Mittwoch, 30. August 2017

Diesen Sommer gespart ... mit (Be)zug auf ein gesundes Körpergefühl und Pünktlichkeit


Mit einer Freundin habe ich ein Gruppenticket für die Bahnfahrt nach Wien genutzt. Wie günstig man in der Gruppe Bahn fahren kann, war mir zwar bewusst, aber bei der kurzen Strecke von Mödling zum Wiener Hauptbahnhof hätte ich nie damit gerechnet, wenn der Fahrscheinautomat mich nicht darauf aufmerksam gemacht hätte. So haben wir zu zweit nur € 9,20 gezahlt, während wir mit Einzelfahrten € 8,80 pro Person hätten zahlen müssen. Eine Ersparnis von fast 50% ist wirklich nicht zu verachten!
€ 4,60 gespart

Da mir meine Ärztin ein Gratis Muster eines Medikaments mitgegeben hat, musste ich keine Rezeptgebühr bezahlen. Wenn einen die kleinen Zipperlein anfangen zu plagen, ist es immerhin schon etwas, dafür nicht auch noch Geld hinlegen zu müssen.
€ 5,85 gespart

Die Batterie meiner Swatch habe ich gratis im Swatch Store tauschen lassen. Bevor ich über diese tolle Aktion von Swatch Bescheid wusste, durfte ich rund € 8 dafür beim normalen Juwelier hinlegen. Also das nenne ich mal guten Kundenservice!
€ 8 gespart

Meine in die Jahre gekommene und durchgelegene Matratze habe ich durch eine EVE Matratze ersetzt. Zugegeben, ich habe längere Zeit hin und her überlegt, ob ich mich auf eines der gehypten Allroundtalente, inklusive 100 Tage gemütlichen Probeliegens, wirklich einlassen soll. Dann kam ein Gutscheincode des Weges* und meine neue Liegestatt zog keine vier Tage später bei mir ein. Nach knapp einem Monat kann ich behaupten, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, denn es schläft sich wirklich wunderbar auf meiner neuen EVE.
*Mit EVE100 gab es € 100 Rabatt; ob der Code noch gültig ist, kann ich allerdings nicht garantieren!
€ 100 gespart

Um meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, habe ich sämtliches Nasch- und Knabberzeugs ersatzlos von meiner Einkaufsliste gestrichen. So hat sich in den letzten Wochen im Gegensatz zu meinem Umfang nur jener meiner Geldbörse vergrößert. Das ist wenig verwunderlich bei den Mengen, die ich oft planlos gefuttert habe. Erfreulicher Nebeneffekt dabei - so manches Kleidungsstück sitzt mittlerweile etwas lockerer. 
Jede Menge Kalorien gespart!

Wie viel hast du diesen Sommer gespart? Hat dein Sparschwein um den Bauch herum zugelegt oder musste es Diät halten?

Sonntag, 27. August 2017

{Free} Gratis Club Wien Magazine


Vollgepackt mit Informationen zum Leben in Wien, exklusiven Gewinnspielen und Angeboten, präsentieren sich die gratis Magazine von Club Wien. Während die Monatszeitung "Mein Wien" nur als E-Paper bezogen werden kann, sind die vierteljährlich erscheinenden "Leben & Freude" sowie "Forschen & Entdecken" ebenfalls als Printausgabe verfügbar. 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2017)

Mittwoch, 23. August 2017

Projekt 365 - Jetzt wird ausgemistet


Es war sicher keine meiner besseren Ideen, mich dem Kleiderschrank ausgerechnet in der heißen Jahreszeit zu widmen*. Zumindest dann nicht, wenn man es richtig anpackt und nicht nur mit kritischem Blick sondern auch mittels Anprobe das Verfahren vorantreiben möchte. Jedenfalls habe ich mich zu Anfang den weitaus weniger strapaziösen Teilen gewidmet und so ging es zur Einstimmung im Juni vor allem Taschen ans Leder. Im Juli folgte, frei nach dem Motto (und im wahrsten Sinne des Wortes) "Ohne Schweiß, kein Preis" jede Menge Kleidung.
*Wobei streng genommen sollte ich wohl eher meiner Aufschieberitis die Schuld hierfür geben.

Der Vollständigkeit halber hier die Liste der in den Stapeln befindlichen Kleidungsstücke:
1 Jacke, 1 Capri, 1 Jeans, 1 Rock, 3 Blusen, 3 Langarmshirts, 6 Kurzarmshirts, 6 Stoffhosen, 7 Kleider

Dies ist wohl der geeignete Moment, um festzuhalten, dass ich ein dezentes Taschenproblem habe. Mittlerweile habe ich dies sehr gut besser unter Kontrolle und rufe mir, wenn die Versuchung sich ungeniert meldet, all jene in Erinnerung, die ich ohnehin besitze. Und das sind, wenn ich anmerken darf, verdammt viele Taschen. Einige davon habe ich selten oder gar nicht (!) getragen, was kaum im Sinne des Erfinders sein kann. Erstaunlicherweise fiel mir hierbei das Aussortieren weitaus weniger schwer als befürchtet, was allerdings auch daran liegen mag, dass sich meine anfängliche Euphorie bei etlichen Exemplaren mittlerweile verflüchtigt hat und mir einige, die ich einst geschenkt bekommen habe, nie wirklich gut gefallen haben.
Tascherln 10 Teile

Bei Schuhwerk war ich eigentlich von jeher viel disziplinierter, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass ich mich am Ende nur von einem Paar getrennt habe. Überfällig war es vermutlich dennoch, weil ich jede Saison aufs Neue gehofft habe, dass die Stiefel plötzlich nicht mehr drücken würden. Jetzt dürfen sie dies in jedem Fall bei anderen Füßen tun.
Stiefel 1 Paar

Gerade bei neuen oder neuwertigen Artikeln bietet sich natürlich der Wiederverkauf an. Leider findet man selbst für tadellose und zeitlose Stücke nicht immer eine/n Käufer/in und sollte nach einer gewissen Zeit entsprechende Konsequenzen ziehen. Egal ob verschenken oder spenden, Gutes tun hat schließlich auch einen Wert!

Eine der Prioritäten beim Thema Kleidung waren zweifellos Relikte diverser willhaben Inserate. Dort Kleidung zu verkaufen, war nie einfach, aber in den letzten Jahren zunehmend schwieriger. So habe ich mich entschlossen mich von allem, was ich länger als zwei Jahre inseriert habe, zu trennen. Hier war aber noch lange nicht Schluss, denn mein Schrank strotzte ebenso von Teilen, die aus dem ein oder anderen Grund schon ewig kein Tageslicht gesehen haben. An bestimmten Kleidungsstücken habe ich mich schlicht satt gesehen und dann waren da noch jene Teile, bei denen es gezwickt und gezwackt hat. Die Entscheidungsfindung war nicht immer einfach und aufgrund der Menge war es natürlich eine Mordsarbeit, die es jedoch absolut wert gewesen ist. Mein Kleiderschrank hat innerhalb der letzten Monate* mindestens drei Kleidergrößen abgenommen und ist nun nicht mehr g'stopf voll, sondern wunderbar übersichtlich. Nachdem vieles in sehr gutem, teils neuwertigem Zustand war, habe ich diese Sachen gespendet, um für ein wenig textile Nachhaltigkeit in den Schränken anderer zu sorgen.
*Es fing ja bereits mit dem Ausmisten der verschlissenen Teile im Mai an.
Klamotten 29 Teile

Juni/Juli - 40 Teile

Sommer bedeutet, mehr oder weniger, Halbzeit und bisher habe ich mich von 221 Teilen getrennt. Ich bin ehrlich heilfroh, das Kapitel Kleiderschrank nunmehr abhaken zu können. Dies war echt ein zäher Brocken, dem ich mich hitzebedingt immer nur zizerlweise, wie es so schön heißt, angenommen habe. Am Ende hab ich's geschafft und das ist ein toller Erfolg!
Unterm Strich fielen die letzten beiden Monate aber doch etwas kärglich aus und ich hoffe, dies im Herbst mehr voranzutreiben, um mein Ziel zu erreichen. Im Moment liegt mein Fokus schon auf der Küche, wo ich mich beim wenigstens ab und zu beim offenen Kühlschrank abkühlen kann.

Hätte ich noch mehr ausmisten können? Vielleicht. Ich habe noch einiges mehr aussortiert, möchte aber bei ein paar hochwertigeren Teilen vorerst noch mein (Un)glück auf willhaben versuchen, bevor ich mich endgültig trenne. Was habe ich mit dem ganzen Zeug getan? Bis auf ein paar Hosen, die ich einer Freundin vererbt habe, wurde alles für einen wohltätigen Flohmarkt gespendet.

Wie ist es um die inneren Werte deines Kleiderschranks bestellt? Explodiert er beim Öffnen im Becky-Bloomwood-Stil oder präsentiert er sich in übersichtlichem Minimalismus?

Sonntag, 20. August 2017

{Win} Gewinnspielseiten für sportliche Naturen


Wem aktives Sporteln zu anstrengend ist, kann sich dafür bei sportlichen Gewinnspielen bequem ins Zeug legen!

Bergfex

Hervis

Intersport

my fit

Sport 2000

Sport aktiv

Sportalpen

SportScheck

Spox

Tour Magazin

Zur Info: Auf manchen der angeführten Seiten muss man sich (kostenfrei!) registrieren bzw ein Profil anlegen. Alle Gewinnspiele sind laut Teilnahmebedingungen bzw Teilnahmeformular für Österreich offen!

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2017)

Mittwoch, 16. August 2017

10 unterhaltsame Ideen für gelangweilte Sparefrohs

Wer sagt, dass Sparfüchse und Geizhälse den lieben langen Tag bloß Geld zählen? Selbstverständlich gehen sie auch gerne anderen Aktivitäten nach, wobei diese zugegebenermaßen durchaus mit dem Thema Finanzen zu tun haben dürfen. So bringen die folgenden Ideen für thematisch passenden Zeitvertreib neben Lehrreichem genauso viel Vergnügliches mit sich!

John Siebert via FreeImages

  1. Wenn es mal wieder nichts Spannendes im Hauptabendprogramm gibt, schafft ein standesgemäß passendes DVD-Programm mit Filmen wie Wall Street oder Michael Moores Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte rasch Abhilfe.
  2. Wer ein bisschen für den Alltag dazulernen möchte und dabei auf den Unterhaltungswert nicht verzichten will, dem empfehle ich Episoden von Geizhälse Extrem oder Couponing Extrem direkt auf TLC online und natürlich kostenlos anzusehen.
  3. Wissbegierige Zeitgenossen können ihre Nasen in interessante und aufschlussreiche Bücher, wie David Graebers Schulden: Die ersten 5.000 Jahre oder Robert Skidelskys Wie viel ist genug? stecken. Und wer mit Sachbüchern nichts anfangen kann, wird sich vielleicht für Lesestoff wie Sophie Kinsellas Die Schnäppchenjägerin oder Terry Pratchetts Schöne Scheine begeistern.
  4. Besitzer eines Kindle können übrigens auf Amazon etliche Bücher zu den Themen Geld & Finanzen kostenlos runterladen. Einfach Suchbegriff eingeben und nach Preis sortieren!
  5. Zeitschriften präsentieren Informationen weitaus aktueller als Bücher und kostenlose Probeabos vom Börsen-Kurier oder GELD-Magazin bieten sich da zur Lektüre geradezu an.
  6. In gemütlicher Runde ist eine Runde DKT oder Monopoly doch genau das richtige, um das wirtschaftliche Geschick zu üben. Mittlerweile gibt es übrigens echt tolle Spezial-Editionen, wie zB Game of Thrones oder The Walking Dead.
  7. Wer doch ein wenig mehr Nervenkitzel beim Spielen bevorzugt, kann natürlich auch für einen Hauch von Las Vegas Stimmung mit einem Pokerspiel sorgen. Solange man kein echtes Geld ins Spiel bringt, kann man so frei von Risiko dem Glücksspiel frönen.
  8. All jenen, die nicht nur zu Hause rumsitzen wollen, lege ich den Besuch von Museen wie dem Geldmuseum der OEnB oder der Münze Hall ans Herz. Ersteres bietet sogar kostenlosen Eintritt!
  9. Und wenn man schon in der Stadt unterwegs ist, warum nicht einen Sightseeingbummel machen und ein kostengünstiges Andenken in Form von gepressten Münzen mitbringen? Eine Liste der Standorte in Wien findet ihr hier.
  10. Apropos Münzen - wer Centmünzen sammelt, muss diese nicht unbedingt bei der Bank einzahlen, sondern kann sie zum Hauptdarsteller bei DIY Projekten machen und originelle Dekoration oder Geschenke daraus basteln. 

Welcher dieser Freizeittipps spricht dich am meisten an? Gibt es thematisch passende Ideen, die du meiner Liste gerne hinzufügen möchtest?

Dieser Artikel enthält Affiliate Links, dh ich bekomme eine kleine Provision, wenn ihr über einen dieser Links ein Produkt kauft. Dies ist mit keinen zusätzlichen Kosten für euch verbunden!

Sonntag, 13. August 2017

{Free} Tiergarten Schönbrunn: Gratis Eintritt am Lotterien Tag


Jedes Jahr öffnet der Tiergarten Schönbrunn am Lotterien Tag die Tore für Spielteilnehmer der Österreichischen Lotterien. Heuer ist es am 25. August wieder soweit, dass Besucher bei Vorlage einer Spielquittung oder eines Loses freien Eintritt in den beliebten Zoo erhalten.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2017)

Mittwoch, 9. August 2017

10 Produkte, die ihr Geld echt (nicht) wert sind

Bei so manchem Produkt wundert man sich von vornherein, welchen Sinn es hat, dieses überhaupt zu benutzen. Bei anderen dauert es wiederum ein wenig, bis man realisiert, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. So war ich, wie sicherlich viele andere Zeitgenossen auch, im Laufe der Zeit mit Dingen konfrontiert, deren Nutzen ganz besonders im Hinblick auf den langfristigen Kostenfaktor ernüchternd war. In diesem Sinne stelle ich einige Produktarten vor, die in meinen Augen (nicht) wirklich empfehlenswert sind.

stevepb via Pixabay

Kapselmaschinen für den morgendlichen Koffeinschub werden einem oft zum absoluten Tiefpreis nachgeschmissen. Egal wie günstig diese auch sein mögen, lohnt sich eine solche Anschaffung meiner Meinung nach absolut nicht, wenn man bedenkt, dass der Preis für die Kapseln bis zu 10 Mal teurer sein kann als regulärer Bohnenkaffee. Da lohnt sich als Alternative der Kauf eines Kaffeevollautomaten, welcher zwar teurer ist, dafür aber in Folge Geldbörse und Umwelt* schont. Außerdem kann man ihn mit einer weitaus größeren Auswahl an Kaffee befüllen und frisch gemahlener Kaffee schmeckt noch dazu schlichtweg besser!
*Man bedenke die Anzahl der zu entsorgenden Kapseln!

So eigenartig dies nun klingen mag, für mich zahlt sich der Kauf von Toilettenpapier mit 4 oder mehr Lagen einfach nicht aus. Ich weiß natürlich nicht, ob es auch anderen so geht, aber ich verbrauche, scheinbar aufgrund meiner "Abrollgewohnheiten", einfach mehr davon, als von Papier mit nur 3 Lagen. Da 4+ Lagen von Haus aus mehr kosten und ich diese in Folge öfters nachkaufen muss, da die Blattzahl nicht den Rollen mit 3 Lagen entspricht, macht es den Kauf im Endeffekt um einiges teurer.

Kleidung zu entsorgen, weil sie nicht mehr ansehnlich ist, muss nicht immer sein. Gerade Pilling hat mich über Jahre hinweg maßlos genervt, bis ich mir endlich einen Fusselrasierer zugelegt habe. Erstens sind solche Geräte echt günstig und zweitens erfüllen sie ihre Aufgabe wunderbar. Anfangs hatte ich zwar leichte Zweifel, ob man wirklich rasch, ohne das Kleidungsstück zu beschädigen, zu einem befriedigenden Resultat kommt. Die Antwort darauf lautet ja und vor allem sind die Zeiten des mühsamen Abzupfens vorbei.

Eine meiner Meinung nach total unnötige Erfindung sind elektrische Hornhautentferner, die an ihre manuellen Gegenstücke einfach nicht ranreichen. Sie sind sowohl in der Anschaffung als auch der Erhaltung, durch ständigen Nachkauf von Rollen und Batterien, ordentliche Geldfresser. Da ich vor ein paar Jahren zu Weihnachten mit einem solchen Gerät zwangsbeglückt wurde, kann ich jedenfalls mit Bestimmtheit festhalten, dass manuelle Hornhautfeilen nicht nur weit günstiger sind, sondern auch schneller zum gewünschten Ergebnis führen.

Abgefülltes Wasser in Flaschen zu kaufen, hat manchmal durchaus eine Berechtigung, zB wenn man in einem Land urlaubt, wo die Trinkwasserqualität zu wünschen übrig lässt. Gerade hierzulande, wo die Qualität aus dem Wasserhahn aber sehr gut ist, ist der Kauf gerade von stillem Wasser für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Da rentiert sich für unterwegs die Anschaffung einer wiederbefüllbaren Trinkflasche, denn die einmaligen Kosten sind im Vergleich zum regelmäßigen Kauf einzelner Flaschen wirklich gering und umweltfreundlicher sind diese Behältnisse noch dazu.

In der Hitze des Gefechts Sommers klingt ein portables Klimagerät sehr verlockend, allerdings habe ich bislang noch niemanden getroffen, der ein solches empfehlen konnte. Die Kühlleistung ist minimal, sie sind ziemlich laut und Stromfresser noch dazu, lautet das übereinstimmende Urteil. Wirklich überraschend finde ich gerade das Problem der geringen Temperatursenkung nicht, schließlich muss ja ein Fenster offen sein, damit der Abluftschlauch die warme Luft rausblasen kann. Und genau da strömt von draußen nicht weniger warme Luft gleich wieder in den Raum. 

Wie bereits geschrieben, ist die Wasserqualität in Österreich wirklich top, allerdings in manchen Regionen extrem kalkhaltig. Da ich in genau einem solchen Gebiet lebe, bin ich mit dem alltäglichen Kampf gegen den Kalk bestens vertraut. Von Natur aus skeptisch veranlagt, fielen Tischwasserfilter für mich in die Kategorie unnützer Schickschnack. Dann bekam ich einen geschenkt und nicht nur Kaffeemaschine und Wasserkocher haben es gedankt. Weniger Reinigungsaufwand, der ja auch was kostet, ist manchmal unbezahlbar!

Welche Produkte sind deiner Meinung nach ihr Geld nicht wert? Gibt es ein hier erwähntes Produkt, bei dem du mir widersprechen möchtest, weil es für dich doch jeden Euro wert ist?

Dieser Artikel enthält Affiliate Links, dh ich bekomme eine kleine Provision, wenn ihr über einen dieser Links ein Produkt kauft. Dies ist mit keinen zusätzlichen Kosten für euch verbunden!

Sonntag, 6. August 2017

{Win} Zwischen Hobby und (Spiel)sucht


Mit der Sucht ist das so eine Sache - man merkt die eigene Abhängigkeit entweder viel zu spät oder oftmals auch gar nicht, wobei letzteres eher in den Bereich einer (un)bewussten Entscheidung fällt, wenn man das eigene Suchtverhalten schlicht nicht wahrnehmen will. Kurz gesagt, so harmlos Gewinnspiele auf den ersten Blick erscheinen mögen, können diese sehr wohl Menschen abhängig machen. 

Ist es denn tatsächlich so schlimm, wenn jemand zwei Stunden täglich vor dem Computer sitzt und an verschiedensten Gewinnspielen teilnimmt? Jein.
Alarmzeichen Nr. 1 - An Gewinnspielen teilzunehmen ist zu einer Gewohnheit geworden, ohne die man nicht mehr kann (oder will).
Manche Personen verbringen vielleicht zwei Stunden am Tag damit Nintendo zu spielen oder ein Buch zu lesen oder irgendeiner anderen Freizeitbeschäftigung nachzugehen. So gesehen lässt sich die Teilnahme an Gewinnspielen durchaus mit Hobbies aller Art gleichsetzen. Schließlich verbringt man die eigene Freizeit mit etwas, das einem Spaß macht. Der Knackpunkt dabei ist, dass man nicht gleich die Krise bekommt, wenn mal keine Zeit dafür da ist!
Alarmzeichen Nr. 2 - Man vernachlässigt den (Arbeits)alltag und das eigene Sozialleben, um an Gewinnspielen teilzunehmen.
Fangen diese zwei Stunden an, sich allmählich zu drei, vier oder noch mehr Stunden (pro Tag!) auszuweiten, man sogar während der Arbeitszeit schnell mal ein paar Gewinnspielformulare ausfüllt, anstatt einen dringenden Bericht fertigzustellen, die Kinder am Abend nur Dosensuppe kredenzt bekommen und man gereizt reagiert, wenn jemand einen hinterm Computer hervorlocken will, sieht die Sache bereits weitaus düsterer aus. Der Abstieg vom Hobby zur Sucht ist hier bereits geschehen!
Alarmzeichen Nr. 3 - Man bagatellisiert das eigene Verhalten mit dem Argument, dass man bei Gewinnspielen im Gegensatz zu anderen Formen des Glücksspiels kein Geld verliert.
Obwohl Gewinnspiele bis auf wenige Ausnahmen* im Regelfall kostenlos sind, bedeutet dies keineswegs, dass ein Suchtverhalten dadurch ausgeschlossen werden kann. Dieses definiert sich nämlich über verhaltensbezogene Abhängigkeit und dem Verlust der Selbstkontrolle. Darüber hinaus kann man dadurch vielleicht kein Geld verlieren, aber sehr wohl andere wichtige Dinge, von Zeit bis hin zu sozialen Kontakten.
*Dabei handelt es sich zB um Teilnahme per SMS oder Anruf unter einer Mehrwertnummer.

Was kann man tun, wenn man die Grenze vom Hobby zur (Gewinnspiel)sucht überschritten hat? Einerseits muss man ehrlich zu sich selbst sein und sich eingestehen ein Problem zu haben. Andererseits ist es wichtig, auf Außenstehende zu hören, wenn diese diesbezügliche Bedenken äußern. Manche werden es sicherlich alleine schaffen, die Notbremse zu ziehen, während andere zumindest die Unterstützung von Familie und Freunden oder eventuell sogar professionelle Hilfe benötigen, um sich aus der Abhängigkeit lösen zu können.

Wie sieht es denn nun mit mir selbst aus? Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ein klein wenig verrückt nach Gewinnspielen bin. Dabei habe ich allerdings weder täglich dafür Zeit noch Muse, entsprechend leiden weder Arbeits- noch Privatleben unter meinem Hobby. Wenn ich dann doch mal zwei Stunden am Stück Gewinnspielseiten abklappere, so geschieht dies meist zu Monatsanfang, da zu diesem Zeitpunkt naturgemäß viele neue Gewinnspiele veröffentlicht werden. Unfehlbar bin ich sicherlich nicht, denn während der letzten beiden Jahre habe ich es in der Adventszeit definitiv übertrieben. Da ich jedoch lernfähig bin, werde ich mir das in Hinkunft nicht wieder antun. Wie heißt es doch so schön, Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung!

Leseempfehlung

Sind Gewinnspiele für dich ein Hobby oder vielleicht (zum Teil) schon eine Sucht? Kennst du in deinem Umfeld Personen, die gewinnspielsüchtig sind?

Mittwoch, 2. August 2017

10 Ausflugsziele (nicht nur) für MünzenzählerInnen

Den lieben langen Tag lang nur Groschen oder andere beliebige Münzen zählen, ist auf Dauer doch etwas langweilig*. Vor allem jetzt in der Ferienzeit spricht schon viel dafür sich, zwischen erfrischenden Tauchgängen im Freibad oder am See, auch ein wenig Kultur zu geben. Selbstverständlich wird dabei der innere Sparfuchs nicht vernachlässigt, weshalb es dabei funkeln und glänzen darf!
*Außer natürlich man heißt Dagobert Duck!

Pixaline via Pixabay

  1. Geldmuseum der OeNB*
    Otto Wagner Platz 3
    1090 Wien
    Tel.: 01 / 404 20 9222
    E-Mail
    Öffnungszeiten
    Di + Mi 9:30 - 15:30
    Do 9:30 - 17:30
    Fr 9:30 - 13:30
    Samstag bis Montag sowie an Feiertagen geschlossen!
  2. Münzkabinett im KHM
    Maria Theresien-Platz - 2. Stock
    1010 Wien
    Tel.: 01 / 525 24 5202
    E-Mail: kunstvermittlung@khm.at
    Öffnungszeiten
    Juni bis August: täglich 10:00 - 18:00
    September bis Mai: Di - So 10:00 - 18:00
  3. Wien Museum
    Sammlung "Münzen & Medaillen"
    Karlsplatz 8
    1040 Wien
    Tel.: 01 / 505 87 47
    E-Mail: office@wienmuseum.at
    Öffnungszeiten
    Di - So, Feiertag 10:00 - 18:00
  4. Münze Hall
    Burg Hasegg 6
    6060 Hall in Tirol
    Tel.: 05223 / 5855 520
    E-Mail: info@muenze-hall.at
    Öffnungszeiten
    April bis Oktober: Di - So 10:00 - 17:00
    November bis März: Di - Sa 10:00 - 17:00
    Nähere Infos zu Schließtagen
  5. Münzkabinett Schloss Eggenberg
    Eggenberger Allee 90
    8020 Graz
    Tel.: 0316 / 8017 9513
    E-Mail: muenzkabinett@museum-joanneum.at
    Öffnungszeiten
    1. April bis 29. Oktober: Mi - So, Feiertag 10:00 - 17:00
    1. November bis 31. Dezember 2017: Nach Voranmeldung
  6. Wiener Goldschmiedemuseum*
    Nußdorfer Straße 3
    Stiege II
    1090 Wien
    Tel.: 0664 / 142 33 13
    E-Mail: office@goldschmiedemuseum.at
    Öffnungszeiten
    Mi + Do 13:00 -16:00
    Geschlossen an Feiertagen und in den Wiener Schulferien!
  7. Das Gold- und Silberschmiedemuseum
    Zieglergasse 22
    1070 Wien
    Tel.: 01 / 523 33 88 oder 0664 / 241 46 01
    E-Mail: silbervaugoin@aon.at oder 915015@asn.netway.at
    Öffnungszeiten
    Mi 15:00 - 18:00
  8. Montanmuseum Altböckstein
    Karl-Imhof-Ring 12
    5645 Böckstein (Salzburg)
    Tel.: 06434 / 5414
    E-Mail: montanmuseum_boeckstein@aon.at
    Öffnungszeiten
    Mai bis Oktober: täglich 15:00 - 18:00
  9. Schwazer Silberbergwerk
    Alte Landstraße 3A
    6130 Schwaz (Tirol)
    Tel.: 05242 / 72372
    E-Mail: info@silberbergwerk.at
    Öffnungszeiten
    Mai bis September: täglich 9:00 - 17:00
    Oktober bis April: täglich 10:00 - 16:00
  10. Kaiserliche Schatzkammer Wien 
    Hofburg - Schweizerhog
    1010 Wien
    Tel.: 01 / 525 24
    E-Mail: info@khm.at
    Öffnungszeiten
    Täglich außer Di 9:00 - 17:30

Zur Info: Nähere Informationen zu Eintrittspreisen sind direkt der jeweiligen Website zu entnehmen. Mit * markierte Museen bieten freien Eintritt!

Welches dieser Museum oder Bergwerke klingt für dich am interessantesten? Hast du schon eines davon besucht und falls ja, wie hat es dir gefallen?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand August 2017)