Sonntag, 16. April 2017

{Win} Gewinnspieltipps für Blogger


Was tun fast alle Blogger über kurz oder lang? Sie veranstalten Gewinnspiele. Sei es, um sich bei den LeserInnen zu bedanken oder um den eigenen Blog ein wenig bekannter zu machen*. Aus welchem Grund auch immer man etwas verlost, es gibt doch einige Dinge, die beim Ablauf von Gewinnspielen berücksichtigt werden sollten, damit alle Beteiligten etwas davon haben. Schließlich soll es ja kein Hürdenlauf werden, sondern Spaß machen!
*Und seien wir mal ehrlich, nichts lockt die Leute mehr an, als die Chance einen tollen Gewinn einzustreifen.

1. Verwendet Rafflecopter, Gleam & Co
Für welches Widget man sich auch entscheidet, sie erleichtern einem wirklich das Leben, egal ob man es bei mehreren Teilnahmeoptionen gerne übersichtlich mag oder wenn es darum geht, Gewinner zu ziehen. Außerdem hilft es ungemein anhand von IP-Adressen unfaire Teilnehmer, die sich mit einem halben Dutzend verschiedener E-Mail Adressen höhere Gewinnchancen ausrechnen, auf den ersten Blick zu erkennen und vom Gewinnspiel auszuschließen.

2. Nutzt die Kommentarfunktion mit Bedacht
Ein Gewinnspiel über Kommentare abhalten sollte man, zum Schutz der Privatssphäre der Teilnehmer, nur dann, wenn man die eigene E-Mail Adresse nicht für alle Welt sichtbar veröffentlichen muss. Außerdem sollte dabei der Kommentar selbst zur Teilnahme reichen und man nicht eine ganze Litanei an Informationen für zusätzliche Lose schreiben müssen. Das ist nämlich nicht nur für Teilnehmer mühsam, sondern stellt sich, spätestens wenn es daran geht alles durchzunummerieren, um den Gewinner ziehen zu können, als entsprechend aufwändig heraus.

3. Zwingt niemanden euch zu folgen
Ich persönlich bin Befürworterin des optionalen Folgens, dh wer will darf gerne, aber müssen tut niemand. Meiner Erfahrung nach führt ein solcher Zwang nur dazu, dass das berüchtigte Folgen-Entfolgen-Karussell sich zu drehen beginnt und das ist wirklich unnötig. Allerdings möchte ich ergänzen, dass ich es absolut in Ordnung finde, wenn es Bedingung ist über einen Kanal zu folgen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man nicht direkt auf dem Blog sondern zB auf Twitter ein Gewinnspiel nur für Fans veranstaltet. Zu verlangen, dass Teilnehmer einem gleich auf fünf verschiedenen Arten folgen müssen, halte ich wiederum für absolut übertrieben.

4. Legt Teilnahmebedingungen fest
Folgende Informationen sollten in jedem Fall angeführt werden: Beginn und Ende des Gewinnspiels, wer daran teilnehmen darf (zB Teilnehmer müssen ihren Wohnsitz in Österreich haben), was genau verlost wird, wer den Gewinn zur Verfügung stellt (zB man hat ihn selbst finanziert oder es gibt einen Sponsor), wann ein Gewinner gezogen und wie dieser verständigt wird, wie der Gewinn zugestellt wird (zB elektronisch im Fall eines Gutscheins oder postalisch) und zum Drüberstreuen dürfen auch die Datenschutzhinweise nicht fehlen.

5. Veröffentlicht den Gewinnernamen
Lasst es mich mal so formulieren, wenn kein Name in Rafflecopter & Co veröffentlicht wird, schürt dies nicht unbedingt das Vertrauen. Selbst wenn nicht der eigene Name aufscheint, kann man sich so doch gewiss sein, dass es tatsächlich einen Gewinner gibt. Natürlich bedeutet dies nicht, dass man Bloggern misstrauen muss, wenn kein Gewinner verkündet wird, aber seien wird doch mal ehrlich, wir wollen einfach wissen, ob wir mal wieder nicht gewonnen haben.
Gut zu wissen: Grundsätzlich müssen Personen einwilligen, damit deren Name im Fall des Gewinns veröffentlicht werden darf. Daher gehört ein entsprechender Passus in die TNB hinein.

Falls du BloggerIn bist, was hältst du von meinen Tipps? Gibt es vielleicht noch weitere Punkte, die dir selbst wichtig sind, hier jedoch nicht angeführt werden?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen