Samstag, 28. Januar 2017

Diesen Monat gespart ... mit frischen Prozenten, Grüßen vom Amazonas und Papierboykott



Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen mein Wienerin Abonnement zu kündigen. Natürlich kann man mit einem Abo im Vergleich zum Kauf im Einzelhandel einiges an Geld sparen, aber noch mehr spart man logischerweise ganz ohne Abo. Dazu muss ich allerdings sagen, dass dies keine rein finanziell begründete Entscheidung ist, sondern vorrangig daran liegt, dass ich in den letzten Monaten die Zeitschrift oft nur quer gelesen habe und Ende letzten Jahres noch vier Exemplare in ihrer Plastikhülle auf meinem Schreibtisch der Dinge harrten, die irgendwie nicht kamen. Ergo Kündigung.
€ 44,90 gespart

Im Vorjahr habe ich bei internationalen Gewinnspielen auf Bücherblogs* jede Menge Amazon Gutscheine gewonnen. Wie investiert die kluge Frau diese am besten? Natürlich in Dinge, die bei Amazon hierzulande nicht erhältlich sind. Nachdem ich eifrige Postcrosserin bin, habe ich entsprechend meinen Kartenvorrat mit einem Stapel Postkartensets aufgestockt. Nunmehr bin ich um 305 Karten reicher, jedoch um keinen Cent ärmer!
*Seit meinen nunmehr der Vergangenheit angehörenden "book blogging days" folge ich noch immer vielen Englischsprachigen Bücherblogs - ein perfektes Terrain für Leseratten und Gewinnspielfans.
$ 183,16 gespart

Die Billa Frischegarantie hat diesen Monat wieder mal meinen Kühlschrank und Magen gefüllt. Um Missverständnisse von vornherein auszuschließen - ich gehöre nicht zu jener Spezies, die stundenlang Regale nach abgelaufenen Lebensmitteln durchforstet. Allerdings habe ich die oft gewinnbringende Eigenschaft, stets die Ablaufdaten zu überprüfen, was wiederum dazu führt, dass ich für Dinge, die ich ohnehin kaufen wollte, am Ende nichts zu bezahlen brauche. Diesen Monat sprangen unter anderem Duplo & Schwedenbomben, Emmentaler & Liptauer in meinen Einkaufskorb - alles gratis und umsonst!
€ 14,60 gespart

Das herannahende Mindesthaltbarkeitsdatum hat mir in meinem Lieblingsbiomarkt öfters 20% oder sogar 40% Ersparnis gebracht. Schließlich zählen Biomarken üblicherweise nicht zu den preiswerteren Dingen des Lebens und die Betonung liegt ohnehin auf "mindest". Ein wenig Flexibilität in der wöchentlichen Menüplanung hat daher noch nie geschadet.
€ 7,06 gespart

Nachdem ich unlängst gegenüber meiner Nachbarin über das Ausmaß an unnötiger Werbung in der Post geschimpft habe, hat mir diese unaufgefordert aber voll der guten Absicht ein Werbeverzicht-Pickerl besorgt. Der Kostenpunkt von € 1,60 grenzt meines Erachtens zwar an Wucher, allerdings kann mein Postkastl jetzt wieder frei durchatmen.
Unzählige Trips zur Altpapiertonne gespart!

Wie viel hast du im Jänner gespart? Hat dein Sparschwein um den Bauch herum zugelegt oder musste es Diät halten?

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