Dienstag, 7. Februar 2017

{Shopping} Von Stöckeln und müden Sohlen oder des Shoppers beste Freunde

Die Handtasche einer Frau beherbergt Gerüchten zufolge (fast) alles, was frau so braucht, um irgendwo ein neues Leben anfangen zu können. Ich für meinen Teil kann dies nicht wirklich bestätigen, außer ich bin tatsächlich gerade dabei, das Land zu verlassen bzw zu verreisen. Da schleppt man dann tatsächlich so einiges an Zeug rum, vorrangig Sachen, die man lieber nah bei sich aufbewahrt ob der immer vorhandenen Gefahr, dass Koffer oder Reisetasche sich nach Dschibuti absetzen. Grundsätzlich jedoch beschränke ich mich auf das Notwendigste, denn wer möchte schon beim Einkaufen zusätzlich zu diversen Einkaufssackerln noch eine Tasche von der Größe und Gewichtsklasse eines Mehlsacks an der Schulter baumeln haben?

Vorlieben bei Handtaschen hin oder her, es gibt ein Thema, bei dem frau definitiv keine Kompromisse eingehen sollte. Schließlich kommt es nicht nur darauf an, die Geldbörse dabei zu haben, sondern den Weg zum Ziel zu erklären. Falls dies ein wenig mysteriös klingt, dann darf ich gleich mal die allgemeine Aufmerksamkeit auf die beiden wohl wichtigsten Begleiter lenken. Jetzt bitte den Blick nach unten richten. Ich stelle vor, linker Fuß und rechter Fuß. Behandelt sie gut und sie werden euch weit tragen und zwar nicht nur beim Einkaufen.

Counselling via Pixabay

Meines Erachtens geht ohne bequeme Schuhe gar nichts oder wenn dann doch etwas geht, im Regelfall nicht weit. In Film und Fernsehen sieht man Frauen oft in den (un)möglichsten Situationen mit hohen Absätzen durchs Bild laufen, aber seien wir mal ehrlich, egal wie schick es aussieht, alltagstauglich ist das typische Carry Bradshaw Styling kaum. Abgesehen von jener Spezies Frauen, die am "Barbiepuppenfußsyndrom" leidet, da sie permanent nur in hochhackigen Schuhen unterwegs sind und sich nur unter Protest* von Wadenmuskeln und Achillessehne wieder an flaches Schuhwerk gewöhnen, kann ich mir nicht vorstellen, wer auf langen (Einkaufs)wegen tatsächlich hohe Absätze bevorzugen könnte. Manche Frauen versuchen es jedenfalls und lassen den schuhtechnischen Leidensdruck** über sich ergehen, bis Blasen sich zu Blutgeysiren entwickeln oder ein akuter Fersensporn sie für einen ReifenSchuhwechsel ins nächste Schuhgeschäft treibt, um für bequemen Ersatz zu sorgen. Dabei ginge es, im wahrsten Sinne des Wortes, so viel einfacher.
*Das bezieht sich vorrangig auf die Füße und weniger die Trägerin derselben.
**Ihr wisst schon - der Schuh drückt und die Trägerin leidet.

Falls noch ein letzter Zweifel bestehen sollte, was eher unwahrscheinlich ist, auch ich selbst bin überzeugte Anhängerin von unbestöckelten Tretern. Denn nichts verdirbt einem mehr die Laune als Füße, die ihren Protest ob der Misshandlung durch unpassendes Schuhwerk zum Ausdruck bringen. Da werden Einkaufsstraßen zum masochistischen Hindernisparcours und Shoppingcenter zu Geburtsstätten orthopädischen Übels. Wie man es auch dreht und wendet, oder besser gesagt schnürt, die beste Option ist es auf Schuhe zurückzugreifen, die einem nicht den Tag vermiesen sondern so angenehm wie möglich über Stock und Stein, ich meine natürlich durch Läden aller Art, tragen. 

Nun könnte man meinen, es sei alles gesagt und getan, aber weit gefehlt. Flache Schuhe sind nur der Anfang, denn selbst diese müssen nicht unbedingt ideal für längere Strecken sein. Dünnsohlige Schühchen sind langfristig nämlich genauso unbequem, wenn man über die harten Böden in Geschäften geht. Und wenn der Boden nicht ein Mindestmaß an Federung der Marke "Waldspaziergang" bietet, muss eben ein entsprechendes Fußbett für den nötigen Komfort sorgen. Man braucht ja nicht gleich zu den allseits (un)beliebten "löchrigen Krokodilen" greifen. Gutes Schuhwerk ist eine Investition, die sich nicht nur beim nächsten Einkaufsmarathon lohnt

Wie sieht dein idealer "Shoppingschuh" aus? Ist es dir im Einkaufsalltag wichtiger hoch hinaus (mit Absätzen) oder einfach ans Ziel (mit flacher Sohle) zu kommen?

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