Donnerstag, 21. September 2017

{Money} Sparen beim ... Post versenden


Egal, ob man einen einfachen Brief oder ein schweres Paket versendet, dies kann am Postschalter rasch zu einem bösen und vor allem teuren Erwachen führen. Während Posttarife praktisch in Stein gemeißelt sind und es zumindest für Privatkunden keine Rabatte gibt, kann man mit ein wenig Geschick und Strategie aber dennoch sparen.

1. Formatvorschriften beachten.
Beim Versand von Briefsendungen kommt es nicht alleine auf das Gewicht sondern (leider) auch auf die Größe an. So kostet es € 0,68 ein einmal gefaltetes (!) A4 Blatt zu versenden, während es ungefaltet gleich € 2,50 kostet*.
Mehr Infos zu Tarifen für Briefe in Österreich, inklusive Formatschablone, finden sich hier.
*Diese Preise beziehen sich auf Inlandssendungen!

2. Briefwaage nutzen.
Zur Not tut es natürlich eine Küchenwaage genauso. Der springende Punkt ist dabei, dass man Gewichtsklassen optimal nutzt und nicht wegen 2 Gramm "Übergewicht" plötzlich in die nächst höhere Tarifklasse fällt und entsprechend zur Kasse gebeten wird.

3. Sendungsinhalte aufteilen.
Dies mag auf den ersten Blick etwas unkonventionell klingen, allerdings ist es eine interessante Option, wenn ein Briefinhalt sich problemlos aufteilen lässt. Im Inland kommt dies kaum zum Tragen, bei internationalem Versand aber definitiv. Nach Deutschland habe ich auf diese Weise statt einmal € 6,90 drei Mal € 0,80 gezahlt und damit immerhin € 4,50 gespart.

4. Economy Versand auswählen.
So eine Sendung nicht allzu dringend beim Empfänger zu sein braucht, lohnt sich bei internationalen Sendungen statt Priority per Economy zu versenden. Gerade innerhalb Europas dauert dies meist nur unwesentlich länger und spart dabei doch einiges an Geld.

5. Maße vs. Gewicht.
Es lohnt sich, die Preise für normalen Paketversand (nach Gewicht berechnet) mit dem der Paketmarke (nach Abmessung des Pakets berechnet) zu vergleichen. Im Falle eines großen jedoch leichten Pakets ist ersterer und bei einem kleinen aber schweren Paket zweiteres meist kostensparender.

6. Post vs. Private Postdienstleister.
Wie so oft lohnt sich stets ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Anbietern. Wer private Zustelldienste scheut, dem empfehle ich Versand per Hermes, denn dieser wird durch die Kooperation mit der Österreichischen Post auch von dieser zugestellt.
Versandkosten für DHL
Versandkosten für DPD
Versandkosten für Hermes
Versandkosten für GLS

7. Postämter über der Grenze nutzen.
Lebt man in einem grenznahen Gebiet, zB zu Deutschland, kann sich unter Umständen eine Fahrt dorthin auszahlen. Vorab sollte man sich selbstverständlich über die dortigen Tarife informieren und mit den hiesigen vergleichen.

8. Verpackungsmaterial wiederverwenden.
Nicht nur für die Versandkosten muss man tief in die Tasche greifen, denn die zB von der Post angebotenen Paketboxen, sind ebenfalls nicht billig. Daher schadet es nicht, wenn man selbst Pakete erhält diese, so sie ausreichend stabil und unbeschädigt sind, statt zu entsorgen nochmals zu verwenden.

Welcher dieser Tipps ist für dich am nützlichsten? Kennst du noch weitere Möglichkeiten, um beim Versenden von Brief oder Paket Geld zu sparen?

Ale Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand September 2017)

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