Donnerstag, 7. September 2017

{Money} Geld verdienen mit ... Affiliate Marketing


Eine der sicherlich beliebtesten Einnahmequellen für Blogger ist das sogenannte Affiliate Marketing. Dies ist eine relativ bequeme Art, um nebenbei etwas hinzuzuverdienen, vor allem im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten, wie Sponsored Posts, welche nicht nur mehr Aufwand sondern auch einen höheren Bekanntheitsgrad des Blogs voraussetzen.

Was genau ist Affiliate Marketing?
Hierbei handelt es sich um eine Vertriebsart von Unternehmen, auf deren Basis man durch Verlinkung zu bestimmten Websites und/oder Produkten eine Vermittlungsprovision erhält. Die Konditionsmodelle können dabei sehr unterschiedlich sein. So gibt es unter anderem Pay per Sale, wenn jemand über den Link einen Kauf tätigt, oder Pay per View, wo die Häufigkeit der Aufrufe, zB eines Werbebanners, vergütet werden.

Welche Voraussetzungen muss man mitbringen?
Man benötigt einen eigenen Blog, wobei es damit allein nicht immer getan ist. Oft wird man für Affiliate-Programme nur dann zugelassen, wenn der Blog bereits eine gewisse Zeit aktiv ist, regelmäßig Artikel veröffentlicht werden und von der Ausrichtung, dh thematisch, zu dem jeweiligen Unternehmen passt.

Was gilt es noch zu beachten?
Während Kennzeichnungspflicht für Werbung klar geregelt ist, ist es tatsächlich unklar, in wieweit Affiliate-Links von dieser Regelung umfasst sind. Aus Gründen der Transparenz empfehle ich in jedem Fall, einen entsprechenden Satz wie "Dieser Artikel enthält Affiliate-Links." in betroffenen Artikeln zu veröffentlichen.

Welche Unternehmen bieten Affiliateprogramme an?
Die Bandbreite ist hier mittlerweile sehr groß, wobei es einerseits solche gibt, die mehrere Unternehmen unter einem Dach vereinen, zB affilinet und belboon, sowie jene, die direkt über die eigene Website betrieben werden, zB Fleurop und Viking

Wie viel kann man damit verdienen?
Dies kann pauschal nicht beantwortet werden, da es von vielerlei Faktoren abhängt, wie Besucherzahl, Art der beworbenen Artikel, etc. Je nach Aufwand kann es von einem kleinen Taschengeld bis hin zu einer soliden Nebeneinkunft reichen. Letzteres ist jedoch eher die Ausnahme als die Regel.

Ich habe mich vor etwa zwei Monaten beim Amazon Partnernet angemeldet. Dies geschah allerdings vorrangig als kleines Experiment, einfach um zu sehen, wie viele Personen tatsächlich auf Affiliate-Links klicken oder sogar etwas kaufen. Man stelle sich meine Überraschung vor, als nach ein paar Wochen tatsächlich ein Kauf zu einer Provision führte. Nicht so, als könne man mit 45 Cent große Sprünge machen, zumal die Auszahlungsgrenze bei € 25 liegt, aber ich werde nun (in Maßen!) ab und zu relevante Produkte verlinken. Mal sehen, ob sich mit der Einkunft im Laufe der Zeit ein Bloggewinnspiel finanzieren lässt. *zwinker*

Achtung: Jeder Nebenjob unterliegt bestimmten steuerlichen und rechtlichen Anforderungen, die es zu beachten gilt! Nähere Informationen hierzu finden sich zB auf der Seite der Arbeiterkammer bzw gibt auch ein Steuerberater entsprechende Auskunft.

Was hältst du vom Affiliate-Marketing? Als BloggerIn: Findest du es als Einkunftsquelle interessant oder nicht der Mühe wert? Als BlogleserIn: Empfindest du es als lästige Werbung oder durchaus ansprechend?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2017)

Kommentare:

  1. Hallo erst einmal. Ich lese Deinen Blog seit ein paar Wochen
    und finde ihn sehr informativ. Weiter so.
    Jetzt zu Deiner Frage. Wenn die Werbung nicht zu überhand nimmt. Finde ich es ok. Bei Einem anderen Blocker habe ich mein Abo gekünndigt. Weil es nur noch um
    Umsatz ging. Immer mal wieder ein Link mit dem Hinweis auf Affiliate- Marketing ist ok. Du musst Deinen Block ja irgendwie finanzieren.
    Gruss Uwe D.

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    1. Vielen Dank für dein Lob! Ich selbst finde auch, dass wohldosierte Werbung absolut in Ordnung ist. Pberhand nehmen sollte sie halt nicht, sonst wäre das vergleichsweise so, als würde man im TV nur noch Werbepausen und fast keine eigentliche Sendung sehen.

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