Donnerstag, 30. März 2017

{Money} Sparen beim ... Kinobesuch


So gemütlich das Patschenkino auch sein mag, manche Filme verlangen geradezu nach der großen Leinwand. Doch zwischen Aufschlag für 3D und frischem Popcorn wird das oft ein teures Vergnügen. Kein Grund zu verzweifeln, denn mit folgenden Tipps bleibt der nächste Kinobesuch preislich moderat(er).

1. Unter der Woche ins Kino gehen.
Die meisten Kinos bieten unter der Woche, üblicherweise von Montag bis Mittwoch, günstigere Tickets an, mit denen man im Durchschnitt 30% sparen kann. In einigen Kinos erhält man auch nur an bestimmten Tagen, zB am Kinomontag, Tickets zu reduzierten Preisen.

2. Rabatte nutzen.
Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler, Studenten, Grundwehrdiener, Zivildiener und/oder Senioren in vielen Kinos günstigere Kinotickets.

3. Familienvorteile nutzen.
Während man im UCI als Begleitung von Kindern bei Nachmittagsvorstellungen bis 17 Uhr auch als Erwachsener den Kinderpreis bezahlt, bieten andere Kinoketten Mitgliedern des Family Film Club* oder der MEGA MovieCard Kids* / Mega MovieCard Teens** etliche Preisvorteile für Kinder und Jugendliche sowie deren Begleitpersonen.
*Bis 14 Jahre.
**Von 15 bis 19 Jahre.

4. Vorteile der ÖAMTC Clubkarte nutzen.
Ist man Mitglied beim ÖAMTC, kann man bei dessen Vorteilspartnern durch Vorlage der Clubkarte ebenfalls bares Geld sparen.

5. Wertkarten erwerben.
Neben einem Preisnachlass von bis zu 30% bieten die CINEPLEXX Bonus Card sowie die MEGA StarCard zusätzlich weitere Vorteile, sei es Rabatt am Buffett bis hin zu Prämien bei Aufladung. Für all jene, die häufig ins Kino gehen, ist die UCI Unlimited Card ebenfalls eine interessante Option.

6. Onlineticket kaufen.
Wer sich das Anstellen an der Kassa und noch dazu 50 Cent sparen will, sollte sein Ticket in der UCI Kinowelt online oder mobil erwerben.

7. Preise vergleichen.
Nicht nur ein Vergleich der Preise bzw der verfügbaren Vergünstigungen bei den großen Kinoketten wie CINEPLEXX, Megaplex und UCI ist lohnenswert, sondern auch jener mit kleinen, unabhängigen Kinos, um das beste Angebot zu finden.

8. Snacks mitbringen.
Eigene Getränke und Knabberzeugs mitzubringen ist leider in den meisten Fällen laut Hausordnung nicht gestattet. Solange man allerdings nicht versucht, die halbe Snacklade von zu Hause mitzubringen, sondern den Proviant unauffällig "einschmuggelt", kann man sich doch einiges sparen.

Welche dieser Möglichkeiten beim Kinobesuch zu sparen, ist für dich am attraktivsten? Bist du bei Snacks auch lieber Selbstversorger?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Dienstag, 28. März 2017

{Lifestyle} Kleine Börse, großer Hunger oder wie man sich mit € 1 pro Tag ernährt

Mein erster Gedanke? Das kann unmöglich gesund sein. Mein zweiter Gedanke? Da muss man schon sehr kreativ bei der Umsetzung sein. Dann streift mich der dritte und wohl erschreckendste Gedanke. Es gibt Menschen, die es sich nicht aussuchen können, um wie viel wenig Geld sie jeden Tag Mahlzeiten auf den Tisch bringen. Was für den einen ein interessantes Gedankenexperiment ist und vielleicht sogar einen Selbstversuch wert, ist für den anderen ernüchternde Realität. Da wird nicht aus Neugier herumgerechnet, sondern aus der Not heraus. Und während der eine nach einen Monat experimentellen Sparens sich zur Belohnung für's Durchhalten ins Lugeck setzt, wo innerhalb eines Abends locker die Summe der gesamten Monatsbudgets verfuttert wird, ist für den anderen noch lange nicht Schluss, denn der Kreis dreht sich für manche immer weiter. 

Mein Frühstück alleine kommt auf gut 50 Cent und ich finde, das ist eigentlich durchaus günstig. Natürlich handelt es sich dabei nicht um ein full American breakfast mit allem Drum und Dran, denn ich bin Morgens doch eher puristisch unterwegs mit meinen paar Scheiben Vollkorntoast mit Margarine. Diese Kosten ließen sich vermutlich auf etwa die Hälfte reduzieren, würde ich auf diverse Eigenmarken zurückgreifen. Dabei ist mein Häferl Tee hier noch gar nicht mit eingerechnet. Einen Teebeutel könnte ich wohl mit rund 10 Cent anberaumen, aber normalerweise trinke ich ja nur losen Tee und das verdoppelt den Betrag gleich wieder. Unterm Strich käme ich wohl auf 70 Cent jeden Morgen. Die Vorstellung meinen Blutzuckerspiegel mit nur 30 Cent den Rest des Tages bei Laune zu halten, ist wahrlich düster. Die Billigversion meines Frühstücks würde die Bilanz umdrehen und mir immerhin 65 Cent zugestehen, aber ehrlich gesagt, ist mir der Appetit mittlerweile vergangen. Ich rechne hier für einen Blogartikel herum, andere leben dies Tag für Tag. 

Studio CI Art via Photl

Wer sich nicht selbst daran versuchen möchte, kann aus sicherer Entfernung, und dabei gleichzeitig in beruhigender Nähe eines vollen Kühlschranks, an Projekten wie On a Dollar a Day bis hin zu One Pound Per Day teilhaben. Während ich mir bei meiner Recherche nebenher eine Packung Manner Schnitten* reinschiebe, fällt mir der vielzitierte Schrank voll nichts anzuziehen ein. Wie oft steht man vorm gefüllten Kühl- oder Vorratsschrank vor der Qual der Essenswahl und kann sich irgendwie für nichts davon entscheiden. Dabei könnte man mindestens ein halbes Dutzend verschiedener Menüs aus den vorhandenen Ingredienzen zaubern, ganz zu schweigen von all den Fertiggerichten, die man ohnehin nur in der Mikrowelle zu parken braucht. Hat man fast nichts vorrätig, ist die entscheidende Frage nicht was, sondern wie ich etwas auf den Teller bringe
*Kostenpunkt etwa 65 Cent ... inklusive Billigversion meines Frühstücks hab ich damit offiziell mein Tagesbudget weggefuttert. 

Leseempfehlungen

Manche Menschen haben keine Wahl, während andere eine Woche lang auf Sparflamme schalten, um zu sehen, wie das mit der selbst auferlegten Armut so ist. Zeitlich begrenzt Abstriche zu machen, kann aber nie mit dem Dauerzustand mithalten, sondern maximal die Problematik greifbarer machen. Gibt man wie ich im Durchschnitt € 5 pro Tag für Lebensmittel aus - meines Erachtens nicht wirklich viel, aber für meine Bedürfnisse eben genau richtig - ist es ein Quantensprung zur € 1 Versorgung. Bei einigen wird diese Kluft sicherlich noch größer sein und ein Versuch würde entsprechend noch drastischer ausfallen. Dieses Szenario in der Theorie zu durchdenken, war für mich schon mehr als ernüchternd und "ausprobieren" will ich dies wahrlich nicht. Andere können sich den Luxus einer solchen Entscheidung jedoch im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten. Sie (über)leben, indem sie sich daran gewöhnt haben oder besser gesagt gewöhnen mussten. In der Not ist dies wohl das Einzige, das bleibt.

Kannst du dir vorstellen, dich um nur € 1 pro Tag zu ernähren? Ab wie viel Euro pro Tag glaubst du, kann man eine ausgewogene Ernährung gewährleisten?

Sonntag, 26. März 2017

{Free} Tante Fanny: Gratis Rezepthefte


Wer gerne backt und kocht, wird sich sicherlich über die vielfältigen kostenlosen Rezepthefte von Tante Fanny freuen. Diese sind allesamt als pdf Datei zum selbst ausgedruckt verfügbar, aber einige können auch gratis und versandkostenfrei per Post bestellt werden.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Samstag, 25. März 2017

Diesen Monat gespart ... mit vollem Bauch, entspanntem Rücken und 'ner neuen Frisur


Mit einem im Advent gewonnenem Gutschein habe ich mir bei Vapiano eine Pizza gegönnt. Dazu gab's natürlich noch ein Getränk und meine von mir eingeladene Begleitung musste auch nicht darben. So hat das leckere Vergnügen am Ende gerade mal € 7,90 gekostet.
€ 15 gespart

Jede Menge Zutaten für kulinarischen Genuss verschaffte mir die bei Frisch gekocht gewonnene Billa Gutscheinkarte. Da geht einem der samstägliche Großeinkauf gleich viel leichter von der Hand, wenn man nichts dafür zu blechen braucht. Selbstverständlich wurden Aktionen und Angebote dabei gewissenhaft ausgereizt, denn wie sagt der Niki immer so schön? Ich hab ja nichts zu verschenken.
€ 100 gespart

Die gesammelten Hauben aus dem Gute Küche Treueprogramm, habe ich gegen eine Fissler Pfanne eingetauscht. Egal wie lange die hochwertigsten Pfannen angeblich halten sollen, die Ewigkeit ist leider nie dabei. Nachdem die Beschichtung bei einer meiner älteren Pfannen schon recht mitgenommen war, kam mir dieser kostenlose Ersatz gerade gelegen.
€ 59,99 gespart

Wegen meines verrissenen Kreuzes hat mir meine Mama zwei ihrer Shiatsu-Termine überlassen. Dieser mütterliche Großmut hat nicht nur meinen armen Rücken sondern auch meine Börse entlastet, da sie trotzdem die Kosten übernommen hat.
€ 110 gespart

Anstatt einen Friseur zu bemühen, habe ich mir meine Spitzen in Eigenregie abgeschnippelt. Ich bin offensichtlich keine Freundin dessen, für solch einen minimalen Aufwand Geld hinzublättern. Ein wenig Fingerspitzengefühl und eine gute Schere gehören natürlich schon dazu und das nähere Studium diverser Tutorials hat auch nicht geschadet, um meinem Schopf einen feschen Frühlingslook zu verpassen.
Einen teuren Friseurbesuch gespart!

Wie viel hast du im März gespart? Hat dein Sparschwein um den Bauch herum zugelegt oder musste es Diät halten?

Donnerstag, 23. März 2017

{Regional} FragNebenan


Egal, ob man Dinge ausborgen, gemeinsam etwas unternehmen oder Erfahrungen austauschen möchte, die Plattform FragNebenan stärkt die Nachbarschaftshilfe nunmehr auch in Mödling*. Bei der Anmeldung gibt man neben der eigenen Wohnadresse auch Talente, wie Werkzeug verleihen oder mit dem Auto mitnehmen, sowie Interessen wie Kunst & Kultur oder Teilen & Tauschen, an. Dann steht der Vernetzung mit den Nachbarn im Umkreis von 750m nichts mehr im Weg. Eine tolle Initiative, die hoffentlich in den nächsten Monaten noch mehr Zulauf erfährt!
*Neben Wien sind soweit auch Graz, Leoben, Kapfenberg, Linz, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck mit dabei.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Dienstag, 21. März 2017

{Shopping} Modischer Größenwahn(sinn) oder ein Ausflug in den Konfektionsgrößendschungel

Eigentlich ist es schon recht merkwürdig - jeder will modisch so individuell wie möglich sein, muss sich aber dennoch zumindest einer Norm unterwerfen, der Konfektionsgröße. Dabei sind doch unsere Körper keiner Einheitsform entsprungen, sondern präsentieren sich kunterbuntrund. Alles halb so wild, denn viele Modeproduzenten halten sich ohnehin nicht wirklich an die Standardformel* zur Berechnung von Kleidergrößen, was am Ende dazu führt, dass auf die kleine Zahl im eingenähten Etikett kaum Verlass ist. Egal ob eigenes Größensystem oder Vanity Sizing, die Kluft zwischen Zahl und tatsächlicher Passform eines Kleidungsstücks ist oft erstaunlich groß.
*Konfektionsgrößen werden im Regelfall wie folgt angegeben: Brustumfang geteilt durch 2 Zentimeter. Bei Frauen wird von diesem Wert noch 6 abgezogen.

So kommt es mitunter vor, dass man bei der einen Marke locker in eine Hose in Größe 38 passt, während man sie bei einer anderen sogar in Größe 42 nicht weiter als bis zu den Knien hochziehen kann. Situationen wie diese sind besonders dann unerfreulich, wenn man ohnehin schon ewig gewartet hat, um endlich in eine Umkleidekabine zu gehen und dann erst nichts richtig passt. Also zurück zur Startposition, nächste Größe holen, nochmal anstellen und aufs Beste hoffen, wenn man sich in ein nunmehr hoffentlich passendes Teil reinwurschtelt. Und vom Umtauschhorror bei Onlinebestellungen fange ich jetzt besser gar nicht an. Während es bei Hausnummern oder der Temperaturskala blendend funktioniert, sind Größenbezeichnungen oft alles andere als zuverlässig. Und die Zahlen sind dabei erst der Anfang ...

VirginiePount via Pixabay

... denn nicht nur mit diesen wird Schindluder getrieben, nun trägt auch noch das Alphabet zur allgemeinen Verwirrung bei. Egal ob M oder XXL, jene ausgeschriebene Form der Größenangabe, welche dezent darauf hinweist, ob man größentechnisch eher in die Kategorie Waldfee oder Oger fällt, erschwert das modische Einkaufserlebnis nur noch mehr. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass es nicht mal den Hauch einer Einheitlichkeit bei der "Übersetzung" in reguläre Größen gibt. Um ein Bespiel zu nennen: Bei Esprit entspricht M einer 38, bei C&A bezieht sich M auf die Doppelgröße 40/42 und bei Hanro auf 42/44. Die tatsächliche Passform lasse ich hier jetzt mal außer Acht, aber grundsätzlich lässt sich schon behaupten, dass zwischen 38 und 44 ein kleiner Unterschied ist. Der Gipfel sind dann jene Onlineshops, die alles mit Buchstaben deklarieren ohne jegliche zusätzliche Maßangaben oder Vergleichsmöglichkeit zu Normalgrößen anzuführen. Deren Motto lautet offenbar, wenn's nicht passt, bist du selber schuld.

Ich mag mich nicht allzu oft in ein Kleidungsgeschäft verlaufen, aber falls doch, dann betrete ich es, in Ermangelung eines guten Augenmaßes, nie ohne Maßband in der Tasche. Klarerweise ersetzt das Abmessen von Bluse, Rock & Co nicht die Anprobe, aber man kann zumindest grob, die zu enge/weite Spreu vom passenden Weizen trennen. Und manchmal stelle ich mir schon die Frage, wieso keiner den willkürlichen Größenangaben Einhalt gebietet. Zur Information sollen sie dienen und im Endeffekt tragen sie nur zu Verwirrung und Frust bei. Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber am Einfachsten wäre es doch, sich an die tatsächlichen Maße zu halten, aber ich habe den Verdacht, dass viele sich nur ungern mit der Realität der eigenen Körpermaße auseinandersetzen wollen. Solange diese nicht die psychologische Hürde in den dreistelligen Bereich überspringen, mag man sich ja noch mit den (hohen) Maßangaben anfreunden, aber spätestens, wenn die Hüften sich der 100 nähern, nagt das bei so manchem am Selbstwertgefühl. Dabei geht es doch nur darum, ein passendes Kleidungsstück zu finden und während man sich einreden kann, etwas fiele eben sehr klein aus, kann man das um die Hüften geschlungene Maßband kaum einen Lügner schelten.

Findest du den Dschungel an Konfektionsgrößen genauso unsinnig wie ich? Verlässt du dich eher auf Größenangaben, dein Augenmaß oder ein Maßband ?

Sonntag, 19. März 2017

{Win} Die Kunst (nicht) zu gewinnen


Mit dem Gewinnen ist das ja so eine Sache. Man will es so gerne, aber es klappt halt nicht so oft, wie man gerne möchte. Ab und zu zieht dann doch das Pech den Kürzeren und man darf sich über dieses oder jenes freuen. Jedoch, wenn man so mancher Stimme Glauben schenkt, ist dem nicht immer so. Da gibt es jene Spezies, die nie gewinnt. Niemals. Und genau jenen Stimmen begegnet man in zuverlässiger Regelmäßigkeit in den Sozialen Medien, wenn sie mit ihrem Schicksal, mit mehr oder weniger korrekter Rechtschreibung, unter Gewinnspielposts hadern.

Ich gewinn niiiiiie was und/oder ich hab's sooo verdient, endlich mal zu gewinnen. 

Ich verrate euch jetzt ein gut gehütetes Geheimnis - den Gewinnspielveranstaltern ist es so was von egal, ob ihr tatsächlich noch nie gewonnen habt oder all eure siebzehn Katzen Magenverstimmung haben. Gewinner werden im Regelfall per Zufallsgenerator ausgelost, wobei Apps wie zB Fanpage Karma dem Veranstalter hilfreich dienen. Ab und zu gibt es natürlich auch Gewinnspiele, bei denen der kreativste Kommentar oder das entzückendste Foto gewinnt, was allerdings sehr subjektiv ist. In solchen Fällen sucht dann der Veranstalter den Gewinner aus, wobei ich euch versichern kann, wer übertrieben raunzt und Mitleid heischt, sich damit (fast) garantiert ein Eigentor schießt. Jammern ist nämlich alles, nur nicht kreativ. Und ein Foto der siebzehn magenverstimmten Katzen rangiert weniger in der Kategorie niedlich als vielmehr beängstigend.

Nun gut, ich will ja jetzt nicht all jene vergraulen oder gar beleidigen, die wirklich und wahrhaftig noch nie in ihrem Leben bei einem Gewinnspiel etwas gewonnen haben. Ich halte dies zwar nur dann für wahrscheinlich, wenn noch nie an Gewinnspielen teilgenommen wurde, aber was weiß ich schon. Daher nun ein paar Anregungen, um dem Glück ein klein wenig auf die Sprünge zu helfen.

1. Die Menge macht's. Wer bei einem einzigen Gewinnspiel im Monat mitmacht, hat klarerweise geringere Chancen als jemand, der täglich an zehn Gewinnspielen teilnimmt. Wer nicht weiß, wo er Gewinnspiele am Besten findet, dem empfehle ich bei Gewinnspielverzeichnissen vorbeizuschauen oder sich an meinen thematisch gelisteten Gewinnspielseiten gütlich zu tun.

2. Klein aber fein. Gewinnspiele bekannter Unternehmen locken naturgemäß mehr Teilnehmer an, legt daher ein Augenmerk auf "kleinere" Veranstalter, sei es ein Blog oder der örtliche Supermarkt.

3. Chancen erhöhen. Beachtet immer die Teilnahmebedingungen um euch nicht von vornherein zu disqualifizieren. Dabei finden sich hin und wieder sogar interessante Details, zB dass eine tägliche/mehrfache Teilnahme möglich ist, die eure Gewinnchance beträchtlich steigern können.

In diesem Sinne, wer nicht mitmacht, kann nicht gewinnen, also ran an die Teilnahmeformulare und viel Glück!
Nerven dich solche permanenten Räsonierer bei Gewinnspielen auch so wie mich? Hältst du es ebenfalls für reine Show oder glaubst du, dass manche tatsächlich derart vom Pech verfolgt sind, dass sie noch nie im Leben gewonnen haben?

Donnerstag, 16. März 2017

{Money} Tierbetreuung


Es gibt viele Gründe, um auf jemandes Haustier aufzupassen. Vielleicht als Gefälligkeit, weil einem jemand in der Abwesenheit die Pflanzen gießt, oder weil man Tiere zwar liebt, aber selbst zu wenig Zeit für ein eigenes hätte. Darüber hinaus ist es aber auch eine gute Einnahmequelle, egal ob man sich dabei aufs Gassi gehen beschränkt oder Urlaubsbetreuung für Susi & Strolch übernimmt.

Welche Voraussetzung gibt es für den idealen Tiersitter?
An allererster Stelle stehen Tierliebe, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein. Darüber hinaus muss Erfahrung mit Tierbetreuung genauso gegeben sein, wie Kenntnisse über die Tierart, die man betreut. Beim kleinsten Pieps panisch den Tierarzt zu kontaktieren ist nämlich genauso schlecht, wie eindeutige Anzeichen dafür zu übersehen, dass mit einem Schützling etwas nicht stimmt. 

Wie sammelt man denn Erfahrung?
Bücher und Onlinekurse über Betreuung und/oder Erziehung des jeweiligen Tiers sind hier ein guter Anfang. Ebenso empfehlenswert ist es, als freiwilliger Helfer in einem Tierheim mitzuarbeiten, um praktische Erfahrung zu sammeln. Weiters kann man auch Kurse absolvieren und so zB bei einer Hundeschule ein Zertifikat als Hundesitter erwerben. 

Was muss ich als Tiersitter noch unbedingt beachten?
Im Vorfeld sollten auf jeden Fall Versicherungsfragen abgeklärt werden, dh hat das Tier eine Krankenversicherung und besteht eine Haftplichtversicherung, die auch Fremdhütung miteinschließt. Auf eigener Seite, muss man sich darüber bewusst sein, dass man für diese Tätigkeit ein Gewerbe anmelden muss, selbst wenn man Tiere nur "nebenbei" betreut. Nähere Informationen hierzu findet man unter anderem auf der Seite der WKO.

Wie viel kann ich als Tiersitter verdienen?
Das ist stark abhängig von Dauer und Aufwand der individuellen Betreuung und kann somit nicht pauschal beantwortet werden. Hier lohnt sich ein Vergleich, was andere Personen, für ihre Dienste verlangen. Als kleiner Anhaltspunkt - eine Stunde Gassi liegt zumeist zwischen € 5 und € 10, während Kosten bei 24-Stunden-Betreuung zwischen € 25 und  € 50 angesiedelt sind.

Wie finde ich Jobs als Tierbetreuer?
Am Besten hört man sich im näheren Umfeld um, erkundigt sich, ob man einen Aushang zB in Tierheimen oder Hundeschulen anbringen darf, oder gibt eine entsprechende Kleinanzeige auf. Darüber hinaus gibt es auch Onlineplattformen, wie zB Betreut oder Leinentausch, die zwischen Tierhaltern und -betreuern vermitteln.

Bei mir handelte es sich bis dato stets um reine Gefälligkeiten, wenn ich mich um Tiere diverser Nachbarn zwischen ein paar Stunden oder einer Woche gekümmert habe. Diese Erfahrung hochzustufen und als Einkunftsquelle zu betrachten, kam für mich aber nie wirklich in Frage. Sei es der psychotische Papagei, dem ich ein Schicksal als Suppenhuhn angedroht habe, das niedliche Kaninchen mit Killerinstinkt oder der Köter, der meinen Vorzimmerteppich gewässert hat, ich komme mit Tieren besser aus, wenn eine gesunde Distanz zwischen uns liegt.

Achtung: Jeder Nebenjob unterliegt bestimmten steuerlichen und rechtlichen Anforderungen, die es zu beachten gilt! Nähere Informationen hierzu finden sich zB auf der Seite der Arbeiterkammer bzw gibt auch ein Steuerberater entsprechende Auskunft.

Kannst du dir vorstellen mit Tierbetreuung ein wenig Geld nebenbei zu verdienen? Was käme dabei für dich in Frage - maximal Gassi gehen oder gleich Tierhotel?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Dienstag, 14. März 2017

{Lifestyle} Bitte schenk mir nix oder weshalb wir auf Geschenke verzichten sollten

Bei mir staut es sich Anfang jeden Jahres aufs Neue. Geburtstage und andere Anlässe kumulieren sich in den ersten Monaten und lassen mich, dank eines Nachzüglers im Juni, erst ab dem Sommer eine wohlverdiente Verschnaufpause einlegen. Klarerweise sucht man sich weder Familie noch Freunde dahingehend aus, wann diese Geburtstag, Hochzeitstag oder Ähnliches feiern, aber manchmal wünschte ich mir, diese Anlässe wären ein wenig gleichmäßiger verteilt. Abgesehen davon, dass mein Ideenreichtum nach Weihnachten auf Talfahrt geht, läppern sich in Folge die Kosten für all die kleinen oder auch großen Aufmerksamkeiten und Geschenke ganz schön zusammen. So lässt der Wellengang auf meinem Konto im nachweihnachtlichen Fahrwasser erst nach, wenn selbst der Osterhase schon wieder Feierabend machen durfte.

Wenig verwunderlich spiele ich seit einiger Zeit mit dem verlockenden Gedanken des Geschenkverzichts. Sich das Schenken schenken? Absolut. Ich finde, es gibt vieles, was dafür spricht, einander nicht permanent, zu allen möglichen Anlässen mit Geschenken zu überhäufen. Abgesehen vom finanziellen Blickwinkel gibt es nämlich andere, nicht weniger wichtige Gründe, vorrangig die Tatsache, dass die meisten von uns ohnehin schon genug Zeug besitzen. Im Jahr für Jahr über uns hinwegziehenden Geschenkeregen geht so vieles unter, verschwindet in Schränken und gerät in Vergessenheit. Geschmacksverwirrung des Schenkers oder prinzipielle Unnötigkeit des neuen Gegenstands tragen kaum zur Besserung dieses Zustands bei. Damit bleiben Freude und Wertschätzung definitiv auf der Strecke. So man uns Manieren beigebracht hat, bedanken wir uns dennoch artig, anstatt unsere wahre Meinung kundzutun. Höflichkeit ist zwar eine gute Sache, manchmal stellen wir uns damit jedoch nur selbst ein Bein.

Levas Neec via Photl

Allerdings ist es teilweise gar nicht mal so einfach, eine entsprechende Übereinkunft zu treffen. Da gibt es jene, die es sogar verdammt persönlich nehmen, wenn man ihnen sagt, sie bräuchten einem nichts zu schenken, fast so, als wäre dies gleichbedeutend mit dem Aufkündigen der Freundschaft. Dann melden sich die besorgten Stimmen jener, die zu Unrecht vermuten, man wäre pleite und deshalb auf die Schenkerei verzichten wolle. Und manchmal wird tatsächlich verständnisvoll genickt, nur um am Ende doch mit einem Geburtstagsgeschenk überrascht zu werden. Wie man es auch dreht und wendet, es ist alles, nur nicht einfach, anderen das Prinzip des Geschenkverzichts näherzubringen.

Wie bringt man anderen am Besten bei, dass man sich dem Geschenkverzicht verschrieben hat? Mit Ehrlichkeit, ein wenig Fingerspitzengefühl und zur Not dem Hinweis darauf, dass man im Grunde nichts vom anderen erwartet, außer nichts zu verschenken.

  • Ehrlich währt am längsten. Egal ob es nun am Kontoniedrigstand liegt oder man sich generell in Konsumverzicht üben will, sollte man die eigenen Beweggründe genau erläutern. Schließlich ist ein solcher Entschluss keine Einbahnstraße, da das Gegenüber ja idealerweise ebenfalls mitmachen soll. Ersucht darum, eure Entscheidung zu respektieren, und stellt unbedingt klar, dass dies nichts mit eurem Verhältnis* zueinander zu tun hat.
    *Die einzige Beziehung, auf die man getrost verzichten kann, ist jene, die ohnehin nur auf dem Erhalt von Dingen basiert.
  • Alternativen anbieten. Anstatt einander wie bisher mit Dingen zu beschenken, kann man etwas viel Kostbareres geben, nämlich Zeit. Von gemeinsamen Erlebnissen, die oft wenig* bis gar nichts** kosten, hat man doch ohnehin mehr als von irgendwelchen Staubfängern.
    *Zoobesuch
    **Wanderung
  • Ausnahmen zulassen. Sei es die Oma oder der beste Freund, in ein bis zwei Fällen kann man sich natürlich darauf einigen, einander ein Geschenk zu geben.
  • Schuldgefühle ablegen. Unverbesserliche Individuen, die zwar das Prinzip des Nicht-Schenkens verstehen, aber dieses partout nicht umsetzen wollen, gibt es immer wieder. Dazu kann ich nur sagen, wer nicht hören will, bekommt trotzdem kein Geschenk!

Kannst du dich grundsätzlich mit der Idee des Geschenkverzichts anfreunden oder käme dies für dich nie in Frage? Was wäre für dich der wichtigste Grund, um vom Austausch von Geschenken Abstand zu nehmen?

Sonntag, 12. März 2017

{Free} Eröffnungsevents


Als Ende letzten Jahres gleich drei Geschäfte am neu gestalteten Reisenbauerring in Wiener Neudorf wiedereröffneten, war ich natürlich vor Ort. Die Geschäfte haben nicht nur mit Eröffnungsangeboten gelockt sondern auch mit etwas, das mittlerweile bei solchen Events gang und gäbe ist - Glücksräder. Einmal drehen und schon ist man um ein Geschenk reicher. In meinem Fall handelte es sich um Kekse von Penny, einem Catrice Lippenstift von Bipa und einem kleinen Plüschsnoopy von Libro. 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Samstag, 11. März 2017

Projekt 365 - Jetzt wird ausgemistet


Mein Modus Operandi beim Ausmisten ist definitiv von Willkür und Zufall geprägt. Zumindest erweckt meine Herangehensweise diesen und letzten Monat diesen Eindruck. Erneut habe ich mir in einem ruhigen Moment die Frage gestellt, welchen Ecken meiner Wohnung ich mich diesmal widmen könnte. Dazu fiel mir nur ein, dass jene Ecken einmal ordentlich geputzt werden sollten, aber das wäre ja eine klare Themenverfehlung. Also ging es weiter zu Plan B aka jenen Dingen, die schon eine Weile rumliegen und praktisch darum betteln, endlich mal abtransportiert zu werden. Im konkreten Fall handelt es sich um DVDs und Bücher.


Vor rund einem Jahr habe ich damit angefangen meine DVD Sammlung aufzulösen. Viele der Filme, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten, wurden maximal zwei Mal angesehen und fristeten in Folge ein einsames Dasein im Regal. Also beschloss ich diese über willhaben zu verscherbeln, denn wozu soll ich etwas behalten, wenn ich es nie wieder nutzen werde und es darüber hinaus nur Platz wegnimmt. Am Anfang lief dies wie am Schnürchen, besonders im Handel vergriffene Filme gingen rasch und zu einem fairen Preis weg. Irgendwann versiegte dann der Strom der Anfragen und ein kläglicher Rest fand trotz Tiefstpreis* keine Abnehmer. Weg müssen sie dennoch, also landeten sie in meiner Spendenkiste.
*Zumindest halte ich € 1 pro Stück nicht für allzu unverschämt.
Filmzeugs 18 Stück

Dinge zu sammeln kann ein schönes Hobby sein, allerdings sollte man an den Sammelobjekten auch eine Freude bzw einen Nutzen haben. Nimmt man etwas nach einmal verwenden nie wieder zur Hand, ist es Zeit die eigene Sammelwut zu überdenken und beim nächsten Mal nachhaltigere Optionen, zB gebraucht kaufen oder ausborgen, zu erwägen.

Es gab eine Zeit, da war die Vorstellung mich von Büchern zu trennen, ein Alptraumszenarium für mich. Ich hegte und pflegte sie und wollte sie definitiv nicht vom Regal stupsen und in die weite Welt entlassen. Realistischerweise muss aber gesagt werden, dass ich verdammt viel lese und einfach nicht den Platz habe, um jedes Buch zu behalten. Während Lieblingsauthoren immer ein Platz in meinem Herzen und Regalen haben werden und mein Kindle da auch platztechnische Abhilfe schafft, habe ich mittlerweile meine buchtechnischen Trennungsängste besser im Griff. Es dauert zwar oft, bis ich mich dazu durchringe, aber nun war es wieder einmal so weit ein paar Büchlein weiterzugeben, auf das sich andere Leseratten an ihnen erfreuen. Bei der aussortierten Beute handelt es sich vorwiegend um Lesestoff, den ich selbst vom Flohmarkt habe oder gewonnene Bücher. Man könnte fast annehmen, es sei leichter loszulassen, wenn man nur wenig oder kein Geld in etwas investiert hat. Wie dem auch sei, weil Eselsohren ein absolutes No-Go sind und ich noch etliche Gratis Lesezeichen in doppelter Ausführung hatte, habe ich diese ebenfalls dazugepackt.
Lesezeugs 28 Stück

Februar 46 Teile

Ich freue mich zu sehen, dass sich die Gesamtzahl vom letzten Monat noch um ein paar Stück erhöht hat, dh der aktuelle Stand liegt bei 87 Teilen. Es geht hier zwar nicht darum, mich jedes Monat wieder zu übertreffen, aber wenn ich dieses Tempo beibehalte, stehen die Chancen gut, mehr als 365 Dinge auszumisten. Aber ich will mir da keineswegs vorweggreifen, denn wer weiß, welche Hürden noch auf mich warten. Beim Entrümpeln ist aller Anfang meist viel leichter als der Endspurt.

Hätte ich noch mehr ausmisten können? Nachdem ich mir im Endeffekt nur eine Handvoll meiner Lieblingsfilme und einige Serienboxen behalten habe, wage ich dies zu verneinen. Was meine Bücherberge betrifft, nun ja, ein Schritt nach dem anderen. In jedem Fall habe ich ordentlich reduziert und wer weiß, vielleicht kommt bis Jahresende noch ein weiterer Stapel Bücher hinzu. Was habe ich mit all dem Zeug gemacht? Die DVDs habe ich allesamt für einen wohltätigen Flohmarkt gespendet. Eine Hälfte der Bücher habe ich in der örtlichen Büchertauschbox deponiert und mit der anderen Hälfte zwei ebenfalls lesewütige Freundinnen beglückt.

Wie ist es um deine DVD- und Bücherregale bestellt? Kannst du dir vorstellen, deren Reihen etwas zu lichten?

Donnerstag, 9. März 2017

{Regional} Webcams im Bezirk Mödling


Wer zwar lieber gemütlich zu Hause bleibt, aber dennoch wissen möchte, was in der Umgebung so los ist, kann sich über Webcams im Bezirk ein Bild verschaffen. Vielleicht lockt einen am Ende ja doch ein Stadtbummel, wenn Markttag ist, oder ein Spaziergang durch die Weingärten zum Heurigen.

Mödling Fußgängerzone
Mödling Stadtbad
Brunn am Gebirge Ortszentrum
Gumpoldskirchen Hotel Turmhof *
Gumpoldskirchen Panorama
Perchtoldsdorf Marktplatz
Perchtoldsdorf Nordwest / Nordost

*ein Klick auf "Webcam" am oberen Bildrand öffnet das Fenster 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Dienstag, 7. März 2017

{Shopping} Bei jedem Einkauf punkten oder ewig lockt die Kundenkarte

Vielleicht geht es ja nur mir so, aber in meiner Geldbörse finden sich weitaus mehr kartenförmige Objekte als Scheine. Dabei beziehe ich mich nicht einmal auf die üblichen Verdächtigen, als da wären Bankomatkarte und Kreditkarte, sondern vielmehr auf all die Kundenkarten diverser Geschäfte, die sich über die Jahre hinweg eingeschlichen haben. Seltsamerweise habe ich mich nie dazu durchgerungen, zumindest jene auszuwagonieren, die ich praktisch nie verwende. Dies scheitert schon daran, dass ich nicht so recht weiß, ob ich sie einfach kübeln oder mich vielleicht der guten Ordnung halber bei dem jeweiligen Geschäft abmelden sollte. Schließlich und endlich siegt dann doch immer der Gedanke, dass ich eine Karte ja eventuell doch noch mal verwenden könnte. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass ich sie zuletzt vor zehn Jahren in die Hand genommen habe. 

Nun ist aber die Zeit gekommen, in der ich in mich ein für allemal von dem unnötigen Kartenballast trennen will. Und weil ich schon dabei bin, werde ich gleichermaßen die Sinnhaftigkeit solcher Kundenkarten überdenken. Wobei, dies ist rasch geklärt - Unternehmen lieben es, Informationen über das Kaufverhalten ihrer Kunden in die Hände zu bekommen und versuchen ihnen diese mit allerlei verlockenden Rabatten oder Treuegeschenken zu entlocken. Es ist ja keineswegs so, als wären wir uns dieser Tatsache nicht bewusst, aber am Ende siegt doch meist die Gier und wir machen uns freiwillig zum gläsernen Verbraucher. Dabei verkaufen wir uns mitunter richtig billig, denn so toll wie manche Versprechungen klingen, so wenig geben sie bei genauerer Betrachtung her.

stevepb via Pixabay

Werfen wir einmal einen wagemutigen Blick auf all meine Kundenkarten und deren tatsächliche Nutzung meinerseits. Ich wage jetzt schon zu behaupten, dass mindestens die Hälfte davon absolut unnötig ist, aber lassen wir uns einfach überraschen.

BILLA Vorteils-Club
Wie oft nutze ich die Karte? Häufig. Die wöchentlichen Rabattaktionen, bei denen man 25% auf bestimmte Produktgruppen spart, sind schon eine gute Sache. 

Wie oft nutze ich die Karte? Kaum. Die gratis Punkte, die es zur Einführung des neuen Bonussystems gab, habe ich aber klarerweise eingelöst.

B&B Bonus Card
Wie oft nutze ich die Karte? Vielleicht zwei oder drei Mal. Und das ist schon so richtig lange her.

Wie oft nutze ich die Karte? Ab und zu. Zuletzt habe ich eine der begehrten DM Boxen mit meinen angesammelten Punkten gratis bekommen.

Heindl SchokoClub
Wie oft nutze ich die Karte? Nie.

IKEA FAMILY
Wie oft nutze ich die Karte? Hin und wieder. Gratis Kaffee, interessante Angebote und toller Service (zB unbegrenzter Umtausch) sprechen für sich.

Wie oft nutze ich die Karte? Nie.

Tchibo PrivatCard
Wie oft nutze ich die Karte? Nie.

Wie oft nutze ich die Karte? Einmal und nie wieder. Ich entsinne mich, mich nur wegen eines Willkommensgutscheins angemeldet zu haben, mit dem ich dann ein Geburtstagsgeschenk gekauft habe.

Na wenn das kein ernüchterndes Ergebnis ist. Bei etlichen Karten scheine ich es irgendwann mal für eine gute Idee gehalten zu haben, mir diese zuzulegen, aber verwendet habe ich sie nicht wirklich. Fazit? Im Prinzip reicht es, wenn ich drei Karten behalte - Billa, DM und Ikea - denn auf den Rest kann ich getrost verzichten. Die Vorteile, mit denen geworben wird, sind in den meisten Fällen kaum der Rede wert. Unterm Strich ist es am vernünftigsten, gezielt Aktionen oder Abverkäufe abzuwarten und dann zuzugreifen, anstatt sich an den sogenannten Vorteilen von Kundenkarten zu orientieren. Dann hat man eine konkrete Ersparnis, ohne dem ganzen Pseudosparfaktor, mit dem Kundenkarten einen an der Nase rumführen und nur dazu verleiten mehr Geld als nötig auszugeben.

Bist du ein Fan von Kundenkarten oder stehst du ihnen eher kritisch gegenüber? Benutzt du alle Karten, die du besitzt oder hast du so wie ich auch einige "Karteileichen" dabei?

Sonntag, 5. März 2017

{Win} Gewinnspielseiten für Lifestyleladies


Modische Inspirationen sind eine feine Sache, fesche Gewinnspiele hingegen sind die Tüpfelchen auf dem Rock!

Ajoure

Brigitte

Bunte

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Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)

Donnerstag, 2. März 2017

{Money} Sparen beim ... Wäsche waschen


Was sauber werden soll, muss gewaschen werden. So einfach und logisch diese Aussage sein mag, geht sie doch ins Geld. Aber auch mit dem Wäsche waschen kann man es durchaus übertreiben und das kostet dann Strom, Wasser und natürlich Waschmittel. Daher gibt es so einige Angewohnheiten, die man den Kosten zuliebe überdenken sollte, bevor man mit der nächsten Waschladung durchstartet.

1. Erst einmal auslüften.
Oft ist es gar nicht notwendig, etwas in die Waschmaschine zu geben, weil es weder schmutzig noch verschwitzt ist. Haben sich unangenehme Gerüche, zB von einem Lokalbesuch, in die Kleidung gezogen, reicht es oft aus, das Kleidungsstück einige Stunden lang gut, vorzugsweise am offenen Fenster, auslüften zu lassen. 

2. Mehr als einmal tragen.
Natürlich gibt es Kleidung, die wirklich täglich gewechselt und dem Wäschekorb überantwortet werden sollte. Stichwort Unterwäsche. Solange man jedoch etwas nicht hoffnungslos abdreckt oder durchschwitzt, können Hosen, Röcke und Jacken gerne mehrmals getragen werden, bevor man sie wäscht.

3. Punktuelle Reinigung.
Da zieht man etwas an und hat innerhalb kürzester Zeit schon einen Fleck fabriziert. Dies ist noch lange kein Grund, gleich die Waschmaschine zu starten, da es in solch einem Fall zumeist vollkommen ausreichend ist, den Fleck händisch auszuwaschen. Unterm Strich erspart einem dies sowohl Zeit als auch Geld.

4. Nur mit voller Waschladung waschen.
Programme mit halber Waschladung sparen allem Anschein zum Trotz leider nicht die Hälfte an Energie, daher sollte man die Maschine immer voll beladen starten. Benötigt man nur einzelne Kleidungsstücke rasch wieder, ist es empfehlenswert für diese kurzfristig auf Handwäsche zurückzugreifen.

5. Kaltwäsche bevorzugen.
Abgesehen von Ausnahmen, die aus hygienischen Gründen Kochwäsche erforderlich machen, reicht es üblicherweise vollkommen aus mit 30° zu waschen. Einerseits kostet das Aufheizen Energie, andererseits haben Waschmittelhersteller ihre Produkte schon so optimiert, dass selbst bei niedrigen Temperaturen die Reinigungskraft sehr gut ist.

7. Selbst Waschmittel herstellen.
Ich selbst habe mich zugegebenermaßen noch nie darin versucht, aber ich habe schon viel Gutes über Waschmittel aus Kastanien gehört. Dabei ist der Sparfaktor enorm, schließlich kann man diese im Herbst völlig kostenlos auf Gehwegen und in Parks einsammeln.

Leseempfehlung

8. Auf Trockner verzichten.
So bequem dies auch sein mag, gerade in der kalten Jahreszeit, wenn man nasse Wäsche nicht am Balkon oder im Garten aufhängen kann, sind diese Geräte im Endeffekt einfach nur Stromfresser. Da darf das Trocknen gerne ein wenig länger dauern und spart dabei bares Geld.

Welchen Tipp findest du hiervon am Nützlichsten? Hast du schon Erfahrung mit selbstgemachtem Waschmittel gemacht?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand März 2017)