Donnerstag, 27. April 2017

{Money} Sparen beim ... Öffi fahren


Am billigsten ist es sicherlich auf Schusters Rappen von A nach B zu gelangen, aber manchmal kommt man nicht darum herum sich öffentlicher Verkehrsmittel zu bedienen. Das Wagnis "Schwarz fahren" mag zwar für so manchen verlockend sein, ist jedoch nicht wirklich empfehlenswert. Um zumindest ein wenig billiger zu fahren, nun ein paar Tipps für Bus, Bahn & Co!

1. ÖBB Vorteilscard
Für all jene, die viel mit dem Zug unterwegs sind, zahlt sich meist der Kauf der ÖBB Vorteilscard Classic* um € 99 pro Jahr aus. Wer eher selten fährt, sollte sich vorab ausrechnen, ob sich die Anschaffung lohnt oder ob man mit regulären Tickets doch günstiger unterwegs ist.
*Darüber hinaus gibt es auch die Varianten Family, Jugend und Senior.

2. ÖBB Österreichcard
Bei der ÖBB Österreichcard* handelt es sich um ein Jahresnetzticket, mit dem man mit ÖBB aber auch verschiedenen Privatbahnen ein Jahr lang ohne zusätzlichen Ticketkauf durchs Land fahren kann. So ist man zB mit der Classic Card um € 4,90 pro Tag unterwegs.
*Es gibt die Varianten Classic, Family, Jugend, Senior und Spezial.

3. Einfach Raus Ticket
Einer meiner persönlichen Favoriten ist das Einfach Raus Ticket, bei dem es sich um ein Gruppenticket für 2 bis 5 Personen handelt. Gültig ist es am gewählten Tag* für alle Züge des ÖBB Nah- und Regionalverkehrs (inkl. Raaberbahn).
*Montag bis Freitag, 09:00 Uhr bis 03:00 Uhr des Folgetages; Samstag, Sonn- und Feiertag ganztägig bis 03:00 Uhr des Folgetages.

4. Gruppenticket
Selbst wenn sich das Einfach Raus Ticket nicht rentiert, kann man in der Gruppe trotzdem im Gegensatz zum Einzelticket sparen. Am Besten informiert man sich im ÖBB Ticketshop, welches Angebot für die gewählte Strecke am idealsten und günstigsten ist.

5. Sparschiene
Mit der Sparschiene ist man nicht nur in Österreich sondern auch Europa preiswert unterwegs. Voraussetzung für die günstigten Tarife ist jedoch ein frühzeitiges Buchen der Tickets, da es sich um beschränkte Kontingente handelt.

6. Interrail Pass
Mit dem Interrail Pass ist man kostengünstig in ganz Europa unterwegs und kann dabei Bahn und Fähren in 30 Ländern nutzen. Durch die flexible Wahl der Gültigkeit ist dies nicht nur für Rucksacktouristen, die Europa entdecken wollen, eine sehr interessante Option.

7. Fernbus
Wer lieber auf der Straße und nicht der Schiene unterwegs ist, kann per Fernbus Land und Kontinent erkunden. Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter, dh ein Preisvergleich lohnt sich, um das ideale Schnäppchen zu machen.

Regional Tipp - Wien und Umgebung

1. Jahreskarte
Mit der Jahreskarte der Wiener Linien bzw des VOR ist man in Wien und der Region Niederösterreich und Burgenland am preiswertesten unterwegs. Wer übrigens nur den Regionalverkehr* innerhalb Wiens benutzt oder zu den Wien-Durchfahrern zählt, spart noch mehr.
*Gültig für alle Züge der ÖBB, der Raaberbahn und der Wiener Lokalbahnen (zwischen Vösendorf-Siebenhirten und Matzleinsdorfer Platz) sowie Regionalbuslinien (Liniennummer mindestens 3-stellig).

2. Zeitkarte
Wem ein Jahr zu lange ist, ist mit einer Wochen- oder Monatskarte bestens bedient. Im Gegensatz zur Jahreskarte sind diese noch dazu übertragbar* und können auch von anderen Personen genutzt werden. *Dies gilt aber nur für "normale" Papiertickets, denn Onlinetickets werden auf eine bestimmte Person ausgestellt.

3. 8-Tage Klimakarte
Wer nur ab und zu einen Tag in Wien verbringt, dem empfehle ich die 8-Tage Klimakarte, mit der man den ganzen Tag lang beliebig viele Fahrten im öffentlichen Verkehrsnetz unternehmen kann und dabei im Gegensatz zum Tagesticket sogar knappe 13% spart.

4. Tagesticket
Außerhalb Wiens kostet ein Tagesticket so viel wie zwei Einzelfahrten, während es innerhalb Wiens den Kosten für zweieinhalb Einzelfahrten entspricht. Obacht beim Kauf und unbedingt zum Day Ticket um € 5,50 greifen, denn es gibt auch ein 24 Stunden Ticket der Wiener Linien, welches um € 7,60 erworben werden kann.

5. Shoppingcenter Shuttlebusse
Wer nicht nur auf der Kärntner- oder Mariahilferstraße einkaufen möchte, kann sich zu umliegenden Einkaufszentren kutschieren lassen. So gibt es ein kostengünstiges Express Shuttle zu Excalibur City sowie einen gratis Bus zum G3 in Gerasdorf.

Regional Tipp - Badner Bahn und SCS

1. ÖBB Vorteilscard
Mit einer ÖBB Vorteilscard Classic, Family und Jugend erhält man auf Einzelfahrten und Tageskarten für die Badner Bahn eine Ermäßigung.

2. ÖBB Österreichcard
Inhaber einer ÖBB Österreichcard fahren mit der Badner Bahn kostenlos.

3. Wiener Neudorf Card
Mit der WNC (diese kann von Personen mit Hauptwohnsitz in Wiener Neudorf beantragt werden) kann man mit der Badner Bahn zwischen Griesfeld und Vösendorf-Siebenhirten ermäßigt zum Kindertarif und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen kostenlos fahren.

4. Mitgliedskarten von Ikea und SCS
Sowohl die IKEA FAMILY Card als auch die SCS VIP Card gilt zwischen den Stationen Vösendorf-Siebenhirten und der SCS als gratis Fahrschein für die Badner Bahn und berechtigt dabei sogar zur Mitnahme von bis zu zwei Begleitpersonen. Dieser Service ist allerdings nur zu den regulären Geschäftszeiten* der SCS gültig!
*Montag bis Freitag von 08:30 bis 22:00 Uhr und Samstag von 08:30 bis 19:00 Uhr.

5. SCS IKEA Bus
Die kostenlosen SCS IKEA Shuttlebusse pendeln zwischen der U6 Station Siebenhirten und der SCS, wobei es einen Halt bei Eingang 8 sowie direkt bei IKEA gibt. Nähere Infos zum Fahrplan finden sich hier.

Welcher dieser Tipps ist für dich am hilfreichsten? Hast du vielleicht noch einen Geheimtipp fürs günstige Öffi fahren?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Dienstag, 25. April 2017

{Lifestyle} Oh du mein Schilling oder es war einmal (k)ein Euro

Was haben alle getan, als Anfang 2002 der Euro eingeführt wurde? Abgesehen vom Jammern und Raunzen wegen der im Laufe des Jahres nicht nur subjektiv durchs Dach schießenden Preise, meine ich. Zwischen alter und neuer Währung umrechnen, lautet die korrekte Antwort. Dabei begann man bereits drei Monate vor der Umstellung Preise doppelt auszuzeichnen, was wohl viele zur Kenntnis genommen aber nicht so recht verinnerlicht haben. Im Dezember konnten dann in der nächsten Etappe Euro-Startersets in Banken erworben werden. Dies entpuppte sich in doppelter Hinsicht als clevere Marketingidee, denn einerseits brauchten wir alle den Inhalt der Sackerl in den Folgewochen und konnten uns so bereits vorab ein wenig damit auseinandersetzen, andererseits war dies auch eine allseits beliebte Geschenkidee zum Nikolo und Weihnachten. Bei mir klingelten mehrere solche Sackerl als kleine Aufmerksamkeit ins Haus und ich habe sogar noch irgendwo einen Original verpackten Münzsatz. 

Nicht nur das große Umrechnen setzte damals ein, denn Umtauschen war nun ebenfalls angesagt. Am leichtesten brachte man Restbestände des Schillings im Handel an, da dieser in den ersten beiden Monaten des Jahres noch als Zahlungsmittel verwendet werden konnte. Praktischerweise gab es aber nur den Euro als Retourgeld. Den Schilling auf diese Weise "anzubringen" war zwar praktisch, allerdings kam es bald zu einem interessanten Phänomen. Ich schätze, jeder von uns fand sukzessive weitere Münzen oder gar Scheine an allen möglichen Orten. Ob eine Handvoll Münzen im hintersten Eck einer Lade oder ein zerknitterter Zwanziger in der Jackentasche - kaum umgetauscht, tauchten noch mehr auf. Bei mir selbst zwar schon seit längerem nicht mehr, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, doch noch dem ein oder anderen Schilling zu begegnen. Immerhin befinden sich noch 8,55 Milliarden (!) Schilling in Umlauf!

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Mittlerweile sind 15 Jahre ins Land gezogen und ich vermute, dass trotz des Eingangs erwähnten Jammerns und des durch die Währungsumstellung in permentem Rechnungsmodus befindlichen Großhirns, jetzt wohl auch die letzte Person damit aufgehört hat, von Schilling in Euro umzurechnen. Bei mir ging es vermutlich sogar eine Spur flotter als bei den meisten, da ich zu der Zeit noch im Handel gearbeitet habe und somit ins kalte Gewässer der Euro-Realität geworfen wurde. Als besonders negativ in Erinnerung blieb mir dabei die Tatsache, dass sich plötzlich das Trinkgeld* im Centbereich bewegte. Jedenfalls spiegelte es sehr gut wieder, dass so gut wie keiner eine Ahnung hatte, was all die schönen neuen Scheine und Münzen wert sind. Ich mag vielen eine Nasenlänge beim Umgewöhnen voraus gewesen sein, allerdings habe ich in meiner Geldbörse noch monatelang nach den richtigen Münzen gestierlt, bis ich blind reingreifen und mit der korrekten Münze dienlich sein konnte.
*Zu jener Zeit habe ich bei Eduscho gearbeitet und da viel doch ein wenig Schmattes ab, wenn man Kaffeedienst hatte.

So sehr dem guten alte Schilling auch nachgetrauert wurde (und wird), wage ich zu behaupten, dass wir vielmehr die Preise dieser Zeit vermissen. Ginge man wieder mit Schilling einkaufen, würde uns alle das kalte Grauen erfassen, denn wir denken verständlicherweise noch in dem alten Preisschema des Schillings und berücksichtigen dabei nicht unbedingt, dass sich nach 15 Jahren logischerweise alles verteuert hat. Selbst wenn man dann den exakten Gegenwert in der Börse hat, würde die Summe am Kassenzettel zumindest kurzfristig zu Herzrythmusstörungen führen. So darf mich persönlich der Anblick einer Schillingmünze gerne nostalgisch stimmen, immerhin habe ich mir sogar als Glücksbringer eine 1-Schilling Münze mit meinem Jahrgang aufgehoben. Wirklich abgehen tut mir unsere alte Währung jedoch nicht. Würde ich im Gegensatz dazu den Euro vermissen? Nun, die nächste Währungsumstellung wird es weisen.

Wie lange hast du noch in Schilling umgerechnet? Vor die Wahl gestellt, hättest du gerne den Schilling zurück oder eher nicht?

Sonntag, 23. April 2017

{Free} CORA: Gratis E-Books


Wer gerne Romanhefte aus dem CORA Verlag liest, wird sich freuen, dass der Verlag zum Kennenlernen des vielfältigen Sortiments immer wieder verschiedene Romane als kostenfreien Lesegenuss zum Download anbietet. Diese stehen übrigens sowohl im mobi als auch epub Format zur Verfügung.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Donnerstag, 20. April 2017

{Regional} Stadtbad Mödling


Am 29. April 2017 startet das Mödlinger Freibad mit einem Eröffnungsfest in die neue Sommersaison und lockt mit erfrischender Abkühlung und schattigen Liegewiesen bis Anfang September. Falls das Wetter dabei (noch) nicht so recht mitspielt, kann man natürlich alternativ im Hallenbad ein paar Längen schwimmen.

Ein Tipp für alle, die gerne und oft ins Freibad gehen - nur an diesem Tag gibt es die Gelegenheit, die Saisonkarte um 20% vergünstigt zu erwerben.

Freizeitzentrum Stadtbad Mödling
Badstraße 25
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 400 DW 430
E-Mail: info@stadtbad-moedling.at

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 09:00 - 21:00
Sa, So und Feiertage 08:00 - 21:00

Die aktuelle Preisliste findet sich hier und mit dem Niederösterreichischen Familienpass gibt es 10% Ermäßigung auf die Angebote des Stadtbads.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Dienstag, 18. April 2017

{Shopping} Cash vs Card oder nicht nur Bares ist Wahres

Geld ist Geld, sollte man meinen, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Heutzutage schleppt man meist beides mit sich in der Geldbörse herum: Bares und Karte(n). Unterm Strich erfüllten sie natürlich den selben Zweck - man bezahlt damit Waren oder Dienstleistungen damit. Aber wie bei so vielen Dingen im Leben, haben diese beiden Varianten so ihre Vor- und Nachteile und deren Besitzer ihre individuellen Vorlieben. Ich für meinen Teil gehöre vornehmlich der Fraktion Bargeldzahler an, was keineswegs bedeutet, dass ich meine Kreditkarte nie zum Einsatz bringe. Schließlich ist dies eine wirklich bequeme Bezahlungsmöglichkeit bei Onlinekäufen oder besonders auf Reisen, wo es einfacher ist eine Karte zu hüten, als ein dickes Geldbündel mit sich herumzuschleppen.

Die Frage, ob denn nun Bargeld oder doch Kartenzahlung die bessere Option sei, ist schwer zu beantworten, weil es von vielerlei Faktoren abhängt. Wer sparsam denkt, wird gleich darauf hinweisen, dass eine Kreditkarte mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Andererseits bezieht man Bargeld übers Konto und für dieses entrichtet man im Regelfall ebenso Gebühren. Lässt man dieses Argument fürs erste unberücksichtigt, kommt man rasch zu zwei weiteren Faktoren, nämlich wie (un)praktisch eine der Zahlungsweisen bei einem bestimmten Kauf ist und mit welcher man besser den Überblick über die eigenen Finanzen behält.

yedidiak via Pixabay

Manche bringen ihre Bank(oder kredit)karte mit einer selbstverständlichen Blindheit zum Einsatz, dass ich mich nur wundern kann. Da wird munter bezahlt, bezahlt, bezahlt und wenn dann die Monatsrechnung eintrifft oder man einen Kontoauszug macht, kommt es zu akuter Schnappatmung. Wo ist das Geld bloß wieder hingerannt, wird da räsoniert, dabei wäre es doch wirklich einfach sich diesen Jammer zu ersparen, indem man sich sämtliche Ausgaben aufschreibt, um den Überblick zu bewahren. Verzichtet man gerade im Alttag auf Kartenzahlung, hat man schon grundsätzlich ein besseres Gespür dafür, wie viel Geld man ausgibt und entsprechend ist dann die monatliche Endabrechnung im Haushaltsbuch vielleicht nicht unbedingt erfreulich, aber zumindest keine Überraschung.

Mir ist schon klar, dass für manche das Thema Haushaltsbuch zum großen Gähnen führt oder als altbacken abgetan wird, dabei ist dies der einfachste Weg, um einen konkreten Einblick in die eigenen Finanzen zu haben. Dabei ist es im Endeffekt egal, ob man lieber bar oder mit Karte bezahlt, Hauptsache man "übersieht" keine Ausgabe und trägt sie ein. Der Rest ist, wie gesagt, eine reine Vorliebe. Liegt selbige beim kartenförmigen Zahlungsmittel und neigt man dazu den "Füllstand" des Kontos aus den Augen zu verlieren, ist es leider besonders schwer, die unkontrollierten Ausgaben zu zügeln. Um zu sehen, wo das Geld hinläuft, sollte man eine Woche lang die Karte(n) zu Hause lassen und nur mit Bargeld zahlen. Dies steigert das Bewusstsein dafür, wie oft und vor allem wie viel man sonst nebenbei und undurchdacht ausgibt. Neigt man dazu, Bargeldreserven drei Mal die Woche am Bankomat aufzufüllen, ist zusätzlich eine Beschränkung sinnvoll. Wer glaubt, nicht mehr als zB € 100 pro Woche zu verprassen, gibt nur diese Summe ins Börsl. Bei einigen wird spätestens am Donnerstag klar sein, dass zwischen Glauben und Fakt nicht nur Welten sondern auch etliche Scheine liegen können. Selbstverständlich soll man über diesen Zeitraum hinweg auch Buch führen und am Ende der Woche ein Resümee ziehen. Vielleicht läppern sich manche Angewohnheiten, wie der morgendliche Coffee-to-go, unerwartet zusammen oder es sind eher Spontankäufe, die im wahrsten Sinne des Wortes ihren Beitrag leisten. Kurz gesagt, man muss sehen, um zu verstehen. Ergo Haushaltsbuch. Dann ist es auch egal, ob cash oder card, denn es zählen nur die inneren aka monetären Werte.

Zahlst du bevorzugt mit Münzen und Scheinen oder doch lieber mit Karte? Was hältst du von meinem 1-Woche-nur-Bargeld Versuch, um mehr Bewusstsein für Ausgaben zu schaffen?

Sonntag, 16. April 2017

{Win} Gewinnspieltipps für Blogger


Was tun fast alle Blogger über kurz oder lang? Sie veranstalten Gewinnspiele. Sei es, um sich bei den LeserInnen zu bedanken oder um den eigenen Blog ein wenig bekannter zu machen*. Aus welchem Grund auch immer man etwas verlost, es gibt doch einige Dinge, die beim Ablauf von Gewinnspielen berücksichtigt werden sollten, damit alle Beteiligten etwas davon haben. Schließlich soll es ja kein Hürdenlauf werden, sondern Spaß machen!
*Und seien wir mal ehrlich, nichts lockt die Leute mehr an, als die Chance einen tollen Gewinn einzustreifen.

1. Verwendet Rafflecopter, Gleam & Co
Für welches Widget man sich auch entscheidet, sie erleichtern einem wirklich das Leben, egal ob man es bei mehreren Teilnahmeoptionen gerne übersichtlich mag oder wenn es darum geht, Gewinner zu ziehen. Außerdem hilft es ungemein anhand von IP-Adressen unfaire Teilnehmer, die sich mit einem halben Dutzend verschiedener E-Mail Adressen höhere Gewinnchancen ausrechnen, auf den ersten Blick zu erkennen und vom Gewinnspiel auszuschließen.

2. Nutzt die Kommentarfunktion mit Bedacht
Ein Gewinnspiel über Kommentare abhalten sollte man, zum Schutz der Privatssphäre der Teilnehmer, nur dann, wenn man die eigene E-Mail Adresse nicht für alle Welt sichtbar veröffentlichen muss. Außerdem sollte dabei der Kommentar selbst zur Teilnahme reichen und man nicht eine ganze Litanei an Informationen für zusätzliche Lose schreiben müssen. Das ist nämlich nicht nur für Teilnehmer mühsam, sondern stellt sich, spätestens wenn es daran geht alles durchzunummerieren, um den Gewinner ziehen zu können, als entsprechend aufwändig heraus.

3. Zwingt niemanden euch zu folgen
Ich persönlich bin Befürworterin des optionalen Folgens, dh wer will darf gerne, aber müssen tut niemand. Meiner Erfahrung nach führt ein solcher Zwang nur dazu, dass das berüchtigte Folgen-Entfolgen-Karussell sich zu drehen beginnt und das ist wirklich unnötig. Allerdings möchte ich ergänzen, dass ich es absolut in Ordnung finde, wenn es Bedingung ist über einen Kanal zu folgen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man nicht direkt auf dem Blog sondern zB auf Twitter ein Gewinnspiel nur für Fans veranstaltet. Zu verlangen, dass Teilnehmer einem gleich auf fünf verschiedenen Arten folgen müssen, halte ich wiederum für absolut übertrieben.

4. Legt Teilnahmebedingungen fest
Folgende Informationen sollten in jedem Fall angeführt werden: Beginn und Ende des Gewinnspiels, wer daran teilnehmen darf (zB Teilnehmer müssen ihren Wohnsitz in Österreich haben), was genau verlost wird, wer den Gewinn zur Verfügung stellt (zB man hat ihn selbst finanziert oder es gibt einen Sponsor), wann ein Gewinner gezogen und wie dieser verständigt wird, wie der Gewinn zugestellt wird (zB elektronisch im Fall eines Gutscheins oder postalisch) und zum Drüberstreuen dürfen auch die Datenschutzhinweise nicht fehlen.

5. Veröffentlicht den Gewinnernamen
Lasst es mich mal so formulieren, wenn kein Name in Rafflecopter & Co veröffentlicht wird, schürt dies nicht unbedingt das Vertrauen. Selbst wenn nicht der eigene Name aufscheint, kann man sich so doch gewiss sein, dass es tatsächlich einen Gewinner gibt. Natürlich bedeutet dies nicht, dass man Bloggern misstrauen muss, wenn kein Gewinner verkündet wird, aber seien wird doch mal ehrlich, wir wollen einfach wissen, ob wir mal wieder nicht gewonnen haben.
Gut zu wissen: Grundsätzlich müssen Personen einwilligen, damit deren Name im Fall des Gewinns veröffentlicht werden darf. Daher gehört ein entsprechender Passus in die TNB hinein.

Falls du BloggerIn bist, was hältst du von meinen Tipps? Gibt es vielleicht noch weitere Punkte, die dir selbst wichtig sind, hier jedoch nicht angeführt werden?

Samstag, 15. April 2017

Projekt 365 - Jetzt wird ausgemistet


Eigentlich hatte ich durchaus andere Pläne, aber wenn etwas zu mühsam erscheint, ist man nun einmal geneigt, diese noch ein wenig aufzuschieben und sich angenehmeren Dingen zu widmen. Obwohl die gute alte Prokrastination wieder einmal siegreich aus dem Kampf hervorgegangen ist und der Inhalt meines Kleiderschranks daher (dieses Mal!) unangetastet blieb, war ich keineswegs untätig. Stattdessen habe ich mich nämlich einer weiteren typisch weiblichen Problemzone gewidmet - den unendlich Weiten des Badezimmerschranks. Plus anderem Kleinkram, so zum Drüberstreuen.


Im Badezimmer habe ich zum Rundumschlag ausgeholt und ordentlich aussortiert, wobei ich, bis auf eine einzige (!) Ausnahme, wirklich alles auf willhaben an die Frau bringen konnte*. Das, worauf ich aus welchen Gründen auch immer nicht gehen wollte, ist ein kompletter Aufsteller einer bekannten Drogeriemarke. Einige werden sich zu Recht wundern, wie ich überhaupt in dessen Besitz gekommen bin. Kurz gesagt, ich habe ihn gewonnen, worüber ich mich Anfangs total gefreut habe, bis ich realisieren musste, dass keiner daran Anteil haben wollte. Die Tatsache, dass es in meinem Umfeld schon mal niemand umsonst haben wollte, hätte mich auf die resultierende Enttäuschung beim Versuch des Verkaufs vorbereiten sollen, was leider nicht der Fall war. Jedenfalls wird Kosmetik keineswegs besser, wenn sie ewig lang rumliegt, weshalb das ganze Set in der Spendenschachtel landete.
*Zur Erinnerung: Ich zähle beim Ausmisten nur jenes, was gespendet oder verschenkt wird, jedoch keine Verkäufe.
Kosmetikzeugs 48 Teile

Es mag Überwindung kosten, aber Geschenktes nur anstandshalber zu behalten, obwohl man weder Freude noch Nutzen davon hat, macht keinen Sinn. Genauso verhält es sich mit Dingen, die nur begrenzt haltbar sind - anstatt diese zu horten, ist es besser sich davon zu trennen, egal ob durch Verkauf oder Spende.

Zwar nicht im Bad, dafür quer in der Wohnung verteilt, sind mir dann noch einige Relikte ins Auge gestochen, die ebenfalls ihres Auszugs aus meiner Wohnung harrten. Interessanterweise handelt es sich dabei durchwegs um Dinge, die ich irgendwann mal geschenkt bekommen habe und welche ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr besitzen oder nutzen möchte. Darunter ein paar Uhren, deren Batterien leer sind und bei denen Ersatz de facto teurer käme, als der ursprüngliche Preis für die Uhren selbst. Dazu gesellen sich Häferln von Personen, die mittlerweile auf weniger schöne Art mein Leben verlassen haben und an die ich einfach nicht mehr erinnert werden möchte.
Krimskrams 5 Teile

März - 53 Teile

Mittlerweile ist die Gesamtzahl aller ausgemisteten Gegenstände auf beachtliche 138 Teile gestiegen. Wieder fiel mir die Entscheidung recht leicht, wovon ich mich endgültig trennen wollte. Jedenfalls habe ich mich über die Tatsache, dass ich Kosmetik im Wert von gut € 300 einfach so weggebe, schnell hinweg getröstet, denn schließlich hat es mich ja nichts gekostet. Und mich von Geschenken zu trennen, war auf jeden Fall befreiender, als ich gedacht hätte.

Hätte ich noch mehr ausmisten können? Es ist definitiv wieder Licht am Ende des Badezimmerkastls auszumachen, anders formuliert, es ist  schön überschaubar und nur noch mit Dingen bestückt, die ich tatsächlich verwende. Beim Krimskrams bin ich sicher, dass sich im Laufe des Jahres noch etliches finden wird, das ich nicht mehr nutze oder brauche, dh darauf werde ich definitiv ein Augenmerk legen. Was habe ich mit dem ganzen Zeug getan? Diesmal bin ich ein bisschen spät dran, aber gleich nach Ostern bringe ich alles gesammelt zum SOMA, welcher hoffentlich mit dem Schminkzeug mehr Freude und (Verkaufs)glück haben wird.

Würde eine kleine Entrümpelungskur deinem Badezimmerschrank gut tun? Fällt es dir schwer, dich von geschenkten Dingen zu trennen?

Donnerstag, 13. April 2017

{Money} Mystery Shopping


Wer hätte gedacht, wie einfach es doch sein kann, beim Einkaufen kein Geld auszugeben sondern gar welches zu erhalten. Zumindest als Testkäufer im Rahmen des sogenannten Mystery Shopping ist dies tatsächlich möglich und wird dadurch zu einer interessanten Einnahmequelle, nicht nur für Shopaholics.

Worum geht es beim Mystery Shopping?
Hierbei werden TesterInnen als Kunden in Geschäfte geschickt, um deren Servicequalität zu überprüfen. Die daraus resultierenden Ergebnisse dienen dem beauftragendem Unternehmen zur Selbstkontrolle und um festzustellen, ob und in welchem Bereich Verbesserungen notwendig sind. Neben dem Mystery Shopping gibt es noch weitere Arten ähnlicher Servicetests wie zB Mystery Calling (Testanruf) oder Mystery Guesting (Testgast Gastronomie oder Hotelerie).

Wer kann als Testkäufer arbeiten?
Es ist eine irrige Annahme, dies sei nur etwas für Studenten, Hausfrauen und Pensionisten. Da die gewünschten Zielgruppen oft recht verschieden sind, kann sich entsprechend auch eine große Bandbreite von Personen für einen Auftrag qualifizieren. Je nach Profil* wird man entsprechend der Anforderungen der Auftraggeber zu Testkäufen eingeladen.
*Vom Alter über Ausbildung bis hin zu Hobbies.

Welche Voraussetzungen muss man mitbringen?
Im Vordergrund steht nicht die subjektive sondern die objektive Beurteilung, welche möglichst neutral und fair sein soll. Wichtig sind dabei eine sehr gute Beobachtungsgabe sowie Genauigkeit beim Ausfüllen des Berichts. Darüber hinaus sollte man sich klarerweise so "normal" wie möglich verhalten, um nicht als TesterIn enttarnt zu werden und damit die Ergebnisse zu verfälschen.

Wie läuft ein Mystery Test ab?
Nimmt man einen Auftrag an, erhält man meist per Telefon oder Webinar eine Einschulung mit konkreten Informationen zum Projekt. Danach muss man innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens ein Geschäft aufsuchen und nach genauer Vorgabe den Test absolvieren. Im Anschluss ist ein Testbericht gewissenhaft auszufüllen und zeitgerecht zu übermitteln. Musste man im Zuge eines Testkaufs Ware bezahlen, wird dies natürlich rückerstattet. Kleinere Dinge darf man oft sogar behalten!

Wie viel kann man pro Auftrag verdienen?
Das Honorar variiert je nach Aufwand und liegt meist im Bereich zwischen € 10 und € 50. Komplexere Tests, zB die Aufnahme in einem Krankenhaus, können allerdings auch bis zu € 250 einbringen. 

Wo kann ich mich als Testkäufer bewerben?
Mir bekannte Institute* in Österreich sind Inkognito,  SurveyControl und Whitebox.
*Solltet ihr weitere kennen, einfach einen Kommentar hinterlassen und ich ergänze dies hier gerne!

Ich selbst war vor einigen Jahren zwar bei SurveyControl angemeldet, allerdings habe ich im Endeffekt nie Aufträge wahrgenommen. Dies lag vornehmlich daran, dass entweder andere Personen diese rascher angenommen haben als ich, ich schlicht aus zeitlichen Gründen nicht zusagen konnte oder die Anfahrskosten zu hoch gewesen werden. Nichtsdestotrotz bin ich gerade am überlegen, ob ich mich nicht doch wieder, vermutlich bei einem der anderen Anbieter, anmelden werde. Schließlich ist es doch recht nett, für's Shoppen Geld zu bekommen.

Achtung: Jeder Nebenjob unterliegt bestimmten steuerlichen und rechtlichen Anforderungen, die es zu beachten gilt! Nähere Informationen hierzu finden sich zB auf der Seite der Arbeiterkammer bzw gibt auch ein Steuerberater entsprechende Auskunft.

Bist du mit Mystery Shopping bereits vertraut? Könnte dir diese Art von Einkauf Spaß machen oder wäre es für dich mit zu viel Arbeit verbunden?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Dienstag, 11. April 2017

{Lifestyle} Bequemer Schall und teurer Rauch oder der Kampf gegen kostspielige Angewohnheiten

Vielleicht ist es euch ja schon aufgefallen, aber sobald etwas ungesund ist und/oder ins Geld geht, haben viele Angewohnheiten schnell den Beigeschmack schlecht zu sein. Wenn ich mir das jetzt so überlege, sind Langstreckenflüge nicht nur unbequem, sondern zu allem Überdruss Gift für meinen Rücken, mal abgesehen davon, dass Reisen an sich schon nicht zu den billigsten Freizeitbeschäftigungen zählt. Zum Glück handelt es dabei nur um ein Hobby und keine Gewohnheit, wobei ich mich natürlich an häufigeres Reisen durchaus gewöhnen könnte. Aber ich schweife ab, denn hier geht es um echte schlechte Angewohnheiten, die sich wohl bei fast jedem im Laufe der Zeit eingeschlichen haben und die oft so fix in den Alltag integriert sind, dass man sich ihrer nur am Rande bewusst ist. Verdrängung ist schon eine feine Sache, aber leider kostet sie auch häufig ins Geld.

Eine der offensichtlichsten schlechten Angewohnheiten ist sicherlich das Rauchen. Jeder weiß, dass es nicht gesund ist und schon gar nicht billig, aber mit der Sucht ist das so eine Sache. Ich für meinen Teil habe nie geraucht, ja noch nicht einmal "probiert", weil mir die Glimmstängel schon seit jeher im wahrsten Sinne des Wortes gestunken haben. Angeblich sind ja ehemalige Raucher am nervendsten, wenn man sie mit Rauchern in einen Raum steckt, aber ich stehe dem kaum nach. Am liebsten argumentiere ich mit dem Kostenargument. Nicht so, als würde sich mein rauchendes Diskussionsopfer nicht im tiefsten Inneren darüber bewusst sein, aber ich rechne dennoch immer wieder gerne vor. Ein Packerl am Tag zu € 4,50* kommt auf € 1.642,50 im Jahr. Da ist die nächste Reise doch schon mal gesichert. Allerdings nur dann, wenn man dem Glimmstängel ein für alle Mal eine Absage erteilt. 
*Dies variiert klarerweise je nach Zigarettenmarke.

Studio CI Art via Photl

Zugegeben leicht ist es keineswegs sich Dinge abzugewöhnen, entweder weil man tatsächlich davon abhängig ist oder weil man sich aus Bequemlichkeit an sie gewöhnt hat. Nehmen wir doch nur mal den Caffè Latte, den sich manche jeden Morgen von [Coffeshop des Vertrauens] auf dem Weg in die Arbeit gönnen. Setzen wir den Durchschnittspreis* bei € 3,00 an und wir sind, minus fünf Wochen Urlaub, ein paar Feiertagen sowie einer Woche Krankenstand, bei satten € 675,00. Das Geld kann man weitaus besser in einen Thermosbecher und die Lieblingskaffeesorte für die heimische Zubereitung investieren. Das spart nicht nur einen Großteil der Kosten, sondern noch dazu Zeit, die man mit ungeduldigem Anstellen im Coffeeshop verbringt.
*Je nachdem, ob man lieber Sterne oder goldene Bögen sieht.

Die eigentlich wichtige Frage ist nun, wie man sich am Besten solchen Geldräubern entziehen kann. An allererster Stelle muss ein Umdenken stattfinden, denn selbst wenn man sich im Grunde darüber bewusst ist, welche Angewohnheiten schlecht für's Portemonnaie sind, ignoriert man diese oft aus Faulheit oder mangels brauchbarer Alternativen. Einiges lässt sich sicherlich leichter abgewöhnen als anderes, was verständlicherweise zu Rückfällen oder komplettem Scheitern führen kann. Dann lautet die Devise, bloß nicht aufzugeben und zurück an die Startlinie. Das Kostenargument spricht klare Worte, aber oft hilft es sich zusätzlich zu motivieren, indem man Pläne macht, wie man die Ersparnis in Folge sinnvoll investieren kann. Meine Gedanken wandern dabei gleich Richtung Reise, aber es dürfen gerne auch kleinere Ziele sein und sei es "nur" ein Wellnesstag in der Therme. Wer sich nicht aufgrund des selbst auferlegten Verzichts belohnen will, kann genauso gut allfällige Reparaturen im Heim vornehmen, für die eventuell das Geld eher knapp war. Schließlich legt man schlechte Angewohnheiten nicht aus Jux und Tollerei ab, man will genauso etwas davon haben, Sonnenbrand und neue Badewanne inklusive.

Welche schlechte(n) Angewohnheit(en) kosten dich Geld? Wie viel könntest du dir jährlich sparen, wenn du diese abgelegen würdest?

Sonntag, 9. April 2017

{Free} Gratis Stockfotos (nicht nur) für Blogger


Wer Blog oder Website ein wenig mit Bildern aufhübschen möchte, kann entweder selbst die Kamera zur Hand nehmen oder sich alternativ an kostenlosen Stockfotos gütlich tun.
Immer daran denken: Einfach Fotos ungefragt aus dem Internet zu kopieren und für eigene Zwecke zu benutzen, ist nämlich nicht nur ganz schön frech sondern stellt auch eine Urheberrechtsverletzung dar.

ABSFreePic

FoodiesFeed

freedigitalphotos

FreeImages

Freepik

Free Stock Image Point

Good Free Photos

Gratisography

Kaboompics

LIFE Photo Archive

Minimography

New Old Stock

Pexels

Photl

Pixabay

Startup Stock Photos

StockSnap

The Graphics Fairy

Unsplash

Zur Info: Auf manchen der angeführten Seiten muss man sich (kostenfrei!) registrieren bzw ein Profil anlegen. Die genauen Bestimmungen bezüglich Nutzung und Kennzeichnung von Fotos oder Grafiken sind den jeweiligen Anbietern zu entnehmen!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Donnerstag, 6. April 2017

{Regional} Frühstücken in Mödling


Ohne Frühstück geht zumindest bei mir recht wenig und wenn man sich gerade am Wochenende mal mehr als ein paar Scheiben Toast gönnen will, findet in Mödling ein paar richtig nette Lokale, in denen man gemütlich (nicht nur) frühstücken kann.

Hauptstraße 41
2340 Mödling
Tel.: 0664 / 30 24 432
E-Mail: alexander.riedl@bruderundschwester.at

Öffnungszeiten
Mi bis Sa 08:00 - 20:00 
So 10:00 - 18:00

Casita
Rathausgasse 8
2340 Mödling
Tel.: 02236/ 860 101
E-Mail: office@casita.at

Öffnungszeiten
Täglich 08:00 - 24:00 (Frühstück bis 14:00)

Cafe Grande
Stefaniegasse 1
2340 Mödling
Tel.: 0676 / 49 98 177
E-Mail: moedling@grande.at

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 07:30 - 18:00
Sa und So 09:00 - 18:00

Cafe Kanzlei
Babenbergergasse 4
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 860 657
E-Mail: cafekanzlei@gmx.at

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 08:00 - 20:00
Sa und So 09:00 - 20:00

Hauptstrasse 50
2340 Mödling
Tel.: 0699 / 11 22 1418

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 07:00 - 19:00
Sa und So 08:00 - 15:00
Feiertags geschlossen!

Cafe Posthof
Schrannenplatz 3
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 25 005

Öffnungszeiten
Mo bis Sa 07:00 - 24:00
So 09:00 - 21:00

Cafe Schilling
Hauptstrasse 81
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 42 685

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 07:30 - 19:00
Sa 08:00 - 13:00

Bäckerei Konditorei Ungersbäck
Gabrieler Straße 14
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 46 722
E-Mail: backstube@ungersbaeck.at

Öffnungszeiten
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Feiertags geschlossen!

Kaiserin Elisabethstraße 8
2340 Mödling
Tel.: 02236 / 931 030
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Öffnungszeiten
Mo bis Fr 08:00 - 20:00
Sa 09:00 - 20:00
So 09:00 - 14:00

Lesetipp: Ein paar leckere Bewertungen, nicht nur von Mödlinger Lokalen, finden sich bei Die Frühstückerinnen.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Dienstag, 4. April 2017

{Shopping} Lass uns doch mal (Schaufenster)bummeln gehen oder schauen ist billiger als kaufen

Man muss wohl zu den (etwas) älteren Semestern zählen, um sich daran erinnern zu können, dass man einst an Sonntagen in der SCS einen Schaufensterbummel unternehmen konnte. Zu jener Zeit, Anfang der 80er Jahre, war das Einkaufszentrum von der Größe her noch bescheidener und offenbar gab es weniger Bedenken bezüglich der Sicherheit, die eben jene Besuche außerhalb der Geschäftszeiten ermöglichten. Als Kind hat es mir gefallen, mir die Nase an Auslagen plattzudrücken und das tut es auch heute noch. Mittlerweile sind es nicht mehr die Verlockungen, die ein Kinderherz zum Träumen bringen, sondern ganz andere Dinge, die mich in ihren Bann ziehen.

Wer schon einmal bei Harrods in London oder Macy's in New York war, wird nun sicher andächtig seufzen und sich an die wunderschön dekorierten Auslagen erinnern. Manchmal ein zauberhafter Märchenwald, dann wieder ein ultramodernes Arrangement, aber stets mehr Kunstwerk als reine Zuschaustellung der feilgebotenen Waren, die einen in die dahinter liegenden Geschäftsräume locken sollen. Zugegeben, mich lädt dies zwar zum Träumen, aber nie zum Kaufen ein, frei nach dem Motto - das Auge isst mit, jedoch die Börse leert sich nicht.

LisetteBrodey via Pixabay
Hierzulande, wo sich mittlerweile Geschäfte nach bestem Vorbild bei der Dekoration und Präsentation ins Zeug legen, kann sich das Auge ebenfalls auf den großen Einkaufsstraßen sattsehen. Nicht jede Auslage mag durch künstlerisch wertvolle Ideen hervorstechen, aber das muss auch gar nicht sein. Manchmal geht es um eine ganz andere Art der Reaktion auf optische Reize, nennen wir diese den humorvollen Kommentar, umgangssprachlich als Spötteln bekannt. Während ich dann auf einer (Straßen)seite die gekonnte Komposition in einem Schaufenster andächtig würdige, erfährt die andere Seite eine Zuwendung der eher bissigen Art. Dabei zielt eine solche nicht auf das fehlende Talent des Dekorateurs ab sondern auf modische Verfehlungen so manchen Designers. Kurz und gut, ich gehe sowohl mit Wertschätzung als auch Lästerei recht großzügig um, wenn ich einen Stadtbummel unternehme. Ich nenne es das "Das bist sooo du!" Spiel, bei dem es darum geht, die schrecklichsten Teile zu entdecken und der Begleitung* mitzuteilen, dass sie dieses unbedingt brauche. Das trainiert die Lachmuskeln und schont noch dazu die Geldbörse.
*In Form eines Selbstgesprächs ist das irgendwie nur ... seltsam.

Jedenfalls steht eines fest, nämlich dass ein Schaufensterbummel keineswegs zum Einkaufsbummel mutieren muss. Gemeinerweise wird dabei durchaus die Kauflust angeregt, wenn sich hier eine schicke Ledertasche und da ein bezauberndes Collier in der Auslage rekeln. Sich diesem Sog zu widersetzen, erfordert Willensstärke und eventuell eine Begleitung, die einen an den Zügeln Ärmeln zurückhält, wenn man sich mit gezückter Kreditkarte ins Vergnügen stürzen will. Am Besten betrachtet man all die Geschäfte und deren dargebotenen Versuchungen wie eine Blumenwiese - man genießt deren Anblick, pflückt jedoch keine ab. Schließlich hat man zu Hause meist genug Topfpflanzen*, die müde vor sich hinvegetieren und nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die sie eigentlich verdienen. Alternativ kann man ein Spiel daraus machen, indem man sich alles auf einen Zettel schreibt, was einen so anlacht und man unter anderen Umständen kaufen würde. Daheim rechnet man sich die Gesamtsumme aus, deren Ausgabe man sich erspart hat. Ein wenig stolz darf man in Folge auf die eigene Zurückhaltung schon sein, vergessen darf man die Lektion allerdings nicht. Vielmehr soll man aus dem eigenen Verhalten lernen und in Hinkunft nicht bei jedem Spaziergang unreflektiert Blümchen pflücken. Hin und wieder darf natürlich ein Primerl mit, aber immer schön hegen und pflegen - Wertschätzung ist nämlich eine vernachlässigte Tugend!
*Für all jene, die nun schwer von Begriff sind, ich beziehe mich auf die mit hübschen Dingen überquellenden Schränke.

Machst du gerne einen Schaufensterbummel ohne dabei ein Geschäft zu betreten? Wann hat dich zuletzt etwas in einer Auslage zum Kauf verleitet?

Sonntag, 2. April 2017

{Win} Gewinnspielseiten für Leseratten


Bücherregale füllt man am geschicktesten, indem man die Buchstaben aus den Büchern schüttelt und gekonnt in die Teilnahmeformulare füllt!

Bastei Lübbe*

Buchgeschenkefinder

Harper Collins

Random House*

Thalia*

Tyrolia

Ueberreuter*

Zur Info: Bei mit * markierten Buchhandlungen/Verlagen gibt es keine spezielle Gewinnspielseiten, aber man erfährt von aktuellen Gewinnspielen mittels Newsletter. Alle Gewinnspiele sind laut Teilnahmebedingungen bzw Teilnahmeformular für Österreich offen!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand April 2017)

Donnerstag, 30. März 2017

{Money} Sparen beim ... Kinobesuch


So gemütlich das Patschenkino auch sein mag, manche Filme verlangen geradezu nach der großen Leinwand. Doch zwischen Aufschlag für 3D und frischem Popcorn wird das oft ein teures Vergnügen. Kein Grund zu verzweifeln, denn mit folgenden Tipps bleibt der nächste Kinobesuch preislich moderat(er).

1. Unter der Woche ins Kino gehen.
Die meisten Kinos bieten unter der Woche, üblicherweise von Montag bis Mittwoch, günstigere Tickets an, mit denen man im Durchschnitt 30% sparen kann. In einigen Kinos erhält man auch nur an bestimmten Tagen, zB am Kinomontag, Tickets zu reduzierten Preisen.

2. Rabatte nutzen.
Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler, Studenten, Grundwehrdiener, Zivildiener und/oder Senioren in vielen Kinos günstigere Kinotickets.

3. Familienvorteile nutzen.
Während man im UCI als Begleitung von Kindern bei Nachmittagsvorstellungen bis 17 Uhr auch als Erwachsener den Kinderpreis bezahlt, bieten andere Kinoketten Mitgliedern des Family Film Club* oder der MEGA MovieCard Kids* / Mega MovieCard Teens** etliche Preisvorteile für Kinder und Jugendliche sowie deren Begleitpersonen.
*Bis 14 Jahre.
**Von 15 bis 19 Jahre.

4. Vorteile der ÖAMTC Clubkarte nutzen.
Ist man Mitglied beim ÖAMTC, kann man bei dessen Vorteilspartnern durch Vorlage der Clubkarte ebenfalls bares Geld sparen.

5. Wertkarten erwerben.
Neben einem Preisnachlass von bis zu 30% bieten die CINEPLEXX Bonus Card sowie die MEGA StarCard zusätzlich weitere Vorteile, sei es Rabatt am Buffett bis hin zu Prämien bei Aufladung. Für all jene, die häufig ins Kino gehen, ist die UCI Unlimited Card ebenfalls eine interessante Option.

6. Onlineticket kaufen.
Wer sich das Anstellen an der Kassa und noch dazu 50 Cent sparen will, sollte sein Ticket in der UCI Kinowelt online oder mobil erwerben.

7. Preise vergleichen.
Nicht nur ein Vergleich der Preise bzw der verfügbaren Vergünstigungen bei den großen Kinoketten wie CINEPLEXX, Megaplex und UCI ist lohnenswert, sondern auch jener mit kleinen, unabhängigen Kinos, um das beste Angebot zu finden.

8. Snacks mitbringen.
Eigene Getränke und Knabberzeugs mitzubringen ist leider in den meisten Fällen laut Hausordnung nicht gestattet. Solange man allerdings nicht versucht, die halbe Snacklade von zu Hause mitzubringen, sondern den Proviant unauffällig "einschmuggelt", kann man sich doch einiges sparen.

Welche dieser Möglichkeiten beim Kinobesuch zu sparen, ist für dich am attraktivsten? Bist du bei Snacks auch lieber Selbstversorger?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Dienstag, 28. März 2017

{Lifestyle} Kleine Börse, großer Hunger oder wie man sich mit € 1 pro Tag ernährt

Mein erster Gedanke? Das kann unmöglich gesund sein. Mein zweiter Gedanke? Da muss man schon sehr kreativ bei der Umsetzung sein. Dann streift mich der dritte und wohl erschreckendste Gedanke. Es gibt Menschen, die es sich nicht aussuchen können, um wie viel wenig Geld sie jeden Tag Mahlzeiten auf den Tisch bringen. Was für den einen ein interessantes Gedankenexperiment ist und vielleicht sogar einen Selbstversuch wert, ist für den anderen ernüchternde Realität. Da wird nicht aus Neugier herumgerechnet, sondern aus der Not heraus. Und während der eine nach einen Monat experimentellen Sparens sich zur Belohnung für's Durchhalten ins Lugeck setzt, wo innerhalb eines Abends locker die Summe der gesamten Monatsbudgets verfuttert wird, ist für den anderen noch lange nicht Schluss, denn der Kreis dreht sich für manche immer weiter. 

Mein Frühstück alleine kommt auf gut 50 Cent und ich finde, das ist eigentlich durchaus günstig. Natürlich handelt es sich dabei nicht um ein full American breakfast mit allem Drum und Dran, denn ich bin Morgens doch eher puristisch unterwegs mit meinen paar Scheiben Vollkorntoast mit Margarine. Diese Kosten ließen sich vermutlich auf etwa die Hälfte reduzieren, würde ich auf diverse Eigenmarken zurückgreifen. Dabei ist mein Häferl Tee hier noch gar nicht mit eingerechnet. Einen Teebeutel könnte ich wohl mit rund 10 Cent anberaumen, aber normalerweise trinke ich ja nur losen Tee und das verdoppelt den Betrag gleich wieder. Unterm Strich käme ich wohl auf 70 Cent jeden Morgen. Die Vorstellung meinen Blutzuckerspiegel mit nur 30 Cent den Rest des Tages bei Laune zu halten, ist wahrlich düster. Die Billigversion meines Frühstücks würde die Bilanz umdrehen und mir immerhin 65 Cent zugestehen, aber ehrlich gesagt, ist mir der Appetit mittlerweile vergangen. Ich rechne hier für einen Blogartikel herum, andere leben dies Tag für Tag. 

Studio CI Art via Photl

Wer sich nicht selbst daran versuchen möchte, kann aus sicherer Entfernung, und dabei gleichzeitig in beruhigender Nähe eines vollen Kühlschranks, an Projekten wie On a Dollar a Day bis hin zu One Pound Per Day teilhaben. Während ich mir bei meiner Recherche nebenher eine Packung Manner Schnitten* reinschiebe, fällt mir der vielzitierte Schrank voll nichts anzuziehen ein. Wie oft steht man vorm gefüllten Kühl- oder Vorratsschrank vor der Qual der Essenswahl und kann sich irgendwie für nichts davon entscheiden. Dabei könnte man mindestens ein halbes Dutzend verschiedener Menüs aus den vorhandenen Ingredienzen zaubern, ganz zu schweigen von all den Fertiggerichten, die man ohnehin nur in der Mikrowelle zu parken braucht. Hat man fast nichts vorrätig, ist die entscheidende Frage nicht was, sondern wie ich etwas auf den Teller bringe
*Kostenpunkt etwa 65 Cent ... inklusive Billigversion meines Frühstücks hab ich damit offiziell mein Tagesbudget weggefuttert. 

Leseempfehlungen

Manche Menschen haben keine Wahl, während andere eine Woche lang auf Sparflamme schalten, um zu sehen, wie das mit der selbst auferlegten Armut so ist. Zeitlich begrenzt Abstriche zu machen, kann aber nie mit dem Dauerzustand mithalten, sondern maximal die Problematik greifbarer machen. Gibt man wie ich im Durchschnitt € 5 pro Tag für Lebensmittel aus - meines Erachtens nicht wirklich viel, aber für meine Bedürfnisse eben genau richtig - ist es ein Quantensprung zur € 1 Versorgung. Bei einigen wird diese Kluft sicherlich noch größer sein und ein Versuch würde entsprechend noch drastischer ausfallen. Dieses Szenario in der Theorie zu durchdenken, war für mich schon mehr als ernüchternd und "ausprobieren" will ich dies wahrlich nicht. Andere können sich den Luxus einer solchen Entscheidung jedoch im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten. Sie (über)leben, indem sie sich daran gewöhnt haben oder besser gesagt gewöhnen mussten. In der Not ist dies wohl das Einzige, das bleibt.

Kannst du dir vorstellen, dich um nur € 1 pro Tag zu ernähren? Ab wie viel Euro pro Tag glaubst du, kann man eine ausgewogene Ernährung gewährleisten?

Sonntag, 26. März 2017

{Free} Tante Fanny: Gratis Rezepthefte


Wer gerne backt und kocht, wird sich sicherlich über die vielfältigen kostenlosen Rezepthefte von Tante Fanny freuen. Diese sind allesamt als pdf Datei zum selbst ausgedruckt verfügbar, aber einige können auch gratis und versandkostenfrei per Post bestellt werden.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Samstag, 25. März 2017

Diesen Monat gespart ... mit vollem Bauch, entspanntem Rücken und 'ner neuen Frisur


Mit einem im Advent gewonnenem Gutschein habe ich mir bei Vapiano eine Pizza gegönnt. Dazu gab's natürlich noch ein Getränk und meine von mir eingeladene Begleitung musste auch nicht darben. So hat das leckere Vergnügen am Ende gerade mal € 7,90 gekostet.
€ 15 gespart

Jede Menge Zutaten für kulinarischen Genuss verschaffte mir die bei Frisch gekocht gewonnene Billa Gutscheinkarte. Da geht einem der samstägliche Großeinkauf gleich viel leichter von der Hand, wenn man nichts dafür zu blechen braucht. Selbstverständlich wurden Aktionen und Angebote dabei gewissenhaft ausgereizt, denn wie sagt der Niki immer so schön? Ich hab ja nichts zu verschenken.
€ 100 gespart

Die gesammelten Hauben aus dem Gute Küche Treueprogramm, habe ich gegen eine Fissler Pfanne eingetauscht. Egal wie lange die hochwertigsten Pfannen angeblich halten sollen, die Ewigkeit ist leider nie dabei. Nachdem die Beschichtung bei einer meiner älteren Pfannen schon recht mitgenommen war, kam mir dieser kostenlose Ersatz gerade gelegen.
€ 59,99 gespart

Wegen meines verrissenen Kreuzes hat mir meine Mama zwei ihrer Shiatsu-Termine überlassen. Dieser mütterliche Großmut hat nicht nur meinen armen Rücken sondern auch meine Börse entlastet, da sie trotzdem die Kosten übernommen hat.
€ 110 gespart

Anstatt einen Friseur zu bemühen, habe ich mir meine Spitzen in Eigenregie abgeschnippelt. Ich bin offensichtlich keine Freundin dessen, für solch einen minimalen Aufwand Geld hinzublättern. Ein wenig Fingerspitzengefühl und eine gute Schere gehören natürlich schon dazu und das nähere Studium diverser Tutorials hat auch nicht geschadet, um meinem Schopf einen feschen Frühlingslook zu verpassen.
Einen teuren Friseurbesuch gespart!

Wie viel hast du im März gespart? Hat dein Sparschwein um den Bauch herum zugelegt oder musste es Diät halten?

Donnerstag, 23. März 2017

{Regional} FragNebenan


Egal, ob man Dinge ausborgen, gemeinsam etwas unternehmen oder Erfahrungen austauschen möchte, die Plattform FragNebenan stärkt die Nachbarschaftshilfe nunmehr auch in Mödling*. Bei der Anmeldung gibt man neben der eigenen Wohnadresse auch Talente, wie Werkzeug verleihen oder mit dem Auto mitnehmen, sowie Interessen wie Kunst & Kultur oder Teilen & Tauschen, an. Dann steht der Vernetzung mit den Nachbarn im Umkreis von 750m nichts mehr im Weg. Eine tolle Initiative, die hoffentlich in den nächsten Monaten noch mehr Zulauf erfährt!
*Neben Wien sind soweit auch Graz, Leoben, Kapfenberg, Linz, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck mit dabei.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Dienstag, 21. März 2017

{Shopping} Modischer Größenwahn(sinn) oder ein Ausflug in den Konfektionsgrößendschungel

Eigentlich ist es schon recht merkwürdig - jeder will modisch so individuell wie möglich sein, muss sich aber dennoch zumindest einer Norm unterwerfen, der Konfektionsgröße. Dabei sind doch unsere Körper keiner Einheitsform entsprungen, sondern präsentieren sich kunterbuntrund. Alles halb so wild, denn viele Modeproduzenten halten sich ohnehin nicht wirklich an die Standardformel* zur Berechnung von Kleidergrößen, was am Ende dazu führt, dass auf die kleine Zahl im eingenähten Etikett kaum Verlass ist. Egal ob eigenes Größensystem oder Vanity Sizing, die Kluft zwischen Zahl und tatsächlicher Passform eines Kleidungsstücks ist oft erstaunlich groß.
*Konfektionsgrößen werden im Regelfall wie folgt angegeben: Brustumfang geteilt durch 2 Zentimeter. Bei Frauen wird von diesem Wert noch 6 abgezogen.

So kommt es mitunter vor, dass man bei der einen Marke locker in eine Hose in Größe 38 passt, während man sie bei einer anderen sogar in Größe 42 nicht weiter als bis zu den Knien hochziehen kann. Situationen wie diese sind besonders dann unerfreulich, wenn man ohnehin schon ewig gewartet hat, um endlich in eine Umkleidekabine zu gehen und dann erst nichts richtig passt. Also zurück zur Startposition, nächste Größe holen, nochmal anstellen und aufs Beste hoffen, wenn man sich in ein nunmehr hoffentlich passendes Teil reinwurschtelt. Und vom Umtauschhorror bei Onlinebestellungen fange ich jetzt besser gar nicht an. Während es bei Hausnummern oder der Temperaturskala blendend funktioniert, sind Größenbezeichnungen oft alles andere als zuverlässig. Und die Zahlen sind dabei erst der Anfang ...

VirginiePount via Pixabay

... denn nicht nur mit diesen wird Schindluder getrieben, nun trägt auch noch das Alphabet zur allgemeinen Verwirrung bei. Egal ob M oder XXL, jene ausgeschriebene Form der Größenangabe, welche dezent darauf hinweist, ob man größentechnisch eher in die Kategorie Waldfee oder Oger fällt, erschwert das modische Einkaufserlebnis nur noch mehr. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass es nicht mal den Hauch einer Einheitlichkeit bei der "Übersetzung" in reguläre Größen gibt. Um ein Bespiel zu nennen: Bei Esprit entspricht M einer 38, bei C&A bezieht sich M auf die Doppelgröße 40/42 und bei Hanro auf 42/44. Die tatsächliche Passform lasse ich hier jetzt mal außer Acht, aber grundsätzlich lässt sich schon behaupten, dass zwischen 38 und 44 ein kleiner Unterschied ist. Der Gipfel sind dann jene Onlineshops, die alles mit Buchstaben deklarieren ohne jegliche zusätzliche Maßangaben oder Vergleichsmöglichkeit zu Normalgrößen anzuführen. Deren Motto lautet offenbar, wenn's nicht passt, bist du selber schuld.

Ich mag mich nicht allzu oft in ein Kleidungsgeschäft verlaufen, aber falls doch, dann betrete ich es, in Ermangelung eines guten Augenmaßes, nie ohne Maßband in der Tasche. Klarerweise ersetzt das Abmessen von Bluse, Rock & Co nicht die Anprobe, aber man kann zumindest grob, die zu enge/weite Spreu vom passenden Weizen trennen. Und manchmal stelle ich mir schon die Frage, wieso keiner den willkürlichen Größenangaben Einhalt gebietet. Zur Information sollen sie dienen und im Endeffekt tragen sie nur zu Verwirrung und Frust bei. Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber am Einfachsten wäre es doch, sich an die tatsächlichen Maße zu halten, aber ich habe den Verdacht, dass viele sich nur ungern mit der Realität der eigenen Körpermaße auseinandersetzen wollen. Solange diese nicht die psychologische Hürde in den dreistelligen Bereich überspringen, mag man sich ja noch mit den (hohen) Maßangaben anfreunden, aber spätestens, wenn die Hüften sich der 100 nähern, nagt das bei so manchem am Selbstwertgefühl. Dabei geht es doch nur darum, ein passendes Kleidungsstück zu finden und während man sich einreden kann, etwas fiele eben sehr klein aus, kann man das um die Hüften geschlungene Maßband kaum einen Lügner schelten.

Findest du den Dschungel an Konfektionsgrößen genauso unsinnig wie ich? Verlässt du dich eher auf Größenangaben, dein Augenmaß oder ein Maßband ?

Sonntag, 19. März 2017

{Win} Die Kunst (nicht) zu gewinnen


Mit dem Gewinnen ist das ja so eine Sache. Man will es so gerne, aber es klappt halt nicht so oft, wie man gerne möchte. Ab und zu zieht dann doch das Pech den Kürzeren und man darf sich über dieses oder jenes freuen. Jedoch, wenn man so mancher Stimme Glauben schenkt, ist dem nicht immer so. Da gibt es jene Spezies, die nie gewinnt. Niemals. Und genau jenen Stimmen begegnet man in zuverlässiger Regelmäßigkeit in den Sozialen Medien, wenn sie mit ihrem Schicksal, mit mehr oder weniger korrekter Rechtschreibung, unter Gewinnspielposts hadern.

Ich gewinn niiiiiie was und/oder ich hab's sooo verdient, endlich mal zu gewinnen. 

Ich verrate euch jetzt ein gut gehütetes Geheimnis - den Gewinnspielveranstaltern ist es so was von egal, ob ihr tatsächlich noch nie gewonnen habt oder all eure siebzehn Katzen Magenverstimmung haben. Gewinner werden im Regelfall per Zufallsgenerator ausgelost, wobei Apps wie zB Fanpage Karma dem Veranstalter hilfreich dienen. Ab und zu gibt es natürlich auch Gewinnspiele, bei denen der kreativste Kommentar oder das entzückendste Foto gewinnt, was allerdings sehr subjektiv ist. In solchen Fällen sucht dann der Veranstalter den Gewinner aus, wobei ich euch versichern kann, wer übertrieben raunzt und Mitleid heischt, sich damit (fast) garantiert ein Eigentor schießt. Jammern ist nämlich alles, nur nicht kreativ. Und ein Foto der siebzehn magenverstimmten Katzen rangiert weniger in der Kategorie niedlich als vielmehr beängstigend.

Nun gut, ich will ja jetzt nicht all jene vergraulen oder gar beleidigen, die wirklich und wahrhaftig noch nie in ihrem Leben bei einem Gewinnspiel etwas gewonnen haben. Ich halte dies zwar nur dann für wahrscheinlich, wenn noch nie an Gewinnspielen teilgenommen wurde, aber was weiß ich schon. Daher nun ein paar Anregungen, um dem Glück ein klein wenig auf die Sprünge zu helfen.

1. Die Menge macht's. Wer bei einem einzigen Gewinnspiel im Monat mitmacht, hat klarerweise geringere Chancen als jemand, der täglich an zehn Gewinnspielen teilnimmt. Wer nicht weiß, wo er Gewinnspiele am Besten findet, dem empfehle ich bei Gewinnspielverzeichnissen vorbeizuschauen oder sich an meinen thematisch gelisteten Gewinnspielseiten gütlich zu tun.

2. Klein aber fein. Gewinnspiele bekannter Unternehmen locken naturgemäß mehr Teilnehmer an, legt daher ein Augenmerk auf "kleinere" Veranstalter, sei es ein Blog oder der örtliche Supermarkt.

3. Chancen erhöhen. Beachtet immer die Teilnahmebedingungen um euch nicht von vornherein zu disqualifizieren. Dabei finden sich hin und wieder sogar interessante Details, zB dass eine tägliche/mehrfache Teilnahme möglich ist, die eure Gewinnchance beträchtlich steigern können.

In diesem Sinne, wer nicht mitmacht, kann nicht gewinnen, also ran an die Teilnahmeformulare und viel Glück!
Nerven dich solche permanenten Räsonierer bei Gewinnspielen auch so wie mich? Hältst du es ebenfalls für reine Show oder glaubst du, dass manche tatsächlich derart vom Pech verfolgt sind, dass sie noch nie im Leben gewonnen haben?

Donnerstag, 16. März 2017

{Money} Tierbetreuung


Es gibt viele Gründe, um auf jemandes Haustier aufzupassen. Vielleicht als Gefälligkeit, weil einem jemand in der Abwesenheit die Pflanzen gießt, oder weil man Tiere zwar liebt, aber selbst zu wenig Zeit für ein eigenes hätte. Darüber hinaus ist es aber auch eine gute Einnahmequelle, egal ob man sich dabei aufs Gassi gehen beschränkt oder Urlaubsbetreuung für Susi & Strolch übernimmt.

Welche Voraussetzung gibt es für den idealen Tiersitter?
An allererster Stelle stehen Tierliebe, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein. Darüber hinaus muss Erfahrung mit Tierbetreuung genauso gegeben sein, wie Kenntnisse über die Tierart, die man betreut. Beim kleinsten Pieps panisch den Tierarzt zu kontaktieren ist nämlich genauso schlecht, wie eindeutige Anzeichen dafür zu übersehen, dass mit einem Schützling etwas nicht stimmt. 

Wie sammelt man denn Erfahrung?
Bücher und Onlinekurse über Betreuung und/oder Erziehung des jeweiligen Tiers sind hier ein guter Anfang. Ebenso empfehlenswert ist es, als freiwilliger Helfer in einem Tierheim mitzuarbeiten, um praktische Erfahrung zu sammeln. Weiters kann man auch Kurse absolvieren und so zB bei einer Hundeschule ein Zertifikat als Hundesitter erwerben. 

Was muss ich als Tiersitter noch unbedingt beachten?
Im Vorfeld sollten auf jeden Fall Versicherungsfragen abgeklärt werden, dh hat das Tier eine Krankenversicherung und besteht eine Haftplichtversicherung, die auch Fremdhütung miteinschließt. Auf eigener Seite, muss man sich darüber bewusst sein, dass man für diese Tätigkeit ein Gewerbe anmelden muss, selbst wenn man Tiere nur "nebenbei" betreut. Nähere Informationen hierzu findet man unter anderem auf der Seite der WKO.

Wie viel kann ich als Tiersitter verdienen?
Das ist stark abhängig von Dauer und Aufwand der individuellen Betreuung und kann somit nicht pauschal beantwortet werden. Hier lohnt sich ein Vergleich, was andere Personen, für ihre Dienste verlangen. Als kleiner Anhaltspunkt - eine Stunde Gassi liegt zumeist zwischen € 5 und € 10, während Kosten bei 24-Stunden-Betreuung zwischen € 25 und  € 50 angesiedelt sind.

Wie finde ich Jobs als Tierbetreuer?
Am Besten hört man sich im näheren Umfeld um, erkundigt sich, ob man einen Aushang zB in Tierheimen oder Hundeschulen anbringen darf, oder gibt eine entsprechende Kleinanzeige auf. Darüber hinaus gibt es auch Onlineplattformen, wie zB Betreut oder Leinentausch, die zwischen Tierhaltern und -betreuern vermitteln.

Bei mir handelte es sich bis dato stets um reine Gefälligkeiten, wenn ich mich um Tiere diverser Nachbarn zwischen ein paar Stunden oder einer Woche gekümmert habe. Diese Erfahrung hochzustufen und als Einkunftsquelle zu betrachten, kam für mich aber nie wirklich in Frage. Sei es der psychotische Papagei, dem ich ein Schicksal als Suppenhuhn angedroht habe, das niedliche Kaninchen mit Killerinstinkt oder der Köter, der meinen Vorzimmerteppich gewässert hat, ich komme mit Tieren besser aus, wenn eine gesunde Distanz zwischen uns liegt.

Achtung: Jeder Nebenjob unterliegt bestimmten steuerlichen und rechtlichen Anforderungen, die es zu beachten gilt! Nähere Informationen hierzu finden sich zB auf der Seite der Arbeiterkammer bzw gibt auch ein Steuerberater entsprechende Auskunft.

Kannst du dir vorstellen mit Tierbetreuung ein wenig Geld nebenbei zu verdienen? Was käme dabei für dich in Frage - maximal Gassi gehen oder gleich Tierhotel?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Dienstag, 14. März 2017

{Lifestyle} Bitte schenk mir nix oder weshalb wir auf Geschenke verzichten sollten

Bei mir staut es sich Anfang jeden Jahres aufs Neue. Geburtstage und andere Anlässe kumulieren sich in den ersten Monaten und lassen mich, dank eines Nachzüglers im Juni, erst ab dem Sommer eine wohlverdiente Verschnaufpause einlegen. Klarerweise sucht man sich weder Familie noch Freunde dahingehend aus, wann diese Geburtstag, Hochzeitstag oder Ähnliches feiern, aber manchmal wünschte ich mir, diese Anlässe wären ein wenig gleichmäßiger verteilt. Abgesehen davon, dass mein Ideenreichtum nach Weihnachten auf Talfahrt geht, läppern sich in Folge die Kosten für all die kleinen oder auch großen Aufmerksamkeiten und Geschenke ganz schön zusammen. So lässt der Wellengang auf meinem Konto im nachweihnachtlichen Fahrwasser erst nach, wenn selbst der Osterhase schon wieder Feierabend machen durfte.

Wenig verwunderlich spiele ich seit einiger Zeit mit dem verlockenden Gedanken des Geschenkverzichts. Sich das Schenken schenken? Absolut. Ich finde, es gibt vieles, was dafür spricht, einander nicht permanent, zu allen möglichen Anlässen mit Geschenken zu überhäufen. Abgesehen vom finanziellen Blickwinkel gibt es nämlich andere, nicht weniger wichtige Gründe, vorrangig die Tatsache, dass die meisten von uns ohnehin schon genug Zeug besitzen. Im Jahr für Jahr über uns hinwegziehenden Geschenkeregen geht so vieles unter, verschwindet in Schränken und gerät in Vergessenheit. Geschmacksverwirrung des Schenkers oder prinzipielle Unnötigkeit des neuen Gegenstands tragen kaum zur Besserung dieses Zustands bei. Damit bleiben Freude und Wertschätzung definitiv auf der Strecke. So man uns Manieren beigebracht hat, bedanken wir uns dennoch artig, anstatt unsere wahre Meinung kundzutun. Höflichkeit ist zwar eine gute Sache, manchmal stellen wir uns damit jedoch nur selbst ein Bein.

Levas Neec via Photl

Allerdings ist es teilweise gar nicht mal so einfach, eine entsprechende Übereinkunft zu treffen. Da gibt es jene, die es sogar verdammt persönlich nehmen, wenn man ihnen sagt, sie bräuchten einem nichts zu schenken, fast so, als wäre dies gleichbedeutend mit dem Aufkündigen der Freundschaft. Dann melden sich die besorgten Stimmen jener, die zu Unrecht vermuten, man wäre pleite und deshalb auf die Schenkerei verzichten wolle. Und manchmal wird tatsächlich verständnisvoll genickt, nur um am Ende doch mit einem Geburtstagsgeschenk überrascht zu werden. Wie man es auch dreht und wendet, es ist alles, nur nicht einfach, anderen das Prinzip des Geschenkverzichts näherzubringen.

Wie bringt man anderen am Besten bei, dass man sich dem Geschenkverzicht verschrieben hat? Mit Ehrlichkeit, ein wenig Fingerspitzengefühl und zur Not dem Hinweis darauf, dass man im Grunde nichts vom anderen erwartet, außer nichts zu verschenken.

  • Ehrlich währt am längsten. Egal ob es nun am Kontoniedrigstand liegt oder man sich generell in Konsumverzicht üben will, sollte man die eigenen Beweggründe genau erläutern. Schließlich ist ein solcher Entschluss keine Einbahnstraße, da das Gegenüber ja idealerweise ebenfalls mitmachen soll. Ersucht darum, eure Entscheidung zu respektieren, und stellt unbedingt klar, dass dies nichts mit eurem Verhältnis* zueinander zu tun hat.
    *Die einzige Beziehung, auf die man getrost verzichten kann, ist jene, die ohnehin nur auf dem Erhalt von Dingen basiert.
  • Alternativen anbieten. Anstatt einander wie bisher mit Dingen zu beschenken, kann man etwas viel Kostbareres geben, nämlich Zeit. Von gemeinsamen Erlebnissen, die oft wenig* bis gar nichts** kosten, hat man doch ohnehin mehr als von irgendwelchen Staubfängern.
    *Zoobesuch
    **Wanderung
  • Ausnahmen zulassen. Sei es die Oma oder der beste Freund, in ein bis zwei Fällen kann man sich natürlich darauf einigen, einander ein Geschenk zu geben.
  • Schuldgefühle ablegen. Unverbesserliche Individuen, die zwar das Prinzip des Nicht-Schenkens verstehen, aber dieses partout nicht umsetzen wollen, gibt es immer wieder. Dazu kann ich nur sagen, wer nicht hören will, bekommt trotzdem kein Geschenk!

Kannst du dich grundsätzlich mit der Idee des Geschenkverzichts anfreunden oder käme dies für dich nie in Frage? Was wäre für dich der wichtigste Grund, um vom Austausch von Geschenken Abstand zu nehmen?

Sonntag, 12. März 2017

{Free} Eröffnungsevents


Als Ende letzten Jahres gleich drei Geschäfte am neu gestalteten Reisenbauerring in Wiener Neudorf wiedereröffneten, war ich natürlich vor Ort. Die Geschäfte haben nicht nur mit Eröffnungsangeboten gelockt sondern auch mit etwas, das mittlerweile bei solchen Events gang und gäbe ist - Glücksräder. Einmal drehen und schon ist man um ein Geschenk reicher. In meinem Fall handelte es sich um Kekse von Penny, einem Catrice Lippenstift von Bipa und einem kleinen Plüschsnoopy von Libro. 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Samstag, 11. März 2017

Projekt 365 - Jetzt wird ausgemistet


Mein Modus Operandi beim Ausmisten ist definitiv von Willkür und Zufall geprägt. Zumindest erweckt meine Herangehensweise diesen und letzten Monat diesen Eindruck. Erneut habe ich mir in einem ruhigen Moment die Frage gestellt, welchen Ecken meiner Wohnung ich mich diesmal widmen könnte. Dazu fiel mir nur ein, dass jene Ecken einmal ordentlich geputzt werden sollten, aber das wäre ja eine klare Themenverfehlung. Also ging es weiter zu Plan B aka jenen Dingen, die schon eine Weile rumliegen und praktisch darum betteln, endlich mal abtransportiert zu werden. Im konkreten Fall handelt es sich um DVDs und Bücher.


Vor rund einem Jahr habe ich damit angefangen meine DVD Sammlung aufzulösen. Viele der Filme, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten, wurden maximal zwei Mal angesehen und fristeten in Folge ein einsames Dasein im Regal. Also beschloss ich diese über willhaben zu verscherbeln, denn wozu soll ich etwas behalten, wenn ich es nie wieder nutzen werde und es darüber hinaus nur Platz wegnimmt. Am Anfang lief dies wie am Schnürchen, besonders im Handel vergriffene Filme gingen rasch und zu einem fairen Preis weg. Irgendwann versiegte dann der Strom der Anfragen und ein kläglicher Rest fand trotz Tiefstpreis* keine Abnehmer. Weg müssen sie dennoch, also landeten sie in meiner Spendenkiste.
*Zumindest halte ich € 1 pro Stück nicht für allzu unverschämt.
Filmzeugs 18 Stück

Dinge zu sammeln kann ein schönes Hobby sein, allerdings sollte man an den Sammelobjekten auch eine Freude bzw einen Nutzen haben. Nimmt man etwas nach einmal verwenden nie wieder zur Hand, ist es Zeit die eigene Sammelwut zu überdenken und beim nächsten Mal nachhaltigere Optionen, zB gebraucht kaufen oder ausborgen, zu erwägen.

Es gab eine Zeit, da war die Vorstellung mich von Büchern zu trennen, ein Alptraumszenarium für mich. Ich hegte und pflegte sie und wollte sie definitiv nicht vom Regal stupsen und in die weite Welt entlassen. Realistischerweise muss aber gesagt werden, dass ich verdammt viel lese und einfach nicht den Platz habe, um jedes Buch zu behalten. Während Lieblingsauthoren immer ein Platz in meinem Herzen und Regalen haben werden und mein Kindle da auch platztechnische Abhilfe schafft, habe ich mittlerweile meine buchtechnischen Trennungsängste besser im Griff. Es dauert zwar oft, bis ich mich dazu durchringe, aber nun war es wieder einmal so weit ein paar Büchlein weiterzugeben, auf das sich andere Leseratten an ihnen erfreuen. Bei der aussortierten Beute handelt es sich vorwiegend um Lesestoff, den ich selbst vom Flohmarkt habe oder gewonnene Bücher. Man könnte fast annehmen, es sei leichter loszulassen, wenn man nur wenig oder kein Geld in etwas investiert hat. Wie dem auch sei, weil Eselsohren ein absolutes No-Go sind und ich noch etliche Gratis Lesezeichen in doppelter Ausführung hatte, habe ich diese ebenfalls dazugepackt.
Lesezeugs 28 Stück

Februar 46 Teile

Ich freue mich zu sehen, dass sich die Gesamtzahl vom letzten Monat noch um ein paar Stück erhöht hat, dh der aktuelle Stand liegt bei 87 Teilen. Es geht hier zwar nicht darum, mich jedes Monat wieder zu übertreffen, aber wenn ich dieses Tempo beibehalte, stehen die Chancen gut, mehr als 365 Dinge auszumisten. Aber ich will mir da keineswegs vorweggreifen, denn wer weiß, welche Hürden noch auf mich warten. Beim Entrümpeln ist aller Anfang meist viel leichter als der Endspurt.

Hätte ich noch mehr ausmisten können? Nachdem ich mir im Endeffekt nur eine Handvoll meiner Lieblingsfilme und einige Serienboxen behalten habe, wage ich dies zu verneinen. Was meine Bücherberge betrifft, nun ja, ein Schritt nach dem anderen. In jedem Fall habe ich ordentlich reduziert und wer weiß, vielleicht kommt bis Jahresende noch ein weiterer Stapel Bücher hinzu. Was habe ich mit all dem Zeug gemacht? Die DVDs habe ich allesamt für einen wohltätigen Flohmarkt gespendet. Eine Hälfte der Bücher habe ich in der örtlichen Büchertauschbox deponiert und mit der anderen Hälfte zwei ebenfalls lesewütige Freundinnen beglückt.

Wie ist es um deine DVD- und Bücherregale bestellt? Kannst du dir vorstellen, deren Reihen etwas zu lichten?