Mittwoch, 31. Januar 2018

10 heimliche Ursachen für unnötige Einkäufe

Streng genommen kauft niemand grundlos ein, denn es gibt immer etwas, das uns dazu animiert zuzugreifen und den Warenkorb zu füllen. Das Paradebeispiel schlechthin ist wohl der Hunger, den man besser nicht mitnehmen sollte, wenn man in den Supermarkt geht. Allerdings gibt es noch eine ganze Reihe anderer Auslöser für Einkaufsräusche, die uns in Katerstimmung versetzen können. Ein Allheilmittel kann ich nicht anbieten, aber es sei zumindest so viel gesagt - die Lösung findet sich entweder in einem Umdenken, was das eigene Konsumverhalten betrifft, dem Abstreifen gewisser Verhaltensmuster und manchmal auch darin sich professionelle Hilfe zu suchen.

Andi_Graf via Pixabay

  1. Langeweile. Über Einkaufsstraßen zu tingeln, kann der Fadesse Einhalt gebieten. Meist führt allerdings die Reizüberflutung dazu, dass man sich zu unüberlegten Einkäufen hinreißen lässt. Monotonie durchbrechen geht auch anders, denn kreative oder sportliche Aktivitäten machen nicht nur Spaß sondern definitiv mehr Sinn.
  2. Niedergeschlagenheit. Wem kann man es schon verübeln, sich bei einem Durchhänger durch den Kauf von irgendwelchem Firlefanz einen kleinen Glücksmoment verschaffen zu wollen. Einkaufen als Ersatzhandlung ist aber niemals zielführend, vor allem wenn man sich mit den eigenen Emotionen auseinandersetzen sollte.
  3. Stressabbau. Während der eine sporteln geht, sucht der andere beim Einkaufsmarathon den Ausgleich. Ersteres ist zweifellos die gesündere und noch dazu die kostenschonendere Variante, wer jedoch nichts mit Sport am Hut hat, kann alternativ einen hübschen Stressball kaufen und in die Mangel nehmen.
  4. Einsamkeit. Menschen, die darunter leiden alleine zu sein, suchen bisweilen in Einkaufssituationen den menschlichen Kontakt, den sie missen. Verkäufer mögen zwar freundliche Gespräche mit einem führen, jedoch steht hier nie Freundschaft sondern das Ziel des Verkaufens im Vordergrund. 
  5. Gruppenzwang. Alle haben das neue Markendingsbums und da muss man natürlich mithalten, um nicht außen vor zu stehen. Ernsthaft, wenn man in einer Gruppe nur dann akzeptiert wird, indem man all das kauft, was das Leittier beschließt haben zu müssen, sollte man sich neue Freunde suchen.
  6. Geltungsdrang. Mit anderen bloß mitzuhalten reicht manchen nicht aus, vielmehr muss man selbst stets das Neueste, Beste und Teuerste besitzen. Ob man dadurch die erhoffte Bewunderung seines Umfelds erlang, ist dabei mehr als fraglich. Selbiges gilt im Übrigen genauso für die angestrebte Glück(hab)seligkeit.
  7. Ersatzsucht. Frei nach dem Motto "Vom Regen in die Traufe" tauschen Menschen schon mal ein Suchtverhalten gegen ein anderes. Kaum hat man es geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören, kompensiert man dies durch eine andere Beschäftigung, die gleichermaßen ablenkt sowie die Hände beschäftigt. 
  8. Bestrafung. Fühlt dein Hund sich vernachlässigt, zerlegt er frustriert deine Schuhe. Menschen sind da nicht viel anders und so zahlen sie es schon mal dem Partner heim, indem sie dessen Geld verbraten. Miteinander ins Gespräch zu kommen, ist dabei weitaus zielführender und wenn es doch Zeit kostet, spart es immerhin Geld.
  9. Faulheit. Weder ein kleines Loch in der Socke noch eine verkrustete Pfanne sind ein Grund neue zu kaufen. Dies ist schlichtweg eine Ausrede, die von der eigenen Bequemlichkeit herrührt. Ja, es erfordert einen gewissen Einsatz, aber oft sind es wirklich nur wenige Handgriffe, die uns Geld sparen.
  10. Unordnung. Im Chaos den Überblick zu verlieren ist leicht, noch dazu führt es oft dazu Sachen mehrfach zu kaufen. Am Ende besitzt man fünf angebrochene Packungen Zimt und drei Bohrmaschinen. Sich über sich selbst zu ärgern nützt nichts, Ärmel aufkrempeln und aufräumen hingegen schon.

Welcher dieser Punkte hat dich schon einmal dazu gebracht, unnötig Geld auszugeben? Gibt es noch weitere Ursachen, die du dieser Liste hinzufügen würdest?

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