Dienstag, 28. Februar 2017

{Lifestyle} Borgen bringt Sorgen oder beim Geld hört die Freundschaft auf

Geld verborgen bringt Kummer und Sorgen. Dies mag recht zynisch klingen, aber seien wir mal ehrlich, daran zerbrechen nicht nur Sparschweine sondern auch Freundschaften und Familien. Natürlich ist dies nicht der Regelfall, aber eine heikle und bisweilen unsichere Angelegenheit ist es allemal, wenn man jemandem helfen will und alles, was am Ende bleibt, ist eine Staubwolke am Horizont, in welcher man den Empfänger der monetären Zuwendung verschwinden sieht.

Man könnte meinen, man sei selber schuld, wenn man großherzig die Geldbörse öffnet und realistisch betrachtet, ist dies auch so. Aus welchem Grund auch immer man jemandem finanziell aushilft, muss man sich über eines im Klaren sein - es besteht die Möglichkeit, den verliehenen Betrag niemals wieder zu sehen. Diese schlichte Tatsache hat schon so manchen vom Helfersyndrom geheilt, während andere immer wieder ihrem Herzen nachgeben und die Geldscheine rausrücken. 

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Zum Glück bin ich selbst nie mit den dunkelsten Seiten des Verleihens in Berührung gekommen. Allerdings erinnere ich mich an eine Begebenheit während meiner Studienzeit, als mich ein Mitstudent um das Geld für einen Fahrschein angeschnorrt hat, als wir gemeinsam in der Badner Bahn unterwegs waren. Da will frau ja nicht so sein, also habe ich ihm die paar Schillinge bereitwillig gegeben und im Gegenzug das Versprechen bekommen, dass ich es bei der nächsten Vorlesung zurück bekäme. Das Ende vom Lied war, dass der gute Mann sich den Rest des Semesters rar gemacht hat, ob aus Zufall oder gewollt, sein nun dahin gestellt. Jedenfalls hat mich dieses Verhalten grundsätzlich maßlos geärgert und zwar nicht nur, weil meine studentische Börse zu jener Zeit recht schlank war. Einige mögen nun argumentieren, was sind schon ein paar Schilling, die heute vielleicht € 1,50 entsprechen? Darum geht es jedoch nicht. Es ist einfach eine Sache des Prinzips. Wenn ich etwas verborge, erwarte ich es zurück. Punkt.

Kurioserweise hat mich dieser Vorfall schon damals zum Nachdenken angeregt. Am Ende bin ich zu einem sehr einfachen Schluss gekommen - ich verleihe nur dann etwas, wenn es mich im Fall der Fälle nicht stört, falls ich es niemals zurückbekomme. Wortgewandte Zeitgenossen, die permanent in den Miesen sind, sind in meinem persönlichen Umfeld zwar nicht vertreten, aber wenn dem so wäre, würde ich ohne großes Herumreden klar sagen, dass ich kein Geld verleihe. Einfacher gesagt als getan? Hier ein paar Tipps, für den Fall, dass euch jemand ein paar Scheine aus der Tasche "reden" möchte.

  • Sag klipp und klar, dass du kein Geld herborgst. Man braucht sich nicht zu rechtfertigen oder gar lange zu erklären, warum man kein Geld hergeben möchte. Lerne Nein zu sagen und stehe dazu!
  • Erkundige dich, weshalb sich der Fragesteller das Geld nicht bei der Bank leiht. Fängt die Person an herumzudrucksen, bevor Worte wie Kreditrückzahlung oder Schuldenberg fallen, sollten schon alle Alarmglocken schrillen. Wofür auch immer die Person das Geld benötigt, um ihre Finanzkrise zu "überbrücken", eine Privatfinanzierung wird kaum etwas bringen. Wenn eine Bank kein Geld (mehr) hergibt, hat das nämlich einen guten Grund - die Wahrscheinlichkeit es jemals wiederzusehen geht gegen Null! 
  • Verweise den Bittsteller an die Schuldnerberatung. Erkennt man im Laufe des Gesprächs, wie schlecht es um jemanden finanziell tatsächlich bestellt ist, dann ist ein Verweis auf professionelle Hilfe oft die beste Lösung. 

Du möchtest dennoch jemandem finanziell unter die Arme greifen? Dann lege einen Maximalbetrag fest, dessen Verlust du im schlimmsten Fall verkraften kannst. Sei dir außerdem über die Risiken von Arbeitsverlust, Krankheit oder Todesfall bewusst, welche eine Rückzahlung verhindern können. Und zu guter letzt, denk' immer daran, dass weder Freundschaft noch Liebe ein Garant dafür ist, verliehenes Geld wiederzusehen.

Wie stehst du zum Geld verborgen? Falls du schon einmal jemandem einen höheren Betrag geliehen hast, hast du diesen zurückbekommen oder musstest du ihn irgendwann abschreiben?

Sonntag, 26. Februar 2017

{Free} Kostenlose Probeabos


Was passt besser zum morgendlichen Kaffee oder Tee als die neuesten Nachrichten? Wer die altmodische Art des Bätterns in einer Zeitung dem Bildschirm vorzieht, kann sich durch diverse Probeabos durchtesten. Wer übrigens ebenfalls gerne Zeitschriften liest, wird sicherlich in meinem Artikel über gratis Zeitschriftenabos fündig.

Tageszeitungen

Die Presse
3 Wochen Laufzeit

Kleine Zeitung
4 Wochen Laufzeit

Kronen Zeitung
2 Wochen Laufzeit (verschiedene Angebote mit zusätzlichem Gratisartikel)

Kurier
2 Wochen Laufzeit (verschiedene Angebote mit zusätzlichem Gratisartikel)

Neues Volksblatt
4 Wochen Laufzeit

Österreich (derzeit nicht verfügbar)
4 Wochen Laufzeit (Mo-Fr)

Salzburger Nachrichten
2 Wochen Laufzeit oder 8 Samstage

Standard
3 Wochen Laufzeit (Mo-Sa)

Wiener Zeitung
4 Wochen Laufzeit (Mo-Fr)

Wochenzeitungen

Börsen-Kurier
4 Wochen Laufzeit

Die Furche
6 Wochen Laufzeit

Falter
4 Wochen Laufzeit

NÖNachrichten
3 Wochen Laufzeit

OÖNachrichten
3 Wochen Laufzeit

Profil
2 Wochen Laufzeit

Sportzeitung
4 Wochen Laufzeit

Tiroler Tageszeitung
4 Wochen Laufzeit

Zur Info: Bitte immer daran denken, dass nicht alle Probeabos automatisch auslaufen, sondern teilweise rechtzeitig gekündigt werden müssen, damit sie nicht in ein reguläres Abo übergehen. In manchen Fällen darf eine Zeitung in den letzten 6 Monaten nicht als Abo bezogen worden sein.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Februar 2017 - Update: Juni 2017)

Samstag, 25. Februar 2017

Diesen Monat gespart ... mit Pünktchen und anderem mistmachendem Kleinvieh


Dank des neuen BIPACard Bonuspunktesystems konnte ich mir drei kostenlose Flaschen Geschirrspülmittel auf Lager legen. Man mag von dem neuen Punkte- und Prämiensystem halten, was man will (in meinem Fall recht wenig), aber immerhin gab es zur Einführung 150 Punkte geschenkt und dies ging sich aus, um mich wenigstens mit etwas Nützlichem einzudecken.
€ 4,35 gespart

Mit einer Blogger-Kollegin habe ich eine Haarmaske gegen ein Shampoo getauscht. Erstere war Teil eines L'Oreal Elvital Tonerde Absolue Sets, das ich im Vorjahr zum Testen bekommen habe. Zweitere fand sich in der vorletzten Glossbox besagter Bloggerin. Kurz und gut, jede von uns wollte eigentlich lieber das jeweils andere Produkt haben, also wurde flink getäuschelt und ich musste mir das Shampoo nicht regulär im Handel besorgen.
€ 2,75 gespart

Einmal mehr habe ich der Billa Frischegarantie einige gratis Lebensmittel zu verdanken. Angefangen von einem Smoothie über Salatdressing bis hin zu Mozarttalern, war da einiges für den Hunger zwischendurch dabei. Darüber hinaus freut es mich, dass ich auch eine liebe Bekannte inspiriert habe und ihr dadurch unlängst schon mal ein gratis Eiaufstrich ins Körbchen gesprungen ist.
€ 9,47 gespart

Meinen saisonalen Lieblingsgrüntee von Demmer musste ich noch rasch vor dessen Sommerpause aufstocken und habe dabei meinen angesammelten T-Points Rabatt eingelöst. Versand ist außerdem ab € 30 kostenlos, wobei dies seit Neuestem nur dann gilt, wenn man sich für DPD* anstatt der Österreichischen Post entscheidet, aber wenn's ums Sparen geht, bin ich da total flexibel.
*Dies wird sicher einige Zeitgenossen weniger fröhlich stimmen, aber ich hatte bisher mit DPD nie irgendwelche Probleme.
€ 5 gespart

Für meine Mama habe ich über Douglas ein paar Produkte gekauft und dabei (für sie) 15% gespart. Sie durfte sich über die Prozente freuen und ich dafür einige gratis Goodies in Form eines Moschino Duftsets, eines DKNY Tascherls und einer Biotherm Luxusprobe einheimsen, ohne selbst mutwillig irgendwas bestellen zu müssen.
Einen unnötigen Einkauf gespart!

Wie viel hast du im Februar gespart? Hat dein Sparschwein um den Bauch herum zugelegt oder musste es Diät halten?

Donnerstag, 23. Februar 2017

{Regional} Mödling isst ...


Was wird es denn heute zu Mittag zum Essen geben? Wer weder Zeit noch Muse hat, unter der Woche groß aufzukochen, und dabei auch noch ein wenig sparen möchte, wird bei den auf Mödling isst gelisteten Wochenmenüplänen sicherlich fündig und in jedem Fall satt. Diesen Service gibt es übrigens auch für Perchtoldsdorf und Brunn, sowie in Baden und Wiener Neustadt.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Februar 2017)

Dienstag, 21. Februar 2017

{Shopping} Etsy-o-holic oder wie man der handgemachten Versuchung nicht widersteht

Es ist ja wahrlich nicht so, als würde ich nie shoppen. Zugegeben, richtige Kaufräusche gehören bei mir zur Vergangenheit und ich kann mich ehrlich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal einfach aus einer Laune heraus in die Badner Bahn gehüpft bin, um mir einen Schaufensterbummel in der SCS zu gönnen. Wenn ich mir diese Stippvisiten antue, dann vorsätzlich und mit ausgeklügeltem Plan. Da geht es dann zackig in die jeweiligen Geschäfte rein, benötigte(n) Artikel schnappen und ab damit zur Kasse, um dem Gedränge und der schlechten Luft schnellst möglich wieder zu entfliehen, bevor der Sauerstoffmangel in meinem Hirn mich zu unüberlegten Handlungen aka Käufen anregt. Aber ich schweife, wie so oft, mal wieder ab. Heute geht es nämlich um einen Ort, an dem ich unheimlich gerne stöbere und mir immer wieder gerne etwas Nettes gönne. Mit voller Absicht und ohne einer Spur von Reue und noch dazu schön bequem von zu Hause aus. Willkommen in der Welt von Etsy!

Den ersten Kontakt habe ich über englischsprachige Blogs gemacht, auf denen Etsy Shops vorgestellt und oft auch Gewinnspiele veranstaltet wurden, bei denen man handmade goodies gewinnen konnte. Abgesehen davon, dass mich natürlich die Gewinnchancen angelacht haben, war die erste Begegnung mit der Etsy Plattform für mich eine regelrechte Offenbarung. Eine enorme Auswahl an handgemachten Dingen, seien es nun Taschen, Modeschmuck oder Kunstdrucke, haben mich da rasch zu dem ein oder anderen Kaufrausch veranlasst. Mittlerweile haben sich diese unkontrollierten Einkaufseskapaden zwar gelegt, aber hin und wieder gönne ich mir schon etwas in einem meiner Lieblingsshops oder stöbere einfach mal drauf los, um neue Shops zu entdecken. Alles frei nach dem Motto, was ich handarbeits- und kunsttechnisch nicht selbst zaubern kann, sei es aus mangelnder Geduld oder fehlendem Talent, wird eben geshoppt. 

Eine kleine Auswahl aus meiner persönlichen "News From Your Favorite Shops" Seite

Ich finde, es ist absolut in Ordnung, mal der Versuchung nicht zu widerstehen. Auch wenn ich geldtechnisch bei Kleinunternehmern* gerne etwas freigiebiger bin, darf das Vergnügen doch einen gewissen Sparfaktor haben. Deshalb möchte ich ein paar Tipps mit euch teilen, mit denen einen Besuch auf Etsy nicht ganz so teuer wird.
*Hinter dem Großteil der Etsy Shops steht tatsächlich nur eine Einzelperson, dh Künstler und Verkäufer in einem.

  • Viele Shops reduzieren zu Ostern, in der Vorweihnachtszeit oder am bekannten Black Friday ihre Preise. Daher lohnt es sich oft einen Rabatt abzuwarten, bevor man etwas bestellt.
  • Genauso wie in normalen Geschäften, werden Artikel hin und wieder reduziert und dabei meist in eine Sale Rubrik gepackt, in der man alles, was im Abverkauf erhältlich ist, auf einen Blick sieht.
  • Die meisten Verkäufer sind in den sozialen Medien präsent oder haben einen Blog, auf welchen sie spezielle Gutscheincodes für Fans/Follower veröffentlichen.
  • Genauso veranstalten manche Verkäufer zB auf ihrer Facebook Seite Flash Sales, bei denen man Restbestände zu Tiefstpreisen ergattern kann, so man schnell genug kommentiert. 
  • Einige Shops haben spezielle Gutscheincodes für return customers, den sie mit der Versandbestätigung der Erstbestellung übermitteln.
  • Mein Geheimtipp, um einen Shop und dessen Waren besser kennenzulernen und dabei gleichzeitig Geld zu sparen, sind Wundertüten. Diese findet man, indem man nach lucky dip, mystery bag, surprise box und ähnlichen Wortkombinationen sucht. Damit kann man sich nicht nur selbst eine Überraschung gönnen, erfahrungsgemäß sind diese "Überraschungssackerl" auch toll, um die Geschenkelade zu befüllen.

Hast du ebenfalls eine Schwäche für Etsy? Welche Art von Produkten kaufst du hier am liebsten bzw wonach würdest du Ausschau halten, wenn du nun zum ersten Mal vorbeischaust?

Sonntag, 19. Februar 2017

{Win} Gewinnspielglück mit Preisschild


Mal rasch ein Formular ausfüllen, eine E-Mail oder gar eine Postkarte versenden, sind nicht die einzigen Möglichkeiten, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Eine andere Variante sind jene Verlosungen, bei denen man erst einmal investieren muss und damit meine ich nicht nur Zeit sondern Geld. Man denke nur mal an Lotto, Brieflos oder Tombola, in allen Fällen wird man zur Kasse gebeten, damit man überhaupt einmal mit von der Partie ist. Diese Arten von Gewinnspiel werden allgemein als Glücksspiel bezeichnet, bei welchem durch Geldeinsatz eine Gewinn in Aussicht gestellt wird, dessen Erhalt letztendlich wieder, so wie bei einem "normalen" Gewinnspiel, vom Zufall abhängt.

Am allgegenwärtigsten sind sicherlich sämtliche Angebote der Österreichischen Lotterien, welche vom bekannten Lotto bis hin zum Rubbellos so einiges für Glückspilze und leider auch Pechvögel bieten. Dann wiederum gibt es Lotterien, bei denen mal Lose kauft, sei es bei festlichen Veranstaltungen oder im Rahmen der alljährlichen Rotkreuz-Lotterie. Hier ein wenig Spaß, da eine gute Tat, und vielleicht gewinnt man ja sogar etwas. 

Leseempfehlung

Ob man nun Gewinnspiele oder Glücksspiele bevorzugt, sei natürlich jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil bin jedenfalls keine Freundin davon, in die Möglichkeit eines Gewinns im wahrsten Sinn des Wortes zu investieren. Da versuche ich mein Glück lieber bei regulären Gewinnspielen, bei denen ich maximal ein wenig Zeit aber dafür kein Geld verliere. Nichtsdestotrotz sind Glücksspiele bei vielen beliebt und klarerweise kann man auch dabei gewinnen. Die meisten verlieren dabei jedoch den vorangegangenen Einsatz aus den Augen und so kann es sein, dass man selbst, wenn man Glück hat und etwas gewinnt, am Ende immer noch einen Verlust hat.

Ich müsste lügen, wenn ich jetzt behaupte, noch nie Lotto gespielt zu haben. Es gab schon eine Zeit, in der ich alle paar Wochen mal einen Quicktipp mit Joker gekauft habe. Die Ausgaben waren übers Jahr gesehen mehr als überschaubar und hielten sich irgendwo im zweistelligen Bereich auf. Allerdings hielten sich auch die Gewinne in sehr bescheidenen Grenzen*, woraufhin ich irgendwann beschlossen habe, auf diese Abstecher in die Trafik zu verzichten. Und das eine Mal, als ich mich zu einem Loskauf auf einem wohltätigen Flohmarkt habe überreden lassen ... nun, ein Maßband kann frau ja immer mal brauchen und es war ja für einen guten Zweck.
*Ihr wisst schon, wenn man mal die Zusatzzahl oder die letzte Stelle beim Joker richtig hat.

Wie ist deine Einstellung zum Glücksspiel? Spielst du regelmäßig im Lotto oder machst du gerne mal bei einer Tombola mit?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Februar 2017)

Donnerstag, 16. Februar 2017

{Money} Geld verdienen mit ... UNEX Poststudie


Wer kennt es nicht, das Warten auf ein bestimmtes Poststück. UNEX hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität der Post-Dienstleistungen in Europa zu prüfen und sucht entsprechend immer wieder nach Studienteilnehmern. Ich selbst wurde Ende letzten Jahres durch eine Einladung über eine Meinungsumfragenseite auf diese Studie aufmerksam. Sie klang interessant und natürlich auch lohnenswert, weshalb ich mich dafür angemeldet habe.

Wie qualifiziert man sich für die Studie?
Nachdem man sich beworben hat, erhält man relativ rasch Bescheid, ob man aufgenommen wird oder nicht. Einerseits muss man natürlich in einer Stadt/Region wohnen, in welcher gerade nach Teilnehmern gesucht wird, andererseits darf man nicht bereits an einer anderen Poststudie teilnehmen. Außerdem ist es wichtig, dass man über gute Englischkenntnisse verfügt, da sowohl die Website als auch sämtliche Korrespondenz ausschließlich auf Englisch geführt wird.

Wie funktioniert das Ganze?
Man erhält regelmäßig Poststücke, deren Erhalt man in der sogenannten Panel Zone* bestätigen muss. Dies setzt voraus, dass man täglich das eigene Postfach überprüft und den Erhalt der Briefe zeitnah bestätigt. Alle zwei Wochen muss man dann mit zur Verfügung gestellten und vorfrankierten Umschlägen die in den Testbriefen befindlichen Sender retournieren. Teilnehmer, die zusätzlich Briefe versenden, müssen in der Lage sein, diese an bestimmten vorgegebenen Tagen aufzugeben. Diese Sendungen landen dann, wie leicht zu erraten ist, im Postfach anderer Teilnehmer.
*Hier finden sich übrigens sehr gute Videos, inklusive deutscher Untertitel, mit denen man sich mit der Studie und den für einen damit verbundenen Aufgaben genau vertraut machen kann.

Was verdient man als Teilnehmer?
Empfänger von Poststücken erhalten pro Woche € 2 und Personen, die sich sowohl als Empfänger als auch Sender angemeldet haben erhalten € 3. Die Auszahlung erfolgt vierteljährlich auf das eigene Bankkonto und wird über Western Union GlobalPay abgewickelt. Nimmt man ein ganzes Jahr lang ohne Unterbrechung als Empfänger teil, verdient man € 104 bzw als Empfänger/Sender € 156. Alles in allem, kann man sich damit also ein nettes kleines Taschengeld verdienen.

Ich selbst habe mich nur als Empfängerin angemeldet, da ich nicht immer Zeit habe, an bestimmten Tagen etwas zu versenden. Falls jemand befürchtet, das eigene Postfach könne regelrecht überflutet werden, den darf ich beruhigen. Bislang habe ich zwischen einem und drei Briefen pro Woche erhalten, womit es sich in absolut überschaubarem Rahmen hält und wirklich nur ein Minimum an Zeitaufwand erfordert. Die erste Auszahlung habe ich ebenfalls wie avisiert erhalten, obwohl ich fast davon ausgegangen bin, jene € 4 würden erst beim nächsten vollen Quartal ausbezahlt werden, da es ja doch eine sehr kleine Summe ist. Alles in allem also eine gute Sache, wenn man sich nebenbei ein paar Euro dazuverdienen möchte,

Achtung: Jeder Nebenjob unterliegt bestimmten steuerlichen und rechtlichen Anforderungen, die es zu beachten gilt! Nähere Informationen hierzu finden sich zB auf der Seite der Arbeiterkammer bzw gibt auch ein Steuerberater entsprechende Auskunft.

Hast du schon von der UNEX Poststudie gehört? Kannst du dir vorstellen bei dieser mitzumachen?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Februar 2017)

Dienstag, 14. Februar 2017

{Lifestyle} Mein liebes Valentinchen oder der Tag des großen Köpferollens

Es ist wieder einmal soweit, die Liebe dank des guten Valentins hochleben zu lassen. Die Tradition am 14. Februar mit Blumen, Schokolade und allerlei anderem Firlefanz liebestechnische Ehrerbietung zu leisten, geht dabei interessanterweise auf eine weitaus weniger romantische Überlieferung zurück. Kurz gesagt, der christliche Märtyrer Valentinus soll enthauptet worden sein, aber als Wiedergutmachung wurde ihm von Papst Gelasius I. ein Gedenktag gewidmet. Dies hat ihm den Kopf zwar nicht wieder anmontiert, aber bei genauerer Betrachtung war es eine recht weitsichtige Entscheidung. Schließlich ist jenes kopflose Schicksal etwas, zumindest im übertragenen Sinn, all jene Männer erleiden, die den Tag verschlafen und sich Abends nichts Böses ahnend erkundigen, woher der grimmige Blick ihrer besseren Hälfte stammt.

Wie dem auch sei, eingebürgert hat sich der Valentinstag und ist eigentlich nicht mehr wegzudenken. Die Wirtschaft, insbesondere Blumen- und Süßwarenhändler freuen sich darüber, nimmt ihr Absatz doch nach der nachweihnachtlichen Flaute wieder an Fahrt auf und sorgt für volle Kassen. Vielleicht sollte ich sogar sagen, vollere Kassen, denn traditionellerweise werden zu diesem Anlass die Preise gleich noch mal ein wenig angehoben, damit es sich gleich doppelt auszahlt. Mancher mag argumentieren es läge an der Jahreszeit, das die Blümchen so teuer scheinen, dabei kommen diese eh zur Zeit alle aus dem Gewächshaus und sind mysteriöserweise die Woche davor und danach um ein Eck günstiger. Aber was weiß ich schon vom schwankenden Kurs der Rosen? Dieser lässt sich höchstens im Blumengeschäft des Vertrauens nachprüfen und nicht bequem auf der Börsenseite im Internet.

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Manche mögen mich als Romantikmuffel bezeichnen, aber weit gefehlt. Auch ich weiß eine Rose zu schätzen und Pralinen vielleicht sogar ein Stückchen mehr, aber die Geschäftemacherei finde ich genauso der eigentlich liebevollen Geste abträglich wie die Zwangsverpflichtung, die Liebe genau an diesem einen Tag hochleben zu lassen. Es ist im Grunde so wie am Muttertag, denn wo ist der Sinn, sich genau an einem festgelegten Tag bei der eigenen Mama dafür kenntlich zu zeigen, dass sie die Beste ist? Was ist mit den anderen 364 Tagen im Jahr? Ich finde es ja eigentlich viel schöner, wenn man jemandem aus heiterem Himmel oder besonderen Anlass überrascht und mit Aufmerksamkeit sowie Aufmerksamkeiten verwöhnt.

Manche wurden eben als hoffnungsvolle Romantiker geboren und können nicht anders, als ihre Liebste am 14. Februar mit verstreuten Rosenblüten und schwülstigen Gedichten darzubieten. Das ist ja nichts Schlimmes, wenn der auserkorene Lieblingsmensch dies wertschätzt. Aber ich wäre nicht ich, hätte ich nicht noch ein paar tolle Tipps mit Spareffekt auf Lager und damit diese auch noch rechtzeitig von meinen BlogleserInnen entdeckt werden, poste ich diesmal *gäääähn* sogar schon früh des Morgens.

  • Im Tiergarten Schönbrunn gibt es jedes Jahr eine Valentinstagsaktion, bei der Paare mit dem Kennwort Valentinstag zwei Eintrittskarten zum Preis von einer erhalten. Es wird ebenfalls eine einstündige kostenlose Führung angeboten, bei der man allerlei Interessantes über das Liebesleben der Tiere erfährt.
  • Mit den Hop-On-Hop-Off Busen von Vienna Sightseeing Tours können sich verliebte Pärchen* eine kostenlose Stadtrundfahrt gönnen. Karten für diese Aktion sind mit dem Kennwort Love im Kundencenter in der Opernpassage erhältlich.
    *Maximal 250 Paare!
  • Beim Kinobesuch im Cineplexx erhalten alle Besucher im Rahmen der Valentinstagsaktion eine Lindor Kugel und Damen eine Blume*. Einzig die vorgeschlagenen Filme halte ich für eine etwas fragwürdige Wahl, im Zweifel empfehle ich aber lieber John Wick als Christian Grey.
    *Solange der Vorrat reicht!

Zaubert dir der Valentinstag Herzerl in die Augen oder wirst du an diesem Tag zum Grinch? Findest du ebenfalls, dass man die Liebe ganzjährig hochhalten und nicht nur an diesem einen Tag zelebrieren sollte?

Sonntag, 12. Februar 2017

{Free} Gratis Touren durch Wien


Wer gerne eine Stadtführung machen möchte, ohne dabei ständig die Nase in einen Reiseführer stecken zu müssen, sollte eine Gratis Sightseeing Tour durch Wien in Erwägung ziehen. Welcome Tour ViennaGood Tours und Prime Tours bieten solche gratis Fußtouren an und führen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Wiener Innenstadt. Ist denn das Ganze tatsächlich kostenlos? Im Prinzip ja, denn es funktioniert auf Trinkgeldbasis und eine Bezahlung ist kein Muss.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Februar 2017)

Samstag, 11. Februar 2017

Projekt 365 - Jetzt wird ausgemistet


So schnell kann ein Monat vergehen und ich wage zu behaupten, nicht untätig gewesen zu sein. Interessanterweise hat es sich für mich als schwieriger herausgestellt, eine Entscheidung darüber zu treffen, in welchem Winkel meiner Wohnung ich denn nun mit dem Ausmisten anfangen soll, als die Aktion selbst. Also habe ich beschlossen, einfach bei den Themen anzufangen, die mir als erstes in den Sinn gekommen sind - Werbeartikel und ein Vorzimmerschrank.

Kleine Randnotiz zu den Bildern:
Wer nachzählt, dem wird auffallen, dass drei Teile zu wenig abgebildet sind.
Beim Werbezeugs fehlt eine Handyhülle und beim Papierkram noch zwei weitere Packungen Post-it's,
die ich beim Fotografieren leider übersehen habe.

Man sollte meinen, dass Dinge, die man gratis erhält, eine tolle Sache sind. Zum Teil sind sie dies bestimmt, allerdings nicht immer. Obwohl ich mir grundsätzlich zweimal überlege, mich von Freebies verleiten zu lassen, bin ich durch mein Faible für Gewinnspiele dann doch öfters durch den Nebeneingang in diese Falle getappt. Manchmal mache ich nämlich bei solchen mit, die einen tollen Hauptpreis verlosen und habe dann das (Un)glück am Ende einen "Trostpreis" abzustauben, der sich meist als Kleinkram mit mehr oder weniger dezentem Aufdruck einer bestimmten Marke präsentiert. Dann wiederum packt die Marketingabteilung zu einem gewonnenen Produkt noch irgendein Goodie dazu, das die Welt, oder zumindest ich, nicht brauche. Markennamenaufdruck inklusive. Wie dem auch sein, im Laufe der Jahre hat sich da so einiges angesammelt und jetzt habe ich mich daran gemacht, die Kiste zu durchforsten, in der das Zeug zwischengelagert war, und mich endlich von allem Unbrauchbaren zu trennen.
Werbeklumpert 13 Teile

Manche Schränke sind wie ein Fass ohne Boden, deshalb empfehle ich bei einer solchen Aktion nicht nur oberflächlich reinzuschauen, sondern wirklich sämtliche Fächer und Laden vollständig auszuräumen und in Folge für jeden einzelnen Gegenstand zu entscheiden, ob man diesen behält oder weggibt.

Es mag abenteuerlich klingen, wenn ich von erstaunlichen Entdeckungen und lang vergessene Relikten berichte, aber genau das brachte das Ausräumen meines eingangs erwähnten Vorzimmerschranks mit sich. Während ich dessen Inhalt mit kritischen Auge betrachtete, wurde mir bewusst, dass ein entscheidendes Kriterium für bzw wider des Behaltens von Dingen deren Größe ist. Man könnte meinen, ich horte Kleidung in besagtem Schrank, aber weit gefehlt, denn es handelt sich durchwegs um Büromaterial. Allen voran verstaue ich hier Notizbücher, welche ich ja grundsätzlich liebe, allerdings haben sich meine Vorlieben im Laufe der Zeit verändert und ich mag großformatige und klobige Formate einfach nicht mehr. Dazu gesellen sich Post-it's (zu winzig, um sie vernünftig zum Einsatz zu bringen), Kuverts (in postpreistechnisch absolut unvernünftigem Format), Fotoalben (noch zu Schillingzeiten gekauft und mittlerweile unnötig, da ich Fotos nur mehr digital aufbewahre), Schachtelsets (möge meine innere Bastelfee in Frieden ruhen), sowie diverser anderer Bürokram durften getrost weg.
Papierlzeugs 28 Teile 

Jänner - 41 Teile

Alles in allem keine schlechte Ausbeute für meinen ersten Monat. Ich musste eigentlich bei keinem der aussortierten Dinge lange nachdenken, ob ich es vielleicht doch noch brauchen könnte und habe auch nicht still und heimlich etwas aus der Box, in der ich alles gesammelt habe, wieder rausgeholt, um es zu behalten.

Hätte ich noch mehr ausmisten können? Bei den Werbeartikeln durften immerhin zwei Teile tatsächlich bleiben, ein Badetuch und eine Kühltasche, für die ich auf jeden Fall Verwendung habe. Im Vorzimmer herrscht zwar keine gähnende Leere im Schrank, aber dafür habe ich wieder Überblick über den Inhalt, bei dem es sich nur mehr um solche Sachen handelt, von denen ich weiß, dass ich sie wirklich benutze und sukzessive aufbrauche. Was habe ich mit dem ganzen Zeug getan? Bis auf die Schachtelsets, die eine Freundin geerbt hat, wurde alles für einen wohltätigen Flohmarkt gespendet.

Wo bzw was würdest du in deinem Heim als erstes ausmisten? Was hält dich davon ab, damit loszulegen und dich meinem Projekt anzuschließen? 

Donnerstag, 9. Februar 2017

{Regional} Ehrenamtsbörse Mödling


Vor nunmehr einem Jahr wurde von der Stadtgemeinde Mödling die Ehrenamtsbörse Mödling ins Leben gerufen. Diese vernetzt sowohl Freiwillige, die Dienstleistungen unentgeltlichen zur Verfügung stellen möchten, als auch Mitmenschen, die Bedarf an diesen haben. Sei es Hilfe beim Rasenmähen oder Besuche im Landespflegeheim, dem Nutzen dieser Plattform sind fast keine Grenzen gesetzt. In diesem Sinne, lasst uns in Mödling näher zusammenrücken und einander helfen!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Februar 2017)

Dienstag, 7. Februar 2017

{Shopping} Von Stöckeln und müden Sohlen oder des Shoppers beste Freunde

Die Handtasche einer Frau beherbergt Gerüchten zufolge (fast) alles, was frau so braucht, um irgendwo ein neues Leben anfangen zu können. Ich für meinen Teil kann dies nicht wirklich bestätigen, außer ich bin tatsächlich gerade dabei, das Land zu verlassen bzw zu verreisen. Da schleppt man dann tatsächlich so einiges an Zeug rum, vorrangig Sachen, die man lieber nah bei sich aufbewahrt ob der immer vorhandenen Gefahr, dass Koffer oder Reisetasche sich nach Dschibuti absetzen. Grundsätzlich jedoch beschränke ich mich auf das Notwendigste, denn wer möchte schon beim Einkaufen zusätzlich zu diversen Einkaufssackerln noch eine Tasche von der Größe und Gewichtsklasse eines Mehlsacks an der Schulter baumeln haben?

Vorlieben bei Handtaschen hin oder her, es gibt ein Thema, bei dem frau definitiv keine Kompromisse eingehen sollte. Schließlich kommt es nicht nur darauf an, die Geldbörse dabei zu haben, sondern den Weg zum Ziel zu erklären. Falls dies ein wenig mysteriös klingt, dann darf ich gleich mal die allgemeine Aufmerksamkeit auf die beiden wohl wichtigsten Begleiter lenken. Jetzt bitte den Blick nach unten richten. Ich stelle vor, linker Fuß und rechter Fuß. Behandelt sie gut und sie werden euch weit tragen und zwar nicht nur beim Einkaufen.

Counselling via Pixabay

Meines Erachtens geht ohne bequeme Schuhe gar nichts oder wenn dann doch etwas geht, im Regelfall nicht weit. In Film und Fernsehen sieht man Frauen oft in den (un)möglichsten Situationen mit hohen Absätzen durchs Bild laufen, aber seien wir mal ehrlich, egal wie schick es aussieht, alltagstauglich ist das typische Carry Bradshaw Styling kaum. Abgesehen von jener Spezies Frauen, die am "Barbiepuppenfußsyndrom" leidet, da sie permanent nur in hochhackigen Schuhen unterwegs sind und sich nur unter Protest* von Wadenmuskeln und Achillessehne wieder an flaches Schuhwerk gewöhnen, kann ich mir nicht vorstellen, wer auf langen (Einkaufs)wegen tatsächlich hohe Absätze bevorzugen könnte. Manche Frauen versuchen es jedenfalls und lassen den schuhtechnischen Leidensdruck** über sich ergehen, bis Blasen sich zu Blutgeysiren entwickeln oder ein akuter Fersensporn sie für einen ReifenSchuhwechsel ins nächste Schuhgeschäft treibt, um für bequemen Ersatz zu sorgen. Dabei ginge es, im wahrsten Sinne des Wortes, so viel einfacher.
*Das bezieht sich vorrangig auf die Füße und weniger die Trägerin derselben.
**Ihr wisst schon - der Schuh drückt und die Trägerin leidet.

Falls noch ein letzter Zweifel bestehen sollte, was eher unwahrscheinlich ist, auch ich selbst bin überzeugte Anhängerin von unbestöckelten Tretern. Denn nichts verdirbt einem mehr die Laune als Füße, die ihren Protest ob der Misshandlung durch unpassendes Schuhwerk zum Ausdruck bringen. Da werden Einkaufsstraßen zum masochistischen Hindernisparcours und Shoppingcenter zu Geburtsstätten orthopädischen Übels. Wie man es auch dreht und wendet, oder besser gesagt schnürt, die beste Option ist es auf Schuhe zurückzugreifen, die einem nicht den Tag vermiesen sondern so angenehm wie möglich über Stock und Stein, ich meine natürlich durch Läden aller Art, tragen. 

Nun könnte man meinen, es sei alles gesagt und getan, aber weit gefehlt. Flache Schuhe sind nur der Anfang, denn selbst diese müssen nicht unbedingt ideal für längere Strecken sein. Dünnsohlige Schühchen sind langfristig nämlich genauso unbequem, wenn man über die harten Böden in Geschäften geht. Und wenn der Boden nicht ein Mindestmaß an Federung der Marke "Waldspaziergang" bietet, muss eben ein entsprechendes Fußbett für den nötigen Komfort sorgen. Man braucht ja nicht gleich zu den allseits (un)beliebten "löchrigen Krokodilen" greifen. Gutes Schuhwerk ist eine Investition, die sich nicht nur beim nächsten Einkaufsmarathon lohnt

Wie sieht dein idealer "Shoppingschuh" aus? Ist es dir im Einkaufsalltag wichtiger hoch hinaus (mit Absätzen) oder einfach ans Ziel (mit flacher Sohle) zu kommen?

Sonntag, 5. Februar 2017

{Win} Gewinnspielseiten für echte WienerInnen


Unsere Landeshauptstadt hat einiges zu bieten - es locken Kaffeehäuser, Museen und selbstverständlich Gewinnspiele!

1000 things to do in Vienna

Casino Wien

Club Wien

Freikarte

Mein Bezirk

Prater

Stadtbekannt

Stadthalle

Vienna

Vienna Inside

VOR Magazin

Warda

Wien Energie

Wiener Bezirksblatt

Wienerin

Wienkonzert

Wien-Ticket

Zur Info: Auf manchen der angeführten Seiten muss man sich (kostenfrei!) registrieren bzw ein Profil anlegen. Alle Gewinnspiele sind laut Teilnahmebedingungen bzw Teilnahmeformular für Österreich offen! 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Februar 2017)

Donnerstag, 2. Februar 2017

{Money} Sparen beim ... Restaurantbesuch


Wer steht schon gerne jeden Tag beim Herd und kocht? Ab und zu möchte man sich dann doch lieber bekochen lassen. Geht man allerdings oft auswärts speisen, so geht dies ziemlich ins Geld, daher teile ich ein paar Ideen mit euch, die den nächsten Besuch in einem Lokal zumindest ein bisschen günstiger machen.

1. Mittagsmenü nutzen.
Menü zu essen hat schon lange seinen verstaubten Ruf abgelegt und bietet im allgemeinen ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Da diese mittlerweile nicht mehr nur in normalen Gasthäusern sondern vom Kaffeehäusern bis hin zu Schickimickilokalen angeboten werden, ist auch für jeden Geschmack etwas dabei.

2. All-you-can-eat Buffet besuchen.
Dies ist gerade für jene bestens geeignet, die essen können, wie ein Kamel säuft, nämlich auf Vorrat. Nur Abends und an Wochenenden sollte man diese Möglichkeit meiden, da die meisten Restaurants dann bei minimaler Mehrleistung (zB ein Verdauungsschaps zum Abschluss) höhere Preise verlangen.

3. Auf den Mehrwert achten.
Mal ehrlich, Eiernockerl oder Spaghetti mit Tomatensoße sind selbst schnell und günstig zu Hause gemacht, kosten im Restaurant aber deswegen auch nicht wenig. Und so gerne ich selbst Salat esse, ist dieser in Relation so ziemlich eine der überteuertesten Speisen, die man sich aussuchen kann. Daher sollte man stets Augenmerk auf Wertigkeit sowie Aufwand hinter dem gewählten Gericht legen.

4. Halbe Portion verlangen.
Weiß man von vornherein, dass die Portionsgrößen extrem groß sind, sollte man sich erkundigen, ob man auch eine halbe bestellen kann. Diese Möglichkeit bieten zwar nicht alle Lokale an und sie ist auch nicht bei jedem Gericht umsetzbar, aber man kann damit Geld sparen und beugt gleichzeitig der Verschwendung vor, weil man nichts überlassen muss.

5. Gericht teilen.
Als Alternative zum eben Genannten kann man sich zu zweit ein Gericht teilen. Besonders bei Pizza bietet sich dies sehr gut an. Oder man teilt mit sich selbst und plant von vornherein die zweite Hälfte als künftiges Mittag/Abendessen ein, indem man es sich einpacken lässt.

6. Zentral gelegene Lokale meiden.
Gerade auf Reisen, aber natürlich auch zu Hause, berappt man in Lagen, in denen viel los ist, mehr. Leider ist das nicht gleichbedeutend mit entsprechend höherer Qualität. Vor die Wahl gestellt also lieber das Restaurant wählen, das ein bisschen ab vom Schuss ist, wie es so schön heißt. Meistens lohnt sich dies nicht nur geschmacklich sondern vor allem auch finanziell.

7. Leitungswasser trinken.
Während es in den USA gang und gäbe ist iced water kostenlos zu erhalten und einen auch niemand schief ansieht, wenn man kein zusätzliches Getränk bestellt, trauen sich bei uns die wenigsten auf diese Option zurückzugreifen. Es macht sich allerdings bezahlt, schlicht um ein Glas Leitungswasser zu bitten. Aber Vorsicht, denn vielerorts fällt mittlerweile trotzdem eine, wenn auch geringe, Gebühr dafür an!

8. Kein Trinkgeld geben.
Dies ist sicher ein recht strittiges Thema, aber für alle, die beim Sparen so richtig Ernst machen, definitiv eine Option. Eigentlich gehört es hierzulande zum guten Ton Trinkgeld zu geben, dabei ist es absolut kein Muss. Ich selbst gebe es gerne, so ich rundum mit meinem Restaurantbesuch zufrieden bin, aber genauso "spare" ich es mir, wenn dem nicht so ist.

Leseempfehlung

Welcher dieser Tipps kommt für dich beim auswärts essen in Frage? Hast du vielleicht eine weitere Idee, die ich nicht angeführt habe?