Mittwoch, 15. November 2017

10 Ideen, um den Geldbeutel in der (Vor)weihnachtszeit zu schonen

Die Vorweihnachtszeit kennzeichnet traditionellerweise jene Zeit im Jahr, in der man mit Last Christmas beschallt wird und sich mich Lebkuchen vollstopft. Allerdings kann einen ersteres nach einer Weile genauso in den Wahnsinn treiben, wie zweiteres das Resultat des stressbedingt erhöhten Zuckerbedarfs ist. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, geht es ab spätestens Anfang Dezember auch dem Konto an die Substanz, denn was wäre Weihnachten ohne allerlei kostspielige Notwendigkeiten? Um es ausgabentechnisch nicht zu übertreiben, möchte ich daher einige Ideen mit euch teilen, die das Budget schonen, ohne dabei gleich Scrooge raushängen zulassen.

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Die Adventszeit nähert sich in großen Schritten und nicht nur für die Kleinen zählen dabei Adventkalender zu einem absoluten Muss. Egal, womit diese befüllt sind und wie verlockend sie auch alle sein mögen, ein wenig Mäßigung hat noch nie geschadet. Während nichts dagegen spricht sich einen Kalender zu gönnen, sollte man es entweder bei einem Stück belassen oder sich zumindest beim Kauf mehrerer an einen Maximalbetrag halten.

Was sich in der Vorweihnachtszeit ebenfalls großer Beliebtheit erfreut, sind natürlich Adventmärkte. Diese zu besuchen ist zwar kostenlos, aber spätestens nach dem dritten Punsch, einer Tüte Maroni und einem Sackerl gebrannter Mandeln hat sich die Geldbörse merklich geleert. Im Vorjahr lag der Durchschnittspreis von Punsch in Wien bei € 3,70 und dies bitte schön gerade mal für 0,2 l was nicht gerade in die Kategorie günstig fällt. Zugegeben, so ein Häferl Punsch gehört irgendwie schon dazu, wenn man einen Adventmarkt besucht, wobei die Betonung dabei auf ein liegen sollte.

Und wenn wir schon bei Leckereien sind, diese gehen nicht nur auf die Hüften, sondern ebenso ins Geld. Dies gilt vor allem dann, wenn man Weihnachtsgebäck im Geschäft kauft und dabei nicht die billige Industrieware, bei der ohnehin alles gleich und hauptsächlich süß schmeckt, sondern die in liebevoller Handarbeit gemachten Kekse wählt, die so schmecken wie einst bei Oma. Qualität hat nun mal ihren Preis, aber nimmt man sich die Zeit, um selbst zu backen, wird es nicht nur lecker, sondern auch bedeutend günstiger.

So kommerziell wie Weihnachten ist und vermutlich immer bleiben wird, geht es doch eigentlich um etwas ganz anderes. Fest der Liebe, Jesus Geburt und so. Nur so zur Erinnerung! Deshalb spricht vieles dafür, zumindest ein Jahr lang zurückzuschalten, sich auf den wahren Sinn von Weihnachten zu besinnen und nicht in panischen oder übertriebenen Kaufrausch zu verfallen. Das magische Wort lautet Geschenkverzicht. Schöner Nebeneffekt: Spart Stress, spart Geld!

Gänzlich auf Geschenke zu verzichten, ist sicherlich nicht jedermanns Fall, aber nichts spricht dagegen, sich auf nur ein Geschenk oder alternativ ein Geschenkebudget zu einigen. Gerade bei größeren Familien kann dies trotzdem teuer werden, wenn man jeden einzelnen beschenken will. Da ist es eine tolle Idee, alle Namen in einen Hut zu geben und jedes Familienmitglied einen Zettel ziehen zu lassen. Einerseits ist es spannend, wenn man nicht weiß, von wem man zur Bescherung überrascht wird, andererseits schont es die Geldbörse.

Im Freundes- und Kollegenkreis kann der Geschenkekauf ebenfalls leicht überhand nehmen. Hier kommt das Weihnachtswichteln ins Spiel, bei welchem nach dem Zufallsprinzip jeder ein anderes Mitglied der Gruppe beschenkt bzw beschenkt wird. Regeln und Budget hierfür können individuell festgelegt werden, so können zB alle Beteiligten ihre Vorlieben oder Abneigungen in eine Liste eintragen, damit es zu keiner bösen Überraschung beim Auspacken kommt.

Den Wagemutigen gehört die Welt und wer kein Geld aber dafür Mut hat, kann sich im Regifting üben und Personen mit Dingen, die man selbst einst geschenkt bekommen hat, beglücken. Dabei sollte man allerdings nichts offensichtlich angestaubtes weiterzuschenken und natürlich aufpassen, nichts an den ursprünglichen Schenker (oder gemeinsame Bekannte!) weiterzugeben. Gerade letzteres kann nämlich richtig peinlich werden, wenn man dabei ertappt wird, egal wie gut das Geschenk beim Beschenkten auch ankommen mag.

Lange dauert es nicht mehr, dann stehen die Christbaumhändler mit ihrer nadeligen und duftenden Ware in der Stadt verteilt. Für die meisten gehört ein echter Baum einfach dazu und Jahr für Jahr summieren sich die Ausgaben dafür erheblich. Während manche eisern künstliche Weihnachtsbäume verweigern, haben diese schon einige Vorteile. Es handelt sich um eine einmalige Investition, sie nadeln nicht und halten sozusagen ewig frisch. Und für den Tannenduft sorgt dann eben eine Duftkerze.

Wer will schon über die Feiertage ständig am Herd stehen? Schließlich waren die Tage bis Heiligabend schon hektisch genug. Ich finde, es spricht absolut nichts dagegen an einem Feiertag ins Restaurant essen zu gehen, aber grundsätzlich ist es doch im Kreis der Liebsten zu Hause viel gemütlicher. Man braucht ja kein 5-Gänge-Menü zu zaubern oder kann zumindest die Zubereitung der einzelnen Speisen untereinander aufteilen. So verbringt man mal wieder Zeit miteinander und schont dabei noch dazu das Budget.

Wer dem ganzen Trubel entkommen und sich eine entspannte Reise in ferne Gefilde gönnen möchte, sollte gerade die Weihnachtsferien tunlichst meiden. Überdies sind Preise für Hotels und Flüge zu dieser Zeit extrem hoch. Zu allem Überdruss nutzen viele diese Zeit, um zu verreisen, was wiederum bedeutet, dass es mit der Ruhe und Erholung am Reiseziel oft nicht so klappt, wie man sich das vorstellt. Da lohnt es sich erst nach den Feiertagen einen Urlaub zu gönnen, der nicht nur ruhiger sondern günstiger noch dazu sein wird.

Wie wirkt sich Weihnachten normalerweise auf dein Budget aus? Welche(n) meiner Tipps möchtest du in diesem Jahr umsetzen?

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