Donnerstag, 19. Oktober 2017

{Money} Sparen beim ... Bücher lesen


Wer gerne und vor allem viel liest, weiß aus Erfahrung, wie sehr dieses Hobby ins Geld gehen kann. Da ich selbst eine totale Leseratte bin, möchte ich einige hilfreiche und vor allem kostensparende Tipps und Tricks mit euch teilen. Möge am Ende nur das Bücherregal ächzen ... und nicht ihr beim Blick auf den Kontostand.

1. Offene Bücherschränke nutzen.
In vielen Städten gibt es mittlerweile offene Bücherschränke, die dazu einladen sich Lesestoff mitzunehmen. Mehrmals die Woche bei einem solchen vorbeizugehen lohnt sich, damit man nichts Lesenswertes verpasst. Natürlich basiert das Prinzip hier auf Tausch, daher sollte man idealerweise auch ab und zu selbst Bücher deponieren, damit der Kreislauf des Gebens und Nehmens erhalten bleibt.

2. Mit Freunden & Co tauschen.
Und wenn wir schon beim Tauschen sind, dies lässt sich ebenfalls wunderbar im eigenen sozialen Umfeld umsetzen. Egal ob beste Freundin, Nachbar, Oma oder Arbeitskollege, Bücherfreunde können sich schließlich nicht nur über Lesestoff austauschen sondern denselben gleich mit dazu.

3. Bei BookCrossing mitmachen.
Nach dem Prinzip "Kennzeichnen, Teilen, Verfolgen", werden bei BookCrossing Bücher in die freie Wildbahn entlassen und können von anderen Mitgliedern "gejagt" werden. Wenn du dich gleich ins buchtechnische Getümmel stürzen willst, kannst du hier nachsehen, wo in Österreich derzeit welche Bücher auf neue BesitzerInnen warten. Aber bitte nicht aufs Anmelden und Registrieren vergessen!

4. Bücherei aufsuchen.
Wer im Akkord liest und dabei nur ein Minimum an Geld ausgeben möchte/kann, ist sicherlich in einer Bücherei am Besten aufgehoben. Hier muss man zwar manchmal auf die Warteliste, um ein bestimmtes Buch ausleihen zu können, dafür braucht man im Gegenzug nur einen Bruchteil im Vergleich zum regulären Kaufpreis eines Buches zu bezahlen.

5. Auf Verkaufsportalen umsehen.
Auf willhaben findet man gebrauchte Bücher nicht nur günstig sondern sogar gratis. Bei Ebay wiederum kann man mit ein wenig Glück ganze Bücherpakete zum absoluten Tiefstpreis ersteigern. So habe ich im Laufe der Jahre schon ein paar Mal umfangreiche Sets für wenig Geld erstanden.

6. Flohmärkte besuchen.
Eine meiner liebsten Quellen für gebrauchte Bücher sind definitiv Flohmärkte, wobei ich persönlich den größeren aufgrund der besseren Auswahl den Vorzug gebe. Besonders empfehlenswert sind überdies Flohmärkte von Büchereien wie zB dem jährlich stattfindenden der Wiener Hauptbücherei, der immer jede Menge Leseratten anlockt.

7. Mängelexemplare kaufen.
So gut wie jedes Buchgeschäft hat eine Abverkaufsecke, wo man Bücher zu wesentlich günstigeren Preisen erwerben kann. Diese sind zwar grundsätzlich neu, aber weisen oft leichte Schäden auf, weshalb sie von Verlagen oder dem Geschäft selbst als sogenanntes Mängelexemplar markiert angeboten werden.

8. Taschenbücher bevorzugen.
Wer schlichtweg keine gebrauchten Bücher im Regal haben möchte, sollte zumindest auf das Erscheinen von Taschenbuchausgaben warten. Diese kosten nämlich im Gegensatz zum Hardcover nur etwa die Hälfte. Anders formuliert kann man sich dann zum selben Preis zwei Bücher statt nur einem zulegen.

9. Überraschungspakete kaufen.
Ein bisschen Wagemut gehört schon dazu, aber die thematischen Büchersets von Weltbild sind (meist) ihr Geld wert. Ich habe mir immer wieder mal ein solches gegönnt und war eigentlich bis auf eine Ausnahme (Thema: Hobby & Geschenkbuch) immer positiv von der Auswahl überrascht. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man in zu knappem Abstand solche Pakete bestellt, da dann das Risiko besteht, etwas doppelt zu erhalten.

10. Kostenlose E-Books downloaden.
Besitzer von Kindle & Co. können auf unzähligen Websites gratis E-Books, sowohl auf Deutsch als auch Englisch, finden. Dabei handelt es sich oft um Bücher, die mittlerweile gemeinfrei* sind, genauso wie Bücher von freien Autoren, die auf diese Weise LeserInnen die Möglichkeit geben, ihre Werke (oft den ersten Band einer Serie) kennenzulernen.
*Dies wird durch das Todesdatum eines Künstlers oder Autors bestimmt, dh 70 Jahre nach dem Tod läuft die Regelschutzfrist eines Urhebers ab und ein Werk wird gemeinfrei.

11. Günstige Kindle Angebote nutzen.
Wenn schon nicht gratis, dann zumindest  günstig lautet die Devise. Bei Amazon gibt es Kindle-Deals der Woche und des Monats sowie englische Deals. Bei letzteren greife ich selbst in regelmäßigen Abständen gerne zu, damit mein Kindle sich im Gegensatz zu meinen Bücherregalen nicht vernachlässigt fühlt.

12. Bei Gewinnspielen mitmachen.
Wer gerne liest, wird vermutlich auch diversen Bücherblogs folgen. Auf diese Weise habe ich im Laufe der Jahre schon unzählige Bücher gewonnen, was sowohl meiner Leseobsession als auch meinem Konto entgegen kommt. Übrigens, alleine seit Anfang diesen Jahres konnte ich bei nationalen Gewinnspielen sechs Bücher und bei internationalen sogar zwölf Bücher abstauben. 

Welchen dieser Tipps wirst du in Zukunft beim Bücherkauf umsetzen? Kennst du noch andere Ideen, wie man als Bücherwurm sparen kann?

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr (Stand Oktober 2017)

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