Donnerstag, 19. Oktober 2017

{Money} Sparen beim ... Bücher lesen


Wer gerne und vor allem viel liest, weiß aus Erfahrung, wie sehr dieses Hobby ins Geld gehen kann. Da ich selbst eine totale Leseratte bin, möchte ich einige hilfreiche und vor allem kostensparende Tipps und Tricks mit euch teilen. Möge am Ende nur das Bücherregal ächzen ... und nicht ihr beim Blick auf den Kontostand.

1. Offene Bücherschränke nutzen.
In vielen Städten gibt es mittlerweile offene Bücherschränke, die dazu einladen sich Lesestoff mitzunehmen. Mehrmals die Woche bei einem solchen vorbeizugehen lohnt sich, damit man nichts Lesenswertes verpasst. Natürlich basiert das Prinzip hier auf Tausch, daher sollte man idealerweise auch ab und zu selbst Bücher deponieren, damit der Kreislauf des Gebens und Nehmens erhalten bleibt.

2. Mit Freunden & Co tauschen.
Und wenn wir schon beim Tauschen sind, dies lässt sich ebenfalls wunderbar im eigenen sozialen Umfeld umsetzen. Egal ob beste Freundin, Nachbar, Oma oder Arbeitskollege, Bücherfreunde können sich schließlich nicht nur über Lesestoff austauschen sondern denselben gleich mit dazu.

3. Bei BookCrossing mitmachen.
Nach dem Prinzip "Kennzeichnen, Teilen, Verfolgen", werden bei BookCrossing Bücher in die freie Wildbahn entlassen und können von anderen Mitgliedern "gejagt" werden. Wenn du dich gleich ins buchtechnische Getümmel stürzen willst, kannst du hier nachsehen, wo in Österreich derzeit welche Bücher auf neue BesitzerInnen warten. Aber bitte nicht aufs Anmelden und Registrieren vergessen!

4. Bücherei aufsuchen.
Wer im Akkord liest und dabei nur ein Minimum an Geld ausgeben möchte/kann, ist sicherlich in einer Bücherei am Besten aufgehoben. Hier muss man zwar manchmal auf die Warteliste, um ein bestimmtes Buch ausleihen zu können, dafür braucht man im Gegenzug nur einen Bruchteil im Vergleich zum regulären Kaufpreis eines Buches zu bezahlen.

5. Auf Verkaufsportalen umsehen.
Auf willhaben findet man gebrauchte Bücher nicht nur günstig sondern sogar gratis. Bei Ebay wiederum kann man mit ein wenig Glück ganze Bücherpakete zum absoluten Tiefstpreis ersteigern. So habe ich im Laufe der Jahre schon ein paar Mal umfangreiche Sets für wenig Geld erstanden.

6. Flohmärkte besuchen.
Eine meiner liebsten Quellen für gebrauchte Bücher sind definitiv Flohmärkte, wobei ich persönlich den größeren aufgrund der besseren Auswahl den Vorzug gebe. Besonders empfehlenswert sind überdies Flohmärkte von Büchereien wie zB dem jährlich stattfindenden der Wiener Hauptbücherei, der immer jede Menge Leseratten anlockt.

7. Mängelexemplare kaufen.
So gut wie jedes Buchgeschäft hat eine Abverkaufsecke, wo man Bücher zu wesentlich günstigeren Preisen erwerben kann. Diese sind zwar grundsätzlich neu, aber weisen oft leichte Schäden auf, weshalb sie von Verlagen oder dem Geschäft selbst als sogenanntes Mängelexemplar markiert angeboten werden.

8. Taschenbücher bevorzugen.
Wer schlichtweg keine gebrauchten Bücher im Regal haben möchte, sollte zumindest auf das Erscheinen von Taschenbuchausgaben warten. Diese kosten nämlich im Gegensatz zum Hardcover nur etwa die Hälfte. Anders formuliert kann man sich dann zum selben Preis zwei Bücher statt nur einem zulegen.

9. Überraschungspakete kaufen.
Ein bisschen Wagemut gehört schon dazu, aber die thematischen Büchersets von Weltbild sind (meist) ihr Geld wert. Ich habe mir immer wieder mal ein solches gegönnt und war eigentlich bis auf eine Ausnahme (Thema: Hobby & Geschenkbuch) immer positiv von der Auswahl überrascht. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man in zu knappem Abstand solche Pakete bestellt, da dann das Risiko besteht, etwas doppelt zu erhalten.

10. Kostenlose E-Books downloaden.
Besitzer von Kindle & Co. können auf unzähligen Websites gratis E-Books, sowohl auf Deutsch als auch Englisch, finden. Dabei handelt es sich oft um Bücher, die mittlerweile gemeinfrei* sind, genauso wie Bücher von freien Autoren, die auf diese Weise LeserInnen die Möglichkeit geben, ihre Werke (oft den ersten Band einer Serie) kennenzulernen.
*Dies wird durch das Todesdatum eines Künstlers oder Autors bestimmt, dh 70 Jahre nach dem Tod läuft die Regelschutzfrist eines Urhebers ab und ein Werk wird gemeinfrei.

11. Günstige Kindle Angebote nutzen.
Wenn schon nicht gratis, dann zumindest  günstig lautet die Devise. Bei Amazon gibt es Kindle-Deals der Woche und des Monats sowie englische Deals. Bei letzteren greife ich selbst in regelmäßigen Abständen gerne zu, damit mein Kindle sich im Gegensatz zu meinen Bücherregalen nicht vernachlässigt fühlt.

12. Bei Gewinnspielen mitmachen.
Wer gerne liest, wird vermutlich auch diversen Bücherblogs folgen. Auf diese Weise habe ich im Laufe der Jahre schon unzählige Bücher gewonnen, was sowohl meiner Leseobsession als auch meinem Konto entgegen kommt. Übrigens, alleine seit Anfang diesen Jahres konnte ich bei nationalen Gewinnspielen sechs Bücher und bei internationalen sogar zwölf Bücher abstauben. 

Welchen dieser Tipps wirst du in Zukunft beim Bücherkauf umsetzen? Kennst du noch andere Ideen, wie man als Bücherwurm sparen kann?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2017)

Dienstag, 17. Oktober 2017

{Lifestyle} Das sparsame Geschlecht oder der kleine Unterschied in unserer Geldbörse

Wie gerne stecken wir doch Dinge in Schubladen. Manchmal aber nicht nur diese, sondern deren BesitzerInnen gleich mit dazu. Schon alleine die Bezeichnung starkes/schwaches Geschlecht macht klar, wie wir einander kategorisieren und dies oft ohne Raum für den fließenden Übergang zwischen zwei Charakterisierungen. Da ist der eine definitiv Jäger und die andere auf jeden Fall Sammlerin, der eine ist knausrig und die andere allzu spendabel. So unsinnig es ist, Mann und Frau eine bestimmte Rolle zuzuschreiben, ist es dennoch eine interessante Frage - gibt es tatsächlich ein sparsames Geschlecht?

Ohne eine repräsentative Umfrage zu dem Thema gemacht zu haben, kann ich jetzt verständlicherweise nur auf mein eigenes soziales Umfeld blicken. Da gibt es jene, die Geld mit Konfetti verwechseln und solche, bei denen Kredite zum guten Ton gehören. Auf der anderen Seite finden sich jene, die im permanenten Kreislauf des Münzen und Scheine Umdrehens gefangen sind und solche, denen sogar ich, die Sparmeisterin par excellence, zureden muss, sich ab und zu mal was zu gönnen. Zwischen diesen Extremen finden sich noch verschiedenste andere Varianten, wie mit Geld umgegangen wird. Ein geschlechtsspezifisches Muster kann ich allerdings nicht feststellen, noch nicht einmal eine Tendenz. Ob das reiner Zufall oder doch eher ein Indiz dafür ist, dass andere Faktoren als biologische für unsere Einstellung zum lieben Geld zuständig sind?

snowing via Freepik

Schenkt man diversen im Internet (und sicherlich auch Zeitschriften) publizierten Artikeln Glauben, sind es die Männer, die sich scheinbar weitaus mehr durch ihre Sparsamkeit auszeichnen als Frauen. Wenn eine solche Feststellung von einem Bankinstitut getroffen wird, das nichts anderes vergleicht, als die Geldhöhe, welche Mann oder Frau monatlich auf ein Sparbuch legen, ist rasch klar, dass da einige weitaus gewichtigere Faktoren außer Acht gelassen wurden. Einerseits verdienen Männer im Durchschnitt noch immer mehr als Frauen, weshalb ihnen entsprechend mehr Geld zum Sparen zur Verfügung steht. Andererseits sagt die Höhe der Sparsumme nicht viel darüber aus, wie viel oder wenig im Alltag ausgegeben wird und nach Abzug dieser Ausgaben überhaupt angelegt oder investiert werden kann.

Gehen wir von der Prämisse aus, dass Männer zumindest bei der Geldanlage mehr "sparen", sagt dies noch nichts über den grundsätzlichen Umgang mit Geld aus. Sparsamkeit oder auch Geiz zeigen sich erst im Alltagsleben, sei es beim Trinkgeld geben oder überhaupt im Konsumverhalten. Sind denn tatsächlich Frauen zum Shopaholic prädestiniert, nur weil Männer eine prinzipielle Abneigung gegen Einkaufsbummel zu haben scheinen? Vielleicht ist es nur der langwierigeweilige Prozess des durch die Geschäfte Pilgerns, der einen Mann zum Einkaufsmuffel macht. Dies bedeutet allerdings noch lange nicht, dass er deshalb nie Geld ausgibt, es geschieht schlichtweg nur auf andere Weise.

Im Grunde sind zwei Faktoren für unseren Umgang mit Geld zuständig - unsere Erfahrungen und unsere Einstellung. Ob wir diese als Mann oder Frau gemacht bzw errungen haben, ist dabei zweitrangig. Viel wichtiger, selbstverständlich neben Fixpunkten wie der Höhe des Einkommens und familiären Verpflichtungen, ist was wir im Laufe unseres Lebens gelernt haben und wie wir dies umsetzen. Bereits in unserer Kindheit bekommen wir sehr viel über Geld und seine Wertigkeit mit auf den Weg. Dies prägt folglich unsere Zukunft, wobei aber keineswegs jene, die in ihrer Kindheit Armut kannten, als Erwachsene automatisch sparsamer sind oder jene, die ihre Kindheit in Saus und Braus verbrachten, weiterhin auf finanziell großem Fuß leben. Unsere Erfahrungen sind das Fundament, auf der unsere Einstellung aufbaut, was wird daraus machen ist sowohl Mann als auch Frau selbst überlassen.

Welches Geschlecht ist deiner Meinung nach sparsamer? Glaubst du, dass nur Frauen Shopaholics sein können oder durchaus auch Männer?

Sonntag, 15. Oktober 2017

{Win} Gewinnspielseiten für ganze Kerle


Hier geht es vornehmlich um Männersachen, aber Frauen dürfen bei diesen Gewinnspielen natürlich genauso mitmachen!

Ajoure Men

Cool Dad

Der neue Mann

GQ

Playboy

Wiener

Zur Info: Auf manchen der angeführten Seiten muss man sich (kostenfrei!) registrieren bzw ein Profil anlegen. Alle Gewinnspiele sind laut Teilnahmebedingungen bzw Teilnahmeformular für Österreich offen!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2017)

Samstag, 14. Oktober 2017

Projekt 365 - Jetzt wird ausgemistet


Voller Tatendrang ging es nach dem doch eher bescheidenen und quälend langsamen textilen Ausmistverfahren des Frühsommers weiter. So habe ich im August die erfrischende Brise aus dem geöffneten Kühlschrank genossen, während ich in der Küche zum Rundumschlag ausgeholt habe und im September ging es dann etwas gemütlicher mit der Entlastung meiner Bücherregale weiter.

Nachdem PicMonkey seit Kurzem nicht mehr kostenlos ist und ich noch keinen geeigneten Ersatz gefunden habe, um eine Collage zu machen, gibt es notgedrungen nur eine Liste:
30-teiliges Speiseservice 
5 Teller
6 Kaffeehäferl
18 Plastikdosen
8 Teedosen
1 Metalldose
1 Zuckerstreuer
2 Teesiebe
2 Pfannen
8 Romane
16 Sachbücher
10 Zeitschriften

Ursprünglich dachte ich, mein Kleiderschrank wäre der größte Brocken dieses Projekts, aber da habe ich mich definitiv geirrt. Das Inventar meiner Küche hat mich ebenfalls vor einige erschreckende Tatsachen gestellt, vorrangig, dass ich hier meine Unart, neue Sachen zu Tode zu schonen, erfolgreich umsetze. So habe ich mich endlich von einem ganzen Fach voll abgenutztem und teils beschädigtem Geschirr getrennt, das wirklich nicht mehr ansehnlich war und dieses durch ein wunderhübsches neues Speiseservice, das seit *hust* ein paar Jahren *hust* Original verpackt in einer Ecke stand, ersetzt. Nachdem die ausrangierten Teile wenig überraschend niemand mehr haben wollte, habe ich diese dann entsorgt.
Geschirr 41 Teile

Neben allem, was beim Runterfallen klirrt, habe ich mich noch von jeder Menge weiteren Dingen verabschiedet. Vorrangig Dosen, die ihren Zenit optisch und hygienisch überschritten hatten, sowie anderes Kleinzeug, das im besten Fall noch dekorativen Charakter hatte und das auch nur mit Vorbehalt. Vom nicht mehr funktionierenden Zuckerstreuer bis hin zu Pfannen, deren Beschichtung schon einen Totalschaden erlitten hat, gingen diese Dinge gleichfalls den Weg, den schon oben erwähntes Geschirr ging.
Anderes Küchenzeugs 32 Teile

Kaputte oder (stark) beschädigte Gegenstände zu behalten, während man Neues ungenutzt herumstehen lässt, ist weder optisch ansprechend noch sinnvoll. Daher sollte man, sobald man Ersatz gekauft hat, diesen auch tatsächlich verwenden und dessen alte Vorgänger entsorgen.

Bereits Anfang des Jahres habe ich einen hüftkniehohen Bücherstapel unters Lesevolk gebracht. Was mich durchaus überrascht ist, wie leicht ich mich mittlerweile von Büchern trennen kann, was ich vor ein paar Jahren noch für unmöglich gehalten hätte. Nachdem mir die offenen Bücherschränke mittlerweile ans Herz gewachsen sind, habe ich erneut für Nachschub zu deren Befüllung gesorgt. Darunter befanden sich nicht nur Bücher, die ich selbst von dort mitgenommen und gelesen habe, sondern auch etliche die vom Flohmarkt stammen oder solche, die ich gewonnen habe und die nun andere Lesewütige erfreuen sollen. Bei den Zeitschriften handelte es sich übrigens um ein Universum Jahresabo, das ich im Vorjahr gewonnen habe. Das Prinzip des Teilens hat sich gerade beim Lesen für mich etabliert und ich werde es auf jeden Fall auch nach Abschluss des Projekts beibehalten.
Lesezeugs 34 Teile

August/September - 107 Teile

Beim letzten Mal fiel meine Ausbeute doch etwas spärlich aus, was ich jedoch in den letzten beiden Monaten ausgleichen konnte. Kurz und gut, der jetzige Stand beträgt 328 Teile und dies wiederum bedeutet, dass sich der Endspurt doch weniger anstrengend als befürchtet präsentiert. Schwierig waren die Entscheidungen, was gehen sollte und was bleiben darf, nicht wirklich. Wo eine Wille und so. Im Grunde wird mir von Mal zu Mal bewusster, wie sehr Scheuklappen und eine gewisse Faulheit mich vor diesem Projekt davon abgehalten haben, endlich aktiv(er) zu werden und konkrete sowie konsequente Entscheidungen zu treffen.

Hätte ich noch mehr ausmisten können? So erstaunlich das in Anbetracht der obigen Liste klingen mag, lautet die Antwort darauf ja. Es gibt noch zwei vollgestopfte Fächer in einem Küchenschrank, denen ich mich aus zeitlichen Gründen noch nicht widmen konnte, plus ein paar Schachteln mit alten Gerätschaften, die im Keller zwischengelagert sind. Was habe ich mit dem ganzen Zeug getan? Das aussortierte Küchenzeug wurde entsorgt, während der Lesestoff allesamt in einem der örtlichen offenen Bücherschränke deponiert wurde.

Wie ist es um dein Kücheninventar bestellt? Besitzt du ebenfalls einen blinden Fleck, was angeschlagene Teller oder kaputte Töpfe betrifft? 

Dienstag, 10. Oktober 2017

{Shopping} Wenn die Reue zwei Mal klopft oder wie man den nächsten Einkauf bestimmt nicht bereut

Wer kennt sie nicht, die Katerstimmung nach einem unnötigen und mutwilligen Kaufrausch. So gesehen hat Einkaufen viel mit Alkoholkonsum gemein, vor allem dann, wenn die Ernüchterung einsetzt. Der Alkohol verschwindet immerhin nach einiger Zeit aus dem System, aber die prallen Einkaufstaschen sind eine weitaus greifbarere Erinnerung an die Shoppingsünden, die man begangen hat. Wer nun folgert, dass nur das unüberlegte Einkaufen Reue aufwallen lässt, irrt jedoch gewaltig. Jene, die ihre Entscheidungen hinauszögern und auf einen Kauf verzichten, können von dieser ebenso geplagt werden. Mal kauft man also, dann wieder nicht, und oft schwebt das Damoklesschwert der Reue über unseren Köpfen.

Manche kaufen spontan, ohne groß zu überlegen, wohingegen andere durch ausgeprägte Entscheidungsunfreudigkeit glänzen und (fast) nie kaufen. Ich selbst falle definitiv in die zweite Kategorie und habe das lange zögern und zaudern, ob ich nun etwas bestimmtes (nicht) kaufen soll, schon perfektioniert. Manchmal treffe ich doch noch eigenständig eine Entscheidung, dann wird mir diese vom Warenstand des Geschäfts abgenommen. Da habe ich mir im Nachgang nicht immer zu meiner Willensstärke gratuliert, sondern auch ab und zu gejammert, weil ich doch nicht zugeschlagen habe. Mittlerweile versuche ich allerdings die positiven Aspekte* meiner Einkaufstaktik mehr zu schätzen und die negativen** als Lernerfahrung abzuschreiben.
*Weil ich mich ewig nicht entscheiden konnte, wurde meine Suche nach neuer Badebekleidung am Ende mit zwei um 70% reduzierte Teile belohnt.
**Ich ärgere mich noch immer, unlängst ein bestimmtes Buch beim Flohmarkt doch nicht erstanden zu haben. 
Man sollte meinen, im Nachhinein schlauer zu sein, aber gewisse Verhaltensmuster sind tief in uns verankert und lassen sich nicht so leicht durchbrechen. Mit ein paar Überlegungen, kann man sich aber die nächste Einkaufsentscheidung zumindest ein wenig erleichtern, damit man am Ende nicht wieder bereut etwas (nicht) gekauft zu haben:

  • Warum möchte ich es haben? Weil es nett anzusehen ist, etwas völlig Neues am Markt oder ein Schnäppchen? Nichts davon ist für sich genommen ein gutes Argument für einen Kauf. 
  • Brauche ich es tatsächlich? Zwischen brauchen und wollen liegt ein himmelhoher Unterschied; als Faustregel gilt, wenn man ohnehin schon unzählige Ausgaben* von etwas besitzt, ist es kaum notwendig sich noch eine weitere zuzulegen.
    *Ein Dutzend gestreifte Shirts, zwei Dutzend nudefarbene Lippenstifte, drei Dutzend Kaffeehäferl, etc 
  • Wird es mir Freude bereiten? Dies ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt, denn die Dinge, die wir besitzen, sollen uns glücklich machen und zwar nicht nur im Rausch des Augenblicks, wenn wir sie kaufen. Hier geht es darum, Dinge tatsächlich zu benutzen und langfristig wertzuschätzen!

Ein weiterer Punkt ist allerdings genauso wichtig und zwar der zeitliche Faktor. Es kommt nicht von ungefähr, dass es heißt, man solle bei wichtigen Entscheidungen eine Nacht darüber schlafen. Zugegeben, es geht im Alltag nicht ständig um große Ausgaben, andererseits läppern sich auch die kleinen ordentlich zusammen. Eine Bedenkzeit ist daher durchaus ratsam und falls es sich einmal um etwas handelt, dass eventuell rasch ausverkauft sein wird, kann man es sich schon mal einen Tag lang zurücklegen lassen.

Natürlich ist dies weniger hilfreich, so man ohnedies eher zum zögerlichen Kaufen neigt. Da ist es am Besten, sich eine konkrete Frist zu setzen, bis wann man eine endgültige Entscheidung treffen will. Eine solche Deadline ist jedoch nur so lange eine gute Sache, wie man sich daran hält. Leider neige ich selbst trotz bestem Vorsatz gerne mal zu Aufschieberitis, was in Folge in ungewollten Nicht-Käufen resultiert. Späte Reue liegt da auf der Hand, aber zumindest ist mir diese noch nie teuer gekommen.

Kaufst du eher spontan oder überlegst du, so wie ich, lange herum, bevor du eine Kaufentscheidung triffst? Was bereust du eher - etwas gekauft oder etwas nicht gekauft zu haben? 

Sonntag, 8. Oktober 2017

{Free} AIDA: Gratis Torte zum Geburtstag


Wer isst zum Geburtstag nicht gerne Torte? In der Konditorei AIDA bekommt jedes Geburtstagskind bei Vorlage eines Ausweises und mit den Worten "Ich habe heute Geburtstag!" ein Stück Torte nach Wahl geschenkt.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2017)

Donnerstag, 5. Oktober 2017

{Money} Mein Grundeinkommen


In aller Munde ist es schon seit geraumer Zeit und alle paar Wochen liest man auch über das sogenannte bedingungslose Grundeinkommen in den Medien. Ob, wie und vor allem wann es jemals in die Realität umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Während die Politik dieses Konzept noch aus sicherer Entfernung beäugt, gibt es mit Mein Grundeinkommen mittlerweile eine großartige Initiative, bei der man selbiges gewinnen kann. 

Worum geht es in dem Projekt?
Mittels Crowdfunding wird Geld gesammelt, welches sobald € 12.000 erreicht wurden, an eine/n oder mehrere Teilnehmer/innen verlost wird. Mehr als 74.400 Personen haben bereits für das Projekt gespendet und bisher wurden 112 Grundeinkommen finanziert (Stand Oktober 2017). 

Wie hoch ist das Grundeinkommen und wie lange bekommt man es?
Der/die Gewinner/in erhält ein Jahr lang € 1.000 monatlich ausbezahlt. Eine Auszahlung als Gesamtbetrag ist nicht möglich.

Wie oft finden Verlosungen statt und wie nehme ich daran teil?
Die Termine finden in der Regel alle zwei Monate statt und werden per Newsletter, Facebook und Twitter angekündigt. Sobald eine Verlosung zur Teilnahme geöffnet wurde, muss man die Teilnahme im eigenen Profil bestätigen und erhält dabei eine eigene Losnummer. 

Was hat es mit dem Freundschafts-Tandem auf sich?
Bei #GönntEuch Verlosungen kann man gemeinsam mit einem Freund ein Jahr lang ein Grundeinkommen gewinnen, dh hierbei werden zwei Grundeinkommen auf einmal verlost (man muss nicht teilen!).

Wie kann man das Projekt unterstützen?
Durch eine Spende kann man das nächste Grundeinkommen mitfinanzieren. Wer übrigens regelmäßig monatlich spendet wird zum Crowdhörnchen und nimmt damit automatisch an allen künftigen Verlosungen teil.

Natürlich habe ich bereits bei der letzten Verlosung mitgemacht. Ob ich jemals gewinnen werde, wer weiß, aber alleine die Idee finde ich wirklich genial. Ich meine, wer will denn da nicht sein Glück versuchen und vielleicht schon bald ein wenig mehr finanzielle Freiheit genießen?

Was hältst du von diesem Projekt? Kanntest du es vielleicht sogar schon und machst bereits mit?

Dienstag, 3. Oktober 2017

{Lifestyle} Astrolo(geld)ie oder von geizigen Steinböcken und spendablen Löwen

Angeblich steht so einiges über unseren Charakter in den Sternen geschrieben. Von der Ordnungsliebe bis hin zur Dickköpfigkeit wird den einzelnen Sternzeichen so mancher Wesenszug angedichtet. Wenig erstaunlich daher, dass offenbar auch unsere Einstellung zum Geld und vor allem unsere finanziellen Möglichkeiten sich aus dem Stand von Planeten in bestimmten Häusern ablesen lassen sollen. Ich für meinen Teil finde den Anblick des funkelnden Nachthimmels durchaus inspirierend und wunderschön, mein Vertrauen in dessen Einfluss auf unser Leben hält sich jedoch sehr in Grenzen.

Dies bedeutet aber keineswegs, dass ich der Idee nicht ein wenig Aufmerksamkeit schenken möchte. Schließlich sind Horoskope allgegenwärtig und Sternzeichen erraten gehört seit eh und je zu einer Aktivität mit hohem Unterhaltungswert, egal ob man daran glaubt oder nicht. Also habe ich ein wenig recherchiert und durchaus faszinierende sowie amüsante Einblicke erhalten. So ordnen Astrologen Geld dem Zeichen Stier zu. Ich wage zu behaupten, dass all jene, die gerade stier sind, dem entschieden widersprechen werden.

Homestage via Pixabay

Interessanterweise lassen sich schon durch die Zuordnung der Elemente gewisse Tendenzen erahnen. So halten die Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock) ihr Geld gekonnt zusammen, vermutlich indem sie es in der Erde vergraben, damit es schön sicher ist. Die Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze) hingegen vermeiden, dass das Geld ihnen ein Loch in die Börse brennt, indem sie es schnellstmöglich ausgeben. Die Luftzeichen (Zwilling, Waage, Wassermann) kennzeichnet Unbekümmertheit im Umgang mit Geld, welches oft schneller davonflattert, als ihnen lieb ist. Und die Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) achten sehr auf finanzielle Absicherung, damit ihnen bloß kein Schein den Bach runtergeht.

Wie sieht es denn nun etwas konkreter bei den einzelnen Sternzeichen aus? Da es ausufern würde, hier jedes einzeln zu beleuchten, habe ich mich auf das naheliegendste beschränkt, nämlich meines. Nun denn, als Jungfrau-Geborene ist mein Umgang mit Geld *Trommelwirbel* sehr sparsam. Diese Aussage ist allerdings nur so lange schockierend zutreffend, bis man sich vor Augen führt, dass hier bloß die Münze zufälligerweise auf die richtige Seite gefallen ist. Der gute Ordnung halber möchte ich hierzu anmerken, dass die Münze noch hochkant stehenbleiben könnte, was wohl mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Sparsamkeit und Verschwendung gleichzusetzen wäre. Astrologen werden nun argumentieren, dass diese Zuordnungen sehr allgemein gehalten sind, weder Erziehung noch Lebensumstände berücksichtigen, und unterm Strich nur ein Individualhoroskop konkrete Rückschlüsse zulässt. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass dies eine Investition ist, die ich nicht tätigen werde. Ich zähle nicht umsonst zu den sparsamen Sternzeichen! *zwinker*

Manche gehen zu einem Finanzberater, andere zum Astrologen. Wenn letztere einem Chancen und Hindernisse auf dem Weg zum großen Geld, genauso wie zu anderen Aspekten des Lebens, aufzeigen und man diese in Folge tatsächlich ergreifen oder beobachten kann, fühlen sich Personen, die an Astrologie glauben, klarerweise bestätigt. Auf die Idee, dass der eigentliche Grund dafür darin liegt, dass man einer selbsterfüllenden Prophezeiung anheim fällt, kommen dabei die wenigsten. Am Ende sind wir doch alle selbst unseres Glückes Schmied, welches wir durch solides Wissen über die Materie der Finanzen genauso wie proaktives Verhalten erreichen können. Am Firmament liegt die finanzielle Zukunft jedes Menschen jedenfalls nicht, sondern vielmehr genau vor unserer Nase. Anstatt also nach oben zu starren und zu stolpern, weil wir nicht sehen, wohin wir eigentlich gehen, lohnt sich ein Blick nach vorne, aber auch gerne im Kreis für den perfekten Überblick.

Leseempfehlungen

Glaubst du, dass unsere Sternzeichen den Umgang mit Geld beeinflussen? Findest du dich in den Kurzbeschreibungen in den oben angeführten Artikeln wieder?

Sonntag, 1. Oktober 2017

{Win} Eine kleine Gewinnspielumfrage


Die Tage werden kürzer und wir wissen sicherlich alle, was das bedeutet - die Zeit der Adventgewinnspiele rückt immer näher! Zugegeben, es sind zwar noch gut zwei Monate, bis es soweit ist, aber die frühe Bloggerin fängt die beste Gewinnspielidee (oder so ähnlich).

Ich zähle schon beim Geschenkekauf zu jenen Geschöpfen, die alles so früh wie möglich erledigen (oder zumindest vorab planen) und in dieser Tradition schwirren mir bereits jetzt einige Ideen im Kopf herum, was ich denn in der Vorweihnachtszeit gewinnspieltechnisch veranstalten könnte. Das ist allerdings bei weitem nicht alles, denn ich stelle auch jetzt schon Überlegungen für das nächste Jahr an. Da es dabei logischerweise weniger um mich als vielmehr um meine LeserInnen geht, möchte ich euch daher in den Entscheidungsprozess einbeziehen. Ergo, eine kurze Umfrage. Diese ist im übrigen völlig anonym, dh ihr braucht weder Name noch E-Mail Adresse anzugeben!


Gleich vorneweg möchte ich mich bei allen, die bei der Umfrage mitmachen, herzlich bedanken! Ich weiß eure Mithilfe zu schätzen und falls ihr irgendwelche Fragen oder Vorschläge zum Thema Gewinnspiele auf meinem Blog habt, könnt ihr diese entweder am Ende des Umfrageformulars oder alternativ als Kommentar hinterlassen.

oooooooooooooooooooooo

Mittlerweile haben schon viele LeserInnen die Umfrage ausgefüllt und es zeigt sich bereits eine Tendenz bei den einzelnen Fragen.

Stand 14. Oktober:

Der Großteil wünscht sich zur Adventszeit mehrere Gewinnspiele mit geringerem Wert (im Gegensatz zu einem einzelnen Gewinnspiel mit höherem Wert).

Die meisten bevorzugen dabei Gutscheine als Gewinnspielpreis, wobei ihr mit Gutscheinen von Amazondicht gefolgt von Thalia, die meiste Freude hättet. 

Bei Sachpreisen sind Bücher eindeutig eure Favoriten und die beliebtesten Genres sind Romane/Erzählungen, Lebensführung/Ratgeber und Geldanlage/Wirtschaft.

Bei Gesellschaftsspielen liegen die Spezialeditionen von Monopoly knapp vorne.

Und bei Monatsgewinnspielen würdet ihr am liebsten Gutscheine abstauben.

Dienstag, 26. September 2017

{Shopping} Alle meine Flöhe oder möge die alljährliche Bücherjagd beginnen

Herbstzeit ist traditionellerweise Flohmarktzeit. In Mödling finden jetzt die größten und damit für mich interessantesten Märkte statt. Während es durchaus einige wöchentlich stattfindende Flohmärkte gibt, üben gerade die seltener stattfindenden eine wesentlich größere Anziehung auf mich aus. Dies liegt vermutlich daran, dass sie ein vergleichsweise umfangreicheres Angebot haben und im Gegensatz zu Privatpersonen mit einzelnen Verkaufsständen auch thematisch übersichtlicher sind. Schätze kann man natürlich sowohl hier wie da entdecken, aber wir haben eben alle so unsere Präferenzen, wo wir Flöhe jagen.

Dieses Wochenende steht jedenfalls der jährliche Flohmarkt der Pfarre St. Othmar auf dem Programm und er ist definitiv der Markt, auf den ich mich immer am meisten freue. Wenig überraschend liegt mein Hauptaugenmerk auf dem Bücherangebot. Wahnsinnig hilfreich, und selbst bei großen Flohmärkten nicht selbstverständlich, werden die Bücher nach Genres sortiert, was die Suche nach interessanter Lektüre wahrlich erleichtert. Vielleicht spricht hier nur die Faulheit aus mir, allerdings benötige ich auch so mindestens eine Stunde, um die Regale zu durchforsten und da bin ich für ein wenig System doch dankbar. Kurz und gut, nachdem mittlerweile Oktober vor der Tür steht und ich meine ursprünglich auf sechs Monate anberaumte Bücherdiät mehr als wacker durchgehalten habe, ist es an der Zeit meine innere Leseratte mit ein paar Leckerlis zu verwöhnen. Und damit sie ja satt wird, geht's im Anschluss gleich weiter zum Charity Flohmarkt für Herzkinder, der praktisch ums Eck stattfindet. Jede Menge Lesestoff und ein g'scheites Workout in einem, was will man mehr?

LoboStudioHamburg via Pixabay

Am meisten liebe ich die Vorfreude und die Spannung, ob der Lektüre und anderen Fundstücke, die ich (hoffentlich!) entdecken werde. Während ich fast ausschließlich nach Büchern Ausschau halte, bieten Flohmärkte natürlich weitaus mehr. Egal ob Ramsch oder Antiquität, nagelneu oder Vintage, es gibt Flohmärkte für so ziemlich jeden Geschmack und Geldbeutel. Letzterer steht bei mir erstaunlich weit offen, was vornehmlich daran liegt, dass ich Schnäppchenjägerin bin und entsprechend viel Ware für relativ wenig Geld mitzunehmen gedenke. Ich weiß zwar nie, was meine Aufmerksamkeit erregen wird, aber bislang habe ich noch keinen Flohmarkt unverrichteter Dinge verlassen.

Wer nun inspiriert von meinen Zeilen selbst in die Flohmarktatmosphäre eintauchen möchte, dem möchte ich an Herz legen, nicht völlig planlos aufzubrechen. Damit es nämlich mit dem Beutezug perfekt klappt, habe ich ein paar Tipps parat:

  • Schreib eine Liste! Vieles hat man im Kopf, aber ein wenig Hilfe schadet nie. Bei Büchern genauso wie Sammlerobjekten macht es Sinn Informationen wie zB Titel oder Seriennummern aufzuschreiben bzw auf dem Smartphone zu speichern. Damit vermeidet man, versehentlich etwas doppelt zu kaufen oder gar liegenzulassen, weil man glaubt, es schon zu besitzen.
  • Nutze die frühe Stunde! Früh aufstehen zahlt sich aus, da noch weniger Leute unterwegs sind und die Auswahl am größten ist. So lässt es sich ruhiger stöbern, bevor tagsüber das große Drängeln losgeht.
  • Komm (nochmal) am Schluss vorbei! Das Beste vom Reste, wie es so schön heißt, wird oft günstiger verscherbelt, damit man nicht auf der Ware sitzen bleibt. Was Morgens noch zu teuer war, bekommt man mit ein wenig Glück nun zum Schnäppchenpreis.
  • Drehe eine Ehrenrunde! Ab und zu habe ich eher durch Zufall als durch bewusstes Suchen überraschende Schätze* gefunden. Geht daher immer mit offenen Augen auch an jenen Tischen vorbei, deren Waren potentiell wenig interessant sind, man weiß nie, was man entdeckt.
    *Einer meiner liebsten solchen Funde ist ein bezaubernder Sammlerteddy von Harrods, der mir aus einem riesigen Korb die Pfote, inklusive des bekannten H, das auf seinen Ärmeln gestickt war, entgegengestreckt hat. 

Besuchst du Flohmärkte genauso gerne wie ich? Was kaufst du dort am liebsten und vor allem, was war bislang dein tollster oder auch unerwartetster Fund?

Sonntag, 24. September 2017

{Free} Veranstaltungen mit freiem Eintritt


Egal ob Kirtag, Sportveranstaltung oder Filmfestival, auf Events finden sich nicht nur jede Menge Veranstaltungen in ganz Österreich, sondern vor allem auch solche mit freiem Eintritt. Wer hier nicht fündig wird und stattdessen mit einem kostenpflichtigen Event liebäugelt, hat vielleicht Glück und gewinnt sogar gratis Tickets auf der Gewinnspielseite!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2017)

Donnerstag, 21. September 2017

{Money} Sparen beim ... Post versenden


Egal, ob man einen einfachen Brief oder ein schweres Paket versendet, dies kann am Postschalter rasch zu einem bösen und vor allem teuren Erwachen führen. Während Posttarife praktisch in Stein gemeißelt sind und es zumindest für Privatkunden keine Rabatte gibt, kann man mit ein wenig Geschick und Strategie aber dennoch sparen.

1. Formatvorschriften beachten.
Beim Versand von Briefsendungen kommt es nicht alleine auf das Gewicht sondern (leider) auch auf die Größe an. So kostet es € 0,68 ein einmal gefaltetes (!) A4 Blatt zu versenden, während es ungefaltet gleich € 2,50 kostet*.
Mehr Infos zu Tarifen für Briefe in Österreich, inklusive Formatschablone, finden sich hier.
*Diese Preise beziehen sich auf Inlandssendungen!

2. Briefwaage nutzen.
Zur Not tut es natürlich eine Küchenwaage genauso. Der springende Punkt ist dabei, dass man Gewichtsklassen optimal nutzt und nicht wegen 2 Gramm "Übergewicht" plötzlich in die nächst höhere Tarifklasse fällt und entsprechend zur Kasse gebeten wird.

3. Sendungsinhalte aufteilen.
Dies mag auf den ersten Blick etwas unkonventionell klingen, allerdings ist es eine interessante Option, wenn ein Briefinhalt sich problemlos aufteilen lässt. Im Inland kommt dies kaum zum Tragen, bei internationalem Versand aber definitiv. Nach Deutschland habe ich auf diese Weise statt einmal € 6,90 drei Mal € 0,80 gezahlt und damit immerhin € 4,50 gespart.

4. Economy Versand auswählen.
So eine Sendung nicht allzu dringend beim Empfänger zu sein braucht, lohnt sich bei internationalen Sendungen statt Priority per Economy zu versenden. Gerade innerhalb Europas dauert dies meist nur unwesentlich länger und spart dabei doch einiges an Geld.

5. Maße vs. Gewicht.
Es lohnt sich, die Preise für normalen Paketversand (nach Gewicht berechnet) mit dem der Paketmarke (nach Abmessung des Pakets berechnet) zu vergleichen. Im Falle eines großen jedoch leichten Pakets ist ersterer und bei einem kleinen aber schweren Paket zweiteres meist kostensparender.

6. Post vs. Private Postdienstleister.
Wie so oft lohnt sich stets ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Anbietern. Wer private Zustelldienste scheut, dem empfehle ich Versand per Hermes, denn dieser wird durch die Kooperation mit der Österreichischen Post auch von dieser zugestellt.
Versandkosten für DHL
Versandkosten für DPD
Versandkosten für Hermes
Versandkosten für GLS

7. Postämter über der Grenze nutzen.
Lebt man in einem grenznahen Gebiet, zB zu Deutschland, kann sich unter Umständen eine Fahrt dorthin auszahlen. Vorab sollte man sich selbstverständlich über die dortigen Tarife informieren und mit den hiesigen vergleichen.

8. Verpackungsmaterial wiederverwenden.
Nicht nur für die Versandkosten muss man tief in die Tasche greifen, denn die zB von der Post angebotenen Paketboxen, sind ebenfalls nicht billig. Daher schadet es nicht, wenn man selbst Pakete erhält diese, so sie ausreichend stabil und unbeschädigt sind, statt zu entsorgen nochmals zu verwenden.

Welcher dieser Tipps ist für dich am nützlichsten? Kennst du noch weitere Möglichkeiten, um beim Versenden von Brief oder Paket Geld zu sparen?

Ale Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2017)

Dienstag, 19. September 2017

{Lifestyle} Eine runde Sache oder ein kleiner Einblick in die Welt der Numismatik

Geld ausgeben? Muss nicht sein. Schließlich kann man es ja auch behalten, wobei der Grund dafür, zumindest diesmal, nichts mit Sparsamkeit zu tun hat. Ich möchte nämlich eine andere Seite des Geldes beleuchten und zwar jene, bei der es darum geht dieses zu sammeln. Ausnahmsweise geht es mir dabei weder ums Kupferlinge in einer Schale sammeln, damit die Geldbörse nicht damit überquillt, noch ums Horten von Säcken voller Geld im Stil von Dagobert Duck.

Dinge zu sammeln gehört zu einer der wohl breitest gefächerten und auch beliebtesten Arten von Hobbies. Bei Münzen spricht man dabei von Numismatik, auch Münzkunde genannt, welche sich mit Geld und seiner Geschichte beschäftigt. Ob man nun Münzen nur aus Spaß an der (Münz)jagd, geschichtlichem Interesse oder als reine Investition sammelt, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Ich jedenfalls zähle zu ersterer Spezies und auch dies in recht kleinem Rahmen. Ein paar einfache Golddukaten, die ich im Laufe meines Lebens zu verschiedenen Anlässen erhalten habe, mögen zwar in die Kategorie Kapitalanlage fallen, aber ich finde die Suche nach Münzen, um eine Sammlung zu erweitern oder zu vervollständigen, viel spannender. Dazu kommt noch, dass dieses Hobby zwar auf den ersten Blick teuer wirken mag, dies allerdings keineswegs sein muss. Je nachdem, welche Münzen man sammelt, kann man diese sehr wohl zum Nennwert bekommen, was wiederum bedeutet, dass man im Grunde nichts verlieren kann.

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Eigentlich ist mein Interesse am Sammeln von Münzen relativ neu. Als von Schilling auf Euro umgestellt wurde, habe ich mir aus nostalgischen Gründen zwar ein Exemplar jeder Münze aufgehoben, aber von einer zumindest ansatzweise vorhandenen Sammelleidenschaft fehlte damals noch jede Spur. Bei einer meiner zahlreichen Reisen in die USA entdeckte ich schließlich ein paar Exemplare der Gedenkmünzenserie der State Quarters. Im Gegensatz zu den üblichen 25 Cent Münzen weisen diese auf der Bildseite die Darstellung einer für den jeweiligen Bundesstaat berühmten Person, ein typisches Symbol oder auch geschichtliches Ereignis auf. Nach meiner ersten "Entdeckung" dieser Münzenserie kam ich gerade mal mit zwei oder drei verschiedenen wieder nach Hause, wo ich mich erst Mal über diese Sondermünzen schlau gemacht habe. Zu einen gefielen mir die Motive und deren Bedeutung bzw Ursprung, zum anderen hat mich die Herausforderung, eine vollständigen Satz zu besitzen, ungemein gereizt. So startete ich  mit offenen Augen und Börse, selbstverständlich ausgerüstet mit einer Liste, um ja nicht den Überblick zu verlieren, und sammelte eifrig dahin.

Vervollständigen konnte ich meine Sammlung bislang (noch) nicht, aber immerhin besitze ich derzeit 41 Münzen der einzelnen Bundesstaaten sowie 4 Stück aus der darauffolgenden Serie der America the Beautiful Quarters. Nachdem ich in absehbarer Zeit nicht in die USA reisen werde, liegt zumindest diese Sammlung derzeit brach. Obwohl das natürlich schade ist, übe ich mich gerne in Geduld und wer weiß, welch andere Münzen meine Aufmerksamkeit genug erregen, um diese in Zukunft ebenfalls zu sammeln. Eingefleischte Numismatiker werden meine kleine Sammlung vermutlich eher belächeln und als minder ansprechend abtun, aber das ist völlig in Ordnung. Mir geht es vorrangig um den Spaß an der (Schatz)suche und nicht das große Münzenklimpern, bei welchem der - vorzugsweise wachsende - Wert der Sammelobjekte in den Vordergrund rückt. Dies mag sich vielleicht eines Tages ändern, schließlich handelt es sich bei Münzen ja grundsätzlich um Wertobjekte, aber wie und was sich in sammeltechnischer Hinsicht bei mir tun wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht geht's ja beim nächsten Mal nicht rund, sondern eckig - einen der seltenen $ 2 Scheine besitze ich ja immerhin schon.

Interessierst du dich für Numismatik? Wie kommt das Sammeln von Münzen für dich am ehesten in Frage: als Hobby, als reine Geldanlage oder als Mischung von beidem? 

Sonntag, 17. September 2017

{Win} Gewinnspielseiten für MusikliebhaberInnen


Der Ton macht bekanntlich die Musik und die korrekte Antwort auf eine Gewinnspielfrage führt (vielleicht) zum Sieg!

Antenne Kärnten

Antenne Steiermark

EMP

Events

Kronehit

oeticket

Radio 88.6

Radio Energy

Radio Klassik

Radio Soundportal

Show Factory

Universal Music

Volume

Warner Music

Zur Info: Auf manchen der angeführten Seiten muss man sich (kostenfrei!) registrieren bzw ein Profil anlegen. Alle Gewinnspiele sind laut Teilnahmebedingungen bzw Teilnahmeformular für Österreich offen!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2017)

Donnerstag, 14. September 2017

{Regional} Ökogarten Mödling


Wer Wert auf nach ökologischen Prinzipien angebautes Gemüse, Obst und Kräuter legt, dem empfehle ich einen Besuch des Ökogarten Mödling der ArgeChance. Unzählige Male bin ich daran vorbeigekommen ohne zu realisieren, dass die hier gezogenen Pflanzen auch drei Mal pro Woche direkt vor Ort verkauft werden. Die Ware wird tagesfrisch und von der Menge her nach Bedarf geerntet und die Preise sind besonders in Anbetracht der Qualität sehr moderat.
Mein Geheimtipp: Es werden auch leckere verarbeitete Produkte wie Chutney oder Kräutersirup angeboten!

Ökogarten Mödling
Guntramsdorferstraße 16
2340 Mödling
E-Mail: oekogarten@argechance.at

Öffnungszeiten
Mo und Mi 9:00 - 14:00
Fr 9:00 - 15:00

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2017)

Dienstag, 12. September 2017

{Shopping} Die 24-Stunden Shopping-Diät oder von der (Un)sinnhaftigkeit der Ich-kauf-nix Strategie

Vielleicht geht es nur mir so, aber der seit einigen Jahren beliebte Ich-kauf-nix-Trend hat mittlerweile deutlich an Schubkraft verloren. Anfangs verschrieb man sich dem Konsumverzicht noch für ein ganzes Jahr. Obwohl sich hierbei durchaus Nachahmer fanden, ging in Folge nicht jeder aufs Ganze, sondern setzte stattdessen lieber auf eine überschaubarere Periode von einem Monat. Ganz offensichtlich war dies noch lange nicht das Ende vom Lied, denn seit einiger Zeit macht die scheinbar neueste Variante des Konsumverzichts Furore, nämlich der sogenannte Kauf-nix-Tag. Soweit ist es also gekommen, dass man sich dem Konsum in homöopathischen Dosen entgegenstellt.

Während ein ganzes Jahr zweifellos einiges an Ausdauer und Selbstmotivation voraussetzt und einem dabei sicherlich viel Zeit gibt, um das eigene Konsumverhalten kritisch zu betrachten, ist es im Gegensatz geradezu lächerlich, einen Tag pro Woche dem Shopping zu entsagen. Das ist in etwa so, als würde man eine Diät beginnen und einen Tag in der Woche Süßkram und Fastfood vom Speiseplan streichen. Hat man einen solchen Tag erfolgreich hinter sich gebracht, geht es weiter wie zuvor, vorzugsweise mit genau jenen Leckereien, die tags zuvor Tabu waren. Es muss wohl kaum erwähnt werden, dass eine solche "Diät" weder merkliche Auswirkungen auf die Figur noch auf die Geldbörse haben wird. Genauso wie beim Abnehmen geht es um viel mehr als nur die "schlechten" Dinge vom Teller zu verbannen, denn ein zufriedenstellendes Resultat wird man im Endeffekt nur dadurch erreichen, alte VerhaltensEssmuster aufzubrechen und zu ändern. So verhält es sich ebenfalls beim Konsum, denn es geht nicht darum sich einen Tag, eine Woche oder einen Monat zu kasteien, sondern um eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Kaufverhalten und dem daraus resultierendem Umdenken.

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Zwischen Sinn und Unsinn liegen nicht unbedingt Welten, jedoch definitiv Zeit. Will man etwas schaffen, so bedarf es eben einer gewissen Dauer, denn das Wenigste erledigt sich innerhalb eines einzelnen Tages. Ein Tag reicht vielleicht, um sich ein gutes Gewissen einzureden, dass man aktiv ein Zeichen setzt, aber langfristig bewirkt er wenig bis gar nichts. Seien wir doch ehrlich, diese 24 Stunden kann man recht gemütlich absitzen, schließlich ist morgen auch noch ein Tag und zwar ein solcher ohne kauftechnische Einschränkungen. Man zählt stolz das Geld, das man am Vortag gespart hat und belohnt sich unter Umständen sogar für das eigene Durchhaltevermögen, indem man den Betrag gleich wieder für dieses oder jenes ausgibt. So dreht man sich im Kreis und kommt niemals an.

Verzicht für eine Woche, ein Monat oder gar ein Jahr? Undenkbar für viele. Etwas nicht zu dürfen, selbst wenn man sich dies freiwillig auferlegt, hat einen bitteren Beigeschmack und wird oft sogar als Strafe empfunden. Ohne Leid keine Ersparnis, mag man denken, dabei ist dies ein gewaltiger Denkfehler. Es geht nicht einzig darum, eine bestimmte Zeit lang nichts zu kaufen oder Unsummen an Geld zu sparen, sondern um in Hinkunft bewusster zu konsumieren. Hierzu ein paar Anregungen und Denkanstöße:

  • Übe dich in alternativem Konsum, indem du Dinge leihst, tauscht oder diese teilst. 
  • Brauche auf, was du schon besitzt, bevor du dir Neues kaufst. 
  • Mache Dinge selbst, anstatt (aus Bequemlichkeit) andere dafür zu bezahlen. 
  • Sieh Reparatur und Upcycling als Option und Entsorgung als letzte Alternative. 

Der Sparfaktor ist natürlich ein nicht zu verachtender Nebeneffekt, aber nicht das absolute Ziel. Erst nach einer längeren Zeitspanne kristallisiert sich heraus, wofür man unnötig Geld ausgibt verplempert. Dies zu erkennen, ist so ziemlich der wichtigste Schritt überhaupt. Kommt Zeit, kommt Einsicht - dies geschieht sicherlich nicht von heute auf morgen, aber gut Ding braucht ja bekanntlich Weile.

Was hältst du grundsätzlich von dem Ich-kauf-nix-Prinzip? Wie sinnvoll (oder auch nicht) findest du es einen Tag pro Woche dem Konsum zu entsagen?

Sonntag, 10. September 2017

{Free} Kostenlose Retouren mit PayPal


Wer mit PayPal online einkauft und einmal einen Artikel nicht behalten möchte, kann von dem Service "Kostenlose Retouren"* Gebrauch machen. Die wichtigsten Eckpunkte: Dieser Service gilt auch bei internationalen Einkäufen, pro Antrag werden maximal € 25 erstattet und er kann bis zu 12 Mal pro Jahr genutzt werden. 
*Die genauen Nutzungsbedingungen können hier nachgelesen werden.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2017)

Donnerstag, 7. September 2017

{Money} Geld verdienen mit ... Affiliate Marketing


Eine der sicherlich beliebtesten Einnahmequellen für Blogger ist das sogenannte Affiliate Marketing. Dies ist eine relativ bequeme Art, um nebenbei etwas hinzuzuverdienen, vor allem im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten, wie Sponsored Posts, welche nicht nur mehr Aufwand sondern auch einen höheren Bekanntheitsgrad des Blogs voraussetzen.

Was genau ist Affiliate Marketing?
Hierbei handelt es sich um eine Vertriebsart von Unternehmen, auf deren Basis man durch Verlinkung zu bestimmten Websites und/oder Produkten eine Vermittlungsprovision erhält. Die Konditionsmodelle können dabei sehr unterschiedlich sein. So gibt es unter anderem Pay per Sale, wenn jemand über den Link einen Kauf tätigt, oder Pay per View, wo die Häufigkeit der Aufrufe, zB eines Werbebanners, vergütet werden.

Welche Voraussetzungen muss man mitbringen?
Man benötigt einen eigenen Blog, wobei es damit allein nicht immer getan ist. Oft wird man für Affiliate-Programme nur dann zugelassen, wenn der Blog bereits eine gewisse Zeit aktiv ist, regelmäßig Artikel veröffentlicht werden und von der Ausrichtung, dh thematisch, zu dem jeweiligen Unternehmen passt.

Was gilt es noch zu beachten?
Während Kennzeichnungspflicht für Werbung klar geregelt ist, ist es tatsächlich unklar, in wieweit Affiliate-Links von dieser Regelung umfasst sind. Aus Gründen der Transparenz empfehle ich in jedem Fall, einen entsprechenden Satz wie "Dieser Artikel enthält Affiliate-Links." in betroffenen Artikeln zu veröffentlichen.

Welche Unternehmen bieten Affiliateprogramme an?
Die Bandbreite ist hier mittlerweile sehr groß, wobei es einerseits solche gibt, die mehrere Unternehmen unter einem Dach vereinen, zB affilinet und belboon, sowie jene, die direkt über die eigene Website betrieben werden, zB Fleurop und Viking

Wie viel kann man damit verdienen?
Dies kann pauschal nicht beantwortet werden, da es von vielerlei Faktoren abhängt, wie Besucherzahl, Art der beworbenen Artikel, etc. Je nach Aufwand kann es von einem kleinen Taschengeld bis hin zu einer soliden Nebeneinkunft reichen. Letzteres ist jedoch eher die Ausnahme als die Regel.

Ich habe mich vor etwa zwei Monaten beim Amazon Partnernet angemeldet. Dies geschah allerdings vorrangig als kleines Experiment, einfach um zu sehen, wie viele Personen tatsächlich auf Affiliate-Links klicken oder sogar etwas kaufen. Man stelle sich meine Überraschung vor, als nach ein paar Wochen tatsächlich ein Kauf zu einer Provision führte. Nicht so, als könne man mit 45 Cent große Sprünge machen, zumal die Auszahlungsgrenze bei € 50 liegt, aber ich werde nun (in Maßen!) ab und zu relevante Produkte verlinken. Mal sehen, ob sich mit der Einkunft im Laufe der Zeit ein Bloggewinnspiel finanzieren lässt. *zwinker*

Achtung: Jeder Nebenjob unterliegt bestimmten steuerlichen und rechtlichen Anforderungen, die es zu beachten gilt! Nähere Informationen hierzu finden sich zB auf der Seite der Arbeiterkammer bzw gibt auch ein Steuerberater entsprechende Auskunft.

Was hältst du vom Affiliate-Marketing? Als BloggerIn: Findest du es als Einkunftsquelle interessant oder nicht der Mühe wert? Als BlogleserIn: Empfindest du es als lästige Werbung oder durchaus ansprechend?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2017)

Dienstag, 5. September 2017

{Lifestyle} Der alte Mann und das Müllmeer oder warum Mistkübelstierdln nicht aus der Mode kommt

Da ertönt es schon wieder, das charakteristische ratternde Geräusch, wenn man den Müllcontainer vor dem Haus öffnet, gefolgt von dem dumpfen Ton, wenn man ihn wieder schließt. Dazwischen liegen zwei Minuten der Stille, die von gelegentlichem Rascheln unterbrochen wird. Es ist noch früh Morgens und ich erspähe, wie jeden Tag um etwa dieselbe Zeit, den alten Mann aus der Nebengasse den Müll durchwühlen. Erfahrungsgemäß wird er am späten Nachmittag die nächste Runde drehen. Als ich ihn das erste Mal durch Zufall bei seiner Aktion entdeckt habe, hat er leere Eierkartons herausgeholt und ist damit von dannen gezogen. Dabei habe ich mich nicht unbedingt darüber gewundert, dass jemand im Müll stierlt, sondern eher darüber, dass es zum ersten Mal da, wo ich wohne, passiert. Eine Nachbarin meinte unlängst zu mir, er würde nach Essen suchen, weshalb sie manchmal Sachen, die sie doch nicht konsumiert, in einem Sackerl neben dem Container platziert. Mittlerweile machen dies einige andere in der Gasse genauso und so sieht man hin und wieder diverse Lebensmittel dekorativ auf der Mauer um die Müllinseln oder auch mal auf den Postkästen stehen. Arbeitserleichterung für den alten Mann und zumindest ein kleines Zeichen gegen Verschwendung geben sich hier die Hand.

skeeze via Pixabay

Mein Großvater väterlicherseits gehörte ebenfalls zur Fraktion Mistkübelstierler. Sehr zum Leidwesen meiner Großmutter schleppte er ständig Zeug an, wobei sein Hauptaugenmerk auf technischen Gerätschaften lag, an denen er in seinem Kabinett herumbastelte. Zu seinen Glanzzeiten besaß er um die fünf oder sechs zusammengeschusterte Computer, alles Dank seiner Ausflüge zu Müllcontainern oder sogar der hiesigen Müllumladestation. Da war jedoch noch lange nicht Schluss und so zogen ebenfso andere Dinge des täglichen Gebrauchs bei ihm ein. Nicht alles überlebte Omas strengen Blick, aber ab und zu waren schon brauchbare Sachen dabei. So habe ich auf diese Weise sogar einmal ein nagelneues Paar Leinenschuhe (mit Etikett!) geerbt. Für ihn war Zeit seines Lebens Müll ein reicher Fundus an Brauchbarem und die allgegenwärtige Wegwerfmentalität lieferte reichlich Auswahl.

Vom Containern oder Dumpster Diving hört man in den Medien eigentlich am meisten, wobei im Grunde genommen, die Suche nach aller Art von brauchbaren Dingen im Müll nichts Neues ist. Dabei ist es egal, ob es sich vorrangig um Lebensmittel handelt oder doch um Gebrauchsgegenstände, denn der Fokus liegt auf dem verschwenderischen Umgang mit denselben. Endstation Müll. So wird ohne nähere Überlegung, Planung oder gar Weitsicht eingekauft und gedankenlos weggeworfen, obwohl es eigentlich genießbar, nützlich und vor allem verwertbar ist. Der Wert jedoch ist für den, der etwas entsorgt nicht immer offensichtlich genug. Durch futuristische Müllcontainer, die einem jedes Mal, wenn man diese befüllt, auf einem Display anzeigen, welche Geldsumme man gerade wegschmeißt, würde wohl bei den meisten ein Umdenken einsetzen. Vielleicht würde eine schlichte Erhöhung der Müllgebühren, sowohl für Haushalte als auch Unternehmen, Abhilfe schaffen.

Lebte mein Großvater noch, könnte ich ihn fragen, was sich im Laufe der Jahre in Bezug darauf, welche und vor allem wie viele Schätze sich im Müll finden lassen, geändert hat. Allerdings lässt sich durchaus erahnen, das die Bezeichnung Wegwerfgesellschaft nicht von ungefähr kommt und als Konsequenz auch Fundstücke aus Müllcontainern reichlicher sind als zB in den 60er Jahren. In den letzten Jahren stieg zwar das Bewusstsein dafür - Supermärkte spenden abgelaufene Ware an soziale Einrichtungen und Tauschboxen belassen Gebrauchsgegenstände in Umlauf - unterm Strich muss trotzdem noch eine Menge geschehen. Ein konsequentes Umdenken schont nämlich nicht nur die Börse sondern vor allem unsere Umwelt! Einziger Nachteil: Der alte Mann geht dann leer aus. Aber was spricht dagegen, ihm ab und zu ein paar Nahrungsmittel vor die Haustür zu stellen?

Bist du schon einmal Mistkübelstierlern begegnet oder kennst du vielleicht sogar einen persönlich? Wirfst du manchmal Sachen weg, die andere eventuell noch nutzen könnten?

Sonntag, 3. September 2017

{Win} Der heilige Gewinnspielgral


Es muss wohl kaum erwähnt werden, welche Anziehungskraft Gewinnspiele haben können. Manche allerdings wirken geradezu magnetisch auf einen, und zwar wenn es sich dabei um einen Preis handelt, bei dessen Anblick man fast schon Engelschöre vernimmt. War einem am Ende das Glück wieder mal nicht hold, verklingen diese Töne recht schnell. Bis man das nächste vielversprechende Gewinnspiel sichtet und darauf hofft, den heiligen Gral der Gewinnspiele schon bald in Händen zu halten. Gerade dann, wenn man mancherlei Dinge des öfteren gewinnt*, beginnt man sich unweigerlich die Frage zu stellen, warum einem der größte Gewinnwunsch bislang nicht erfüllt wurde. Nun, der Zufall macht's und im Endeffekt heißt es eben dran bleiben, denn wer weiß, vielleicht setzt das Glücksvogerl doch mal zur Landung an.
*Ich habe das fast schon unheimliche Glück jedes Jahr Waschmittel, Strandtücher und Uhren zu gewinnen.

(Gewinnspiel)wünsche sind individuell sehr verschieden, so wird die Liste an Dingen, die man so wahnsinnig gerne gewinnen möchte, bei jedem anders aussehen. Der eine hofft jahraus jahrein auf ein neues Auto, während jemand anderes sich nicht sehnlicher als eine Designerschuhe wünscht. In meinem Fall ist es weder das eine noch das andere, aber lest selbst, wonach es mich gewinntechnisch lüstet.

1. Waschmaschine: So recht erklären kann ich die Fixierung auf dieses Gerät selbst nicht. Und es ist wahrlich nicht so, als könne ich mir keine neue leisten. Nachdem meine alte schon seit längerem in den letzten Zügen liegt, wird mir ein Kauf im Endeffekt auch nicht erspart bleiben. Mein größter Alptraum wäre im Übrigen eine zu gewinnen, nachdem ich mir kurz davor eine gekauft habe. Im Rückblick hätte ich mir wohl immer den Teilnahmeschluss aufschreiben sollen, denn in meinem Waschtrommelrausch habe ich definitiv den Überblick verloren.

2. Fanpaket zu einem Lieblingsfilm: Es ist ja nicht so, als hätte ich noch nie Goodies zu diversen Filmen gewonnen. Leider befanden sich bislang nie jene Filme dabei, deren Fanartikel ich besonders gerne unbedingt habe wollte. Im Frühjahr hat es schon mit Die Schöne und das Biest nicht geklappt und so wie's aussieht auch jetzt bei Planet der Affen: Survival nicht. Der Knackpunkt dabei ist vor allem, dass man die dabei verlosten Fanartikel im Handel (meist) gar nicht bekommt und ich mir diese zum Trost nicht mal selbst kaufen könnte.

3. Dave Lackie Gewinnspiel: Hierzulande werden die wenigsten mit Dave Lackie (kanadischer Beauty Editor) vertraut sein, aber wer Kosmetik liebt, sollte definitiv seine Seite und vor allem seinen Twitterkanal im Auge behalten. Dave verlost täglich (und versendet international!) alles, was die Herzen von Beautyaddicts höher schlagen lässt, oftmals umfangreiche Sets und Artikel, die man in Europa gar nicht mal so leicht im Handel erhält. Da hier wahnsinnig viele mitmachen, sind die Chancen entsprechend klein, aber frau gibt sich nicht so leicht geschlagen!

Was möchtest du unbedingt einmal bei einem Gewinnspiel gewinnen? Hat sich dein größtes Gewinnspielglück im Laufe der Zeit vielleicht sogar schon erfüllt?

Mittwoch, 30. August 2017

Diesen Sommer gespart ... mit (Be)zug auf ein gesundes Körpergefühl und Pünktlichkeit


Mit einer Freundin habe ich ein Gruppenticket für die Bahnfahrt nach Wien genutzt. Wie günstig man in der Gruppe Bahn fahren kann, war mir zwar bewusst, aber bei der kurzen Strecke von Mödling zum Wiener Hauptbahnhof hätte ich nie damit gerechnet, wenn der Fahrscheinautomat mich nicht darauf aufmerksam gemacht hätte. So haben wir zu zweit nur € 9,20 gezahlt, während wir mit Einzelfahrten € 8,80 pro Person hätten zahlen müssen. Eine Ersparnis von fast 50% ist wirklich nicht zu verachten!
€ 4,60 gespart

Da mir meine Ärztin ein Gratis Muster eines Medikaments mitgegeben hat, musste ich keine Rezeptgebühr bezahlen. Wenn einen die kleinen Zipperlein anfangen zu plagen, ist es immerhin schon etwas, dafür nicht auch noch Geld hinlegen zu müssen.
€ 5,85 gespart

Die Batterie meiner Swatch habe ich gratis im Swatch Store tauschen lassen. Bevor ich über diese tolle Aktion von Swatch Bescheid wusste, durfte ich rund € 8 dafür beim normalen Juwelier hinlegen. Also das nenne ich mal guten Kundenservice!
€ 8 gespart

Meine in die Jahre gekommene und durchgelegene Matratze habe ich durch eine EVE Matratze ersetzt. Zugegeben, ich habe längere Zeit hin und her überlegt, ob ich mich auf eines der gehypten Allroundtalente, inklusive 100 Tage gemütlichen Probeliegens, wirklich einlassen soll. Dann kam ein Gutscheincode des Weges* und meine neue Liegestatt zog keine vier Tage später bei mir ein. Nach knapp einem Monat kann ich behaupten, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, denn es schläft sich wirklich wunderbar auf meiner neuen EVE.
*Mit EVE100 gab es € 100 Rabatt; ob der Code noch gültig ist, kann ich allerdings nicht garantieren!
€ 100 gespart

Um meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, habe ich sämtliches Nasch- und Knabberzeugs ersatzlos von meiner Einkaufsliste gestrichen. So hat sich in den letzten Wochen im Gegensatz zu meinem Umfang nur jener meiner Geldbörse vergrößert. Das ist wenig verwunderlich bei den Mengen, die ich oft planlos gefuttert habe. Erfreulicher Nebeneffekt dabei - so manches Kleidungsstück sitzt mittlerweile etwas lockerer. 
Jede Menge Kalorien gespart!

Wie viel hast du diesen Sommer gespart? Hat dein Sparschwein um den Bauch herum zugelegt oder musste es Diät halten?

Sonntag, 27. August 2017

{Free} Gratis Club Wien Magazine


Vollgepackt mit Informationen zum Leben in Wien, exklusiven Gewinnspielen und Angeboten, präsentieren sich die gratis Magazine von Club Wien. Während die Monatszeitung "Mein Wien" nur als E-Paper bezogen werden kann, sind die vierteljährlich erscheinenden "Leben & Freude" sowie "Forschen & Entdecken" ebenfalls als Printausgabe verfügbar. 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2017)

Mittwoch, 23. August 2017

Projekt 365 - Jetzt wird ausgemistet


Es war sicher keine meiner besseren Ideen, mich dem Kleiderschrank ausgerechnet in der heißen Jahreszeit zu widmen*. Zumindest dann nicht, wenn man es richtig anpackt und nicht nur mit kritischem Blick sondern auch mittels Anprobe das Verfahren vorantreiben möchte. Jedenfalls habe ich mich zu Anfang den weitaus weniger strapaziösen Teilen gewidmet und so ging es zur Einstimmung im Juni vor allem Taschen ans Leder. Im Juli folgte, frei nach dem Motto (und im wahrsten Sinne des Wortes) "Ohne Schweiß, kein Preis" jede Menge Kleidung.
*Wobei streng genommen sollte ich wohl eher meiner Aufschieberitis die Schuld hierfür geben.

Der Vollständigkeit halber hier die Liste der in den Stapeln befindlichen Kleidungsstücke:
1 Jacke, 1 Capri, 1 Jeans, 1 Rock, 3 Blusen, 3 Langarmshirts, 6 Kurzarmshirts, 6 Stoffhosen, 7 Kleider

Dies ist wohl der geeignete Moment, um festzuhalten, dass ich ein dezentes Taschenproblem habe. Mittlerweile habe ich dies sehr gut besser unter Kontrolle und rufe mir, wenn die Versuchung sich ungeniert meldet, all jene in Erinnerung, die ich ohnehin besitze. Und das sind, wenn ich anmerken darf, verdammt viele Taschen. Einige davon habe ich selten oder gar nicht (!) getragen, was kaum im Sinne des Erfinders sein kann. Erstaunlicherweise fiel mir hierbei das Aussortieren weitaus weniger schwer als befürchtet, was allerdings auch daran liegen mag, dass sich meine anfängliche Euphorie bei etlichen Exemplaren mittlerweile verflüchtigt hat und mir einige, die ich einst geschenkt bekommen habe, nie wirklich gut gefallen haben.
Tascherln 10 Teile

Bei Schuhwerk war ich eigentlich von jeher viel disziplinierter, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass ich mich am Ende nur von einem Paar getrennt habe. Überfällig war es vermutlich dennoch, weil ich jede Saison aufs Neue gehofft habe, dass die Stiefel plötzlich nicht mehr drücken würden. Jetzt dürfen sie dies in jedem Fall bei anderen Füßen tun.
Stiefel 1 Paar

Gerade bei neuen oder neuwertigen Artikeln bietet sich natürlich der Wiederverkauf an. Leider findet man selbst für tadellose und zeitlose Stücke nicht immer eine/n Käufer/in und sollte nach einer gewissen Zeit entsprechende Konsequenzen ziehen. Egal ob verschenken oder spenden, Gutes tun hat schließlich auch einen Wert!

Eine der Prioritäten beim Thema Kleidung waren zweifellos Relikte diverser willhaben Inserate. Dort Kleidung zu verkaufen, war nie einfach, aber in den letzten Jahren zunehmend schwieriger. So habe ich mich entschlossen mich von allem, was ich länger als zwei Jahre inseriert habe, zu trennen. Hier war aber noch lange nicht Schluss, denn mein Schrank strotzte ebenso von Teilen, die aus dem ein oder anderen Grund schon ewig kein Tageslicht gesehen haben. An bestimmten Kleidungsstücken habe ich mich schlicht satt gesehen und dann waren da noch jene Teile, bei denen es gezwickt und gezwackt hat. Die Entscheidungsfindung war nicht immer einfach und aufgrund der Menge war es natürlich eine Mordsarbeit, die es jedoch absolut wert gewesen ist. Mein Kleiderschrank hat innerhalb der letzten Monate* mindestens drei Kleidergrößen abgenommen und ist nun nicht mehr g'stopf voll, sondern wunderbar übersichtlich. Nachdem vieles in sehr gutem, teils neuwertigem Zustand war, habe ich diese Sachen gespendet, um für ein wenig textile Nachhaltigkeit in den Schränken anderer zu sorgen.
*Es fing ja bereits mit dem Ausmisten der verschlissenen Teile im Mai an.
Klamotten 29 Teile

Juni/Juli - 40 Teile

Sommer bedeutet, mehr oder weniger, Halbzeit und bisher habe ich mich von 221 Teilen getrennt. Ich bin ehrlich heilfroh, das Kapitel Kleiderschrank nunmehr abhaken zu können. Dies war echt ein zäher Brocken, dem ich mich hitzebedingt immer nur zizerlweise, wie es so schön heißt, angenommen habe. Am Ende hab ich's geschafft und das ist ein toller Erfolg!
Unterm Strich fielen die letzten beiden Monate aber doch etwas kärglich aus und ich hoffe, dies im Herbst mehr voranzutreiben, um mein Ziel zu erreichen. Im Moment liegt mein Fokus schon auf der Küche, wo ich mich beim wenigstens ab und zu beim offenen Kühlschrank abkühlen kann.

Hätte ich noch mehr ausmisten können? Vielleicht. Ich habe noch einiges mehr aussortiert, möchte aber bei ein paar hochwertigeren Teilen vorerst noch mein (Un)glück auf willhaben versuchen, bevor ich mich endgültig trenne. Was habe ich mit dem ganzen Zeug getan? Bis auf ein paar Hosen, die ich einer Freundin vererbt habe, wurde alles für einen wohltätigen Flohmarkt gespendet.

Wie ist es um die inneren Werte deines Kleiderschranks bestellt? Explodiert er beim Öffnen im Becky-Bloomwood-Stil oder präsentiert er sich in übersichtlichem Minimalismus?

Sonntag, 20. August 2017

{Win} Gewinnspielseiten für sportliche Naturen


Wem aktives Sporteln zu anstrengend ist, kann sich dafür bei sportlichen Gewinnspielen bequem ins Zeug legen!

Bergfex

Hervis

Intersport

my fit

Sport 2000

Sport aktiv

Sportalpen

SportScheck

Spox

Tour Magazin

Zur Info: Auf manchen der angeführten Seiten muss man sich (kostenfrei!) registrieren bzw ein Profil anlegen. Alle Gewinnspiele sind laut Teilnahmebedingungen bzw Teilnahmeformular für Österreich offen!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2017)

Mittwoch, 16. August 2017

10 unterhaltsame Ideen für gelangweilte Sparefrohs

Wer sagt, dass Sparfüchse und Geizhälse den lieben langen Tag bloß Geld zählen? Selbstverständlich gehen sie auch gerne anderen Aktivitäten nach, wobei diese zugegebenermaßen durchaus mit dem Thema Finanzen zu tun haben dürfen. So bringen die folgenden Ideen für thematisch passenden Zeitvertreib neben Lehrreichem genauso viel Vergnügliches mit sich!

John Siebert via FreeImages

  1. Wenn es mal wieder nichts Spannendes im Hauptabendprogramm gibt, schafft ein standesgemäß passendes DVD-Programm mit Filmen wie Wall Street oder Michael Moores Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte rasch Abhilfe.
  2. Wer ein bisschen für den Alltag dazulernen möchte und dabei auf den Unterhaltungswert nicht verzichten will, dem empfehle ich Episoden von Geizhälse Extrem oder Couponing Extrem direkt auf TLC online und natürlich kostenlos anzusehen.
  3. Wissbegierige Zeitgenossen können ihre Nasen in interessante und aufschlussreiche Bücher, wie David Graebers Schulden: Die ersten 5.000 Jahre oder Robert Skidelskys Wie viel ist genug? stecken. Und wer mit Sachbüchern nichts anfangen kann, wird sich vielleicht für Lesestoff wie Sophie Kinsellas Die Schnäppchenjägerin oder Terry Pratchetts Schöne Scheine begeistern.
  4. Besitzer eines Kindle können übrigens auf Amazon etliche Bücher zu den Themen Geld & Finanzen kostenlos runterladen. Einfach Suchbegriff eingeben und nach Preis sortieren!
  5. Zeitschriften präsentieren Informationen weitaus aktueller als Bücher und kostenlose Probeabos vom Börsen-Kurier oder GELD-Magazin bieten sich da zur Lektüre geradezu an.
  6. In gemütlicher Runde ist eine Runde DKT oder Monopoly doch genau das richtige, um das wirtschaftliche Geschick zu üben. Mittlerweile gibt es übrigens echt tolle Spezial-Editionen, wie zB Game of Thrones oder The Walking Dead.
  7. Wer doch ein wenig mehr Nervenkitzel beim Spielen bevorzugt, kann natürlich auch für einen Hauch von Las Vegas Stimmung mit einem Pokerspiel sorgen. Solange man kein echtes Geld ins Spiel bringt, kann man so frei von Risiko dem Glücksspiel frönen.
  8. All jenen, die nicht nur zu Hause rumsitzen wollen, lege ich den Besuch von Museen wie dem Geldmuseum der OEnB oder der Münze Hall ans Herz. Ersteres bietet sogar kostenlosen Eintritt!
  9. Und wenn man schon in der Stadt unterwegs ist, warum nicht einen Sightseeingbummel machen und ein kostengünstiges Andenken in Form von gepressten Münzen mitbringen? Eine Liste der Standorte in Wien findet ihr hier.
  10. Apropos Münzen - wer Centmünzen sammelt, muss diese nicht unbedingt bei der Bank einzahlen, sondern kann sie zum Hauptdarsteller bei DIY Projekten machen und originelle Dekoration oder Geschenke daraus basteln. 

Welcher dieser Freizeittipps spricht dich am meisten an? Gibt es thematisch passende Ideen, die du meiner Liste gerne hinzufügen möchtest?

Dieser Artikel enthält Affiliate Links, dh ich bekomme eine kleine Provision, wenn ihr über einen dieser Links ein Produkt kauft. Dies ist mit keinen zusätzlichen Kosten für euch verbunden!