerdings nicht alle davon ab, die merkwürdigsten Vorschläge zu machen. Die Standards sind zweifellos, ob denn ein Treffen in Wien oder bei der SCS möglich sei, aber dem Fass den Boden ausgeschlagen hat schließlich die Frage, ob man sich zur Übergabe nicht an einer Autobahnraststätte treffen könne. Echt jetzt? 

Aber es soll hier nicht der Eindruck entstehen, dass ich mit Käufern gerne schimpfe. Wie so oft, sind es gerade die Negativbeispiele, die sich besonders gut ins Gedächtnis einprägen und der überwiegende Teil an Personen, mit denen ich über willhaben Geschäfte abgewickelt habe, ist total nett.

Tipps fürs erfolgreiche Kaufen

Wer sich beim Online-Shoppen bei einer Privatperson unwohl fühlt und Angst hat, dass am Ende das Geld weg und keine Ware da ist, dem kann ich nur eines raten, nämlich Selbstabholung. Der Artikel kann angefasst und eventuell an- oder ausprobiert werden und man kann den Verkauf per Barzahlung abschließen. Lebt ein Verkäufer nicht ums Eck, gibt es vielleicht Verwandte oder Freunde, die in dessen Nähe wohnen und etwas abholen können. 

Ich empfehle hochpreisige Artikeln grundsätzlich abzuholen! Selbst wer kein Problem damit hat, per Vorabüberweisung zu bezahlen, lege ich dies ans Herz. Sicher ist sicher, lautet hier mein Motto, denn man kann leider nie wissen, ob es sich um einen reellen Verkäufer handelt oder jemanden, der einen schlicht abzocken will.

Lasst euch nicht über den Tisch ziehen! Ich habe es selbst schon erlebt, als ich vor längerem drei Bücher um zusammen € 6 über willhaben kaufen wollte. Da bezüglich der Versandkosten keine Information im Inserat stand, habe ich nachgefragt. Die knappe Antwort war € 10 und in der irrigen Annahme, dass es sich um den Gesamtbetrag handeln würde, immerhin kostet ein Hermes S Paket € 3,80 plus ein paar Cent für Verpackung und so. Ich habe den Betrag nochmal bestätigt, woraufhin ich eine weitere E-Mail erhalten habe, in der stand, dass dies die zusätzlichen Versandkosten seien. Muss ich wirklich erwähnen, dass ich auf den Kauf der Bücher dankend verzichtet habe?

Bedankt euch! Natürlich braucht man nicht unbedingt Meldung zu machen, wenn man ein Paket erhalten hat, aber wenn ihr zufrieden seid mit den erstandenen Schätzen, freut sich jeder Verkäufer über ein kurzes "Danke Schön!" per E-Mail. 

Mit den letzten beiden Teilen dieser Serie geht nächste Woche weiter, also schaut unbedingt wieder vorbei!

Dienstag, 18. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 5: Falsche Fuffziger und virtuelle Rundablagen


Willkommen zu Teil 5 der Serie Verkaufen auf willhaben & Co, in dem es um einen Blick hinter die Inseratskulisse auf willhaben geht. All jene, die eher an den allgemeinen Informationen zum Online-Verkauf interessiert sind, können jetzt die ersten Punkte überspringen und sich am Ende des Artikels zum Thema Betrug und Markenverletzung schlau machen.

Das Inserat

Inserate können nicht nur geschaltet werden, sondern man kann diese ebenfalls ändern, bearbeiten, inaktiv setzen oder löschen. So kann man Preise anpassen, Tippfehler ausbessern, im Urlaub "pausieren" oder nach (hoffentlich!) erfolgreichem Verkauf das Inserat aus der Liste entfernen. Klingt alles wunderbar einfach und ist es vielfach auch, aber ein paar kleine Macken hat das System trotzdem.

Warteschlange

Wer schon öfter auf willhaben inseriert hat, kennt sie sicherlich und hat wegen ihr schon mehrfach gegrummelt oder die Augen verdreht. Bereits bei Aufgabe des Inserats wird man darauf hingewiesen, dass es bis zu 24 Stunden dauern kann, bevor es freigeschalten wird. Im Großteil der Fälle geschieht dies innerhalb von Sekunden, aber manchmal dauert es Stunden und entsprechen wird dann der Status "in Warteschlange" angezeigt. Angeblich wird stichprobenartig kontrolliert, ob man bloß nichts anbietet, was gegen die Anzeigerichtlinien verstößt. Dies ist an sich begrüßenswert, allerdings zweifle ich an der Zufälligkeit dieses Vorgangs. Immerhin geraten bei mir stets die selben Inserate in die Warteschlange, selbst wenn ich nur einen Beistrichfehler korrigiere. Für mich ist dies ein deutliches Indiz dafür ist, dass immer ein bestimmtes Wort diese Überprüfung auslöst. Zufällige Kontrolle? Wohl eher nicht. Nervig? Absolut.
Gut zu wissen: Wenn ein Inserat aufgrund der Warteschlange mehrere Stunden lang (noch) nicht aktiv war, verschwindet es dadurch nicht hinter neueren Inseraten, sondern wird nach der Freischaltung vorne "eingeschoben".

Laufzeit

Man hat also ein bis drei Dutzend Inserate geschaltet, mit Glück sind alle bereits aktiv und man wartet gespannt auf das Eintreffen der ersten Anfragen. Insgesamt beträgt die Laufzeit von Inseraten 45 Tage also knapp über 6 Wochen. Meiner Erfahrung nach sind dabei die ersten beiden Wochen die aktivsten, gefolgt von etwas ruhigeren Zeiten, in denen eher tröpfchenweise oder gar keine Anfragen einlangen, bis gegen Ende der Laufzeit oft noch ein kurzes Aufflackern zu merken ist, wenn Personen sozusagen am letzten Drücker zugreifen.

Gewiefte Personen werden sich jetzt denken, warum das Inserat so lange laufen lassen? Da kann ich es doch einfach alle zwei Wochen einfach neu einstellen. Theoretisch? Ja. Sinnvoll? Jein.

Wenig überraschend macht es einem willhaben da nicht so einfach, schließlich soll durch bezahlte wöchentliche Vorreihung von Inseraten Geld in die Kasse kommen. Erstellt man also zB nach einer Woche das selbe Inserat noch einmal, wird dieses gelöscht, da das System dies automatisch erkennt.. Umgehen kann man das höchstens, indem man Titel und Text umformuliert und aufs Beste hofft, dass es dennoch freigegeben wird. Die Frage ist, ob es etwas bringt, etwas nach einer Woche Laufzeit zu löschen und neu einzustellen. Der Vorteil ist, der Artikel scheint bei den aktuellsten Inseraten auf. Der Nachteil ist, wenn sich jemand bereits dafür interessiert, aber einfach noch keine Anfrage geschickt hat, verschwindet es von dessen Merkliste. Ob ein potentieller Käufer einem Artikel hinterherläuft, wage ich in den meisten Fällen zu bezweifeln. Mit anderen Worten, Geduld ist auch bei Online-Verkäufen eine Tugend.

Merkliste

Dies bringt mich übergangslos zu einer von nicht wenigen Käufern genutzten Möglichkeit, nämlich die Merkliste. Selbige gab es schon lange und in diesem Jahr wurde endlich deren Sichtbarkeit für Verkäufer umgesetzt. Bislang konnte man zwar sehen, wie oft ein Inserat aufgerufen wurde, wobei hier für aus mich unerfindlichen Gründen eigene Zugriffe, wenn man zB etwas am Text ändert, mitgezählt werden, was die Zahlen etwas verfälscht. Nunmehr sieht man ebenso, wie viele Personen sich etwas auf die Merkliste gesetzt haben. So weit, so erfreulich. Natürlich lässt sich dies nicht übersetzen in rasche Verkäufe, da manche einfach nur Artikel auf diese Art vergleichen bzw über einen Zeitraum hinweg beobachten. Hilfreich für Verkäufer ist dies aber allemal, denn so erkennt man, wofür sich Leute interessieren und kann als kleinen Anreiz den Preis senken, wenn ein Inserat kurz vorm Ablaufen steht. Bei mir hat dieser Vorgang bis dato zwar erst einmal geklappt, aber das ist ja immerhin schon etwas.

Richtlinien

Idealerweise liest sich jeder Verkäufer in spe die sogenannten Anzeigerichtlinien nicht nur durch sondern hält sich auch an diese. Nur wie viele lesen schon das Kleingedruckte? Hierbei geht es nicht nur darum, dass man zB nur eigene Fotos verwenden darf oder wie oben erwähnt Inserate nicht doppelt schaltet. Hier wird ebenso aufgelistet, welche Dinge man nicht zum Kauf anbieten darf.

Kein System ist perfekt, daher stolpert man immer wieder über Inserate, die gegen die Richtlinien verstoßen. Es gibt die Option bei jedem Inserat, dieses bei Verstößen zu melden, allerdings ist mein Vertrauen in die Wirksamkeit dieses Prozederes eher getrübt. Die wenigen Male, als ich etwas gemeldet habe, weil zB eine Tasche, welche für mich ganz offensichtlich ein Plagiat war, oder ein Artikel der vom selben Verkäufer mehrfach jedoch stets mit anderem Standort inseriert wurde, was zumindest mir suspekt war, hat sich genau gar nichts getan. Die Inserate liefen fröhlich weiter und meine Meldungen landeten offenbar in einer Art virtuellen Rundablage. Da überlegt man es sich natürlich zwei Mal, ob man sich überhaupt die Mühe machen soll, etwas zu melden.

Zusatzprodukte

Während es an sich vollkommen kostenfrei ist, Inserate auf willhaben einzustellen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit diese durch diverse Zusatzprodukte hervorzuheben. So kann man unter anderem Inserate wöchentlich vorreihen oder als sogenannte TOP Anzeige auf der Startseite anzeigen lassen. All diese Optionen sind kostenpflichtig und sollen einem rascheren Verkaufserfolg dienen. Ob dies tatsächlich so ist, kann ich nicht beurteilen, da ich nie ein solches Zusatzprodukt genutzt habe. Unterm Strich muss jeder selbst entscheiden, ob es den finanziellen Aufwand lohnt. Dieser ist sicherlich nur dann überlegenswert, wenn der Wert eines Artikels entsprechend hoch ist und sich dadurch die Zusatzkosten amortisieren. Eine Garantie, dass man in Folge schnell(er) oder überhaupt verkaufen wird, ist damit jedoch keineswegs gegeben. Mit anderen Worten, unter Umständen ist dann außer Spesen nichts gewesen.

Betrug

Manchmal bekommt man Anfragen, die bereits auf den ersten Blick wenig vertrauenerweckend sind. Handelt es sich um eine entweder in Englisch oder in schlechtem Deutsch formulierte Anfrage, die so wirkt, als habe man den Text von Google übersetzen lassen und weist die IP-Adresse des Absenders auf ein außereuropäisches Land hin, ist oberste Vorsicht geboten.
Gut zu wissen: Bei über willhaben gesendeten Anfragen scheint im unteren Teil der E-Mail die IP-Adresse des Senders auf. Mit dieser kann man zB über utrace den Standort des Absenders eruieren.

In all den Jahren, die ich willhaben bereits nutze, habe ich gerade mal drei solcher dubioser Anfragen erhalten. Die unterhaltsamste war zweifellos jene einer Frau aus Israel, deren Tochter angeblich in Wien studiert hat und der sie zu einem Anlass etwas typisch Österreichisches schenken wollte. In dem fraglichen Inserat habe ich ein Set englischer Star Trek Bücher angeboten. Wäre dies noch nicht Hinweis genug gewesen, dass hier etwas nicht ganz koscher ist, hätte spätestens das Angebot mir einen großzügigen Scheck zu senden und der kleinen Bitte doch nach Abzug des Preises samt Versandkosten den Restbetrag zurückzuüberweisen, alle Alarmglocken schrillen lassen. Unterm Strich ist es wohl Glück, dass es den meisten Betrügern am nötigen Feinschliff ihrer Taktik fehlt.

Grundsätzlich steckt natürlich nicht hinter jeder aus dem Ausland stammenden Anfrage eine betrügerische Absicht. Ab und zu habe ich schon nach Deutschland verkauft und dies ging immer absolut problemlos von Statten. Außerdem kann es einem bei einem Verkauf innerhalb Österreichs genauso passieren, dass man sozusagen "einfährt", wenn man sich zB weichklopfen lässt und Ware vor Bezahlung versendet und dann nie das Geld dafür erhält. Auf der anderen Seite sind auch Käufer nicht davor gefeit, einem Betrüger aufzusitzen, und sollten entsprechend Vorsicht walten lassen.*
*Mehr zum Thema Käufer folgt in Teil 6 der Serie.

Markenverletzungen

Es ist eine jener juristischen Tatsachen in unserem Land, die mich seit langem verwundert. Man kann ungestraft nachgemachte Designerprodukte für den privaten Bedarf aus dem Urlaub mitbringen oder sogar hier kaufen. Bietet man hingegen solche zum Kauf an, macht man sich damit strafbar. Meiner Meinung nach sollten in solch einem Fall beide Parteien belangt werden, aber nun gut. Der Punkt ist, dass sich auf willhaben zwischen echten Luxusmarken genug Plagiate tummeln. Da manche Fälschungen gar nicht so einfach vom Original zu unterschieden werden können, wird man beim Kauf leider nicht immer vor Reinfällen bewahrt.

Während Käufer zwar ungeschoren davonkommen, muss sich jeder Verkäufer bewusst sein, dass das Anbieten gefälschter Waren unter Strafe steht. Ob wissentlich oder unwissentlich spielt dabei keine Rolle und anwaltliche Abmahnung sind zwei Worte, die einem definitiv den Tag versauen können. Wer sich also im Urlaub eine Guccci Tasche oder ähnliches gekauft hat und sie nach drei Mal tragen weiterverhöckern will, sollte dies tunlichst unterlassen. Klar kann es gutgehen, riskieren würde ich es aber nicht!

Am 20.10. folgt der 6. Teil der Serie und ich freue mich, wenn ihr wieder dabei seid!

Sonntag, 16. Oktober 2016

{Free} Probiermal.at


Auf probiermal.at kann man immer wieder neue Produkte entdecken und gratis Proben nach Hause bestellen. Eine Newsletter Anmeldung lohnt sich übrigens, damit man immer gleich erfährt, wann es etwas Neues zum Testen gibt - meist heißt es dann, rasch zugreifen, bevor das Kontingent erschöpft ist. Geliefert wird erfahrungsgemäß innerhalb weniger Tage und ich selbst konnte hier schon allerlei ausprobieren, sei es Schokolade oder Textmarker. 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2016)

Samstag, 15. Oktober 2016

{Regional} Puppen- und Spielzeugmuseum


Meine Heimatstadt überrascht auch mich immer wieder, denn sie ist voll versteckter Schätze und einer davon ist das Puppen- und Spielzeugmuseum, von dem ich selbst erst vor Kurzem erfahren habe. 

Das Ehepaar Guschlbauer hat das kleine Museum in jahrelanger Kleinarbeit aufgebaut und überrascht Besucher mit Exponaten aus aller Herren Länder und verschiedenen Epochen. Die Sammlung umfasst neben Puppen und Teddys auch Blechspielzeug, Eisenbahnen, Baukästen und Puzzles. Eines der Prunkstücke ist übrigens ein Biedermeier-Schaukelpferd aus dem Jahr 1850. Da freue ich mich jetzt schon darauf die Welt der Spielzeuge zu entdecken!

Puppen- und Spielzeugmuseum
Grenzgasse 6
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 47623

Öffnungszeiten
Nach telefonischer Vereinbarung!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2016)

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 4: Vom Telefon zum Postillion


Willkommen zu Teil 4 der Serie Verkaufen auf willhaben & Co, in der es diesmal um den eigentlichen Ablauf des Verkaufs geht. Auf los geht's los!

Die Anfrage

Erhält man eine Anfrage, ist dies zwar der erste Schritt, aber dieser muss nicht notwendigerweise zu einem Verkauf führen. Egal ob nur eine Rückfrage oder bereits ein tatsächlicher Kaufwunsch, es gilt zwei Punkte zu beachten.

  • Zeitgerecht antworten
    Lässt man sich Zeit damit, E-Mails zu beantworten, kann ein potentieller Käufer durchaus das Interesse verlieren. Deshalb sollte man so rasch wie möglich reagieren, am Besten innerhalb von 24 Stunden.
  • Freundlichkeit siegt
    Gute Manieren haben noch nie geschadet und dies darf sich ebenfalls in der Antwort auf eine Anfrage widerspiegeln. So kann man für das Interesse an dem Artikel danken oder ein schönes Wochenende wünschen.

Tipp für willhaben
Während es in den Anfangszeiten nicht so war, werden E-Mail Adressen auf willhaben mittlerweile verschlüsselt und damit die Privatsphäre geschützt. Es ist ebenfalls möglich eine Telefonnummer beim Inserat anzugeben, falls man telefonischen Kontakt bevorzugt. Ich persönlich bin kein Fan davon, dass Gott und die Welt meine Telefonnummer kennt, weshalb ich Anfragen nur über das Kontaktformular zulasse und gegebenenfalls dort meine Nummer bekanntgebe.
Man kann übrigens sogar die eigene Adresse öffentlich angeben, wovon ich allerdings nur abraten kann. Es reicht meines Erachtens völlig, wenn ersichtlich ist, in welcher Stadt man ansässig ist. Am Besten stellt man sich hier einfach die Frage, ob man wirklich riskieren möchte, dass unter Umständen ein Wildfremder unangemeldet vor der Tür steht.

Bezahlung

Am einfachsten ist hier sicherlich Barzahlung bei Abholung, lebt man allerdings weiter weg bleibt oft nur Versand. Die beliebtesten Optionen sind sicherlich Vorabüberweisung sowie Nachnahme. Welche der beiden man bevorzugt, liegt ganz bei einem selbst. Ich persönlich akzeptiere nur Überweisung, da ich weder darauf warten will, bis mir die Post den Betrag ausbezahlt, noch riskieren möchte, dass es sich jemand anders überlegt, das Paket einfach nicht annimmt und ich dann auf den Kosten für die Rücksendung sitzen bleibe.
Gut zu wissen: Wird ein Paket, das nach Überweisung versendet wurde, nicht angenommen und retourniert, wird zwar ebenfalls eine Gebühr fällig, aber diese kann man dann von dem Betrag abziehen, den der Käufer bereits bezahlt hat, und entsprechend nur die Restsumme rückerstatten. Mir ist dies zwar in all den Jahren noch nie passiert, aber Vorsicht ist ja bekanntlich besser als Nachsicht. 

Tipp für Überweisungen
Bei Mitteilung der Bankdaten kann man den Käufer freundlich ersuchen innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu überweisen. Ich habe schon Inserate gesehen, in denen dezidiert gestanden ist, dass innerhalb von 2 Tagen das Geld am Konto sein muss, da sonst der Artikel wieder zum Kauf freigegeben wird. Dies ist meiner Meinung nach absolut überzogen, zumal nicht jeder über Onlinebanking verfügt oder nicht sofort zur Bank laufen kann. Um eine Überweisung innerhalb einer Woche zu bitten ist hingegen realistisch und machbar.

ACHTUNG - Aus Sicherheitsgründen sollte man weder Zahlungen per Bargeldtransfer noch Bargeldsendungen per Briefpost akzeptieren!

Abholung

Lebt man so wie ich nahe bei Wien, kann man davon ausgehen, dass bei sehr vielen Verkäufen vorzugsweise abgeholt und nicht versendet wird. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass rund jeder zweite Käufer lieber persönlich vorbeischaut als die Post zu bemühen. Der Vorteil für den Käufer ist, dass ein Artikel angesehen und gegebenenfalls anprobiert werden kann und man sich darüber hinaus Versandkosten spart. Der Vorteil für den Verkäufer ist, dass man kein Paket herrichten und zur Post bringen muss.

Nun gibt es Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, keine Selbstabholung anbieten. Egal ob man einfach zu beschäftigt ist, um Termine zu koordinieren oder schlicht nicht möchte, dass fremde Leute vorbeischauen, Abholung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für einen erfolgreichen Verkauf.

  • Adresse zeitnah mitteilen
    Es reicht vollkommen die Adresse einen Tag vor Abholung mitzuteilen. Unbedingt vermeiden sollte man Bemerkungen darüber zu welchen Zeiten man (nicht) anwesend ist. Ein Hinweis auf spezielle Abholzeiten ist durchaus sinnvoll, schließlich ist nachvollziehbar, dass man nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit Tag der offenen Tür haben will.
  • Niemanden in die Wohnung bzw das Haus lassen
    Wer sagt, dass man Käufer hereinbitten muss? Es reicht vollkommen Ware gegen Bares vor der Türe zu tauschen. Sollte es sich um Kleidung handeln, muss man unbedingt vorab darauf hinweisen, dass keine Anprobe möglich ist.
  • Nicht alleine zu Hause sein
    Sind weitere Familienmitglieder oder andere Personen anwesend, erhöht dies auf jeden Fall die Sicherheit. Zur Not tut's auch die Nachbarin!
  • Keine Wertgegenstände liegen lassen
    Will man doch die Möglichkeit zur Anprobe geben, sollte man Dinge wie Schlüssel, Geld oder Ausweise nicht offen liegen lassen und einen Raum nahe des Ausgangs zur Verfügung stellen, damit Personen nicht durch die ganze Wohnung bzw das Haus gelotst werden müssen. 

Wem dies noch nicht sicher genug ist, kann sich ebenfalls zu Treffen an neutralen Orten wie zB am Bahnhof oder vor bestimmten Geschäften verabreden. Ich selbst habe damit leider nicht die besten Erfahrungen gemacht, so dass ich mittlerweile Treffen an dritten Orten nicht mehr zustimme. Das Risiko versetzt zu werden, ist zwar auch bei direkter Abholung vorhanden, aber da braucht man wenigstens nicht unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu gehen.

Tipp für willhaben
Man kann beim Erstellen des Inserats Felder für Versand und/oder Abholung aktivieren. Auf diese Art können Käufer über die Suchfunktion entsprechend nach ihren Kaufvorlieben sortieren.

Versand

Es soll also ein Paket geschnürt und versendet werden. Ich erinnere mich noch an die gute alte Zeit, als Briefversand noch einigermaßen günstig gewesen ist, was sich vor ein paar Jahren aufgrund der eigenartigen Formatvorschriften der Österreichischen Post leider geändert hat. Auf die derzeitigen Briefpostgebühren möchte ich allerdings aus einem anderen Grund nicht weiter eingehen, denn 2017 steht eine weitere Umstrukturierung der Tarife bevor. Neben Briefen wird man dann ebenso "Päckchen" versenden können, was bei manchen Artikeln sicherlich die Versandkosten ansprechender machen wird im Vergleich zum jetzigen System. Weitere Infos zu den neuen Tarifen finden sich hier.

Ob man nun Briefpost nutzt oder doch per Paket versendet, muss jeder selbst entscheiden. Ich versende grundsätzlich per Hermes Paket und nur auf ausdrücklichen Wunsch per Brief. Nachdem man ab dem nächsten Jahr Päckchen mit kostenloser Sendungsverfolgung aufgeben kann, werde ich dies bei kleineren Sendungen* wohl nutzen, da es doch eine schöne Ersparnis bringt.
*Ein Päckchen mit den Maßen L 353 x B 250 x H 30 mm und einem Gewicht von bis zu 2 kg wird € 2,50 kosten.

Zu guter Letzt noch ein paar Tipps für den (Versand)weg!

  • Transparente Versandkosten
    Ich verrechne nur die reinen Versandkosten ohne irgendwelche Aufschläge, wobei ein bisschen aufrunden für Verpackungsmaterial meiner Meinung nach durchaus ok ist. Wer hingegen Artikel billigst anbietet und dann versucht durch überhöhte Versandkosten Gewinn zu machen, wird so manchen Interessenten verscheuchen. 
  • Zeitrahmen für Versand mitteilen
    Wenn man darum ersucht, innerhalb eine bestimmten Zeit zu überweisen, empfiehlt es sich ebenfalls mitzuteilen, wie rasch man nach Zahlungseingang versenden wird, damit der Käufer sich danach richten kann. 
  • Angabe des Postdienstleisters
    Im Normalfall geht man davon aus, dass mit der Österreichischen Post versendet wird, wobei Hermes Pakete ebenfalls von dieser zugestellt werden. Nutzt man einen anderen Anbieter wie DHL, DPD oder GLS, ist es ratsam dies zuvor mit dem Käufer abzuklären. 
  • Ordentlich verpacken
    Stabiler Karton und Luftpolsterfolie sind hier des Verkäufers beste Freunde, damit Ware unbeschädigt ankommt. 
  • Mitteilung der Paketnummer
    Versendet man per Paket sollte man die Aufgabenummer dem Käufer bekanntgeben, damit dieser den Sendungsverlauf verfolgen kann. Ich rate ebenso dazu, ein Auge auf diese zu haben, um sicherzugehen, dass das Paket erfolgreich zugestellt wurde. 

Tipp für willhaben
Fügt man Links in eine Anfrage oder eine Antwort auf eine solche, werden diese aus Sicherheitsgründen automatisch von willhaben gelöscht. Daher nützt es nichts den direkten Link zur Sendungsverfolgung anzugeben, da dieser aus der E-Mail entfernt wird. Stattdessen gibt man einfach die Paketnummer an und verweist auf die Seite der Post.

Mit dem 5. Teil dieser Serie geht es am 18.10. weiter, also schaut doch wieder vorbei!

Dienstag, 11. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 3: Alles hat (s)einen Preis


Willkommen zu Teil 3 der Serie Verkaufen auf willhaben & Co, in dem es diesmal um das liebe Geld geht. Die Preisgestaltung ist wahrlich eine eigene Kunst und den idealen Preis für einen Artikel festzulegen, will wohl durchdacht sein. 

Zwischen dem, was man gerne haben möchte und dem, was ein Käufer zu zahlen bereit ist, können Welten liegen. So manch einer lebt in einer Traumwelt, in der man den gleichen Betrag, den man selbst einst für etwas bezahlt hat, erhält. Wer sich an diese Vorstellung klammert, wird wenig bis gar nichts verkaufen, so einfach ist das. Grundsätzlich darf man getrost davon ausgehen, dass das Zeug, das man voll Vorfreude ob des bevorstehenden Geldregens, entrümpelt hat, mittlerweile nicht einmal ansatzweise das wert ist, was man selbst dafür berappt hat. Da nützt es auch nichts, wenn etwas nagelneu ist und noch das Etikett dran hängt. Im Grunde ist es so wie mit dem Kauf eines Neuwagens - kaum hat man die Schlüssel dazu in der Hand, hat das Vehikel schon mal einen gesunden Prozentanteil seines Wertes eingebüßt. Fährt man eine Runde um den Block, sinkt dieser Wert gleich noch mal um ein großzügiges Stück. Bis man den Wagen zuhause in der Garage abgestellt hat, könnte man sich mit dem verbleibenden Wert maximal ein Dreirad kaufen. 

Im Grunde gibt es zwei Varianten einen Preis festzusetzen. Erstens gibt man einfach das an, was man gerne hätte. Zweitens investiert man ein bisschen Zeit in Recherche. Zielführend ist zumeist* letzteres, da es am ehesten zu einem Verkaufserfolg führt. Wie genau recherchiert man denn nun den optimalen Preis? Um dies zu beantworten, muss man sich einige Fragen stellen.
*Ausnahmen bestätigen doch ab und zu die Regel.

  • Wie viel hat der Artikel ursprünglich gekostet und was kostet er derzeit im Handel? Ich habe schon Inserate gesehen, in denen der Preis höher angesetzt war, als was man aktuell im Geschäft zahlen würde. Wer da zugreifen soll, ist mir ehrlich gesagt ein Rätseln. Der Preis sollte, bis auf wenige Ausnahmen (siehe weiter unten), immer unter dem Normalpreis liegen.
  • Wie viel habe ich selbst ursprünglich dafür bezahlt? Hat man etwas im Abverkauf ergattert, tut es nicht ganz so weh, wenn man etwas zB um ein Viertel des Originalpreises anbietet. Mit ein wenig Glück kann man sogar ohne Verlust oder gar leichtem Gewinn aussteigen, gesetzt dem Fall man hat selbst ursprünglich ein wahres Schnäppchen gemacht.
  • Was würdest du selbst dafür bezahlen? Hier bitte wirklich ehrlich zu sich selbst sein! Wer auf Anzeigenportalen einkauft, möchte schließlich Geld sparen, sonst könnte man ja gleich auf die nächste Sale-Aktion im regulären Handel warten.
  • Wird der selbe oder ein gleichwertiger Artikel bereits auf willhaben* angeboten und wenn ja, zu welchem Preis? Der Trick ist, minimal unter dem Preis anderer zu liegen oder zumindest gleichauf mit dem derzeitig günstigsten Angebot. Klar kann man mehr verlangen, aber der kluge Käufer wird zuerst andere aka billigere Anbieter kontaktieren.
    *Zusätzlich kann man als Fleißaufgabe ebenfalls andere Verkaufsplattformen durchforsten um Vergleiche zu ziehen.
  • Handelt es sich um einen im Handel vergriffenen oder seltenen Sammlerartikel? Dies ist die einzige realistische Möglichkeit mehr Geld für etwas zu erhalten, als man selbst einst investiert hat. Deshalb immer schlau machen, was etwas wert ist und nicht unter Wert anbieten!
  • Wann ist der Artikel auf den Markt gekommen? Handelt es sich zwar um einen unbenutzten aber schon vor fünf Jahren erschienen oder um einen einmal verwendeten, dafür erst vor einem Monat in den Handel gekommenen Artikel? Umso "jünger", desto mehr lässt sich geldtechnisch rausschlagen, da macht es oft auch keinen Unterschied, wenn kein Etikett mehr dranhängt.
  • In welchem Zustand befindet sich der Artikel, dh ist er neu oder gebraucht? Umso neuer, desto teurer kann und sollte man inserieren. Natürlich kaufen viele gerne gebraucht, aber vor die Wahl gestellt, gewinnt am Ende doch die neue Ware und entsprechend sind Käufer durchaus gewillt mehr für diese hinzulegen.
  • Wo ist mein Standort? Hier ist man durchaus im Vorteil, wenn man in einer Großstadt oder deren Einzugsbereich lebt, denn umso zentraler man wohnt desto mehr potentielle Interessenten, die sich bei Abholung Versandkosten sparen können.
  • Wie rasch möchte ich etwas verkaufen? Hier gilt, will man möglichst schnell Bares sehen, muss der Preis entsprechend niedrig sein.

Handeln oder nicht handeln, das ist hier die Frage!

Während auf eBay Artikel ersteigert, zu einem festgesetzten Preis oder gegen einen Preisvorschlag verkauft werden können, wird auf willhaben ausschließlich mit Fixpreis inseriert. Im Inserat zur Abgabe eines Gebots oder Preisvorschlags aufzufordern ist hier übrigens nicht gestattet, was allerdings so manchen Verkäufer nicht davon abhält dies doch zu tun. Darüber hinaus nehmen viele Käufer den angeführten Preis maximal als groben Anhaltspunkt dafür, um wie viel sie diesen runterhandeln können.

Ich rate dazu immer jenen Preis anzugeben, den man, selbstverständlich nach ein wenig Recherche (siehe oben), erhalten möchte. Ob man ein kleines Verhandlungspolster einbaut, sei dabei jedem selbst überlassen, es sollte nur nicht im Inserat erwähnt werden, dass der Preis verhandelbar ist. Oft geht es ohnehin zu wie auf einem Basar und Interessenten bombardieren einen mit Fragen nach dem "letzten Preis" oder machen Vorschläge, wie viel sie bereit sind zu zahlen. Ob man im Endeffekt "mit sich reden lässt" und den Preis reduziert, muss man sich von Fall zu Fall überlegen. Für mich macht hierbei der Ton die Musik, wie es so schön heißt. Unverschämte Preisdrücker haben bei mir keine Chance, aber wenn jemand mehrere Artikel kaufen möchte und nett fragt, ob ich denn die Versandkosten übernehme, stimme ich meistens zu.

Am 13.10. folgt Teil 4 dieser Serie, also schaut auf jeden Fall vorbei!

Sonntag, 9. Oktober 2016

{Win} Gewinnspielseiten für Mama & Papa


Egal ob Erlebnisurlaub für die ganze Familie oder Spielzeug für Junior, auf diesen Gewinnspielseiten ist sowohl für Eltern als auch ihre Sprösslinge was dabei. Viel Glück!




Zur Info: Auf manchen der angeführten Seiten muss man sich (kostenfrei!) registrieren bzw ein Profil anlegen. Alle Gewinnspiele sind laut Teilnahmebedingungen bzw Teilnahmeformular für Österreich offen! 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2016)

Samstag, 8. Oktober 2016

{Regional} Offene Bücherschränke in Mödling


Im September diesen Jahres wurde der mittlerweile fünfte offene Bücherschrank in Mödling eröffnet. Unter dem Motto "Literatur zum Tauschen und Teilen" kann hier jeder Bücher vorbeibringen und sich selbst spannendes Lesematerial mitnehmen. Für mich als bekennenden Bücherwurm ist das natürlich eine wunderbare Sache!

Wo finden sich diese Bücherschränke? Der Neueste liegt zwischen Bank Austria und Cafe Grande in der Stefaniegasse. Ein weiterer liegt in der Guntramsdorfer Straße vor dem Areal des Ökogarten Mödling. Direkt im Zentrum finden sich dann die restlichen Bücherschränke und zwar beim Eingang des Stadttheaters, hinter dem Rathaus und vorm Book & Cook in der Neusiedlerstraße.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2016)

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 2: Ein Bild und tausend Worte


Willkommen zu Teil 2 von Verkaufen auf willhaben & Co, in dem es um zwei der wesentlichsten Bestandteile jedes Inserats geht - hübsche Bilder und nette Worte oder anders formuliert Fotos und Beschreibung.

Es heißt zwar ein Bild sagt mehr als tausend Worte, möchte man sich jedoch von alten (oder neuen) Dingen trennen, ist es mit mit einem Foto allein genauso wenig getan wie nur mit Text. Hier tut man gut daran sich ein Beispiel an Online-Shops und deren Warenpräsentation zu nehmen. Was kommt darin vor? Selbstverständlich Foto(s) und Beschreibung. Erstaunlicherweise stolpere ich immer wieder über Inserate, bei denen kein Foto dabei ist oder deren Beschreibung gerade mal fünf Worte umfasst. Wer da vergeblich auf Anfragen warten, braucht sich nicht zu wundern.

Egal für welche Verkaufsplattform man sich letztendlich entschieden hat, Fotos und Beschreibung sind in jedem Fall das Um und Auf. Mit guten Fotos und ausführlicher Beschreibung erreicht man zweierlei. Erstens erhöht es die Chance rasch einen Käufer zu finden und zweitens reduziert es ein unnötiges Hin und Her wegen Rückfragen.

Das Foto

Man benötigt keine super teure Spiegelreflexkamera, eine schlichte Kompaktkamera erfüllt den selben Zweck. Natürlich kann man mit ersterer qualitativ bessere Bilder zaubern, aber mit ein paar Tricks und Tricks klappt es genauso gut mit einem einfachen Kameramodell im Automodus. Immer dran denken - die Fotos brauchen nicht künstlerisch wertvoll zu sein, sie sollen nur den Artikel abbilden.

  • Bevorzuge Tageslicht
    Natürlich kann man auch mit Blitz fotografieren, dies kann jedoch Farben verfremden und bei bestimmten Oberflächen spiegeln. 
  • Verwende neutralen Hintergrund
    Die Aufmerksamkeit soll auf dem Artikel liegen und nicht auf der geblümten Tagesdecke oder dem nicht abgeräumten Küchentisch dahinter. Kleine Sachen kann man auf einem hellen Tuch oder der Tischoberfläche präsentieren, größere vor einer (unifarbenen!) Wand.
  • Schöne Präsentation
    Vieles kann man einfach hinstellen und abknipsen, manches bedarf doch eines Minimums an dekorativen Aufwands. Ein gutes Beispiel hierfür ist Kleidung, welche am optimalsten an einer Schneiderpuppe oder alternativ an einem an die Schranktür gehängten Kleiderbügel gezeigt werden kann. 
  • Lieber zu viele als zu wenige Bilder
    Obwohl ein Foto in vielen Fällen völlig ausreichend ist, gibt es Artikel, bei denen es von Vorteil ist, etwas von mehreren Seiten zu zeigen oder Details in vergrößerter Ansicht abzulichten, damit sich Interessenten, im wahrsten Sinne des Wortes, ein besseres (und genaueres!) Bild machen können.
  • Achte auf die Bildqualität
    Man kann zwar einiges nachbessern (siehe nächster Punkt), aber grundsätzlich sollte ein Foto weder verschwommen noch falsch fokussiert sein.
  • Nutze ein Bildbearbeitungsprogramm
    Hierzu benötigt man kein Photoshop sondern ein einfaches und vor allem kostenloses Programm wie PicMonkey reicht völlig aus, um ein Foto zuzuschneiden und/oder Kontrast, Sättigung und Schärfe zu optimieren.

Auf keinen Fall sollte man ...
sich selbst (oder andere!) Personen auf den Fotos zeigen. Tragebilder von Kleidung sind zwar nicht unüblich, Gesichter sollten allerdings zum Schutz der Privatsphäre unkenntlich gemacht werden. 

Tipp für willhaben
Da man Fotos auf willhaben nicht vergrößern kann, braucht man solche auch nicht unbedingt in der Originalgröße hochzuladen. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn man ohne Makrolinse ein kleines Objekt ablichten will. In diesem Fall kann man genauso gut aus normalem Abstand fotografieren und dann den unnötigen Hintergrund wegschneiden. Ich bearbeite Fotos mittels Bildbearbeitungsprogramm, so dass der Artikel mittig mit minimalem Hintergrund zu sehen ist und verkleinere es dann auf 600x800 Pixel, was größentechnisch vollkommen ausreicht.
Gut zu wissen: Fotos werden beim Hochladen auf willhaben automatisch komprimiert, dh die Qualität am eigenen Computer ist daher immer besser als die im Inserat.

ACHTUNG - Niemals Fotos anderer Inserate oder aus dem Internet kopieren, denn dies stellt eine Urheberrechtsverletzung dar!

Die Beschreibung

Man braucht zwar kein Epos zu verfassen, dennoch sollten die wichtigsten Details des zum Verkauf kommenden Artikels angeführt werden. Ob man diesen Text durch blumige Formulierungen aufhübscht, sei jedem selbst überlassen. Unterm Strich kommt es einzig auf eine genaue Beschreibung an, die all jene Punkte auflistet, die für einen potentiellen Käufer wichtig sind.

  • Genaue Produktbezeichnung
    Natürlich erkennt man schon auf dem Foto, worum es sich handelt, aber die exakte Bezeichnung gehört sowohl in die Titelzeile als auch in den Text des Inserats.
  • Maße und Spezifikationen
    Diese sind ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil jeder Artikelbeschreibung, seien es Größenangabe bei Kleidung, idealerweise ergänzt durch zusätzliche Maße (zB Länge,oder Hüftweite), Füllmenge bei Parfums oder technische Spezifikationen bei Computern, um nur ein paar Beispiele zu nennen. 
  • Angabe des Originalpreises
    Führt man den regulären Preis bzw den UVP an, erspart dies dem Interessenten Zeit, um dies selbst zu eruieren. Wenn man gleich sieht, wie viel Geld man sich im Gegensatz zum Normalkauf sparen kann, wird eher spontan zugegriffen.
  • Hinweis für Allergiker
    Stammen Artikel, insbesondere Textilien, aus einem Haushalt mit Hund oder Katze, empfehle ich dies unbedingt anzuführen, damit Tierhaarallergiker Bescheid wissen. Selbiges gilt im übrigen auch für Raucherhaushalte!
  • Etwaige Mängel
    Hat etwas Beschädigungen oder ist reparaturbedürftig, muss dies unbedingt angegeben werden. In solch einem Fall schreibt man am Besten gleich dazu, dass diese beim Preis bereits berücksichtigt wurde, damit die Leute nicht anfangen, den Preis genau aus diesem Grund zu drücken.
  • Zahlungsmöglichkeiten
    Damit gleich ersichtlich ist, welche Arten der Bezahlung man akzeptiert, sollte man diese stets anführen. Ich empfehle Barzahlung bei Abholung oder Vorabüberweisung!*
    *Mehr zu diesem Thema folgt in Teil 3 der Serie.
  • Abholung und Versand
    Genauso rate ich dazu anzugeben, ob man Abholung anbietet, welche Arten von Versand (Brief- und/oder Paket; welche/r Postdienstleister) möglich sind oder ob ein Treffen zur Übergabe an einem vereinbarten Ort in Frage kommt.*
    *Weitere Informationen hierzu gibt es in Teil 4 der Serie.
  • Hinweis auf Privatverkauf
    Als privater Verkäufer sollte man stets angeben, dass man weder Gewährleistung noch Garantie genauso wenig wie Rücknahme oder Umtausch anbietet!

Auf keinen Fall sollte man ...
bei der Beschreibung offensichtliche Mängel schönreden oder gar verschweigen. Immer daran denken, Ehrlichkeit währt am längsten und erspart einem eine Menge Ärger.

Tipp für willhaben
Verschiedene Merkmale müssen nicht unbedingt im Text stehen, da Spezifikationen wie Farbe, Größe, Marke, Sprache, Zustand, etc bei Erstellung des Inserats in entsprechenden Feldern angegeben werden können. 

Hat man alle Informationen, die im Inserat erwähnt werden sollen, einmal zusammengetragen, geht es darum diese entsprechend in Worte zu fassen. Man kann sich dabei ruhig kurz halten, allerdings gilt es doch ein paar Punkte zu beachten, um einen guten Eindruck bei Interessenten zu hinterlassen. Daher rate ich zu zwei Dingen ganz besonders - eine übersichtliche Gliederung und Rechtschreibfehler vermeiden!

Am 11.10. folgt der 3. Teil der Serie und ich hoffe, ihr seid wieder mit dabei!

Dienstag, 4. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 1: Aller Anfang ist schwer


Willkommen zu einer neuen Serie auf meinem Blog, in der ich mich dem Thema Online-Verkauf widme. Nachdem ich mittlerweile seit gut neun Jahren auf willhaben verkaufe, habe ich doch einige Tipps und Tricks auf Lager, die ich gerne weitergeben möchte. Ich hoffe, dass ich euch mit meinen Ein- und Ansichten bei den ersten oder auch zweiten Schritten auf diversen Verkaufsplattformen helfen kann. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit willhaben ist zwar der Fokus speziell auf diese Website ausgerichtet, vieles kann jedoch genauso auf anderen Kleinanzeigeportalen angewendet werden. In diesem Sinne, auf einen erfolgreichen Verkauf!

Der guten Ordnung halber möchte ich anmerken, dass dies keine Kooperation mit dem Unternehmen willhaben ist!

OOOOO

Aller Anfang muss nicht schwer sein, solange man sich ein wenig damit beschäftigt, wie man etwas angeht. Folgende Fragen sollte man sich stellen, bevor man mit dem Online-Verkauf loslegt.

  • Wo soll ich verkaufen? Zunächst geht es um die Wahl der für die eigenen Bedürfnisse am Besten geeigneten Verkaufsplattform. Der eine mag den Nervenkitzel einer Versteigerung, der andere ist per Nabelschnur mit dem Smartphone verbunden und mein Motto ist das Gegenteil von willhaben.*
    Die bekanntesten Anzeigeportale hierzulande sind sicherlich eBay, willhaben und die Flohmarkt-App shpock. Während diese den Verkauf eines breiten Spektrums unterschiedlichster Artikel erlauben, gibt es ebenso spezialisiertere Seiten wie Kleiderkreisel, für alle, deren Kleiderschrank kurz vorm Bersten steht, oder Rebelle, wenn man sich von Luxusartikeln trennen will.
    Welches Portal man nutzen soll, liegt natürlich ganz bei einem selbst und es spricht auch nichts dagegen, Artikel parallel auf verschiedenen Seiten zu inserieren. Den Überblick verlieren sollte man in solch einem Fall allerdings nicht, denn wenn man im Eifer des Gefechts etwas auf willhaben verkauft hat und der selbe Artikel Tags darauf auf ebay ersteigert wird, ist Ärger vorprogrammiert.
    *will loswerden
  • Was kann ich verkaufen? Im Prinzip (fast) alles und probieren geht definitiv über studieren. Selbst wenn man Zweifel hat, ob man Opa's alte Hosenträger an den Mann bringt, es ist zumindest einen Versuch weit. Ich war schon oft überrascht, was ich unerwartet und teilweise sogar recht rasch verkaufen konnte, während anderes rätselhafterweise zum Ladenhüter mutiert.
    Aber Achtung, man kann zwar vieles anbieten, allerdings gibt es unzulässige Artikel, die nicht verkauft werden dürfen (zB gefälschte Waren, Suchtmittel, Waffen, etc); eine genaue Liste findet sich hier.
  • Habe ich die nötige Zeit? Man muss sich bewusst sein, dass jede Menge Aufwand dahinter steckt, Dinge zu verkaufen. Inserate schalten sich nicht von alleine - Fotos müssen geschossen, zugehörige Texte geschrieben, Anfragen beantwortet und natürlich Versand oder Abholung organisiert werden.

Weshalb habe ich mich eigentlich für willhaben entschieden? Offen gesagt war dies reiner Zufall. Ich kannte ebay zwar vom Hörensagen, aber ich wollte schlicht und einfach keine Gebühren zahlen. Dank Google bin ich dann auf willhaben gestoßen, das zu jener Zeit noch in den Kinderschuhen steckte, was mich keineswegs abgeschreckt hat und sich recht schnell als ideale Wahl herausstellte. Die Anmeldung war unkompliziert, es fielen keinerlei Kosten an und Käufer begannen sich schon bald für meine inserierten Artikel zu interessieren und diese zu kaufen.

Was erwartet euch in dieser Serie konkret? Von grundlegenden Tipps zu Beschreibung und Produktfotos über Preisgestaltung und Bezahlungsmöglichkeiten bis hin zu den unangenehmeren Seiten des Online-Verkaufs in Form von Umgang mit Beschwerden oder gar Betrugsversuchen.

Sonntag, 2. Oktober 2016

{Free} Gratis Testpaket fürs Haustier


Neues Familienmitglied auf vier Beinen? Um den Start zu erleichtern kann man bei einigen Tierfutter Erzeugern kostenlose Willkommenspakete bestellen.

Gratis Proben von Aras (für Hund oder Katze)

Katzenbabybox von Whiskas

Kitten-Testpaket von Coyal Canin

Welpen-Box von Pedigree

Welpen-Testpaket von Royal Canin

Zwar nichts zum Testen, aber im kostenlosen Fressnapf Pfotenclub gibt es für unsere pelzigen Freunde Willkommensgutscheine und eine Geburtstagsüberraschung.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2016)

Samstag, 1. Oktober 2016

{Regional} Burg Liechtenstein


Inmitten des Naturparks Föhrenberge gelegen, ist die Burg Liechtenstein einer der wenigen erhaltenen romanischen Profanbauten Europas und blickt auf eine fast 900-jährige Geschichte zurück, die man während einer 50-minütigen Führung näher kennenlernt. An diesem Ort verbindet sich aber nicht nur Geschichte und Natur auf wunderbare Weise, sondern es finden auch verschiedenste Events wie zB das KinderBURGfestival statt.

Für mich ist die Burg immer wieder mal einen Ausflug wert und steht stets am Programm, wenn Gäste aus Übersee zu Besuch sind. Wer Zeit für einen Ganztagesausflug hat, dem lege ich statt der Anreise mit Auto eine Wanderung von Mödling, Startpunkt Jubiläumspark, über den Kalenderberg ans Herz. 

Burg Liechtenstein
Am Hausberg 2
2344 Maria Enzersdorf
Tel.: 0650 / 680 39 01
E-Mail: office@burgliechtenstein.eu

Öffnungszeiten
Wintersaison (1. November bis 28./29. Februar)
1. und 2. November: geschlossen
3. bis 15. November: Mo bis So 10:00 - 15:00
16. November bis 4. Adventsonntag: Fr bis So Führungen jeweils um 13:00, 14:00 und 15:00 oder nach Voranmeldung
Ab 4. Adventsonntag: geschlossen
31. Dezember: Silvestertour um 22:30
1. Jänner bis 28./29. Februar: Führungen nur gegen Voranmeldung!
Sommersaison (1. März bis 31. Oktober)
Mo bis So 10:00 - 16:00
Sa, So und Feiertag (Juli und August) 10:00 - 17:00
Karfreitag: geschlossen
Karsamstag: 12:00 - 16:00

Erwachsene € 9 / Kinder € 6 / Ermäßigte € 7
Jeweils am ersten Freitag in den Monaten März, April, September und November findet der Aktionstag: 2 für 1 statt. Weitere Informationen zu Familienkarten, Jahreskarten oder Kombikarten finden sich hier.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2016)