Dienstag, 4. Oktober 2016

Verkaufen auf willhaben & Co - Teil 1: Aller Anfang ist schwer


Willkommen zu einer neuen Serie auf meinem Blog, in der ich mich dem Thema Online-Verkauf widme. Nachdem ich mittlerweile seit gut neun Jahren auf willhaben verkaufe, habe ich doch einige Tipps und Tricks auf Lager, die ich gerne weitergeben möchte. Ich hoffe, dass ich euch mit meinen Ein- und Ansichten bei den ersten oder auch zweiten Schritten auf diversen Verkaufsplattformen helfen kann. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit willhaben ist zwar der Fokus speziell auf diese Website ausgerichtet, vieles kann jedoch genauso auf anderen Kleinanzeigeportalen angewendet werden. In diesem Sinne, auf einen erfolgreichen Verkauf!

Der guten Ordnung halber möchte ich anmerken, dass dies keine Kooperation mit dem Unternehmen willhaben ist!

OOOOO

Aller Anfang muss nicht schwer sein, solange man sich ein wenig damit beschäftigt, wie man etwas angeht. Folgende Fragen sollte man sich stellen, bevor man mit dem Online-Verkauf loslegt.

  • Wo soll ich verkaufen? Zunächst geht es um die Wahl der für die eigenen Bedürfnisse am Besten geeigneten Verkaufsplattform. Der eine mag den Nervenkitzel einer Versteigerung, der andere ist per Nabelschnur mit dem Smartphone verbunden und mein Motto ist das Gegenteil von willhaben.*
    Die bekanntesten Anzeigeportale hierzulande sind sicherlich eBay, willhaben und die Flohmarkt-App shpock. Während diese den Verkauf eines breiten Spektrums unterschiedlichster Artikel erlauben, gibt es ebenso spezialisiertere Seiten wie Kleiderkreisel, für alle, deren Kleiderschrank kurz vorm Bersten steht, oder Rebelle, wenn man sich von Luxusartikeln trennen will.
    Welches Portal man nutzen soll, liegt natürlich ganz bei einem selbst und es spricht auch nichts dagegen, Artikel parallel auf verschiedenen Seiten zu inserieren. Den Überblick verlieren sollte man in solch einem Fall allerdings nicht, denn wenn man im Eifer des Gefechts etwas auf willhaben verkauft hat und der selbe Artikel Tags darauf auf ebay ersteigert wird, ist Ärger vorprogrammiert.
    *will loswerden
  • Was kann ich verkaufen? Im Prinzip (fast) alles und probieren geht definitiv über studieren. Selbst wenn man Zweifel hat, ob man Opa's alte Hosenträger an den Mann bringt, es ist zumindest einen Versuch weit. Ich war schon oft überrascht, was ich unerwartet und teilweise sogar recht rasch verkaufen konnte, während anderes rätselhafterweise zum Ladenhüter mutiert.
    Aber Achtung, man kann zwar vieles anbieten, allerdings gibt es unzulässige Artikel, die nicht verkauft werden dürfen (zB gefälschte Waren, Suchtmittel, Waffen, etc); eine genaue Liste findet sich hier.
  • Habe ich die nötige Zeit? Man muss sich bewusst sein, dass jede Menge Aufwand dahinter steckt, Dinge zu verkaufen. Inserate schalten sich nicht von alleine - Fotos müssen geschossen, zugehörige Texte geschrieben, Anfragen beantwortet und natürlich Versand oder Abholung organisiert werden.

Weshalb habe ich mich eigentlich für willhaben entschieden? Offen gesagt war dies reiner Zufall. Ich kannte ebay zwar vom Hörensagen, aber ich wollte schlicht und einfach keine Gebühren zahlen. Dank Google bin ich dann auf willhaben gestoßen, das zu jener Zeit noch in den Kinderschuhen steckte, was mich keineswegs abgeschreckt hat und sich recht schnell als ideale Wahl herausstellte. Die Anmeldung war unkompliziert, es fielen keinerlei Kosten an und Käufer begannen sich schon bald für meine inserierten Artikel zu interessieren und diese zu kaufen.

Was erwartet euch in dieser Serie konkret? Von grundlegenden Tipps zu Beschreibung und Produktfotos über Preisgestaltung und Bezahlungsmöglichkeiten bis hin zu den unangenehmeren Seiten des Online-Verkaufs in Form von Umgang mit Beschwerden oder gar Betrugsversuchen.

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